Rezension: Das Rätsel um Schloss Eichhorn (Rory Shy, der schüchterne Detektiv, Bd. 3)

Das Rätsel um Schloss Eichhorn - Oliver Schlick

Reiheninfos:
1. Rory Shy, der schüchterne Detektiv (erschienen im August 2020)
2. Der Fall der roten Libelle (erschienen im Juli 2021)
3. Das Rätsel um Schloss Eichhorn (erschienen im Februar 2022)
4. Das Verschwinden der Amanda Kent (erscheint am 20.09.2022)
5. Ein Clown unter Verdacht (erscheint am 14.03.2023)


Beschreibung des Verlages:
Eine neue originelle Detektivgeschichte rund um das ungleiche Ermittlerduo, die Klein und Groß durch ausgefallene Charaktere, schräge Momente und reichlich Spannung gleichermaßen begeistert
Ihr 3. Fall führt die 12-jährige Matilda und den berühmten schüchternen Detektiv Rory Shy in das piekfeine Internat Schloss Eichhorn. Dort tauchen seit Kurzem seltsame Nachrichten auf, die mit dem vermeintlichen Unfalltod einer Lehrerin vor 25 Jahren zusammenhängen: Jemand scheint mehr über den alten Fall zu wissen und nicht schweigen zu wollen. Im Auftrag der Direktorin beginnt das ungleiche Duo sofort zu ermitteln. Wer hat ein Interesse daran, die Vergangenheit aufzurühren? Für Matildas Hund Doktor Herkenrath wird der Fall besonders herausfordernd, denn das Schloss Eichhorn hat seinen Namen nicht von ungefähr. 

Ein wunderbar witziger und herrlich cleverer Krimi ab 10 Jahren mit wichtiger Botschaft: Es ist völlig in Ordnung, schüchtern zu sein!

Inhalt:
Zum ersten Mal ermitteln Matilda und Rory Shy in einem Mord. Und dann noch in einem fünfundzwanzig Jahre zurückliegenden Cold Case. Eine Lehrerin des Internats Schloss Eichhorn ist damals ermordet worden. Durch die Ermittlungen wird Staub aufgewirbelt, Unfälle geschehen und sowohl Matildas Hund als auch Matilda selber werden vor grosse persönliche Herausforderungen gestellt. Oder weshalb ist Matilda plötzlich schüchtern? Liegt das vielleicht an einem Schüler des Internats? Fragen über Fragen...

Meine Meinung:
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein grosser Fan dieser packenden und unterhaltsamen Jugendbuchreihe bin. Auch dieser dritte Band hat mir wunderbare Lesestunden beschert und war der bisher spannendste Teil der Reihe. Ausserdem bin ich selber lange im Dunkeln getappt, das mag ich immer besonders gerne. Nachdem im zweiten Band aufgeflogen ist, dass Matildas "Freundin", bei der sie jeweils ihre ganzen Ferien verbracht hat, nur erfunden ist, muss Matilda nicht mehr ganz so oft zu Lügen greifen, um ihre vielen Abwesenheiten zu Hause zu erklären (eine grosse Lüge reicht) und ich habe mich besonders darüber gefreut, dass Matilda und Rory noch mehr zu einem Team zusammengewachsen sind und gemeinsam in jeder Hinsicht überzeugender und lustiger sind, als alleine.

Schreibstil und Aufbau:
Die nicht sehr langen Kapitel mit den sehr kreativen Überschriften sorgen dafür, dass man so richtig in die Geschichte eintauchen kann und nur so durch die Seiten fliegt. Es gelingt Oliver Schlick einmal mehr, die Figuren sehr detailliert und auch ein wenig schrullig auszuarbeiten. Auch ohne die passenden Illustrationen im Vor- und Nachsatz hätte ich mir die Personen sehr gut vorstellen können (aber die Illustrationen hätte ich auf keinen Fall missen wollen, sie sind einfach zu gut getroffen).

Meine Empfehlung:
Diesen dritten Band der Reihe empfehle ich euch aufgrund der besonders spannenden, intelligent erzählten Geschichte und den sehr liebevoll und passend ausgearbeiteten Figuren von Herzen weiter und freue mich bereits riesig auf die nächsten beiden Bände.


Zusätzliche Infos:
Titel: Das Rätsel um Schloss Eichhorn (Rory Shy, der schüchterne Detektiv, Bd. 3)
Autor: Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Seit mehreren Jahren ist er in der stationären Jugendhilfe und der Flüchtlingsarbeit tätig. Oliver Schlick lebt in Düsseldorf, und wenn er nicht schreibt, verbringt er die Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug sowie dem exzessiven Hören von »The Cure«.

Sprache: Deutsch
Hardcover: 320 Seiten
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erschienen am: 14.02.2022

ISBN: 978-3-7641-5220-8

Leserunde: Das Herz ihrer Tochter

Hey Ihr Lieben

Heute startet die Leserunde mit Melli vom Blog *Mellis Buchleben*, Daniela vom Blog *read eat live*, Julia und Ina auf unseren Blogs.  

Wer mag, kann sich uns gerne noch anschließen! Meldet Euch bei Interesse einfach via Kommentar unter diesem Beitrag, bei Melli oder bei Daniela :-)

ACHTUNG - die Kommentare unter diesem Beitrag können SPOILER enthalten!! 
 
Die Leserunde findet auf unseren drei Blogs statt. Alle lesen in ihrem Tempo. Wir haben das Buch in Leseabschnitte eingeteilt, so dass der Austausch wie gewohnt in den Kommentaren abschnittsweise erfolgen kann.

Wir kommentieren die Abschnitte wie folgt abwechselnd auf unseren Blogs:
 
1. Anfang bis "MAGGIE - Ich liebte..."
Start bis S. 54
Start bei *Daniela*
 
2. "MAGGIE - Ich liebte..." bis "MICHAEL - Bevor man..."
S. 54 bis 104
bei mir
 
3. "MICHAEL - Bevor man..." bis "JUNE - Als die..."
S. 104 bis 152
bei *Melli*

4. "JUNE - Als die..." bis "JUNE - In Dr. Wus Büro..."
S. 152 bis 204
bei *Daniela*
 
5. "JUNE - In Dr. Wus Büro..." bis "MICHAEL - In Dr. Vijay Choudharys Büro..."
S. 204 bis 250
bei mir

6. "MICHAEL - In Dr. Vijay Choudharys Büro..." bis "MAGGIE - Im Besprechungsraum..."
S. 250 bis 300
bei *Melli*

7. "MAGGIE - Im Besprechungsraum..." bis "MAGGIE - Shay stand..."
S. 300 bis 347
bei *Daniela*

8. "MAGGIE - Shay stand..." bis "MAGGIE - Wenn ich..."
S. 347 bis 401
bei mir

9. "MAGGIE - Wenn ich..." bis zum Schluss
S. 401 bis zum Schluss
bei *Melli*
  
Wir freuen uns schon sehr auf das Buch und den Austausch.
Ganz liebe Grüsse
Livia

Rezension: Fledermausmann

Reiheninfo Harry-Hole-Reihe:
  1. Der Fledermausmann
  2. Kakerlaken
  3. Rotkehlchen
  4. Die Fährte
  5. Das fünfte Zeichen
  6. Der Erlöser
  7. Schneemann
  8. Leopard
  9. Die Larve
10. Koma
11. Durst
12. Messer
13. Blutmond

Der Fledermausmann -  Jo Nesbø

Klappentext:
Harry Hole, der Kommissar aus Oslo, soll in Sydney den Mord an einer Norwegerin aufklären. Gemeinsam mit seinem australischen Kollegen nimmt er die Ermittlungen auf. Schon bald müssen sie feststellen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt: ein Serienmörder tötet scheinbar willkürlich junge weisse Frauen.

Inhalt:
Harry Hole ermittelt in Sydney und ist gleich in seinem ersten Fall einem Serienmörder auf der Spur. Hole begegnet Zirkusartisten, Prostituierten und lehrreichen Sagen der indigenen Bevölkerung Australiens. Er muss sich in gefährlichen Kreisen bewegen und zurechtfinden und sich seinen eigenen Dämonen stellen. Ausserdem weiss er nicht, wem er vertrauen kann und ist teilweise ganz auf sich alleine gestellt, bis er endlich durchschaut, welches Spiel um ihn herum gespielt wird.

Meine Meinung:
Ein wenig mehr als sechs Jahre ist es schon her, dass ich "Schneemann" gelesen habe. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, die Reihe um Harry Hole komplett zu lesen. Seit einiger Zeit habe ich die ersten paar Bände zusammen und habe nun endlich ganz vorne begonnen.
Der Einstieg ist mir tatsächlich nicht ganz leicht gefallen. Der Anfang hat noch nicht wirklich Hand und Fuss und man merkt der von Jo Nesbø 1997 geschriebenen Geschichte ihr Alter an. Es sind nicht nur die nicht immer politisch korrekten (respektive nicht mehr zeitgemässen) Bezeichnungen für sämtliche im Buch vorkommenden Menschen - wenn auch es grandios ist, dass Nesbø eine so grosse Diversität ganz selbstverständlich in seine Geschichte integriert und seinen Ermittler zwar mit einer bestimmten Vorsicht aber einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber allen Menschen und ihren Lebensweisen ausstattet - sondern auch eine gewisse Langsamkeit in der Handlungsentwicklung, welche sich vor allem durch den Anfang der Geschichte zieht.
Nach und nach nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und das Ende überzeugt - wie auch schon "Schneemann" - mit filmreifen Szenen und "Schnitten" und einigen überraschenden Wendungen, Tragik und tiefen Einblicken in Holes Vergangenheit.

Meine Empfehlung:
Ich musste dem Buch ein wenig Zeit geben, dann aber hat es sich zu meiner Zufriedenheit entwickelt und mit Spannung, Überraschungen und einem einnehmenden Ermittler mit harter Schale und weichem Kern überzeugt.

Zusätzliche Infos:
Titel:
Der Fledermausmann
Originaltitel: Flaggermusmannen
Autor: Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Jo Nesbø lebt in Oslo.
Sprache: Deutsch
Aus dem Norwegischen von: Günther Frauenlob
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Ullstein
Erschienen: 2021 (21. Auflage)
ISBN: 978-3-548-25364-0

Rezension: Wir sehen uns zu Hause

Wir sehen uns zu Hause - Christiane Wünsche

Beschreibung des Verlages:
Vom Reisen im eigenen Land - und vom Ankommen bei sich selbst
Ein paar vergilbte Fotos. Das ist alles, was Anne an persönlichen Erinnerungen und Dokumenten ihres Mannes Peter gefunden hat. Anne fährt an die Orte, an denen sie aufgenommen wurden - auf einer Wohnmobiltour, die sie zusammen hatten machen wollen. Jetzt wird sie zur Reise durch Peters Leben, bevor er Annes Ehemann und Alinas Vater wurde.  Bei ihrem Aufbruch vom Niederrhein nach Rügen und Thüringen erfährt Anne mehr über den Mann, in den sie sich vor dreißig Jahren verliebt hatte. Vor allem lernt sie sich aber selbst neu kennen - zum Erstaunen ihrer Tochter, die zu Hause auf sie wartet. 
Der neue Roman von Christiane Wünsche, Autorin der Spiegel-Bestseller »Aber Töchter sind wir für immer« und »Heldinnen werden wir dennoch sein«

Inhalt:
Anne muss eine eigentlich mit ihrem Mann geplante Reise umplanen und reist nun alleine durch Deutschland statt durch Skandinavien. Ihre Spurensuche lässt sie ihr Leben und ihren Mann noch einmal neu kennenlernen. Ihre Tochter Alina erlebt in der Zwischenzeit eine eigene Achterbahn der Gefühle und muss einige wichtige Entscheidungen treffen. Gemeinsam helfen sich die beiden Frauen über Ungewissheiten und einen grossen Verlust hinweg. Und sie finden dabei Liebe, Freundschaft und Familie in unerwarteten Regionen und Menschen.

Meine Meinung:
Endlich komme ich dazu, die Rezension zu meinem ersten im 2023 gelesenen Buch zu tippen. Es handelt sich dabei um einen Gewinn aus dem Adventsgewinnspiel der Verlagsgruppe S. Fischer Verlage. Besonders gefreut habe ich mich übrigens über die persönliche Widmung der Autorin. Ohne im Detail zu wissen, worum es in diesem Buch geht - ihr wisst, Klappentexte und auch Rezensionen lese ich in der Regel nicht - habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen und mich schnell in einer berührenden und unterhaltsamen Geschichte mit viel Liebe zum Camping wiedergefunden.
Sowohl die bewegte Geschichte Deutschlands der letzten Jahrzehnte als auch die berührende Familiengeschichte der Protagonistin, ihrer Tochter und ihres Mannes haben mich nach anfänglichem Zögern überzeugt. Christiane Wünsche hat sich einigen nicht ganz einfachen Themen angenommen und tut dies mit dem nötigen Respekt, einer grossen Ungezwungenheit und ohne sich in Details zu verlieren. Sie gräbt bewusst nicht zu tief sondern konzentriert sich auf ihre Protagonistin und deren Erlebnisse bei ihrer Spurensuche, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Schreibstil:
Der Anfang dieses Buches hat auf mich noch ein wenig träge gewirkt, ich war mir nicht sicher, ob mir die Geschichte und Protagonistin zusagen würde. Ausserdem kommen neben den beiden Erzählperspektiven von Anne und Alina auch Kapitel mit der Überschrift "Wenn Bilder sprechen könnten" vor. Darin werden Innenansichten in die Gedankenwelt der auf Fotos dargestellten Menschen beschrieben, was mir am Anfang nicht ganz geheuer war und ein wenig konstruiert wirkte. Mehr und mehr habe ich der Autorin aber ihre Geschichte abnehmen und mich auf das Buch einlassen können. Diese hat sich leider ein wenig vorhersehbar entwickelt, mir aber ansonsten sehr gut gefallen.

Meine Empfehlung:
Insgesamt hat mir dieses Buch schöne, spannende und auch berührende Lesestunden beschert. Einzig die Vorhersehbarkeit der Geschichte sowie der ein wenig träge Anfang haben mich ein wenig gestört. Von mir gibt es deshalb eine Leseempfehlung für "Wir sehen uns zu Hause".

Zusätzliche Infos:
Titel:
Wir sehen uns zu Hause
Autorin: Christiane Wünsche wurde 1966 in Lengerich in Westfalen geboren, aber schon kurze Zeit später zog die Familie nach Kaarst am Niederrhein. Mit zwanzig begann Christiane Wünsche ihr Studium in der Großstadt, dennoch blieb sie der Heimat eng verbunden. Seit 1991 wohnt sie wieder in Kaarst, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Sie hat eine erwachsene Tochter, der Familie genauso wichtig ist wie ihr. Mit ihren Romanen »Aber Töcher sind wir für immer« und »Heldinnen werden wir dennoch sein« gelang Christiane Wünsche auf Anhieb der Einstieg auf die Bestseller-Liste.
Sprache: Deutsch
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: FISCHER Krüger
Erscheinungstermin: 27.07.2022
ISBN: 978-3-8105-3086-8

Buchige Jahresstatistik 2022

Hallo ihr Lieben

Heute möchte ich ein letztes Mal auf das Jahr 2022 zurückblicken und euch meine buchigen Highlights und Statistiken präsentieren. Ein paar persönliche Worte zum vergangenen Jahr habe ich HIER mit euch geteilt. 2022 war beruflich und privat sehr anspruchsvoll und ich habe zwar einige Bücher gelesen, aber auch mehr Bücher denn je abgebrochen. Ausserdem habe ich ganz viele Besuche bei euch machen dürfen und so viele Kommentare wie noch nie getippt, bin jetzt aber leider ziemlich im Hintertreffen. Ich werde mir aber diesbezüglich keinen Stress (mehr) machen und mir einfach eure aktuellen Posts ansehen und dann nach und nach ein wenig stöbern.

Ich habe mich riesig über die vielen Buchtipps von euch gefreut und über eure tollen Posts, den schönen Austausch und die vielen weiteren Bücher auf meiner Wunschliste. Ihr habt ausserdem sicher gesehen, dass ich mich für 2023 bei keiner einzigen buchigen Challenge angemeldet habe. Im letzten Jahr habe ich bemerkt, dass Challenges mich ziemlich unter Druck setzen und da der SuB weiterhin schrumpfen soll - und da dies immer dann gut geklappt hat, wenn ich meine Challenges ignoriert habe - werde ich einfach weiterhin nach Lust und Laune und auch ganz oft komplett ohne Plan lesen.

Also jetzt: schnappt euch ein Getränk und einen Snack eurer Wahl und dann wünsche ich euch sehr viel Spass beim Stöbern.

Meine liebsten Bücher im 2022

Ganz oben seht ihr meine - bei Dämmerlicht fotografierten - Highlights aus 2022 und ihr seht sicher auch, dass es nicht so viele Bücher sind, wie sonst. Tatsächlich war ich 2022 sehr wählerisch, bin oft rastlos von Buch zu Buch gesprungen, habe viele Bücher abgebrochen und hatte Mühe, mich bei der Weltlage, dem Druck, den ich teilweise im Beruf erlebt habe und dem Gedankenkarussell zu konzentrieren. Trotzdem haben einige Bücher mich überzeugen und begeistern können.

Auf ein Highlight kann ich mich nicht festlegen, aber "Die Wut die bleibt" und "Das mangelnde Licht" (gelesen mit der lieben Jamie) waren wohl definitiv meine liebsten Bücher im vergangenen Jahr.

Gelesene Bücher im 2022

2022 habe ich lediglich 57 Bücher gelesen, sehr viel weniger als 2021, da waren es ganze 71 Bücher. Allerdings habe ich 9 Bücher abgebrochen und 14 Bücher vom SuB aussortiert. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass mein SuB nun endlich im zweistelligen Bereich angekommen ist und auch dort bleiben soll. Darauf bin ich richtig stolz.

Übrigens waren 33 Bücher aus der Feder von Autorinnen und 21 Bücher von Autoren, während drei Bücher von (gemischten) Autor*innenduos geschrieben wurden. Evtl. lässt sich im nächsten Jahr noch ein wenig mehr Diversität in mein Lesen bringen.

Zum ersten Mal seit einigen Jahren ist der Dezember - gemeinsam mit dem September - mein stärkster Lesemonat. Das liegt daran, dass ich im Dezember ziemlich viel zu tun hatte und entsprechend viel unterwegs war, was gerne so weitergehen darf. Trotzdem möchte ich 2023 um die 60 - 70 Bücher lesen und 2022 damit toppen.

Gelesene Seiten im Jahr 2022

Insgesamt habe ich 22'312 Seiten gelesen, was nicht viel weniger ist als noch vor einem Jahr (24'710 Seiten). Tatsächlich war auch hier der Dezember ganz knapp der stärkste Monat.



Neuzugänge 2022

Mit nur 39 Neuzugängen im Jahr 2022 habe ich so wenige Bücher hier einziehen lassen, wie schon sehr lange nicht mehr. Im Jahr 2021 waren es ganze 87 Neuzugänge...krass... Jetzt ist auch nachvollziehbar, wie der SuB um so viele Bücher schrumpen konnte und ich freue mich darauf, auf diese Weise fortzufahren und hoffe auf viele weitere kleine und grosse Erfolge.

Der November war ziemlich intensiv, was Neuzugänge anbelangt, was unter anderem an der Eröffnung des Weihnachtsverkaufs im Bärner Brocki vom 4.11.22 lag und für viele weihnachtliche Neuzugänge gesorgt hat.


Es freut mich ebenfalls, dass ich mich bei den Rezensionsexemplaren zurückhalten konnte und das soll 2023 ebenfalls so weitergehen.

SuB-Entwicklung 2022

Zum Schluss seht ihr noch die Entwicklung meines SuBs im Jahr 2022. Ich habe endlich und hoffentlich definitiv den uHu-Bereich erreicht und fühle mich hier sehr, sehr wohl. Idealerweise sinkt mein SuB 2023 unter 50 Bücher, aber wir werden einfach einmal sehen, was geschieht.
Ganze 28 Bücher weniger misst mein SuB im Vergleich zum 1.1.22 (damals waren es 104 Bücher). Es ist sehr spannend, dass die diesjährigen Diagramme so anders aussehen, als die letzten paar Jahre. Ich bin schon sehr gespannt, was 2023 für mich bringen wird.

Was waren eure buchigen Highlights im vergangenen Jahr? Und über welche Entwicklungen in eurer Statistik seid ihr besonders überrascht?

Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit euch und danke euch, dass ihr bis hier durchgehalten habt.
Alles Liebe
Livia