Reisen im Sudan - Alfred Brehm
Beschreibung:
Brehms Tierleben ist auch heute noch jedem ein Begriff - dass der
Begründer eines der prominentesten zoologischen Nachschlagewerke die
Tiere auch in freier Wildbahn studierte, wissen hingegen nur wenige. Die
Faszination für die Zoologie gab Brehms Vater, selbst ein bekannter
Ornithologe, an seinen Sohn weiter. Im Jahr 1847 bricht Alfred Brehm
sein Architekturstudium ab, um den Vogelkundler Baron Johann Wilhelm von
Müller auf eine Forschungsreise nach Afrika zu begleiten. Während der
fünfjährigen Expedition reist er von Kairo, über Karthum bis nach
Kurdufan durch Savanne und Urwälder und teilt mit gefährlichen
Leoparden, Elefanten, wilden Löwen und Büffelherden einen Lebensraum.
Die Ausbeute dieses Abenteuers ist ein sehr lebendiger, detaillierter
und bisweilen äußerst humorvoller Bericht über die faszinierende
Tierwelt Afrikas und die Menschen dieser Region.
Inhalt:
Alfred Brehm wagt eine lange und gefährliche Reise durch Afrika und berichtet sehr genau von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen. Dabei fällt auf, dass er nicht immer nur wissenschaftlich ans Werk geht, sondern auch eine sehr grosse Verbundenheit mit Land und Leuten durchsickern lässt.
Verschiedene Kulturen und Traditionen werden beschrieben und erklärt, die Tiere und Menschen, die er unterwegs antrifft werden genau skizziert und so wird ein Blick auf Afrika ermöglicht, wie wir ihn heute nicht mehr kennen.
Natürlich erfahren wir auch etwas über die unschönen Seiten, wie die Sklaverei, die schrecklich blutigen Sklavenjagden und die Unterteilung der Menschen in reich, arm und wertlos.
Seine zwei Reisen in den Sudan sind beschwerlich und das Schicksal legt ihm einige Steine in den Weg. So ertrinkt zum Beispiel sein engster Vertrauter und Bruder beim Baden im Nil. Dieses Ereignis lässt ihn einige Tage lang hadern, ist aber nicht die einzige Schwierigkeit, die ihm begegnet. Immer wieder plagen ihn Geldsorgen und er muss auf seiner ganzen Reise Abschied von einigen lieb gewonnenen Reisegefährten nehmen. Von einigen für immer.
Meine Meinung:
Diese Ausgabe des Buches war für mich schrecklich zu lesen. Die Seiten waren sehr dicht beschrieben und die Buchstaben so klein, dass ich andauernd das Gefühl hatte, gar nicht vom Fleck zu kommen. Die Fussnoten - von denen es einige gab - waren in noch kleinerer Schrift verfasst und machten es mir nicht gerade leichter.
Vom Inhalt her hat mir Brehms Bericht sehr gefallen. Man muss halt einfach berücksichtigen, dass hier ein sehr gebildeter Mann schreibt, der sich teilweise auch wissenschaftlich mit dem auseinander setzt, was er sieht, weshalb der Bericht nicht in erster Linie unterhaltsam sondern eher informativ gestaltet ist. Die ganzen Abenteuer, welche Brehm erlebt, sind aber so exotisch und aus heutiger Sicht unvorstellbar, dass sie eine starke Faszination auf den Leser ausüben. Ich gehe davon aus, dass Brehm es sehr genau mit der Wahrheit genommen hat, kann aber trotzdem fast nicht glauben, dass er alle diese geschilderten Erfahrungen alle auch wirklich gemacht hat.
Nach der Lektüre bin ich aber sehr froh, dass sich in Afrika seit Brehms Reise einiges geändert hat. Vor allem in Bezug auf seine Erfahrungen mit der Sklaverei muss ich zugeben, dass ich mir (vielleicht zum Glück) gar nicht vorstellen kann, wie grausam Menschen miteinander umgehen können.
Abschliessend will ich aber anmerken, dass Brehm ein wirklich beeindruckender Erfahrungsbericht aus damals noch nicht so bereisten Gebieten gelungen ist, welcher die Schönheit der Landschaften und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt sehr genau schildert und ausreichend würdigt.
Fazit:
Ein beeindruckender Resebericht aus längst vergangener Zeit und damals noch fast unberührten Ländern.
Zusätzliche Infos:
Autor: Alfred Brehm
Fester Einband: 412 Seiten
Verlag: Horst Edmann Verlag
Sprache: Deutsch
Bestellnummer: 02397 8
Rosehill
Rosehill - Susanna Kearsley
Klappentext:
Verity Grey kann nicht widerstehen, als sie zu Ausgrabungen ins schottische Rosehill eingeladen wird. Die Aussicht, hier die letzte Ruhestätte der legendären Neunten Römischen Legion zu finden, ist einfach zu verlockend. Und obwohl die resolute junge Archäologin nicht an rätselhafte Erscheinungen glaubt, erlebt auch sie fasziniert mit, wie in Rosehill ein Geist umgeht: der Geist eines römischen Legionärs! Als ob das alles noch nicht genug wäre, um Verity an ihrem Verstand zweifeln zu lassen, trifft sie auch noch David, dessen Charme sie vollends aus der Reserve lockt.
Inhalt:
Verity kann es gar nicht mehr erwarten, endlich nach Rosehill zu kommen und reist schon einen Tag zu früh an. Sie schläft aber im Zug ein und verpasst ihre Haltestelle, weshalb sie einen viel länger dauernden Umweg machen muss. Sie nimmt schliesslich den Bus, der sie ans Ziel bringen soll und begegnet dort dem gutaussehenden David, der auch zum Ausgrabungsteam gehört und der ihr sofort den Weg und das Landgut zeigen kann. Er ist ihr sehr sympathisch und sie verbringt sehr viel Zeit mit ihm. Zum Team gehören auch noch Adrian, mit dem Verity eine kurze Affäre hatte und der seine Besitzansprüche nun gegenüber den anderen Männern geltend machen will und deshalb nie so richtig bei der Sache ist und Professor Quinnell, der verrückte Leiter der Ausgrabungen.
Die fröhliche Jeannie bekocht das ganze Team, weiss viel zu erzählen und hat immer gute Laune. Auch die seltsamen Dinge in Rosehill können sie nicht aus der Ruhe bringen. Bald wird Verity auch klar, warum alle so gut mit den Geistergeschichten und seltsamen Vorgängen klar kommen können. Jeannies Sohn Robbie hat das zweite Gesicht. Er kann Dinge voraus sehen und mit dem Geist Kontakt aufnehmen. Die Wissenschaftler bleiben skeptisch, vertrauen aber auf Robbie, weil er bis jetzt mit seinen Voraussagen noch nie daneben gelegen hat. Und so kommen nach und nach Dinge ans Licht, die verblüffen, schockieren und am Ende sogar Verity überzeugen.
Meine Meinung:
Ich habe lange gezögert, dieses Buch zu lesen weil ich so meine liebe Mühe mit übernatürlichen Geschichten haben, die nicht gerade Geisterkomödien oder Gruselromane sind, sondern ernst gemeinte Handlungen haben. Rosehill hat mich verblüfft, fasziniert und überzeugt. Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen und würde sofort ein weiters Buch der Autorin lesen, wenn ich es hätte.
Sie schafft es mit einer bewundernswerten Sicherheit, Wissenschaft und Übernatürliches in einen stimmigen Kontext zu bringen, ohne eines dem anderen vorzuziehen. Natürlich bleiben alle Beteiligten skeptisch, gewisse Vorgänge und Intuitionen von Robbie können aber mit der Wissenschaft nicht erklärt werden, weshalb man ihm auch vertrauen muss. Zudem geht es ja nicht um Geistheiler und Wahrsager sondern um mystische Dinge und Energien und diese lassen sich fast schon wieder berechnen.
Kearsleys Geschichte zeugt von genauen historischen Recherchen und sie hat sich sicher intensiv mit Archäologie auseinander gesetzt, sonst hätte sie nicht so viele Details beachten können.
Generell ist ihre Geschichte mit vielen wundervollen Details und einem sehr vielschichtigen und überzeugenden Schreibstil ausgeschmückt.
Der ein wenig verrückte aber durchaus sehr intelligente Professor Quinnell, der jegliches Ränkeschmieden von Anfang an durchschaut, aber trotzdem gerne mitspielt um niemanden vor den Kopf zu schlagen zum Beispiel, ist eine fantastische Figur. Seine weisen Worte, seine durchdachten Handlungen, seine Art, immer die Oberhand zu behalten, seine mystische Ausstrahlung und natürlich seine charmanten Katzen machen ihn zu einer heimlichen Hauptfigur. Die Figuren sind aber alle sehr liebevoll konzipiert, haben ihren eigenen Charakter, ihr eigenes Leben und ihren Platz in der Geschichte.
Dieses Buch empfehle ich sehr, sehr gerne weiter. Es ist ideal geeignet für neblige Herbsttage und für Winterabende vor dem Kamin. Das Cover ist ausserdem so schön und ein wenig melancholisch und verwunschen gestaltet, dass sich alleine deswegen der Kauf dieses Buches lohnt.
Fazit:
Dieses Buch ist ein kleiner und detailreicher Schatz und es erzählt eine mystische Geschichte, eine Liebesgeschichte und einige Familiengeschichten sehr liebevoll und überzeugend.
Zusätzliche Infos:
Autorin: Susanna Kearsley
Taschenbuch: 429 Seiten
Verlag: Piper
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Karin Diemerling
ISBN 978-3-492-23309-5
Klappentext:
Verity Grey kann nicht widerstehen, als sie zu Ausgrabungen ins schottische Rosehill eingeladen wird. Die Aussicht, hier die letzte Ruhestätte der legendären Neunten Römischen Legion zu finden, ist einfach zu verlockend. Und obwohl die resolute junge Archäologin nicht an rätselhafte Erscheinungen glaubt, erlebt auch sie fasziniert mit, wie in Rosehill ein Geist umgeht: der Geist eines römischen Legionärs! Als ob das alles noch nicht genug wäre, um Verity an ihrem Verstand zweifeln zu lassen, trifft sie auch noch David, dessen Charme sie vollends aus der Reserve lockt.
Inhalt:
Verity kann es gar nicht mehr erwarten, endlich nach Rosehill zu kommen und reist schon einen Tag zu früh an. Sie schläft aber im Zug ein und verpasst ihre Haltestelle, weshalb sie einen viel länger dauernden Umweg machen muss. Sie nimmt schliesslich den Bus, der sie ans Ziel bringen soll und begegnet dort dem gutaussehenden David, der auch zum Ausgrabungsteam gehört und der ihr sofort den Weg und das Landgut zeigen kann. Er ist ihr sehr sympathisch und sie verbringt sehr viel Zeit mit ihm. Zum Team gehören auch noch Adrian, mit dem Verity eine kurze Affäre hatte und der seine Besitzansprüche nun gegenüber den anderen Männern geltend machen will und deshalb nie so richtig bei der Sache ist und Professor Quinnell, der verrückte Leiter der Ausgrabungen.
Die fröhliche Jeannie bekocht das ganze Team, weiss viel zu erzählen und hat immer gute Laune. Auch die seltsamen Dinge in Rosehill können sie nicht aus der Ruhe bringen. Bald wird Verity auch klar, warum alle so gut mit den Geistergeschichten und seltsamen Vorgängen klar kommen können. Jeannies Sohn Robbie hat das zweite Gesicht. Er kann Dinge voraus sehen und mit dem Geist Kontakt aufnehmen. Die Wissenschaftler bleiben skeptisch, vertrauen aber auf Robbie, weil er bis jetzt mit seinen Voraussagen noch nie daneben gelegen hat. Und so kommen nach und nach Dinge ans Licht, die verblüffen, schockieren und am Ende sogar Verity überzeugen.
Meine Meinung:
Ich habe lange gezögert, dieses Buch zu lesen weil ich so meine liebe Mühe mit übernatürlichen Geschichten haben, die nicht gerade Geisterkomödien oder Gruselromane sind, sondern ernst gemeinte Handlungen haben. Rosehill hat mich verblüfft, fasziniert und überzeugt. Ich habe es in kürzester Zeit verschlungen und würde sofort ein weiters Buch der Autorin lesen, wenn ich es hätte.
Sie schafft es mit einer bewundernswerten Sicherheit, Wissenschaft und Übernatürliches in einen stimmigen Kontext zu bringen, ohne eines dem anderen vorzuziehen. Natürlich bleiben alle Beteiligten skeptisch, gewisse Vorgänge und Intuitionen von Robbie können aber mit der Wissenschaft nicht erklärt werden, weshalb man ihm auch vertrauen muss. Zudem geht es ja nicht um Geistheiler und Wahrsager sondern um mystische Dinge und Energien und diese lassen sich fast schon wieder berechnen.
Kearsleys Geschichte zeugt von genauen historischen Recherchen und sie hat sich sicher intensiv mit Archäologie auseinander gesetzt, sonst hätte sie nicht so viele Details beachten können.
Generell ist ihre Geschichte mit vielen wundervollen Details und einem sehr vielschichtigen und überzeugenden Schreibstil ausgeschmückt.
Der ein wenig verrückte aber durchaus sehr intelligente Professor Quinnell, der jegliches Ränkeschmieden von Anfang an durchschaut, aber trotzdem gerne mitspielt um niemanden vor den Kopf zu schlagen zum Beispiel, ist eine fantastische Figur. Seine weisen Worte, seine durchdachten Handlungen, seine Art, immer die Oberhand zu behalten, seine mystische Ausstrahlung und natürlich seine charmanten Katzen machen ihn zu einer heimlichen Hauptfigur. Die Figuren sind aber alle sehr liebevoll konzipiert, haben ihren eigenen Charakter, ihr eigenes Leben und ihren Platz in der Geschichte.
Dieses Buch empfehle ich sehr, sehr gerne weiter. Es ist ideal geeignet für neblige Herbsttage und für Winterabende vor dem Kamin. Das Cover ist ausserdem so schön und ein wenig melancholisch und verwunschen gestaltet, dass sich alleine deswegen der Kauf dieses Buches lohnt.
Fazit:
Dieses Buch ist ein kleiner und detailreicher Schatz und es erzählt eine mystische Geschichte, eine Liebesgeschichte und einige Familiengeschichten sehr liebevoll und überzeugend.
Zusätzliche Infos:
Autorin: Susanna Kearsley
Taschenbuch: 429 Seiten
Verlag: Piper
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Übersetzt von: Karin Diemerling
ISBN 978-3-492-23309-5
My Legendary Girlfriend
My Legendary Girlfriend - Mike Gayle
Klappentext:
Still in love with The One, Will is desperate to discover if there can be An-Other One. In his decript flat where he can't even manage to cook spaghetti hoops without setting off the communal smoke alarm, his lifeline is the telephone. Will realises that with a single call, friends can either lift him from the depths of depression or completely shatter his hopes.
There's Alice (who remebers his birthday), Simon (who doesn't), Martina (the one-night stand), Kate (the previous tenant of his rented hovel). And of course his Ex, Aggi. the inimitable Aggi. His Legendary Girlfriend.
Or is she?
Two men, three women and a donkey called Sandy...basically it's your classic love hexagon.
Inhalt:
Wills Wohnung ist klein und eng. Mit seinen verletzten Gefühlen und seiner Einsamkeit wird sie richtiggehend beengend für ihn. Vor drei Jahren hat ihn Aggi an seinem Geburtstag verlassen und noch immer ist Aggi für ihn die Eine. Er vermisst sie, er trauert um sie und als er an diesem Freitagnachmittag sein Schulzimmer und seine Schüler hinter sich lässt, weiss er genau, dass er das ganze Wochenende nur an Aggi denken wird. Am Wochenende hat er nämlich wieder Geburtstag.
Er telefoniert mit guten Freunden und plötzlich meldet sich eine gewisse Kate bei ihm, die sich als Vormieterin ausgibt und wissen will, ob Post für sie angekommen ist. Sie meldet sich noch einige Male bei ihm und nach und nach entwickelt sich eine seltsame Beziehung zwischen den beiden. Weil sie sich nicht kennen, erzählen sie sich offen und ehrlich Dinge, die sonst niemand weiss oder ahnt. Stundenlang plaudern sie und Will ist sich plötzlich nicht mehr sicher, was er eigentlich will. Zum Glück hat er seine beste Freundin Alice, die immer für ihn da ist und ihm mit Rat und Tat zur Seite steht.
Doch ehe Will noch realisiert, was genau vor sich geht, hat er von Simon eine schreckliche Nachricht erhalten, sich irgendwie ein wenig verliebt und sein Leben um hundertachtzig Grad gedreht.
Meine Meinung:
Ich habe schon sehr lange keinen englischen Roman mehr gelesen, nur Zeitungsartikel, Kurzgeschichten und ein Kinderbuch. Die Witze und Zusammenhänge sind bei einem Roman natürlich viel komplizierter und es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an die Sprache und den Stil gewöhnt hatte. Dann kam ich aber sehr gut voran.
Will ist ein sehr spezieller Protagonist. Manchmal geht er über vor Selbstmitleid und Hilflosigkeit und teilweise ist er so ich-bezogen, dass er nervt. Aber trotz allem ist er auf eine ganz eigene Art sympathisch.
Aggi hingegen wird nicht in einem so guten Licht dargestellt. Sie ist vielleicht die tollste Frau der Welt, aber die Art und Weise, wie sie Will abgefertigt hat, passt nicht in dieses Bild.
Alice hingegen gefiel mir wirklich gut. Sie ist eine witzige und intelligente Zuhörerin, welche Will Mut macht und ihn unterstützt. Auch Kate ist eine tolle Frau, welche sich von Anfang an auf gleicher Wellenlänge mit Will befindet, seine Interessen teilt und seine Gedankengänge nachvollziehen kann. Simon ist da eher der typische Idiot von nebenan. Unstet im Leben und der Liebe ist er auch kein wirklicher Freund und wenn es hart auf hart kommt, kann man sich definitiv nicht auf ihn verlassen.
Dass dieses Wochenende ein kompliziertes Wochenende wird, leuchtet ein. Das Ende hätte ich aber so nicht ganz erwartet, es hat mir aber sehr gefallen.
Generell ist dieses Buch extrem unterhaltsam, aber auch tiefgründig.
Fazit:
Ein Roman über Liebe und Freundschaft und das Verlassenwerden mit einem skurrilen Protagonisten und viel Humor ausgestattet.
Zusätzliche Infos:
Autor: Mike Gayle
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Hodder and Stoughten Ltd.
Sprache: Englisch
ISBN 978-0-340-75043-8
Klappentext:
Still in love with The One, Will is desperate to discover if there can be An-Other One. In his decript flat where he can't even manage to cook spaghetti hoops without setting off the communal smoke alarm, his lifeline is the telephone. Will realises that with a single call, friends can either lift him from the depths of depression or completely shatter his hopes.
There's Alice (who remebers his birthday), Simon (who doesn't), Martina (the one-night stand), Kate (the previous tenant of his rented hovel). And of course his Ex, Aggi. the inimitable Aggi. His Legendary Girlfriend.
Or is she?
Two men, three women and a donkey called Sandy...basically it's your classic love hexagon.
Inhalt:
Wills Wohnung ist klein und eng. Mit seinen verletzten Gefühlen und seiner Einsamkeit wird sie richtiggehend beengend für ihn. Vor drei Jahren hat ihn Aggi an seinem Geburtstag verlassen und noch immer ist Aggi für ihn die Eine. Er vermisst sie, er trauert um sie und als er an diesem Freitagnachmittag sein Schulzimmer und seine Schüler hinter sich lässt, weiss er genau, dass er das ganze Wochenende nur an Aggi denken wird. Am Wochenende hat er nämlich wieder Geburtstag.
Er telefoniert mit guten Freunden und plötzlich meldet sich eine gewisse Kate bei ihm, die sich als Vormieterin ausgibt und wissen will, ob Post für sie angekommen ist. Sie meldet sich noch einige Male bei ihm und nach und nach entwickelt sich eine seltsame Beziehung zwischen den beiden. Weil sie sich nicht kennen, erzählen sie sich offen und ehrlich Dinge, die sonst niemand weiss oder ahnt. Stundenlang plaudern sie und Will ist sich plötzlich nicht mehr sicher, was er eigentlich will. Zum Glück hat er seine beste Freundin Alice, die immer für ihn da ist und ihm mit Rat und Tat zur Seite steht.
Doch ehe Will noch realisiert, was genau vor sich geht, hat er von Simon eine schreckliche Nachricht erhalten, sich irgendwie ein wenig verliebt und sein Leben um hundertachtzig Grad gedreht.
Meine Meinung:
Ich habe schon sehr lange keinen englischen Roman mehr gelesen, nur Zeitungsartikel, Kurzgeschichten und ein Kinderbuch. Die Witze und Zusammenhänge sind bei einem Roman natürlich viel komplizierter und es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an die Sprache und den Stil gewöhnt hatte. Dann kam ich aber sehr gut voran.
Will ist ein sehr spezieller Protagonist. Manchmal geht er über vor Selbstmitleid und Hilflosigkeit und teilweise ist er so ich-bezogen, dass er nervt. Aber trotz allem ist er auf eine ganz eigene Art sympathisch.
Aggi hingegen wird nicht in einem so guten Licht dargestellt. Sie ist vielleicht die tollste Frau der Welt, aber die Art und Weise, wie sie Will abgefertigt hat, passt nicht in dieses Bild.
Alice hingegen gefiel mir wirklich gut. Sie ist eine witzige und intelligente Zuhörerin, welche Will Mut macht und ihn unterstützt. Auch Kate ist eine tolle Frau, welche sich von Anfang an auf gleicher Wellenlänge mit Will befindet, seine Interessen teilt und seine Gedankengänge nachvollziehen kann. Simon ist da eher der typische Idiot von nebenan. Unstet im Leben und der Liebe ist er auch kein wirklicher Freund und wenn es hart auf hart kommt, kann man sich definitiv nicht auf ihn verlassen.
Dass dieses Wochenende ein kompliziertes Wochenende wird, leuchtet ein. Das Ende hätte ich aber so nicht ganz erwartet, es hat mir aber sehr gefallen.
Generell ist dieses Buch extrem unterhaltsam, aber auch tiefgründig.
Fazit:
Ein Roman über Liebe und Freundschaft und das Verlassenwerden mit einem skurrilen Protagonisten und viel Humor ausgestattet.
Zusätzliche Infos:
Autor: Mike Gayle
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Hodder and Stoughten Ltd.
Sprache: Englisch
ISBN 978-0-340-75043-8
Winterwunder
Dies ist der vierte und letzte Band einer Reihe, vorsicht Spoiler!
Winterwunder - Nora Roberts
Klappentext:
Die vier Freundinnen Emma, Mac, Laurel und Parker leiten zusammen eine florierende Hochzeitsagentur. Und bis auf eine haben sie alle die Liebe ihres Lebens gefunden. Nur Parker, das Organisationstalent der Gruppe und eine echte Powerfrau, ist anscheinend mit ihrem Beruf verheiratet - bis Malcomb in ihr Leben tritt. Aber wie soll sie mit ihm eine Beziehung führen, wenn er sich weigert, über seine Vergangenheit zu sprechen?
Inhalt:
Auch im letzten Band der Reihe wird wieder eine der vier Freundinnen ins Zentrum gestellt. Diesmal ist es Parker, die Organisatorin der Hochzeitsagentur Vows. Sie ist eine sehr starke und bestimmte Frau, welche immer alles im Griff hat und für jeden Notfall eine Lösung sucht und meist auch findet. Ohne ihr Organisationstalent und ihre auf die Minute genauen Zeitplänen, wäre es Vows unmöglich, die Hochzeitsfeiern so genau und ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne zu bringen. Parker hat ein offenes Ohr führ alle Bräute und ist rund um die Uhr erreichbar. Im Vorfeld der Hochzeiten hilft sie bei der Anprobe, Musikauswahl und sie schlichtet Streitereien zwischen den Bräuten und ihren Hochzeitsgästen. Während der Hochzeit ist sie immer sofort zur Stelle, wenn es irgendwo brennt und koordiniert den Ablauf und die Ankunft und Abfahrt der Gäste. In so genauen Zeitplänen hat ein Mann gar keinen Platz und schon gar nicht einer, der sich nicht voll und ganz auf Parker und ihre Rituale einlässt. Doch Mal ist genau so ein Mann. Er raubt Parker den Verstand, ärgert sie aber zugleich bis aufs Blut, indem er sie nicht an sich heran lässt. Ihre Planung lässt aber keine vermeidbaren Streitereien zu und sie ist nicht gewillt, Zeit für jemanden aufzuwenden, der es nicht immer ernst mit ihr meint.
Hat Mal trotzdem eine Chance, Parkers Herz auf Dauer zu erobern?
Meine Meinung:
Dieser Band hat mir wieder viel besser gefallen, als der dritte Band. Er ist in sich stimmiger und auch wenn wir hier wieder eine Protagonistin haben, die ihre Prinzipien und irgendwie auch sich selber ein wenig aufgeben muss, so ist dies doch nicht mit einer Erniedrigung ihrer selbst verbunden, wie das im driten Teil der Fall war. Ausserdem ist Mal ein Mann, der durch seine Art sehr gut zu Parker passt. Er ist als Person das genaue Gegenteil von ihr. Als Automechaniker und ehemaliger Stuntman macht er sich gerne seine Hände schmutzig und kennt seine Fähigkeiten, aber auch seine Grenzen ganz genau. Er sieht auch aus wie ein Handwerker und weigert sich, nicht immer erfolgreich, einen Anzug zu tragen. Aber als Mensch passt er genau zu Parker. Er ergänzt sie, verführt sie dazu, nicht immer zu streng mit sich und ihrem Leben zu sein und hilft ihr dabei, sich einfach einmal zu entspannen.
Auch Parkers Job wird sehr gut dargestellt. Bei den anderen Berufen der Freundinnen (Fotografin, Konditorin, Floristin) war es noch einfacher, einen Einblick in die Tätigkeiten und das Zusammenspiel der verschiedenen Berufe zu machen. Parkers Arbeit spielt sich mehr im Hintergrund ab. Sie weiss einfach immer alles und kann jedes Problem lösen. Warum dies aber so ist, erfährt man erst in diesem Band, wenn man sie einige Tage und Wochen lang begleitet und realisiert, was sie alles leistet.
Auch wenn in diesem Band die Handlung wieder sehr absehbar ist und das gehört ja eigentlich auch zu einem Liebesroman von Nora Roberts, so gibt es doch einige Irrungen und Wirrungen, die das Ganze spannender, dichter und tiefgründiger machen.
Vor allem das Ende dieses letzten Teiles hat mir sehr gut gefallen. Schon fast anrührend und sehr hoffnungsvoll entliess mich Nora Roberts wieder aus dem Haus der vier Freundinnen ins Leben. Mehr werde ich aber dazu natürlich nicht verraten.
Fazit:
Ein sehr stimmiger letzter Teil der Reihe, der noch einmal so richtig schön aufzeigt, wie toll Heiraten sein kann.
Zusätzliche Infos:
Autorin: Nora Roberts
Taschenbuch: 427 Seiten
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Katrin Marburger
ISBN 978-3-453-40766-4
Winterwunder - Nora Roberts
Klappentext:
Die vier Freundinnen Emma, Mac, Laurel und Parker leiten zusammen eine florierende Hochzeitsagentur. Und bis auf eine haben sie alle die Liebe ihres Lebens gefunden. Nur Parker, das Organisationstalent der Gruppe und eine echte Powerfrau, ist anscheinend mit ihrem Beruf verheiratet - bis Malcomb in ihr Leben tritt. Aber wie soll sie mit ihm eine Beziehung führen, wenn er sich weigert, über seine Vergangenheit zu sprechen?
Inhalt:
Auch im letzten Band der Reihe wird wieder eine der vier Freundinnen ins Zentrum gestellt. Diesmal ist es Parker, die Organisatorin der Hochzeitsagentur Vows. Sie ist eine sehr starke und bestimmte Frau, welche immer alles im Griff hat und für jeden Notfall eine Lösung sucht und meist auch findet. Ohne ihr Organisationstalent und ihre auf die Minute genauen Zeitplänen, wäre es Vows unmöglich, die Hochzeitsfeiern so genau und ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne zu bringen. Parker hat ein offenes Ohr führ alle Bräute und ist rund um die Uhr erreichbar. Im Vorfeld der Hochzeiten hilft sie bei der Anprobe, Musikauswahl und sie schlichtet Streitereien zwischen den Bräuten und ihren Hochzeitsgästen. Während der Hochzeit ist sie immer sofort zur Stelle, wenn es irgendwo brennt und koordiniert den Ablauf und die Ankunft und Abfahrt der Gäste. In so genauen Zeitplänen hat ein Mann gar keinen Platz und schon gar nicht einer, der sich nicht voll und ganz auf Parker und ihre Rituale einlässt. Doch Mal ist genau so ein Mann. Er raubt Parker den Verstand, ärgert sie aber zugleich bis aufs Blut, indem er sie nicht an sich heran lässt. Ihre Planung lässt aber keine vermeidbaren Streitereien zu und sie ist nicht gewillt, Zeit für jemanden aufzuwenden, der es nicht immer ernst mit ihr meint.
Hat Mal trotzdem eine Chance, Parkers Herz auf Dauer zu erobern?
Meine Meinung:
Dieser Band hat mir wieder viel besser gefallen, als der dritte Band. Er ist in sich stimmiger und auch wenn wir hier wieder eine Protagonistin haben, die ihre Prinzipien und irgendwie auch sich selber ein wenig aufgeben muss, so ist dies doch nicht mit einer Erniedrigung ihrer selbst verbunden, wie das im driten Teil der Fall war. Ausserdem ist Mal ein Mann, der durch seine Art sehr gut zu Parker passt. Er ist als Person das genaue Gegenteil von ihr. Als Automechaniker und ehemaliger Stuntman macht er sich gerne seine Hände schmutzig und kennt seine Fähigkeiten, aber auch seine Grenzen ganz genau. Er sieht auch aus wie ein Handwerker und weigert sich, nicht immer erfolgreich, einen Anzug zu tragen. Aber als Mensch passt er genau zu Parker. Er ergänzt sie, verführt sie dazu, nicht immer zu streng mit sich und ihrem Leben zu sein und hilft ihr dabei, sich einfach einmal zu entspannen.
Auch Parkers Job wird sehr gut dargestellt. Bei den anderen Berufen der Freundinnen (Fotografin, Konditorin, Floristin) war es noch einfacher, einen Einblick in die Tätigkeiten und das Zusammenspiel der verschiedenen Berufe zu machen. Parkers Arbeit spielt sich mehr im Hintergrund ab. Sie weiss einfach immer alles und kann jedes Problem lösen. Warum dies aber so ist, erfährt man erst in diesem Band, wenn man sie einige Tage und Wochen lang begleitet und realisiert, was sie alles leistet.
Auch wenn in diesem Band die Handlung wieder sehr absehbar ist und das gehört ja eigentlich auch zu einem Liebesroman von Nora Roberts, so gibt es doch einige Irrungen und Wirrungen, die das Ganze spannender, dichter und tiefgründiger machen.
Vor allem das Ende dieses letzten Teiles hat mir sehr gut gefallen. Schon fast anrührend und sehr hoffnungsvoll entliess mich Nora Roberts wieder aus dem Haus der vier Freundinnen ins Leben. Mehr werde ich aber dazu natürlich nicht verraten.
Fazit:
Ein sehr stimmiger letzter Teil der Reihe, der noch einmal so richtig schön aufzeigt, wie toll Heiraten sein kann.
Zusätzliche Infos:
Autorin: Nora Roberts
Taschenbuch: 427 Seiten
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Katrin Marburger
ISBN 978-3-453-40766-4
Neuzugänge
Dieses Buch wurde mir von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt und ich freue mich schon sehr darauf, damit zu beginnen. Ich als Naschkatze hoffe natürlich, dass der Titel Programm wird.
Die Eistoten habe ich bei lovelybooks gewonnen und darf damit an einer Leserunde teilnehmen. Leider habe ich das Buch sehr spät erhalten und die Leserunde hat schon lange begonnen. Aber ich versuche einfach, das Buch so schnell wie möglich zu lesen und doch noch ein wenig etwas von den Diskussionen mitzubekommen.

