SuB Sonntag #5

Guten Sonntagvormittag ihr Lieben

Da ich es seit einigen Tagen wieder schaffe, früh aufzustehen (in den tropischen Nächten konnte ich fast nie vor der Morgendämmerung einschlafen), stöbere und lese ich schon seit drei Stunden und geniesse den Sonntag richtig. Umso besser, dass ich die Möglichkeit habe, bei dieser tollen SuB-Aktion mitzumachen.

Ich hatte mir vorgenommen, wieder regelmässiger beim SuB-Sonntag von Bookwavemiri teilzunehmen, was ganz gut zu klappen scheint. Miri konnte heute den Beitrag aber leider nicht posten, weshalb die Aktion kurzerhand von Maike vom Blog Bücheruniversum durchgeführt wird.

Und dies ist die heutige Frage:

Was war das letzte Buch, das du gekauft hast, welches zur SuB-Leiche wurde? Und was war die Begründung für den Kauf? 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich nicht daran erinnern kann, ein Buch gekauft zu haben, das zur SuB-Leiche wurde. Es gibt einige Bücher, die ich bewusst gekauft habe, um sie einfach zu besitzen und bei denen es mir egal war, ob und wann ich sie lesen würde und die bezeichne ich somit auch nicht als SuB-Leichen. Da ich so oder so nur gaaaanz selten Bücher kaufe, lese ich die, welche ich nicht in mein "Archiv" einreihe einfach sofort. Von dem her werden oft nur Buchgeschenke oder meine geliebten, gefundenen Treppenhausbücher zu SuB-Leichen.

Wie geht es euch damit? Kauft ihr eigentlich viele Bücher? Und wie viele davon werden zu SuB-Leichen?

Ganz liebe Grüsse und einen schönen Sonntag euch
Livia

Reisebericht 3. Teil: Bray und Greystones

Guten frühen Morgen ihr Lieben

Und schon wieder schaffe ich es, euch ein wenig mit mir nach Irland wegzuträumen, bevor ich ein paar neue Möbel für die Küche kaufen gehe (ja, ihr bekommt vorher-nachher-Bilder).

Unser dritter Tag in Dublin startete zwar in Dublin mit einem entspannten Frühstück, führte uns dann aber mit dem Bus nach Bray. Wir wollten einfach unbedingt ans Meer und ignorierten die Tatsache, dass es sehr, sehr, sehr, sehr kalt sein würde. Fahrten mit dem Überlandbus lohnen sich in Irland übrigens sehr. Für kein Geld reist ihr quer durchs Land und habt sehr regelmässige Verbindungen in die grösseren Städte und auch immer noch gute Verbindungen in die kleinen Städte.

Wir fuhren also noch Bray an einen tollen Strand, an dem sich der Himmel zwar immer mehr verdunkelte und wo nur Iren im Wasser anzutreffen waren, aber wir waren am Meer.
Ich musste aber unbedingt ins Meer und deshalb überwand ich mich und spürte schnell nur noch Schmerz. Für eine Minute ging es wieder in die Sonne und dann wagte ich es erneut und schaffte es doch, ca. 15 Minuten im Wasser hin und her zu pflügen, was aufgrund des hohen Wellenganges und den eisigen Temperaturen nicht ganz einfach war. Ganz erschöpft schleppte ich mich dann an den Strand und versuchte, die Schönheit der Umgebung mit meiner Kamera einzufangen.
Nach einem wunderbaren Essen gut gestärkt nahmen wir dann den Küstenweg von Bray nach Greystones unter die Füsse. Knapp zwei Stunden würde die Gehzeit auf diesem Weg normalerweise betragen. Aber ich musste so viele tolle Dinge fotografieren und immer wieder staunend stehen bleiben, dass wir wesentlich länger hatten. Bald stellte sich auch heraus, um was es sich bei dem immer dunkler werdenden Himmel handelte: auf der ganzen anderen Seite des Hügels, an dem wir entlangspazierten, wurde Brandrodung betrieben. Und ja, da bin ich wirklich dagegen. Aber leider muss ich gestehen, dass mir ein paar fantastische Fotos gelingen konnten mit bedrohlicher Kulisse.
Viel mehr gibt es von diesem Tag nicht zu erzählen. Wir kamen nach Greystones, bewunderten den Hafen, tranken Kaffee und fuhren mit dem Bus zurück. Ich wäre gerne noch weiter gereist oder hätte Greystones weiter erkundet, aber meine Freundin wollte zurück ins Hotel.
Dort gönnten wir uns eine heisse Dusche und frische Klamotten und gingen dann in die Stadt essen. Es wurde der Abend mit dem besten Dessert und mit der längsten Wartezeit, bis wir endlich bedient wurden, in meinem ganzen Leben. Aber es hat sich gelohnt. Wie der Abend endete, brauche ich euch nicht zu erzählen, ihr wisst es ja sicher schon: wir landeten - wie an jedem Abend - irgendwann in der Temple Bar :-)

Habt einen guten Tag
Livia 


Reisebericht Teil 2: Guinness und andere (Feucht-)Fröhlichkeiten :-)

An unserem zweiten Tag in Dublin wollten wir zuerst ein riesiges Frühstück einnehmen. Unsere Unterkunft lag aber in der Nähe der wunderschönen John's Lane Church und so gingen wir - trotz riesigem Hunger - "nur kurz schauen" und verbrachten fast eine Stunde in dieser edlen Kirche. Dort konnten wir Bilder in ziemlich guter Qualität machen und bevor ich euch unser Frückstück zeige, bekommt ihr nun ein paar Bilder der Kirche zu sehen.
Als wir es vor Hunger nicht mehr aushielten, begaben wir uns schnell ins Temple-Bar-Viertel, wo wir am Tag vorher ein Frühstückslokal entdeckt hatten, das auch viele vegetarische Frühstücksleckereien, Kaffees und Teespezialitäten im Angebot hatte, die wir unbedingt ausprobieren mussten. Und folgende Bilder entstanden dort :-)
Und weil wir da schon definitiv etwas im Magen hatten, musste nun noch das Guinness-Storehouse besichtigt werden. Und weil der Eingang dieses auf den ersten Blick unscheinbaren Gebäudes direkt gegenüber unserem Hostel gelegen hat, fanden wir es zuerst sehr lange nicht und spazierten deshalb einmal um den ganzen Komplex herum, was uns gleich einen Eindruck davon verschaffte, wie riesig diese ganze Firma ist.
Ja, ich mag Bier. Und ja, ich liebe Guinness. Schon immer. Dass das schwarze Gold direkt vom Zapfhahn am besten schmecken würde, war mir bewusst. Wie gut aber Guinness in Irland - am besten in einem gemütlichen Pub oder direkt im Storehouse - wirklich schmeckt, lernte ich erst vor Ort kennen und lieben. Und nun lasse ich einfach die Bilder sprechen.
 

Im Eintritt inbegriffen ist neben der ganzen Herstellungs- und Transportgeschichte, sowie der Philospohie der Firma, was alles wirklich sehr gut und spannend dargestellt wird, das frischeste Guinness, das man sich vorstellen kann. Es kommt direkt vom Zapfhahn und lässt sich am besten in der Gravity Bar, also sozusagen auf dem Dach des ganzen Museums, geniessen. Dort findet man einen atemberaubenden Rundumblick über ganz Dublin vor und weil wir gerade gut bei Kasse waren, hatten wir sogar schönes Wetter gebucht :-)
Wir spazierten - nachdem wir noch den halben Fanshop leergekauft hatten - wieder zurück zum Temple Bar, verliebten uns dort sofort in die originale und einzige Temple Bar, bekamen ohne Probleme einen Sitzplatz und konnten so richtige irische Volksmusik und nicht nur die ganzen trashigen Pop-Covers geniessen, die man sonst leider oft in Pubs vorfindet. Auch konnten wir unterwegs am Abend endlich die Touristenfotos schiessen, die am Tag fast unmöglich zu ergattern sind, weil ab und zu sehr viele Leute in der Stadt anzutreffen sind.
 
Und weil es so wunderbar war und weil ich euch die weiteren Berichte aus Irland schmackhaft machen will, verabschiede ich mich mit einem sehr typischen Essensbild von euch :-)

Lese-Statistik August 2016

Guten Nachmittag ihr Lieben

Ich sitze entspannt im Zug und komme endlich wieder einmal zum Bloggen und das Lesen habe ich auf den Abend oder halt auf morgen verschoben. Hat ja doch keinen Sinn, wenn man nicht voran kommt.
Ich habe im August nur vier Bücher gelesen und drei davon waren auch noch wirklich dünn. Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht wirklich zufrieden bin, mit meiner Lese-Statistik. Dass mein SuB trotzdem geschrumpft ist, hat vor allem mit meiner "Disziplin" respektive mit meiner Bücherkauf-Unlust zu tun.

Und nun verliere ich keine Worte mehr, sondern zeige euch gleich meine Statistik. Viel Spass beim Stöbern :-)
Livia


Gelesene Bücher im August (ein Klick aufs Bild führt zum Verlag)
http://www.fischerverlage.de/buch/mrs_dalloway/9783100925589https://www.harpercollins.de/mira-taschenbuch/ http://www.diogenes.ch/leser/titel/patrick-sueskind/die-taube-9783257218466.html http://www.diogenes.ch/leser/titel/oedoen-von-horvath/jugend-ohne-gott-9783257239140.html
 
Rezensionsüberblick:
Mrs Dalloway - Virginia Wood, Rezension folgt   (208 Seiten)
Jugend ohne Gott - Ödön von Horváth, Rezension folgt   (176 Seiten)


Der August in Zahlen:
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 830
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 26.8 Seiten
Neuzugänge: 1
SuB am Monatsbeginn: 215
Aktueller SuB: 212
Differenz: - 3

Neuzugang August 2016

Guten Vormittag ihr Lieben

Schon wieder ist es mir gelungen, nur ein Buch bei mir einziehen zu lassen. Das war aber auch bitter nötig, da ich nicht wirklich gelesen habe im August.
Ferien, Hochzeiten, ganz viel Übezeit, da heute meine erste Flötenstunde ist, obwohl das Semester erst am 19.9. beginnt, Konzerte, Organisation rund um die Musikschule und das Studium und vor allem viel Chaos im Kopf. Im September und Oktober wird sich in meinem Leben einiges ändern und ich gehe noch mit sehr gemischten Gefühlen in diese Monate hinein. Bald werde ich aber auch ein wenig mehr berichten. Vorher gibt es aber viel zu zeigen und teilen. Ich habe so viele Bilder von Dublin, von unserer Wohnung, wie sie jetzt ist und bald nicht mehr sein wird, Rezensionen habe ich zu tippen, Aktionen sind geplant...dies alles blockiert mich aber fast schon, weil ich nicht weiss, wo ich beginnen soll und das ist auch der Grund, warum ich nicht zum Lesen komme. Ich habe wirklich sehr viele Bücher begonnen und dann einfach irgendwo in der Wohnung liegen gelassen, weil ich gerade nicht damit weiter komme, weil ich mich nicht konzentrieren kann, weil mein Kopf in den Wolken schwebt oder weil ich manchmal so müde bin, dass es nicht einmal mehr reicht um abends den Fernseher anzumachen. Ich habe auch absolut keine Lust, mich mit Neuerscheinungen zu beschäftigen oder neue Bücher zu kaufen, was aber eigentlich sehr, sehr gut ist, sonst killt mich mein SuB irgendwann einmal :-)

Macht euch aber keine Sorgen. Es geht mir gut, es gibt nur viel zu tun und bald wird sich das Chaos lichten. Für die lange Zugfahrt heute habe ich mir aber gaaaaanz viele Tabs gesetzt mit Blogbeiträgen von euch, in denen ich Stöbern werde, worauf ich mich schon sehr freue.

Nun aber doch noch kurz zu meinem Neuzugang:

Der Tag, als ich die Welt umarmte - Miranda Dickinson

Beschreibung des Verlages:
Harriet weiß genau, wo auf der Welt man die schönsten Strände, die besten Hotels oder die gemütlichsten Cafés findet – schließlich arbeitet sie im Reisebüro. Sie liebt es, von fremden Orten und fernen Ländern zu träumen. Doch noch mehr wünscht sie sich, dass sie den Mut findet, ihre Reiseträume endlich wahr werden zu lassen. Da tritt der charmante Alex in Harriets Leben und plötzlich erscheint genau das gar nicht mehr so unwahrscheinlich …
Ein witziger und zu Herzen gehender Roman.

 
Das Buch habe ich bei Blogg dein Buch gewonnen und ich bin schon sehr gespannt darauf und hoffe, dass ich es ohne grosse Unterbrüche lesen kann.

Und noch ein wenig Statistik:
Geschenkte Bücher: 0
Rezensionsexemplare: 1
Gekaufte Bücher: 0
Gesamte Neuzugänge: 1
SuB am Monatsbeginn: 215
Aktueller SuB: 212
Differenz: - 3