Das erste Buch, welches ich im Jahr 2014 gekauft habe, scheint ein kleiner Schatz zu sein und weil dieses schöne Buch nur drei Franken gekostet hat, habe ich mir gleich zwei Exemplare davon gekauft, um eines weiter zu schenken.
Klappentext:
In Moçambique stoßen verschiedene Welten aufeinander: die politische
Vergangenheit des ehemaligen Koloniallandes und postkommunistischen
Staates, die Konflikte der Gegenwart und zeitlose, mythische und
magische Geschichten. In einem Altersheim in der Provinz, wo ein
Todesfall aufgeklärt werden soll, versucht Inspektor Izidine Naíta
Klarheit in dem Gespinst der geheimnisvollen Aussagen der Bewohner zu
gewinnen. Im Schatten des Frangipanibaums auf der Terrasse über dem Meer
lauscht er allabendlich ihren merkwürdigen Geschichten. Dabei taucht er
immer tiefer in ihre fantastische Welt ein und sieht sich zugleich auch
mit der politischen Vergangenheit des Landes konfrontiert. Mia Coutos
sprachgewaltiger und poetischer Roman über Afrika, seine Mythen und
deren Bedrohung in einer modernen Welt nimmt den Leser in faszinierende
Bilderwelten mit, in flirrende Hitze und ans Meer.
Weil ich es aber im Jahr 2014 definitiv schaffen will, meinen SuB drastisch zu verkleinern (auf ca. 80 Bücher), so werde ich meine Buchkaufsucht im Zaum halten. Bis jetzt hat das ja ganz gut geklappt und ich versuche auch, weiterhin sehr sparsam mit dem Kaufen von neuen Büchern zu sein. Zuerst wird "abgearbeitet". Weil es im letzten Jahr nicht ganz so gut geklappt hat mit den Kaufeinschränkungen, muss ich wohl zu einer anderen Massnahme greifen.
Ich erlaube mir im Jahr 2014 insgesamt vierundzwanzig selbst gekaufte Bücher, wobei ich selber einteile, wann ich welche Bücher kaufe. Weil ich mich im Januar zurück gehalten habe, werde ich nun in einem anderen Monat ein wenig mehr zugreiffen können.
Habt ihr euch Regelungen für den Buchkauf auferlegt?
Leseliste Februar 2014
Lange habe ich mir überlegt, ob es überhaupt Sinn macht, für den Februar eine Leseliste zu erstellen. Ich habe immer noch Semesterferien, bin sehr viel unterwegs und schreibe an meiner Bachelorarbeit. So viel Zeit zum Lesen bleibt da einfach nicht. Aber dann dachte ich, dass es vielleicht doch ganz gut ist, eine ungefähre Richtlinie zu haben.
Hier meine Leseliste für den Februar 2014:
Hier meine Leseliste für den Februar 2014:
- Secondhand-Zeit - Swetlana Slexijewitsch
- Zeit im Wind / Das Schweigen des Glücks - Nicholas Sparks (zwei Romane in einem Band)
- Dmitiri Schostakowitsch, Erfahrungen - Herausgegeben von Christoph Hellmundt und Krzysztof Meyer
- Sowjetische Musik im Licht der Perestoika - Herausgegeben von Hermann Danuser, Hannelore Gerlach und Jürgen Köchel
- P.S. Ich liebe Dich - Cecelia Ahern
- Das Regenorchester - Hansjörg Schertenleib
- Unter dem Frangipanibaum -Mia Couto
Hilflosigkeit...
In Bern am Bahnhof gibt es immer sehr viele Menschen, die auf eine kleine Spende angewiesen sind, oder zumindest darum beten. Vor allem in der kalten Jahreszeit sieht man von aufdringlichen und alkoholisierten bis hin zu am Boden liegenden und bettelnden Menschen alles. Solche so genannte "Randständige" werden in Zürich verjagd oder zumindest streng gemassregelt, in Bern gehören sie zum Strassenbild genau so dazu, wie bunt gekleidete Umweltaktivisten und solche, die Unterschriften für irgendwelche gemeinnützige Organisationen oder (meist) inhaltslose Initiativen sammeln. Meine Prinzipien bettelnden Menschen gegenüber sind ziemlich klar. Vor allem jungen Menschen gebe ich eigentlich nie Geld. Ich denke, dass das Sozialsystem in der Schweiz sehr gut ist und dass es für einen jungen und ambitionierten Menschen möglich sein sollte, früher oder später von der Strasse weg zu kommen. Und wenn es auch tatsächlich drogenabhängige Jugendliche sind, die den Ausstieg vielleicht nie schaffen, so sollen sie sich wenigstens nicht mit meinem Geld Drogen kaufen. Bei manchen älteren Menschen lasse ich mich manchmal erweichen. Zugegeben; mit ziemlich gemischten Gefühlen... Es ist durchaus möglich, durch alle Maschen eines Systems zu fallen und sich nach etlichen Jahren nicht mehr in die Gesellschaft eingliedern zu können, das verstehe ich voll und ganz. Diese Menschen brauchen dann einfach Geld. Aber auch da sind dann häufig Drogen und Alkohol im Spiel. Wenn jemand aber nach Esswaren fragt, so gebe ich immer sehr gerne, gehe mit und kaufe etwas ein.
Gestern wurde ich am Abend um ca. 20.30 Uhr von einem Mann zwischen 50 und 60 Jahren um etwas Geld für eine Notschlafstelle für ihn und seine Freundin gefragt. Ich hatte einen schönen Tag verbracht, war glücklich und überlegte nicht viel und gab ihm, weil ich gerade nichts Kleineres zur Hand hatte, ein Fünffrankenstück, bei uns in der Schweiz liebevoll "Füfliber" genannt. Der Mann schaute mich mit riesigen Augen an. "E Füfliber?" und steckte das Geldstück ein. Bevor er davon zog, bedankte er sich tausend Mal und schüttelte mir ehrlich dankbar die Hand. Ich fühlte mich nicht gut. Würde er das Geld auch für Drogen ausgeben? Doch war es nicht auch sein Recht, sein Elend und sein Scheissleben im Alkohol zu ertränken?
Heute dann unternahm ich einen tollen Ausflug nach Lausanne. Eine Studienkollegin und ich spazierten stundenlang in der Stadt umgher, gönnten uns ein Käsefondue und guten Kaffee. Wieder in Bern angekommen und von der Freundin verabschiedet, sprach mich ein sehr junges Mädchen an. "Entschuldigung bitte, ich will nicht stören. Entschuldigung, könntest du mir helfen?" Es war ihr sichtlich unangenehm, mich anzusprechen. Ich blieb wohl darum stehen und das war gut so. "Entschuldigung, aber könntest du mitkommen und mir ein Brötchen kaufen?" Natürlich ging ich mit. "Eine Übernachtung ist zwar wichtiger, aber etwas zu Essen stärkt mich. Die Kälte zerrt sehr an meinen Kräften". Ich liess sie auswählen, bat sie, zu nehmen, was sie wollte. "Zu viel kann ich nicht tragen und wenn mich jemand essen sieht, kann ich nicht um Geld für eine Übernachtung bitten." Auf meine beharrliche Nachfrage erfuhr ich, dass sie siebzehn war und nach einer Saisonstelle keine Ausbildung mehr gefunden hatte. Und dass sie unbedingt arbeiten wolle, es ohne Anschrift und Handy aber schwierig sei, sich zu bewerben. Ausserdem erzählte sie mir dann auch, dass sie seit Sommer auf der Strasse lebe und dass sie sich dafür schäme, was man ihr gut ansah. Ich erfuhr, wie teuer, ja teuer, eine Notschlafstelle ist und dass ihr Handy ihr gestohlen worden sei, als sie einmal zu viele klimpernde Münzen in der Tasche hatte und sie deswegen niedergeschlagen worden war und dann auch eine Woche im Spital verbringen musste. Ihrem Wortschatz und dem zurückhaltenden Auftreten entnahm ich, dass sie wohl ziemlich gebildet war. Sie roch weder nach Alkohol, noch wirkte sie - abgesehen von ihren schlechten Zähnen - verwahrlost. "Persönliche Hygiene ist sehr wichtig. Wie soll ich Arbeit oder gar eine Lehrstelle bekommen, wenn ich schmutzig bin? Ich kann in der Lorraine im Unisport duschen. Was mich aber wirklich zum Heulen bringt: Ich bin immer höflich und frage Passanten jeweils, ob sie mit mir mitkommen und mir etwas kaufen. Meistens kommt niemand mit und Geld zum Übernachten bringe ich nicht immer zusammen. Aber es gibt solche, die 300 Franken am Tag zusammen betteln und sich damit betrinken oder anders zudröhnen." Ich dachte an den Mann von gestern und fühlte mich schlecht. Ich kaufte ihr ein Brötchen und ein Risoletto, mehr wollte sie nicht. Ich hatte noch vier Mandarinen dabei und gab ihr eine davon, mehr wollte sie nicht. Ich gab ihr ein Fünffrankenstück für die Notschlafstelle und wusste, dass sie dort hingehen würde, ohne Alkohol, ohne Drogen. Weil ich die Scham und den Willen in ihren Augen gesehen hatte. Weil ich gesehen hatte, wie sie einem Passanten im Laden die Einkäufe, die ihm aus dem Korb gefallen waren, zusammen sammeln geholfen hatte, während ich tatenlos daneben stand. Weil sie sich entschuldigt und um Hilfe gebeten hatte, nicht um Geld. Als sie mir zum Abschied die Hand reichen wollte, umarmte ich sie. "Pass auf dich auf", flüsterte sie, obwohl ich das hätte sagen sollen. Als sie von dannen zog, fiel mir ein, dass ich sie nicht einmal nach ihrem Namen gefragt hatte. Und ich schämte mich ein wenig.
Gestern wurde ich am Abend um ca. 20.30 Uhr von einem Mann zwischen 50 und 60 Jahren um etwas Geld für eine Notschlafstelle für ihn und seine Freundin gefragt. Ich hatte einen schönen Tag verbracht, war glücklich und überlegte nicht viel und gab ihm, weil ich gerade nichts Kleineres zur Hand hatte, ein Fünffrankenstück, bei uns in der Schweiz liebevoll "Füfliber" genannt. Der Mann schaute mich mit riesigen Augen an. "E Füfliber?" und steckte das Geldstück ein. Bevor er davon zog, bedankte er sich tausend Mal und schüttelte mir ehrlich dankbar die Hand. Ich fühlte mich nicht gut. Würde er das Geld auch für Drogen ausgeben? Doch war es nicht auch sein Recht, sein Elend und sein Scheissleben im Alkohol zu ertränken?
Heute dann unternahm ich einen tollen Ausflug nach Lausanne. Eine Studienkollegin und ich spazierten stundenlang in der Stadt umgher, gönnten uns ein Käsefondue und guten Kaffee. Wieder in Bern angekommen und von der Freundin verabschiedet, sprach mich ein sehr junges Mädchen an. "Entschuldigung bitte, ich will nicht stören. Entschuldigung, könntest du mir helfen?" Es war ihr sichtlich unangenehm, mich anzusprechen. Ich blieb wohl darum stehen und das war gut so. "Entschuldigung, aber könntest du mitkommen und mir ein Brötchen kaufen?" Natürlich ging ich mit. "Eine Übernachtung ist zwar wichtiger, aber etwas zu Essen stärkt mich. Die Kälte zerrt sehr an meinen Kräften". Ich liess sie auswählen, bat sie, zu nehmen, was sie wollte. "Zu viel kann ich nicht tragen und wenn mich jemand essen sieht, kann ich nicht um Geld für eine Übernachtung bitten." Auf meine beharrliche Nachfrage erfuhr ich, dass sie siebzehn war und nach einer Saisonstelle keine Ausbildung mehr gefunden hatte. Und dass sie unbedingt arbeiten wolle, es ohne Anschrift und Handy aber schwierig sei, sich zu bewerben. Ausserdem erzählte sie mir dann auch, dass sie seit Sommer auf der Strasse lebe und dass sie sich dafür schäme, was man ihr gut ansah. Ich erfuhr, wie teuer, ja teuer, eine Notschlafstelle ist und dass ihr Handy ihr gestohlen worden sei, als sie einmal zu viele klimpernde Münzen in der Tasche hatte und sie deswegen niedergeschlagen worden war und dann auch eine Woche im Spital verbringen musste. Ihrem Wortschatz und dem zurückhaltenden Auftreten entnahm ich, dass sie wohl ziemlich gebildet war. Sie roch weder nach Alkohol, noch wirkte sie - abgesehen von ihren schlechten Zähnen - verwahrlost. "Persönliche Hygiene ist sehr wichtig. Wie soll ich Arbeit oder gar eine Lehrstelle bekommen, wenn ich schmutzig bin? Ich kann in der Lorraine im Unisport duschen. Was mich aber wirklich zum Heulen bringt: Ich bin immer höflich und frage Passanten jeweils, ob sie mit mir mitkommen und mir etwas kaufen. Meistens kommt niemand mit und Geld zum Übernachten bringe ich nicht immer zusammen. Aber es gibt solche, die 300 Franken am Tag zusammen betteln und sich damit betrinken oder anders zudröhnen." Ich dachte an den Mann von gestern und fühlte mich schlecht. Ich kaufte ihr ein Brötchen und ein Risoletto, mehr wollte sie nicht. Ich hatte noch vier Mandarinen dabei und gab ihr eine davon, mehr wollte sie nicht. Ich gab ihr ein Fünffrankenstück für die Notschlafstelle und wusste, dass sie dort hingehen würde, ohne Alkohol, ohne Drogen. Weil ich die Scham und den Willen in ihren Augen gesehen hatte. Weil ich gesehen hatte, wie sie einem Passanten im Laden die Einkäufe, die ihm aus dem Korb gefallen waren, zusammen sammeln geholfen hatte, während ich tatenlos daneben stand. Weil sie sich entschuldigt und um Hilfe gebeten hatte, nicht um Geld. Als sie mir zum Abschied die Hand reichen wollte, umarmte ich sie. "Pass auf dich auf", flüsterte sie, obwohl ich das hätte sagen sollen. Als sie von dannen zog, fiel mir ein, dass ich sie nicht einmal nach ihrem Namen gefragt hatte. Und ich schämte mich ein wenig.
Lese-Statistik Januar 2014
Im Januar habe ich eigentlich ziemlich viel gelesen, nur handelte es sich dabei meistens um Fachliteratur, Auszüge aus grösseren Werken usw.
Hier nun aber die Bücher, die ich euch gerne vorstellen will:
Diese eine Woche im November - Michael Wallner
Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte.
Dieses Buch konnte mich nicht so überzeugen. Zu oberflächlich und bunt gemischt waren die einzelnen Szenen für mich.
Meine Rezension
An einem Tag im Januar - Christopher Coake
Es ist sieben Jahre her, dass Mark Fife seinen kleinen Sohn Brendan durch einen tragischen Unfall verloren hat. Die Ehe mit seiner damaligen Frau Chloe zerbrach an dem Unglück. inzwischen hat sich Mark eine neue Existenz aufgebaut und steht kurz davor, seiner Lebensgefährtin Allison einen Heiratsantrag zu machen. Doch dann taucht eine sonderbare Frau auf, die ihn regelrecht zu verfolgen scheint. sie wohnt, wie sich herausstellt, in Marks altem Haus und erzählt ihm, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen.
Meine Rezension
Das verborgene Lied - Katherine Webb
In einem einsamen Cottage auf den Klippen von Dorset lebt die betagte Dimity Hatcher. Niemand ahnt, mit welcher Tat aus Liebe und Eifersucht sie einst eine ganze Familie zerstörte. Über siebzig Jahre bleibt ihr Geheimnis unentdeckt, bis eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür steht. Zach ist auf der Suche nach seinen Wurzeln, die ihn an die Küste Dorsets führt. Mithilfe der unnahbaren Hannah, Dimitys Nachbarin, kommt er nach und nach der verheerenden Wahrheit auf die Spur…
Meine Rezension
Das Fräulein - Ivo Andrić
Eisern sparen, unbarmherzig sein, den Regungen des eigenen Herzens nicht nachgeben - das schärft Rajkas Vater seiner Tochter auf dem Sterbebett ein. Wie das "Fräulein" sich an diesen Rat hält, wie sie immer reicher und dabei einsamer wird und schliesslich doch bereit ist, ihre Prinzipien über Bord zu werfen, das erzählt der Nobelpreisträger Ivo Andrić in seiner meisterhaften Charakterstudie.
Von diesem Werk des Autors war ich nicht ganz so begeistert, wie von seinen bisher gelesenen, halte "Das Fräulein" aber trotzdem für äusserst lesenswert.
Meine Rezension
Jakobsweg im Smoking - Philipp Winterberg
Jakobsweg im Smoking? Tatsächlich? Tatsächlich: Ein dänischer Pilger hat seinen feinsten Anzug dabei, weil er glaubt, spanische Restaurants würden ihn sonst nicht hereinlassen. Andere Pilger bringen ihre Hängematte mit, dicke Wörterbücher, Solarladegeräte, tütenweise Proviant und Batterien...Philipp Winterberg präsentiert uns mit diesem Buch eine komplette Packliste für ultraleicht-Reisende.
Meine Rezension
Dmitri Schostakowitsch - Krzysztof Meyer
Eine ausführliche und sehr lesenswerte, mit Zitaten, Bildern und vielen Notenbeispielen gespickte Biografie über einen sehr grossen Künstler und sein Werk.
Auch für Nichtmusiker sicher lesenswert und informativ.
Meine Kurzrezension
Gelesene Bücher: 6
Gelesene Seiten: 2216
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 79.1 Seiten
Neuzugänge: 0 (worauf ich sehr stolz bin)
Aktueller SuB-Stand: 111 Bücher
Hier nun aber die Bücher, die ich euch gerne vorstellen will:
Diese eine Woche im November - Michael Wallner
Als Julia in Venedig auf Tonio trifft, ist sie fasziniert von dem attraktiven jungen Mann. Während abendlicher Streifzüge zeigt Tonio der schönen Deutschen die verwunschenen Ecken der Lagunenstadt und die beiden kommen sich näher. Ihre Romanze wird jäh gestört, als sie auf die Spuren der Trucidi stoßen, einer geheimen Bruderschaft, die die Stadt vor Hunderten von Jahren regierte.
Dieses Buch konnte mich nicht so überzeugen. Zu oberflächlich und bunt gemischt waren die einzelnen Szenen für mich.
Meine Rezension
An einem Tag im Januar - Christopher Coake
Es ist sieben Jahre her, dass Mark Fife seinen kleinen Sohn Brendan durch einen tragischen Unfall verloren hat. Die Ehe mit seiner damaligen Frau Chloe zerbrach an dem Unglück. inzwischen hat sich Mark eine neue Existenz aufgebaut und steht kurz davor, seiner Lebensgefährtin Allison einen Heiratsantrag zu machen. Doch dann taucht eine sonderbare Frau auf, die ihn regelrecht zu verfolgen scheint. sie wohnt, wie sich herausstellt, in Marks altem Haus und erzählt ihm, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen.
Meine Rezension
Das verborgene Lied - Katherine Webb
In einem einsamen Cottage auf den Klippen von Dorset lebt die betagte Dimity Hatcher. Niemand ahnt, mit welcher Tat aus Liebe und Eifersucht sie einst eine ganze Familie zerstörte. Über siebzig Jahre bleibt ihr Geheimnis unentdeckt, bis eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür steht. Zach ist auf der Suche nach seinen Wurzeln, die ihn an die Küste Dorsets führt. Mithilfe der unnahbaren Hannah, Dimitys Nachbarin, kommt er nach und nach der verheerenden Wahrheit auf die Spur…
Meine Rezension
Das Fräulein - Ivo Andrić
Eisern sparen, unbarmherzig sein, den Regungen des eigenen Herzens nicht nachgeben - das schärft Rajkas Vater seiner Tochter auf dem Sterbebett ein. Wie das "Fräulein" sich an diesen Rat hält, wie sie immer reicher und dabei einsamer wird und schliesslich doch bereit ist, ihre Prinzipien über Bord zu werfen, das erzählt der Nobelpreisträger Ivo Andrić in seiner meisterhaften Charakterstudie.
Von diesem Werk des Autors war ich nicht ganz so begeistert, wie von seinen bisher gelesenen, halte "Das Fräulein" aber trotzdem für äusserst lesenswert.
Meine Rezension
Jakobsweg im Smoking - Philipp Winterberg
Jakobsweg im Smoking? Tatsächlich? Tatsächlich: Ein dänischer Pilger hat seinen feinsten Anzug dabei, weil er glaubt, spanische Restaurants würden ihn sonst nicht hereinlassen. Andere Pilger bringen ihre Hängematte mit, dicke Wörterbücher, Solarladegeräte, tütenweise Proviant und Batterien...Philipp Winterberg präsentiert uns mit diesem Buch eine komplette Packliste für ultraleicht-Reisende.
Meine Rezension
Dmitri Schostakowitsch - Krzysztof Meyer
Eine ausführliche und sehr lesenswerte, mit Zitaten, Bildern und vielen Notenbeispielen gespickte Biografie über einen sehr grossen Künstler und sein Werk.
Auch für Nichtmusiker sicher lesenswert und informativ.
Meine Kurzrezension
Gelesene Bücher: 6
Gelesene Seiten: 2216
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 79.1 Seiten
Neuzugänge: 0 (worauf ich sehr stolz bin)
Aktueller SuB-Stand: 111 Bücher
Dmitri Schostakowitsch, Biografie (Kurzrezension)
Meine Empfehlung:
Auch wenn wahrscheinlich nicht mehr viele von euch die erste Auflage einer Schostakowitschbiografie zu Hause im Regal stehen haben, so lohnt es sich doch, einen genaueren Blick auf dieses Buch und vor allem auch auf den Verfasser, Krzysztof Meyer, zu werfen. Meyer hat nämlich vor nicht langer Zeit eine weitere, noch ausführlichere und aktuellere Biografie von Schostakowitsch veröffentlicht. Die sehr genauen und fachkundigen Beschreibungen des Lebens und Werks dieses aussergewöhnlichen Künstlers, die ausführlichen Zitate und die vielen Abbildungen und Notenbeispielen machen dieses Buch zu einer lesenswerten und sehr vielseitigen Biografie. Generell empfehle ich es euch, sich einmal in das Leben dieses Komponisten einzulesen. Sein Name ist auch für die meisten Nichtmusiker ein Begriff, sein Leben jedoch war so sehr von historischen Begebenheiten, politischen Verhältnissen, Krankheit und Verlust geprägt, dass auch ich nur oberflächlich damit bekannt war.
Man hört seine Komposition einfach gleich ganz anders, wenn man um deren Entstehungsgeschichte und Schostakowitschs damalige Lebenssituation weiss.
Zusätzliche Infos:
Autor: Krzysztof Meyer
Taschenbuch: 340 Seiten
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Polnisch
Übersetzt von: Ilona Reinhold
Verlag: Reclam
Bestellnummer: 660 899 4
Printed in the German Democratic Republic 1980







