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Lese-Statistik Juli 2023


Hallo ihr Lieben

Auf den Juli blicke ich ein wenig wehmütig und mit grosser Dankbarkeit zurück. Er war erfüllt mit schönen Begegnungen, unserem traumhaften Interrail-Urlaub in Schottland (Edinburgh, Inverness, Stromness, Uig, Glasgow) und nach dem Urlaub einem geglückten Start in die Unterrichtsvorbereitung und vor allem generell einem gesunden Ankommen zu Hause.

Begonnen hat der Monat übrigens direkt mit einem Paukenschlag: am 1.7. durfte ich endlich, endlich, endlich das Konzert der "Farewell Yellow Brick Road"-Tour von Sir Elton John im Hallenstadion Zürich gemeinsam mit meiner besten Freundin erleben. Die Tickets dafür habe ich ihr zu ihrem Geburtstag im Oktober 2019 geschenkt, das Konzert wäre für Oktober 2020 geplant gewesen, wurde dann auf Februar 2021 und schliesslich eben auf Juli 2023 verschoben. Was haben wir gezittert und gebangt und waren dann um so glücklicher und überwältigter, dass wir es endlich erleben durften.

Wer mir bei Instagram folgt, hat ausserdem sicher auch schon das eine oder andere Bild aus Schottland gesehen (HIER, HIER, HIER, HIER, HIER, HIER und HIER). Ich werde aber hier im Post natürlich noch ein paar Bilder anfügen und wer weiss, vielleicht finde ich irgendwann sogar einmal die Zeit und Lust, wieder Reiseberichte zu tippen, das habe ich nämlich früher hier auf dem Blog sehr intensiv gemacht (und ich habe es übrigens endlich geschafft, alle meine alten Reiseberichte auf dieser Seite zu vereinen, schaut unbedingt HIER vorbei).

Schafweide beim "The Fairy Glen", Uig, Isle of Skye

Und jaaaa....gelesen habe ich auch noch und zwar gar nicht wenig. Gerade noch vor dem Urlaub habe ich "Atlas, die Geschichte von Pa Salt" - das ich in der Leserunde bei Andrea vom Blog LeseBlick gelesen habe - beendet. Das Buch und auch "Das Rosencottage" von Constanze Wilken sind auch gleich noch meine bisher gelesenen Bücher für das Dicke-Bücher-Camp 2023 von Marina. Weitere Bücher haben mich in den Urlaub begleitet und alle Bücher, die nicht auf dem Stapelbild am Anfang dieses Posts sind, habe ich direkt in Schottland gelassen :-D

The Old Man of Hoy (ganz oben an der Klippe standen wir und blickten auf den Old Man)

Gelesen im Juli 2023

Enttäuschender aber immerhin einige Fragen beantwortender Abschlussband der "Sieben-Schwestern-Reihe"

Der einzige Neuzugang (Rezensionsexemplar) und auch das Highlight dieses Lesemonats, unbedingt lesen


Bewegende Familiengeschichte basierend auf einer wahren Geschichte, leider nicht überzeugende Figuren


Unterhaltsamer aber zu seichter Krimi, ideale Sommerlektüre, mehr nicht


Nach Anlaufschwierigkeiten (Längen am Anfang) sehr unterhaltsamer Krimi aus Wien


Alle Rezensionen und Seitenzahlen

Atlas, die Geschichte von Pa Salt - Lucinda Riley   (800 Seiten)
Nur ein einziger Tanz - Hermien Stellmacher   (268 Seiten)
Das Rosencottage - Constanze Wilken   (512 Seiten)
Tod im Anflug - Karin Bergrath   (304 Seiten)
Das Schweigen des Lemming - Stefan Slupetzky   (288 Seiten)
Eine für vier, vier gewinnt - Ann Brashares   (ReRead, keine Rezension, 380 Seiten)
Du hast mir gerade noch gefehlt - Mhari McFarlane   (abgebrochen nach 60 Seiten)

Wir an der Küste in der Nähe des Broch of Gurness

Alle Zahlen in der Übersicht:

Gelesene Bücher: 6
Abgebrochene Bücher: 1
Aussortierte Bücher: -
Gelesene Seiten:  2'612 Seiten
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 84.26 Seiten
Bücher von Autorinnen: 5
Bücher von Autoren: 1
Autor*innenduos (oder mehr): -
Geschenkt bekommene Bücher: -
Ausgeliehen: -
Buchgewinn: -
Buchprämien: -
Rezensionsexemplare: 1
Gekaufte Bücher: -
Eingesammelte Bücher: -
Gesamte Neuzugänge: 1
SuB am Monatsbeginn: 74
Aktueller SuB: 69 (lesen hilft)
Differenz: - 5

Blick vom Idrigil Viewpoint, Skye (ganz hinten am Horizont sieht man weitere Hebrideninseln)

Unsere Unterkunft auf Skye, Uig, Portree (The Cowshed Boutique Bunkhouse)

Wieder zuhause

 
Hallo ihr Lieben

Wie schnell doch die Zeit vergangen ist. Habt ihr überhaupt bemerkt, dass es hier plötzlich ruhig war? Der Liebste und ich waren zehn Tage in Bosnien bei der Schwiegerfamilie und ich habe mich einfach ausgeklinkt. Neudeutsch wäre das dann wohl eine "Digitale Auszeit" gewesen, aber eigentlich waren es einfach nur ein paar gute alte Urlaubstage, in denen fast kein Internet und dafür um so mehr Familienzeit, Lesezeit und ganz viel Ruhe auf dem Programm standen. Hier und hier habe ich ganz kurz davon berichtet und das war es auch schon und es war perfekt.

Und nun freue ich mich darauf...
  • einen Post über die Neuzugänge aus dem Juli
  • eine Lese-Statistik aus dem Juli
  • eine Rezension zum ersten gelesenen Buch im August
...zu tippen. Bald auch schon werde ich mit frischer Energie ins neue Schuljahr starten, ins neue-alte Büro/Musikzimmer einziehen, die restliche Wäsche im Schrank verstauen (ich habe heute vier Maschinen Wäsche gewaschen), die Wohnung auf Vordermann bringen und vor allem freue ich mich auch darauf, bei euch allen zu erstöbern, was in den letzten Tagen in der Bücherwelt alles geschehen ist.

Habt noch einen wunderschönen Abend und wir lesen uns
Livia

Roadtrip Kroatien/Bosnien, 7. Teil: Split entdecken

 
Guten Abend ihr lieben Büchermenschen

Heute, bei dem langsam immer mehr um sich greifenden Herbstwetter, nehme ich euch mit nach Split, zum letzten Abschnitt unseres Roadtrips durch Kroatien und Bosnien. Und wenn ich ehrlich bin, klingt der Titel ein wenig zu grossspurig. Leider hatten wir nämlich nur einen Tag Zeit für Split, bevor wir dann am Abend rechtzeitig am Flughafen sein mussten um das Mietauto zurückzugeben und vor allem den Flug nicht zu verpassen.
Da wir aber schon einige Male in Kroatien waren und sogar einmal eine Hochzeit in der Region geniessen durften, war Split uns alles andere als fremd. Die Altstadt besuchten wir in diesen Ferien aber zum ersten Mal gemeinsam.

Gerade bevor man das goldene Tor (zlatna vrata) des Diokletianpalastes aus dem 4. Jh. durchschreitet, kommt man an der imposanten Statue von Gregor von Nin (Grgur Niski), dem von 900 bis 929 amtierenden Bisch und Kanzler des mittelalterlichen kroatischen Königreichs, vorbei.
Dann betritt man den Diokletianpalast, diesen ehemaligen Sitz des römischen Kaisers und heutiges Stadtzentrum von Split und findet sich inmitten von imposanten Säulenkonstruktionen wieder, welche heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Das Kellergewölbe (sehr kühl, ein Tipp für extrem heisse Tage) ist von Marktständen und Souvenirläden gesäumt und auch oben im Stadtkern tummeln sich die Touristen.

Direkt neben diesem Säulengebilde, findet sich der Campanile der Kathedrale von Split, den wir aber aufgrund unserer extremen Höhenangst (und meiner noch schlimmeren Angst vor steilen und abgewetzten Treppen) und vor allem auch aufgrund der unglaublichen Hitze, nicht bestiegen haben.
Dieser Glockenturm dominiert das Stadtbild übrigens zu Recht, er ist wirklich total beeindruckend gestaltet und hat eine beachtliche historische Bedeutung.
Auch das Innere der Kathedrale, die direkt neben dem Glockenturm steht, kann sich - wie die vielen anderen religiösen Bauten der Stadt - sehen lassen. Beeindruckende Altäre und grosse Chorräume laden nämlich nicht nur in der Kathedrale zum Staunen und Entdecken ein.

In Split lassen sich übrigens verschiedenste Kombitickets für mehrere Bauten, Museen und Gotteshäuser lösen, was für Touristen natürlich sehr attraktiv und im Abo somit auch wesentlich preiswerter ist, als die Einzeleintritte.
Genau so haben wir nach der Kathedrale auch noch die zugehörigen Katakomben (die aber nicht sehr gross sind und mir jetzt nicht unbedingt den Boden unter den Füssen weggezogen haben) und den Jupitertempel der Stadt besichtigt.
Ein Besuch des Jupitertempels lohnt sich aber auf jeden Fall und die aussergewöhnliche Architektur dieses Monuments hat auch den schottischen Architekten Robert Adam dazu bewogen, ihn als "eines der schönsten europäischen Denkmäler" zu bezeichnen.
Vom Jupitertempel aus kann man übrigens durch alle Gassen hindurch auch wieder den Glockenturm der Kathedrale erblicken, eine wunderschöne Aussicht.

Weiter schlendert man an Marktständen, Eisdielen, kleinen Bistros und Restaurants vorbei und kann die grossen Plätze überqueren, die von weiteren historischen Bauten und Museen, sowie dem Nationaltheater umgeben werden.

Dann war es für uns auch schon langsam Zeit, uns zum Flughafen aufzumachen. Vor der Abreise gönnten wir uns aber zuerst einen leckeren Burger in einem kleinen Bistro und spazierten dann noch einmal an der Hafenpromenade entlang, wo sich Möwen und Tauben um Fischabfälle stritten.

Alle weiteren Reiseberichte findet ihr übrigens hier:
Ein letztes Bild zeige ich euch aber noch. Und zwar habe ich noch nie in meinem Leben einen so vollen Flughafen gesehen. Als wir nämlich nach Hause fliegen wollten, konnte der Flughafen Split plötzlich nicht mehr angeflogen werden und hunderte von Passagieren warteten auf ihre Maschine. Ein kleines Wunder also, dass wir dann schliesslich doch mit nur ca. fünfzehn Minuten Verspätung starten konnten, während andere, die schon lange vor uns dort warteten, wohl an diesem Abend nicht mehr nach Hause reisen konnten.

Und nun interessiert mich natürlich, welche Erfahrungen und Erlebnisse ihr in Kroatien und/oder Bosnien im Urlaub oder eurer Heimat gemacht habt. Welche Orte lohnen sich noch zu besuchen? Was könnt ihr besonders empfehlen?

Ich grüsse euch herzlich und wünsche euch noch einen schönen Abend
Livia

Roadtrip Kroatien/Bosnien, 6. Teil: Ein Tag Luxus

Nachdem wir von Bosnien aus wieder nach Kroatien ans Meer gefahren waren, verbrachten wir ein paar Tage mit einigen Verwandten des Liebsten in Žaborić. Von dort existieren fast keine Fotos. Wir waren vor allem am Strand und verbrachten viel Zeit zusammen. Eine schreckliche Mückenplage, der wir nicht Herr werden konnten, hielt uns wach. Spätestens morgens um vier sass ich in der kühleren Morgenluft auf dem Balkon, weil ich das ewige Schwirren und Summen nicht mehr aushalten konnte. Nach und nach gesellte sich der Rest der Truppe zu mir, irgendwann machte jemand Kaffe, später tauchte irgendwo frisches Brot vom Bäcker auf und es war einfach nur sehr gemütlich.

Für unseren letzten Abend hat sich der Liebste dann entschieden, die restlichen Stunden unserer Reise fernab von Verwandten und Bekannten und ganz ohne preiswerte Unterkünfte und Studentenabsteigen zu verbringen.
Er buchte im Hotel "Le Méridien Lav" bei Split eine Nacht für uns (ich sagte zwar, dass ich dies definitiv nicht erwarten würde und denke nach wie vor, dass ich ähnlich viel Luxus und dies auch mehr im Zentrum von Split und wesentlich preiswerter hätte finden können, aber lassen wir die Männer, wenn sie schon mal die Initiative übernehmen und so viel Romantik zeigen :-)). Eine ganz kurze Fahrt führte uns dorthin und wir konnten Meeranstoss mit W-LAN, Strandbars, Pool und eine grandiose Strandpromenade geniessen.
Genau diese Promenade sorgte abends dafür, dass wir ein Essen geniessen konnten, welches alles übertraf, was wir seit langem gegessen hatten. Weil der Andrang so gross war, konnten wir nicht Draussen sitzen, sondern wurden nach Drinnen in eine romantische Ecke "verbannt". Dort hatten wir aber auf jeden Fall unsere Ruhe und einen Kellner, der sich nur um uns kümmerte. Habe ich schon erwähnt, dass in dieser Region an der kroatischen Küste sehr viele Trüffel gegessen werden? Und diese sind auch gar nicht viel teurer als andere Pilze. Auch an diesem Abend entschied ich mich für ein Trüffelgericht. Hausgemachte Pasta mit Frischkäse-Trüffel-Füllung, um genau zu sein. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass mich dieses Essen zum Weinen gebracht hat. Es war einfach nur grandios. Der Liebste hatte Meeresfrüchte und ich wünschte, ich könnte euch Fotos zeigen. Aber wir waren beide so begeistert, dass einfach kein Gedanke an Fotos verschwendet wurden.
Aber so darf ich nun einfach schwelgen und glücklich sein, dass dieser wunderschöne Abend nicht durch Blitzlichtgewitter zerstört wurde.
Auch für den nächsten Tag hatten wir einiges geplant. Da wir unseren Flug erst am Abend hatten, wollten wir uns nach dem Genuss des Frühstücks vom enormen Buffet (auch da fehlen Fotos, aber schaut gerne HIER, HIER, HIER und HIER vorbei und ja, es hat wirklich genau so ausgesehen dort) noch die Stadt Split ein wenig ansehen.
Vorher gönnte sich der Liebste noch ein wenig Ruhe im Zimmer und ich konnte ein letztes Mal in diesem Sommer Meerwasser geniessen, bevor es dann gegen Mittag nach Split ging.
Und so, ihr Lieben, geht ein wunderschöner Urlaub zu Ende. Oder eher fast. Ein letzter Post wird noch folgen mit vielen Bildern aus der wunderschönen Küstenstadt Split.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und zeige euch heute schon den Blick vom "Le Méridien Lav" aus in Richtung Split. Na, könnt ihr die nächsten Bilder auch kaum noch erwarten?

Alles Liebe euch
Livia

Die weiteren Reiseberichte aus unseren Sommerferien:

Roadtrip Kroatien/Bosnien, 4. Teil: Šibenik

Nachdem wir uns von unserem Ausflug in den Krka Nationalpark erholt hatten, wollten wir uns die Stadt Šibenik, wo wir in einem liebenswürdigen Apartment untergebracht waren, noch ein wenig ansehen und vor allem etwas essen. Leider haben wir in unseren ganzen Ferien immer so gut gegessen, dass ich oft ganz vergessen habe, Bilder von unseren Gerichten zu machen. Dafür kann ich euch zeigen, dass wir nach dem Essen noch einen grossen Spaziergang durch die mittlerweile dunkel gewordene Stadt gemacht und dabei den Dom und die vielen herausgeputzten Gässchen bewundert haben.

Leider hatten wir nur zwei Nächte in Šibenik gebucht und wollten auch schon sehr bald die Familie des Liebsten in Bosnien besuchen, weshalb wir bereits am nächsten Tag nach Bosnien reisen wollten. Nicht allerdings, ohne noch ein wenig bei Tageslicht durch Šibenik geschlendert zu sein und uns ein fantastisches Frühstück zu gönnen.
Die Altstadt von Šibenik ist wirklich nicht gross, aber wunderbar begrünt, gepflegt und einfach nur liebenswert. Romantische Eckchen, begrünte Hauseingänge, offene und freundliche Menschen und fantastisches Essen. Was will man mehr?
Beeindruckend, nicht?
Und weil wir beim Frühstücken unbedingt noch unsere ersten Postkarten schreiben wollten (insgesamt haben wir wohl ca. 30 Postkarten verschickt), hatte ich sogar Zeit, euch zu fotografieren, was bei uns auf den Teller gekommen ist. Es war so schön angerichtet, dass es einfach zu schade gewesen wäre, euch dies vorzuenthalten:
Fleisch und Fisch blieben dabei natürlich dem Liebsten vorbehalten. Aber mit dem frischen Brot zum Käse und den Antipasti, wurde auch ich satt :-)
Und dann begaben wir uns auf die längste Fahrt in unseren Ferien und fuhren in die Region Travnik nach Bosnien, wo die Familie des Liebsten uns schon sehsüchtig erwartete.

Auch in Bosnien haben wir einiges erlebt und ich werde euch bald noch mehr Bilder zeigen. Bis dahin werden aber wohl auch noch einen oder mehrere buchige Posts online gehen und ich wünsche euch ganz einen guten Tag und lade euch herzlich ein, in meinen bisherigen Reiseberichten zu stöbern
Livia

Roadtrip Kroatien/Bosnien, 3. Teil: Krka Nationalpark

 
Nach unserem kurzen Halt in Primošten fuhren wir nach Šibenik. Von dieser herausgeputzten und liebenswerten Stadt haben wir aber vorerst gar nicht einmal so viel gesehen, weil wir sofort am nächsten Tag in den Krka Nationalpark (benannt nach dem Fluss Krka, der durch diesen Nationalpark fliesst)  reisten, um uns dort die zauberhaften Wasserfälle, wo Szenen der Filme “Old Shatterhand”, “Unter Geiern”, “Der Ölprinz” und “Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten” gedreht worden sind, anzuschauen. Ein Besuch in diesem schönen Nationalpark lohnt sich für die ganze Familie. Neben verschiedenen Spaziergängen kann man unterschiedlich lange Schifffahrten machen, auf eigene Faust lange Wanderungen unternehmen, im kühlen Wasser baden (Badekleidung also unbedingt mitnehmen) und ein kleines ethnografisches Museum besichtigen.

Besucht man den Krka Nationalpark, geht man zuerst dem eben erwähnten Hauptweg entlang, der bereits einen kleinen Blick auf die zwei grossen Wasserfälle gewährt und im Schatten durch den Wald führt. Dort kann man verschiedenste Tierarten entdecken, die Seele ein wenig baumeln lassen und den schönen Bächen und Flüsschen entlangschlendern.
Am Ende dieses Weges ist man am Fuss des grössten Wasserfalls angelangt, wo man baden, sich (für teures Geld) verpflegen oder auch einfach noch ein wenig spazieren kann.
Nachdem man sich mit gefühlten Millionen von Menschen über einen schmalen Steg gezwängt hat, geht man dann nach oben und kommt an allen Wasserfällen vorbei, die man unterwegs von der Seite und oben begutachten kann. Und weil dieses Naturschauspiel so imposant ist, lasse ich jetzt einfach einmal Bilder sprechen:
Hat man sich diese traumhafte Aussicht einverleibt, kann man sich noch eine Schifffahrt gönnen (oder auch zuerst mit der Schifffahrt beginnen, damit man diese auf jeden Fall auch machen kann und nicht alles ausgebucht ist). Wir entschieden uns für eine zweistündige Bootstour, welche uns zum Kloster (Manastir) Krka, eigentlich Sveti Arhandel genannt, führte, auf der Klosterinsel Visovac eine halbe Stunde Aufenthalt mit Besichtigung der Kapelle und der Gärten beinhaltete und uns die malerischen Hügelketten, welche ebenfalls Winnetou Kulisse gestanden hatten, näherbrachten.
 
Von diesen wunderschönen Eindrücken, den gewanderten Kilometern und der Hitze erschöpft, fuhren wir dann zurück nach Šibenik. Dort gönnten wir uns ein erfrischendes Bad im Meer (das Letzte, bevor es am nächsten Tag nach Bosnien ging), eine Dusche und ein traumhaftes Abendessen. Davon werde ich euch aber in den nächsten Tagen berichten, schaut also öfter einmal hier vorbei :-)

Der Krka-Nationalpark, meine Empfehlung:
Ein Besuch im Krka-Nationalpark lohnt sich für Familien, Winnetou-Fans, Wanderer, Schwimmer und andere Menschen jeglichen Alters. Es gibt sogar viele rollstuhl- und kinderwagengeeignete Wege. Die vielen verschiedenen Angebote haben für alle etwas zu bieten und das Preis-Leistung-Verhältnis ist fair, wenn auch in der oberen Preisklasse. Es lohnt sich aber, nach Studenten- und Familienrabatt zu fragen, der gerne gewährt wird.
Der einzige Nachteil waren für uns die extrem vielen Touristen. Der Nationalpark war leider total überlaufen und da es nur einen Hauptweg zu den Wasserfällen gab, den wir alle ablaufen mussten, wurde dieser Besucheranstrom nicht sehr gut gemanagt.
Alles in allem kann ich aber einen Besuch dieses zauberhaften Fleckchens Erde nur empfehlen.

Ihr lest bald wieder einen Reisebericht von mir und dürft gerne auch in den bisherigen Reiseberichten stöbern:
Ich wünsche allen einen wunderschönen und erholsamen Sonntag und auf bald
Livia