Lese-Statistik Dezember 2021

HIER WÄRE EIN BÜCHERSTAPEL ZU SEHEN, ABER ICH HABE ES NICHT MEHR RECHTZEITIG GESCHAFFT. ICH BIN NÄMLICH BEREITS UNTERWEGS, UM MIT LIEBEN MENSCHEN GEMÜTLICH SILVESTER ZU FEIERN ;-)

Ihr Lieben

Wie schön, dass ich heute auf dem Weg zu lieben Freunden, mit denen der Liebste (der später nachreist) und ich Silvester verbringen dürfen, die Zeit finde, mich hier zu melden. Ich möchte euch einfach danken. Danken dafür, dass ihr hier seid, mitlest, mitfiebert, mitkommentiert und euch rege mit mir austauscht.Ein grosses Merci auch für eure Geduld. Ende Jahr 2021 bin ich sehr, sehr stark ins Hintertreffen gelangt, was das Lesen und Kommentieren eurer Beiträge anbelangt. Bitte nehmt mir das nicht übel. Ich bin hier, ich hole so langsam auf und ich erfreue mich an jedem Buchtipp, jedem Wochenrückblick, jedem Einblick in euer Privatleben und jeder Aussicht auf kommende Lesemonate.
Ich bin so dankbar, euch gefunden zu haben, so glücklich, dass einige von euch mittlerweile auch zu meinen privaten Kontakten gehören, dass ich euch Freundinnen und Freunde nennen darf.
Es ist sooo schön, dass dieses Hobby, die Liebe zu den Büchern und zum Lesen, uns auch in schwierigen Zeiten verbindet und dass dieser Austausch gefahrlos und über alle Distanzen und Zeitzonen hinweg stattfinden kann und es ist auch so schön, dass ich euch komplett virenfrei und um so herzlicher eine virtuelle Umarmung senden kann.
Fühlt euch fest gedrückt, rutscht gut in ein Jahr 2022 voller Chancen, Hoffnungen, schönen Begegnungen und unvergesslichen Momenten. Fühlt euch auch in dunklen Stunden getragen und achtet immer auf den Silberstreifen am Horizont.

Von Herzen alles, alles Liebe (und wer mag, darf gerne weiterlesen, hier folgt noch eine Lese-Statistik ;-) )
Livia


Kurz und schmerzlos: gelesen im Dezember 2021

Stimmungsvolle Langschaftsbeschreibungen, aber eine zähflüssige Handlung, leider nicht ganz rund

Ein kleines Büchlein voller Lebensweisheiten, liebevoll illustriert und das perfekte Geschenk für alle

Spannender historischer Hintergrund, tolle Protagonistin, leider zu ausschweifend und langatmig erzählt

Spannender und unterhaltsamer Regionalkrimi aus dem Emmental ohne Klischees, lohnt sich auf jeden Fall


Alle Rezensionen und Seitenzahlen auf einen Blick:

Muscheln in meiner Hand - Anne Morrow Lindbergh   (144 Seiten, keine Rezension, keine Empfehlung)
Nordlichtträume am Fjord - Julie Larsen   (336 Seiten)
Das Café am Rande der Welt - John Strelecky   (126 Seiten)
Die Marschallin - Zora del Bueno   (382 Seiten)
Hohgant - Gabriel Anwander   (240 Seiten)


Neuzugänge im Dezember 2021:
Eine kurze Geschichte vom Fallen - Joe Hammond (Rezensionsexemplar aus dem Verlag Harper Collins)
Rory Shy - Oliver Schlick (Weihnachtsgeschenk von meinem Mann)
Mookie, Weihnachten mit Schwein - Laura Wohnlich (Brockifund)
Weihnachten ohne Parfum - Gabriele Wohmann (Brockifund)
Hagebuttenblut - Lina Bentsdotter (Brockifund)
Der Hund aus Terracotta - Andrea Camilleri (Brockifund)


Aussortierte Bücher:
Khaled Hosseini - And the Mountains echoed (Englisch)
Louis Malle - Au revoir, les enfants (Französisch)

Noch ein paar Einblicke in mein Leben neben dem Lesen:

Der Dezember war gewohnt voll und turbulent, also genau so, wie ich diesen Monat mag. Zwei Weihnachtskonzerte an meinen Musikschulen durften noch stattfinden, das eine tatsächlich live, das andere als Videoaufnahme für die Eltern, eine Schule hat schon eine Woche vor Weihnachten dichtgemacht, an der anderen wurde der Präsenzunterricht mit Ach und Krach aufrechterhalten.
Viele Quarantänen und Isolationen haben trotzdem zu vereinzelten online-Lektionen geführt, alles in allem war das aber gut machbar.
Mit meinem Quartett habe ich zwei Konzerte vor wenig aber sehr aufmerksamem Publikum spielen dürfen. Ausserdem habe ich eine Weihnachtsfeier umrahmt (zwei weitere wurden leider abgesagt) und als Jahreshighlight noch drei Konzerte mit dem 21st Century Orchestra im KKL in Luzern vor dreimal fast ausverkauften Rängen spielen dürfen. Gestern hatte ich meine letzte online-Lektion (eine meiner Privatschülerinnen kommt seit fast zwei Jahren online in den Unterricht, was erstaunlich gut klappt) und ich habe meine Ablage für 2021 erledigt. Heute ist Ruhetag angesagt und morgen fahren der Liebste und ich für eine Woche "Worcation" mit einem befreundeten Paar ins Disentis in eine Ferienwohnung. Dort werden wir den Tag mit Homeoffice (bei mir steht das Üben neuer Werke an, aber auch zahlreiche Bewerbungen wollen getippt werden und mehrere Dossiers warten auf ihre Fertigstellung), aber auch viel Zeit an der frischen Luft und mit gemütlichem Zusammensein verbringen. Eine solche Auszeit in einer sehr kleinen Gruppe hatten wir seit Jahren nicht mehr und freuen uns enorm darauf.

Alle Zahlen in der Übersicht:

Gelesene Bücher: 5
Abgebrochene Bücher: -
Aussortierte Bücher: 2
Somit in die Leseeule: 7 Franken
Gelesene Seiten: 1'228 Seiten
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 39.6 Seiten
Geschenkt bekommene Bücher: 1
Ausgeliehen: -
Buchgewinn: -
Buchprämien: -
Rezensionsexemplare: 1
Gekaufte Bücher: 4
Eingesammelte Bücher: -
Gesamte Neuzugänge: 6
SuB am Monatsbeginn: 105
Aktueller SuB: 104
Differenz: -1, das war wohl nix mit uHu, aber immerhin ist uHu in greifbarer Nähe ;-)

Rezension: Hohgant

Hohgant - Gabriel Anwander

Beschreibung des Verlages:
Trocken, bissig und mit viel Gespür für Land und Leute.
Auf den Straßen des Berner Mittellandes taucht auffallend reines Kokain auf – Gerüchten zufolge stammt es aus dem Emmental. Dabei trinkt man in der grünen Hügellandschaft höchstens Schnaps; Kokain kennen die Menschen nur vom Hörensagen. Als die Drogen ein erstes Opfer fordern, macht sich Privatdetektiv Alexander Bergmann auf die Suche nach den Hintermännern. Er ahnt nicht, dass er sich mit Gegnern anlegt, die ihn zwingen, die Grenze des Legalen zu überschreiten . . . 

Inhalt:
Ein Drogenring im beschaulichen Emmental? Spuren, welche ins Entlebuch und weiter nach Italien führen? Eine junge Frau, welche den Drogen zum Opfer fällt und deren beste Freundin, welche den verantwortlichen Dealer überführt haben will, lassen Privatdetektiv Alexander Bergmann tief ins Drogenmillieu in Bern eintauchen. Dabei kommt er nicht nur mit berührenden Einzelschicksalen, sondern auch mit knallharten Verbrechern in Kontakt und bringt sich selbst nicht nur einmal in grosse Gefahr...

Meine Meinung:
Im November sind wir ins schöne Emmental gezogen und deshalb hat mir meine Schwester dieses Buch zum Geburtstag geschenkt. Die Handlung spielt nämlich in Regionen, die ich bestens kenne. Das sind der Bahnhof Langnau - im Buch ein bekannter Drogenumschlagplatz - an dem ich schon oft umsteigen musste, aber auch die Stadt Bern, die zwar nicht im Emmental liegt, aber natürlich trotzdem nicht in der Geschichte fehlen darf. Nur auf dem Hohgant war ich noch nie, aber das könnte sich ja vielleicht bald ändern.
Regionalkrimis sind immer so eine Sache und leider geschieht es oft, dass sie ein wenig zu gewollt witzig  oder stereotyp daherkommen. Dies ist bei "Hohgant" aber überhaupt nicht der Fall.
Abgesehen davon, dass das Vorkommen vertrauter Schauplätze für ein grosses Lesevergnügen meinerseits gesorgt hat, schafft es der Autor, eine spannende Handlung und einen sympathischen Protagonisten zu kreieren. Auch wird beim Lesen klar, welch blutige Droge Kokain ist und wie schnell Menschen in eine Abhängigkeit abrutschen können.
Einzig die - mir eigentlich so bekannten - Orte waren meiner Meinung nach ein wenig gar oberflächlich beschrieben.

Sprache:
Regionalkrimis laden immer dazu ein, Dialektwörter einzubinden und wenn dies ein wenig gar affektiert gemacht ist, ärgert mich das immer sehr. Gabriel Anwander schafft es aber, seine Erzählsprache sehr flüssig und packend zu gestalten und dabei lediglich eine kleine Prise Dialekt einzubringen. Dies stört ganz und gar nicht sondern verströmt im Gegenteil viel Charme.

Meine Empfehlung:
Ich bin positiv überrascht von diesem Regionalkrimi aus "meiner" Region und werde mir weitere Bücher des Autors gönnen.

Zusätzliche Infos:
Titel: Hohgant
Autor: Gabriel Anwander, 1956 in der Ostschweiz geboren, studierte Landwirtschaft in Bern, bereiste Indien und Kanada, arbeitete in Kamerun und lebt heute mit seiner Frau im Emmental. Er begann früh, nebenher zu schreiben. Zahlreiche Geschichten wurden in Anthologien, Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, mehrere bei Wettbewerben ausgezeichnet.
Sprache: Deutsch
Broschur: 240 Seiten
Verlag: emons
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2021 
ISBN: 978-3-7408-1314-7

Rezension: Die Marschallin

Die Marschallin - Zora del Buono

Beschreibung des Verlages:
Zora del Buono hat von ihrer Großmutter nicht nur den Vornamen geerbt, sondern auch ein Familienverhängnis, denn die alte Zora war in einen Raubmord verwickelt. Diese Geschichte und ihre Folgen bis heute erzählt dieser große Familienroman.
Die Slowenin Zora lernt ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis führen. Zora ist herrisch, eindrucksvoll, temperamentvoll und begabt, eine Bewunderin Josip Broz Titos, dem sie Waffen zu liefern versucht und dem ihr Mann das Leben rettet. Sie will mehr sein, als sie kann, und drückt doch allen in ihrer Umgebung ihren Stempel auf. Ihr Leben und das Leben ihrer Familie, ihrer Kinder und Enkelkinder, vollziehen sich in einer Zeit der Kriege und der Gewalt, erbitterter territorialer und ideologischer Kämpfe, die unsere Welt bis heute prägen. In einem grandiosen Schlussmonolog erzählt die alte Zora Del Buono ihre Geschichte zu Ende, eine Geschichte der Liebe, der Kämpfe, des Hasses und des Verrats. «Die Marschallin» ist ein farbiger, lebenspraller Roman über eine unvergessliche Frau und ein tragisches Familienschicksal.

Inhalt:
Der erste Weltkrieg ist bald vorbei und die Slowenin Zora lernt den Italiener Pietro kennen, den sie später heiratet. Die beiden verbindet ihre kommunistische Haltung und den gemeinsamen Kampf gegen Mussolinis Ideologien. Zora verehrt Tito und herrscht mit harter Hand über ihre Familie und die Hausangestellten, sie ist eine gefürchtete Matriarchin, die für ihre Überzeugungen über Leichen geht. Ihr Mann Pietro ist Radiologieprofessor und die gemeinsamen Kinder und Kindeskinder verbinden zahlreiche Familiengeheimnisse sowie tragische Schicksale und den erbitterten Kampf gegen die Unterdrückung und für die Freiheit.

Meine Meinung:
Auf "Die Marschallin" hat mich die liebe Jamie vom Blog Librovore aufmerksam gemacht. Ihre Begeisterung hat mich das Buch sofort kaufen lassen und nun habe ich endlich dazu gegriffen. Leider ist bei mir der Funke nicht übergesprungen und die in meinen Augen ein wenig langweiligen Abhandlungen über zahlreiche mir bereits bekannten politischen Ereignisse und Figuren haben mir ziemlich schnell das anfängliche Lesevergnügen genommen. Für alle, welche sich mit der Geschichte dieser Zeit auskennen, ist das Buch diesbezüglich zu überladen, allen, welche sich nicht mit dieser spannenden Epoche auskennen, fehlen sowohl Personenverzeichnisse als auch ein Zeitrahl, eine Karte oder ähnliches, diese Epoche ist schliesslich ziemlich komplex.
Dass unsere Protagonistin Zora eine äusserst unsympathische und tyrannische Person ist, hat mich aber überhaupt nicht gestört, ganz im Gegenteil. Ihre feministische und kämpferische Haltung, die inneren Monologe und ihre spitzfindigen Beobachtungen der Geschehnisse und Menschen sind das Beste, was dieses Buch zu bieten hat. Auch das Ende, das in kurzen Abrissen noch einmal einzelne Schicksale zusammenfast, hat wieder einen guten Überblick über das Ausmass der Familientragödie verschafft. Dazwischen aber verliert die Handlung arg an Spannung und Erzählfluss, die Sprache plätschert ausschweifend dahin und die Figuren verblassen mehr und mehr, bis am Ende alle noch einmal kurz auftreten dürfen.

Fazit:

Vor ein wenig mehr als einem Jahr habe ich den grandiosen Familienroman "Zaïda" von Anne Cuneo gelesen. Auch in diesem Buch erzählt eine Nachfahrin (in "Die Marschallin" ist es die Enkelin, in "Zaïda" die Urenkelin), die Geschichte ihrer Grossmutter/Urgrossmutter inmitten der Wirren des ersten Weltkriegs und unter der Herrschaft Mussolinis. Auch darin dreht sich alle um eine Ärztefamilie und das Geschick der kommenden Generationen. Nur liest sich "Zaïda" spannend wie ein Krimi, informativ wie ein Sachbuch und berührend wie das tiefgründigste Drama überhaupt. Wenn ihr also zu einem Buch aus dieser Zeit, das auf wahren Begebenheiten beruht, greifen wollt, dann lest "Zaïda" ;-)

Zusätzliche Infos:
Titel:
Die Marschallin
Autorin:
Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, lebt in Berlin und Zürich. Studium der Architektur an der ETH Zürich, fünf Jahre Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift «mare». In der Reihe «Naturkunden» bei Matthes & Seitz veröffentlichte sie den Band «Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen». Bei C.H.Beck erschienen ihre Novelle „Gotthard“ (2015) sowie die Romane „Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt“ (2016) und „Die Marschallin“ (2020). (2015).
Sprache: Deutsch
Hardcover mit Schutzumschlag: 382 Seiten
Verlag: C.H. Beck
Erschienen am: 16. Juli 2020
ISBN: 978-3-406-75482-1

Kurzrezension: Das Café am Rande der Welt

Das Café am Rande der Welt - John Strelecky

Beschreibung des Verlages:
Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen:
»Warum bist du hier?
Hast du Angst vor dem Tod?
Führst du ein erfülltes Leben?«
Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung Casey und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Meine Meinung:
Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und im Oktober dieses Jahres habe ich es von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, was mich riesig gefreut hat. Mitten in einem sehr vollen Monat Dezember hat es mich durch meinen Alltag begleitet und ich habe diese Lesezeit enorm geniessen können. Ich wusste nicht, worum es im Buch ging. Aber ich wusste sehr wohl, dass es einigen lieben Menschen in meinem Umfeld und einigen Blogger:innen, denen ich blind vertraue, sehr gut gefallen hatte, die beste Ausgangslage also. Ich wurde nicht enttäuscht und habe mich gerne auf das Gedankenexperiment eingelassen, die drei Fragen, die John zu beantworten versucht, auch mir selber zu stellen. Und auch wenn die Überlegungen, welche John sich macht, und die Antworten, auf die er mit der grossen Hilfe der Bedienung Casey, des Kochs und Inhabers des Cafés Mike und Anne, welche das Café regelmässig besucht, kommt, nicht wirklich Neuland für mich waren, habe ich doch einiges für mich mitnehmen können und dieses aussergewöhnliche Setting sehr gemocht. Auch haben mich die passenden Illustrationen von Root Leeb begeistert und natürlich hat es mich sehr gefreut, dass die im Café konsumierten Speisen und Getränke sehr überlegt gewählt und ins Zentrum gerückt worden sind.
Insgesamt greift mir das Buch aber ein wenig zu kurz, respektive lässt es eine ein wenig gar utopische Weltanschauung entstehen, welche für meinen Geschmack sogar fast ein wenig zu gewollt oberlehrerhaft darfgestellt wirkt, was in meinen Augen gar nicht nötig gewesen wäre, weil die Geschichte (und die Schlüsse, die man daraus ziehen kann) auch ohne den Wink mit dem Presslufthammer funktioniert.

Meine Empfehlung:
"Das Café am Rande der Welt" hat mich mir seiner liebenswerten Geschichte bestens unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Obwohl die Überlegungen zu den drei grossen Fragen, welche John auf der Speisekarte des seltsamen Cafés entdeckt, keine neuen Weltanschauungen für mich waren, hat es dennoch gut getan, meine eigenen Lebensentscheide wie John zu prüfen und von Johns Überlegungen zu profitieren. Mir ist bewusst, dass sich nicht alle Menschen in Bezug auf diese drei Fragen so sicher sind, weswegen dieses kleine Büchlein eine Einladung sein kann, das eigene Leben zu reflektieren. Es gehört meiner Meinung nach deshalb in jede gut sortierte Bibliothek und eignet sich vor allem auch aufgrund der liebevollen Gestaltung und der wunderschönen Illustrationen hervorragend als sehr aufmerksames Geschenk für einen lieben Menschen.

Zusätzliche Infos:
Titel:
Das Café am Rande der Welt
Originaltitel: The Why Are You Here Café
Autor: John Strelecky wurde 1969 in Chicago, Illinois geboren und lebt heute in Florida. Er war lange Jahre in der Wirtschaft tätig, bis ein lebensveränderndes Ereignis ihn im Alter von 33 Jahren dazu veranlasste, die Geschichte vom ›Café am Rande der Welt‹ zu erzählen. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung als Autor. Und er hatte auch an keinen Schreibseminaren an der Universität teilgenommen.
Innerhalb eines Jahres nach Erscheinen hatte sich das Buch durch die Mundpropaganda der Leser auf dem gesamten Erdball verbreitet – es begeisterte Menschen auf jedem Kontinent, einschließlich Antarktika. Zudem errang es den ersten Platz auf der Bestsellerliste und wurde in über 40 Sprachen übersetzt.
Mittlerweile hat John weitere Bücher geschrieben, deren Botschaften Millionen von Menschen dazu ermuntern, ihr Leben nach ihrer eigenen Fasson zu gestalten. Aufgrund seines Schaffens wurde er neben Persönlichkeiten wie Oprah Winfrey, Tony Robbins und Deepak Chopra als einer der 100 inspirierendsten Menschen im Bereich Führung und persönliche Entwicklung ausgezeichnet. All dies berührt und verblüfft ihn nach wie vor.
Wenn er nicht gerade schreibt, ist er häufig mit seiner Familie auf Reisen in der Welt unterwegs.
Sprache: Deutsch
Aus dem Englischen von: Bettina Lemke
Mit Illustrationen von: Root Leeb lebt als freie Schriftstellerin, Illustratorin und Zeichnerin in der Nähe von Mainz. Mit ihren Bildern hat sie sich vor allem im Buch- und Kalenderbereich einen Namen gemacht.
Deutsche Erstausgabe: 128 Seiten
Verlag: dtv
Erschienen: ISBN: 978-3-423-20969-4

ABC Listen Challenge 2022


2022 möchte ich auch an Aleshanees ABC-Challenge teilnehmen. Alle Infos und Regeln gibt es HIER

Mit Aleshanees Challenge liebäugele ich auch schon länger und ich weiss natürlich, dass ich alle diese Aufgaben gar nicht schaffen werde. Aber es freut mich sehr, dass es so unterschiedliche Aufgaben sind und dass ich wirklich einige Bücher dazu finden werde. Deshalb habe ich mich entschieden teilzunehmen. Ich meine, schaut euch einmal diese Aufgaben an, super kreativ, oder nicht? ;-)

Meine Fortschritte findet ihr HIER

Die Regeln:
  • Die Challenge läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
  • Jedes Buch, das in dieser Zeit gelesen wird, kann einer Aufgabe zugeordnet, werden. Es gelten auch Hörbücher, aber keine Comics/Mangas.
  • Das erste gelesene Buch für eine Aufgabe bringt 10 Punkte, jedes weitere Buch zur gleichen Aufgabe 2 Punkte, pro Aufgabe dürfen maximal sechs Bücher eingetragen werden.
  • Ein gelesenes Buch darf nur bei einer Aufgabe zählen.
  • Rezensionen sind keine Pflicht.
 
Außer Landes
Ein Buch, dessen Geschichte nicht in deinem Heimatland spielt

Bekannter Autor
Ein Buch eines Autors, von dem du schon etwas gelesen hast

Charakter
Ein Buch, in dem dich eine Figur besonders beeindruckt

Debüt
Das erstveröffentlichte Buch eines Autors / einer Autorin

Einzelband
Ein Buch, das zu keiner Reihe gehört

Farbenfroh
Ein Buch mit einem bunten Cover
 
Geschenk
Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast
 
Heldinnen 
Ein Buch, mit einer weiblichen Protagonistin

Indie
Ein Buch von einem Selfpublisher

Jahrgang
Ein Buch, das vor deinem Geburtsjahr erschienen ist
 
Kriminell
Ein Buch aus den Genres Krimi oder Thriller

Liebe
Ein Buch, in dem es sich hauptsächlich um eine Liebesgeschichte dreht

Magie
Ein Buch, in dem jemand magische Fähigkeiten besitzt

Neuerscheinung
Ein Buch, das in dem Monat erschienen ist, in dem du es liest

Oldie
Ein Buch, in dem ein älterer Mensch eine wichtige Rolle spielt

Pageturner
Ein Buch, dass du vor Spannung kaum aus der Hand legen konntest

Quest
Ein Buch, in dem der Held / die Helden eine gefahrvolle Aufgabe bestehen müssen

Reihenweise
Ein Buch, das zu einer Reihe gehört

SuB Leiche
Ein Buch, das schon mindestens 1 Jahr auf dem SuB gelegen hat

Top Titel
Ein Buch, das gehypt wird / wurde

Uebersetzt
Ein Buch, das ins deutsche übersetzt wurde

Verfilmt
Ein Buch, dessen Geschichte verfilmt wurde
 
Wälzer
Ein Buch, das mindestens 500 Seiten hat

X - mal
Ein Buch, das du schonmal gelesen hast (re-read)

Yesterday
Ein Buch, das in der Vergangenheit spielt (vor dem Jahr 2000)

Zierde
Ein Buch, das durch seine Optik heraussticht (farbiger Buchschnitt, besondere Illustrationen etc.)