Blogleserunde mit Mellis Buchleben, Update-Post: "Die Unbändigen"

Hallo ihr Lieben

Heute startet die Leserunde zum Buch "Die Unbändigen" von Emilia Hart, das ich gemeinsam mit Melli vom Blog Mellis Buchleben lesen möchte. Bereits angeschlossen hat sich uns Julia. Wer Zeit und Lust hat, darf gerne ebenfalls mitlesen. Ein verspätetes Einsteigen ist natürlich immer möglich und falls ihr das Buch bereits gelesen habt, dürft ihr euch natürlich auch beteiligen und/oder den Link zu eurer Rezension in die Kommentare packen.

Gestartet wird heute, am Montag, 1.6.26, und alle lesen in ihrem Tempo. Unter diesem Post könnt ihr eure liebsten Buchzitate, allgemeine Gedanken zum Buch (ohne Spoiler) und dann natürlich auch noch eure Überlegungen zu den einzelnen Abschnitten (mit Spoiler) sowie den Link zu eurer Rezension kommentieren.

Die Abschnitte haben wir folgendermassen geplant:
1. Teil: Anfang bis und mit Kapitel 10 (S. 80)
2. Teil: Kapitel 11 bis und mit Kapitel 19 (S. 159)
3. Teil: Kapitel 20 bis und mit Kapitel 25 (S. 217)
4. Teil: Kapitel 26 bis und mit Kapitel 32 (S. 271)
5. Teil: Kapitel 33 bis und mit Kapitel 41 (S. 343)
6. Teil: Kapitel 42 bis Schluss

Falls ihr selber einen Beitrag tippt, könnt ihr ihn ebenfalls unter diesem Post verlinken und wenn noch Fragen auftauchen, dann meldet euch einfach bei Melli oder mir.

Und jetzt geht es los, ich freue mich riesig darauf!!!
Liebe Grüsse
Livia

58 Kommentare:

  1. Allgemeine Eindrücke zum Buch, Anmeldungen zur Leserunde, keine Spoiler erlaubt

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    1. Hallo zusammen,

      freue mich auf die Leserunde 😊 Hab heute begonnen und der Anfang ist schon mal vielversprechend.

      Liebe Grüße Melli

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  2. Lieblingszitate zum Buch mit Seitenzahl

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  3. 1. Teil: Anfang bis und mit Kapitel 10 (S. 80), Spoiler erlaubt

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    1. Ich hatte heute Fortbildung und dachte, danach bin ich zu müde für den ersten Abschnitt. Aber nach einer schönen Dusche war ich wieder munter und so habe ich den ersten Abschnitt lesen können.

      Alle drei Perspektiven finde ich auf ihre Art spannend. Oft ist es bei mir so, dass ich eine Perspektive lieber mag als die andere(n) und mich freue, wenn ich dann endlich wieder dorthin komme. Hier ist es aber so, dass ich nach jedem Kapitel am liebsten in dieser Perspektive bleiben möchte, weil sie so interessant ist. Das ist also für mich wirklich ein Qualitätsmerkmal.

      Es beginnt mit Altha. Ihr scheint als Hexe der Prozess gemacht zu werden, weil sie angeblich für den Tod des Ehemannes/Kindes/Bruders ihrer Jugendfreundin Grace verantwortlich ist. Warum sich beide entzweit haben wissen wir schon, aber ich bin gespannt auf die Todesumstände von John. Außerdem interessiert mich der Prozess sehr, auch wenn es vermutlich sehr aufreibend sein wird, über diesen zu lesen. Solche Prozesse beruhten ja leider selten auf Logik und mit Fairness war es auch nicht weit her. Aber wir können immerhin vermuten, dass Altha nicht zum Tode verurteilt wird oder zumindest die Hinrichtigung überlebt. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass sie eine Vorfahrin von Violet und Kate ist. Oder sie hat bereits ein Kind.

      Interessant ist noch, dass der Nachname von Grace und John Metcalfe ist, was auch der Nachname von Violets Nanny ist.

      Violet finde ich super. Ich mag es, dass sie sich nicht in eine Rolle pressen lässt. Schmunzeln musste ich bei dem Geschenk ihres Bruders. Ob man eine Libelle unbedingt in ein Glas sperren muss ist eine andere Sache, aber der Gedanke von ihm war sehr lieb und es zeigt, dass irgendwo doch noch ein Band zwischen den Geschwistern besteht.

      Das Märchen der Gebrüder Grimm das Violet liest, sagt mir gar nichts. Ich hab mal in meiner Märchensammlung geschaut, da ist es leider auch nicht enthalten.

      Die Geschichte von Kate beginnt schon schlimm. Ich werde nie verstehen, warum man andere Menschen klein machen muss, um sein eigenes Ego zu vergrößern. Simon ist so ein furchtbarer Mensch. Allein die Aussage, dass Kate in ihrem Job nicht gut sein kann, weil er mehr verdient als sie. Geht's noch? Dann einen Suizidversuch vortäuschen um Kate emotional zu erpressen. Ganz toll. Da werde ich echt wütend.

      Kennt ihr das, wenn man etwas liest und dann taucht ein Name oder ein Ort oder ein Thema dauernd auf? Crows Beck liegt in Cumbria. Ich höre gerade den aktuellen David Hunter Teil von Simon Beckett und David Hunter ermittelt in Cumbria. Außerdem lese ich parallel noch "Rabenfrauen" von Anja Jonuleit. Da ist die Verbindung glaube ich offensichtlich, auch wenn Raben und Krähen nicht dasselbe sind, ich weiß.

      Zusammenfassend bin ich sehr gut in das Buch gestartet und ich freu mich richtig aufs weiterlesen.

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    2. @Julia: Also erstmal bin ich neidisch auf Dich :D Ich hatte heute zwar auch eine warme Dusche bei meinen Eltern, weil ich Haare waschen musste, aber die nächste ist erst am Freitag in Aussicht - Bauarbeiten, eine Woche lang nur kaltes Wasser :D Aber das nur am Rande xD

      @all:
      Was für ein toller Einstieg! Ihr habt es schon gut zusammengefasst. Wir haben drei Perspektiven, Altha 1619, über ihr Alter ist nichts bekannt oder ich habe es überlesen. Dann Kate, geboren 1990 und Violet, geboren 1926.

      Ich finde die Naturbeschreibungen ganz besonders, insbesondere die Tiere - bislang haben sich Leute in Kellern in meinen Büchern eher vor Spinnen geekelt, als sie als gute Gesellschaft zu empfinden :D

      Interessant finde ich die Krähe, die Biene und die Libelle am Anfang eines jeden Kapitels. So ist man auch schnell wieder im Wechsel drin. Aber auch so geht es mir wie Julia: Ich mag alle drei sehr gerne.

      Die häusliche Gewalt bei Kate erinnerte mich sofort an "Das Bild" von Stephen King. Auch wenn er ein Mann ist, hat er die weibliche Perspektive 1A umgesetzt.

      Simon ist unausstehlich. Julia hat hierzu auch alles notiert, was ich ebenfalls aufgeschrieben habe.

      Das mit den Nachnamen ist ja interessant, Julia. Das hab ich tatsächlich nicht auf dem Schirm gehabt.

      Bin gespannt, wie es weitergeht. :-)

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    3. Oh und Julia:
      Mit Simon Beckett müsste ich auch mal weitermachen. Irgendwann xD Wie gefällt Dir der Band? Und welcher ist das nochmal? Ich müsste beim fünften weitermachen.

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    4. Hallo ihr Lieben

      Ich hatte meinen Kommentar gestern im falschen Abschnitt getippt, also kommt er hier noch am richtigen Ort, soooooorrry!!!

      Ich habe den ersten Abschnitt gestern beendet und komme einfach jetzt erst dazu, mich hier zu melden. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut und ich habe keinerlei Probleme mit den Zeitsprüngen, im Gegenteil, ich finde sie sehr spannend gemacht.

      Vor allem bin ich neugierig darauf, wie es mit Altha weitergeht, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie nicht verurteilt wird (oder verurteilt wird und es dann schafft, zu fliehen oder so), weil sie sonst ja gar keine Nachkommen oder andere Verbandelungen mit Kates Familie haben könnte.

      Dass Violet die Grosstante von Kate ist, war ja von Anfang an klar, aber auch da bin ich sehr neugierig auf ihre Geschichte. Irgendwie muss es Violet ja geschafft haben, aus ihrer Lethargie auszubrechen und ihre Kräfte bündeln zu lernen.

      Und Kates Geschichte....die ist besonders tragisch und um so glücklicher bin ich, dass sie diesmal - wohl hoffentlich definitiv - den "Absprung" geschafft hat.

      Ich freue mich schon aufs Weiterlesen, dazu komme ich aber wahrscheinlich erst heute Abend, weil ich heute im Verlauf des Tages einen dünneren Brunetti-Roman dabeihabe, den ich super nebenher lesen kann.

      Bis bald ihr Lieben, lest gut
      Livia

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    5. @Julia
      Metcalfe hatte ich wirklich auch nicht auf dem Schirm, super, dass dir das aufgefallen ist.

      @Melli
      Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder Wasser hast und dass du bei der Hausverwaltung für die Umstände eine fette Mietzinsreduktion geltend machen kannst. In der Schweiz könntest du das, ich hoffe, das ist bei euch auch so.

      @all
      Mir geht es übrigens auch so, ich mag keinen der Zeitstränge oder keine der Protagonistinnen lieber als die anderen, das ist wirklich eine Qualität. Und jede Perspektive bleibt für sich spannend, finde ich.

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    6. Da der Vermieter damit nix zu tun hat, sondern es Bauarbeiten vom Netzbetreiber sind, gibt es kein Geld zurück oder Minderungen. Aber es gibt zwei Duschgutscheine für sechs Tage, allerdings kann ich die nur zu doofen Zeiten abholen und nutzen, logistisch für mich zu viel Stress :D Und wenn ich das richtig verstanden habe, zwei Gutscheine pro Haushalt ^^

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    7. Das wäre hier egal, hier gibt es auch eine Reduktion, wenn man Baulärm von umliegenden Grundstücken hat oder so. Aber ja, ärgerlich ist es so oder so. Und pro Haushalt? Was machen Familien denn?

      Aber ja, Strom hast du ja, mit einem Wasserkocher oder einer Pfanne bekommst du immerhin warmes Wasser und für eine Katzenwäsche und sogar eine Haarwäsche reicht das schon. Hoffentlich ist dann einfach alles wieder rechtzeitig fertig!!!

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    8. @Melli: Knochenkälte ist Band 7. Gefällt mir auch gut bisher, ist aber eigentlich eher was für den Winter. Da wäre es atmosphärischer :D Ich glaube aber, dass meine Simon Beckett Zeit so langsam vorbei ist. Müsste nochmal die ersten zwei Teile rereaden, aber ich glaub es ist nicht mehr so meins.

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    9. @Julia: Das kann ich gut verstehen. Ich habe ja schon seit Jahren nicht mehr in der Reihe weitergelesen. Die ersten Teile fand ich damals toll, aber mein Lesegeschmack hat sich auch verändert.

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  4. 2. Teil: Kapitel 11 bis und mit Kapitel 19 (S. 159), Spoiler erlaubt

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    1. Auch den zweiten Abschnitt haben ich wieder ziemlich in einem Rutsch gelesen (respektive bin ich gestern auf dem Buch eingeschlafen, was aber definitiv nicht am Buch lag und habe dann heute Morgen noch schnell die letzten Seiten gelesen).

      Mir gefällt extrem gut, wie sehr ich mich nach einem Perspektivenwechsel innerhalb weniger Sätze direkt bei der neuen Figur befinde, die drei Frauen sind so unterschiedlich und lebensecht beschrieben, dass ich keine Kapitelüberschriften benötigen würde (obwohl ich sie natürlich super finde und obwohl mir auch die Gestaltung mit den Tieren gefällt, versteht mich da nicht falsch), weil sie einfach so gut erkennbar sind in jedem Abschnitt.

      Ich bin seeeeehr, gespannt, wie es mit Althas Prozess weitergeht und war ein wenig überrascht, dass der Doktor nicht gelogen hat. Das rechne ich ihm tatsächlich hoch an. Und zum Glück hat sie daran gedacht, sich das Muttermal abzureissen, was ihr hoffentlich das Leben retten wird, was aber natürlich auch in Hinblick auf Entzündungen usw. super gefährlich sein kann...

      Es wird auch immer klarer, wie alle verwandt/verbandelt sind, nur Althas Geschichte schliesst noch nicht ganz an die Geschichte der anderen an. Ich bin mir aber sicher, dass sich dies noch auflösen wird und ich bin auch schon seeeeeehr neugierig darauf, was es genau mit dem Brief auf sich hat, den Kate gefunden hat.

      Bezüglich Violet und Frederick habe ich übrigens sehr ein schlechtes Gefühl... Ich habe irgendwie Angst, dass er seine Macht über sie ausnutzen und sie wahrscheinlich vergewaltigen und vielleicht sogar schwängern wird...

      Eventuell lese ich heute Abend schon weiter, die Geschichte hat mich wirklich gepackt!!
      Wie steht ihr übrigens dazu, dass das Buch in gewissen Buchhandlungen/Onlineshops im Genre "historischer Roman" gelistet wird?

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    2. Aktuell lese ich recht unkonzentriert und zeitlich gestückelt, aber wenn ich lese, dann richtig :D Komme hier auch gut voran.

      Frederick ist mir auch "unsympathisch".

      Wir hatten es ja schon vermutet und der Arzt ist echt furchtbar. Das hat mich wütend gemacht. Also dass Hebammen früher solche Unterstellungen hinnehmen mussten, obwohl wir heute wissen, dass sie vieles richtig gemacht haben. Im Gegensatz zu den Männern, die es irgendwie ständig damit hatten, Blut aus dem Körper zu befördern (Aderlass WTF??) und die Männer standen immer als die tollen Ärzte da, dabei wären so viele - insbesondere weibliche - Patientinnen nicht gestorben, wenn sie nicht so herumgepfuscht hätten.

      Männern wurde immer geglaubt, sie mussten sich keine Sorgen wegen des Gegenteils machen. Was für eine traurige Wahrheit.

      Ah. Bei dem Muttermal hab ich gestutzt und hatte das Gefühl, etwas überlesen zu haben, als sie ihre Wunde versorgt. Ach so, sie hat das Muttermal entfernt. Jetzt ist es logisch. (Mein Gehirn nach Arbeit = Katastrophe) ^^

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    3. Mir geht es auch so, ich lese einfach immer irgendwie zwischen Tür und Angel und abends, bis mir - sprichwörtlich - die Augen zufallen. Aber so kommt ja dann doch die eine oder andere Seite zusammen und wir haben ja keinen Stress.

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    4. Ich hatte noch gar nichts zum Genre gesagt.

      Allgemein fällt es mir schwer, Bücher Genres zuzuordnen. Deshalb finde ich historischer Roman teilweise richtig :D Immerhin spielt ein Teil 1619, ein weiterer 1942. Das ist auch Historie für mich. Zu historischen Romanen gehört für mich nicht nur das Mittelalter o. Ä. Deshalb ist es okay. Wo würdet Ihr es denn einordnen? Für mich ist es schlicht "Belletristik" :D

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    5. Mir geht es ähnlich: das fällt mir immer extrem schwer. Aber: auch wenn für mich klar ist, dass auch ganz junge Bücher als "historischer Roman" betitelt werden können, finde ich doch, dass das Genre nicht stimmig ist. Schliesslich gehört zum historischen Roman vor allem auch, dass man sich wirklich in die Zeit versetzt fühlt, dass wichtige historische Ereignisse/Figuren vorkommen und/oder dass man ein typisches Leben der entsprechenden Figuren kennenlernt, egal, ob Mittelalter oder von mir auch DDR, das kann ja auch schon ein historischer Roman sein. Ja, klar, wir haben einen Hexenprozess und einen Zeitstrang in der jüngeren Vergangenheit, aber das sind doch nur Stilmittel. Die Zeit selber spielt eigentlich für die Handlung und die Atmosphäre keine Rolle. Das wäre ja, als würde man die Sieben Schwestern-Reihe von Riley auch als historische Romane bezeichnen, das geht für mich nicht auf. Also, vielleicht seht ihr das ganz anders, aber ich wäre auch am ehesten sehr allgemein bei "Belletristik".

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    6. Ich bin unter der Woche kaum zum Lesen gekommen, aber dieses Wochenende soll es viel regnen, daher möchte ich mich verstärkt aufs Lesen konzentrieren. Den zweiten Abschnitt habe ich auf jeden Fall heute Morgen schon beendet.

      Violet forscht nach Spuren ihrer Mutter und irgendwie macht mich das ein bisschen traurig. Niemand spricht mit ihr, niemand beantwortet ihre Fragen. Es ist doch klar, dass sie mehr über ihre Mutter und ihre Herkunft wissen möchte. Ich finde es ganz furchtbar, dass sie da so allein gelassen wird. Später erfährt sie ja dann noch etwas, aber ob Frederick so eine verlässliche Quelle ist? Ich find ihn jedenfalls total unsympathisch.

      An Kates Perspektive finde ich spannend, dass sie immer wieder Spuren der Vergangenheit entdeckt, manchmal bewusst, manchmal nicht und wir den Bezug zur Vergangenheit entdecken.

      Der Gerichtsprozess (den ich eigentlich nicht so nennen möchte, weil ein wesentlicher Bestandteil unserer heutigen Demokratie die Unabhängigkeit der Gerichte ist und dieses Gericht mal so gar nicht unabhängig ist) von Altha macht mich wieder sehr wütend. In allen Punkten. Es ist ja schon absurd, dass jemand mit einem Muttermal sofort als Hexe abgestempelt wird. Aber dann wird Altha vor allen Menschen ausgezogen und alle sabbern sie an. Natürlich soll eine Hexe zum Tode verurteilt werden, natürlich ist sie an allem schlechten Schuld, aber hey, die Männer sind ja auch nur Männer und wenn da halt eine nackte Frau ist, dann kann Mann da ja gar nichts machen und dann würde man schon gerne... auch wenn es eine Hexe ist.

      Auch der Arzt. Natürlich war die Medizin damals eine andere. Der Arzt wusste nicht, was wir heute wissen. Aber er kommt ja nicht mal auf die Idee, dass andere eventuell auch medizinisches Wissen haben. Oder das es manchmal mehrere Heilungsmöglichkeiten gibt.

      In diesem Abschnitt begegnen uns wieder einige bekannte Namen. Crows Becks scheint vor allem aus vier Familien zu bestehen. Neben den Weywards und den Metcalfes gibt es noch Familie Kirkby. Daniel Kirkby ist 1619 als Helfer auf der Metcalf Farm angestellt, eine Nachfahrin der Familie ist später Köchin in Violets Haushalt. Dann haben wir noch Familie Dinsdale. Soweit ich mich erinnere, ist das bei Violet der Gärtner, in Kates Zeit ist das der Nachname der Sprechstundenhilfe.

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    7. Ich würde das Buch auch unter Belletristik einordnen. Für mich ist das eindeutig kein historischer Roman, schon allein weil ein Handlungsstrang in der Gegenwart spielt. Ich lese sehr wenig historisches, daher würde ich mich mit einer Definition immer zurückhalten. Aber ich muss zugeben, dass ich schon Probleme damit habe einen Roman über die DDR unter historisches einzuordnen. Also wenn ich mir überlege ich würde ein Buch für jemanden kaufen wollen, der sich für diese Zeit interessiert, ich würde im Buchladen wahrscheinlich eher nicht in die historische Ecke gehen. Ich verstehe eure Gedankengänge absolut und natürlich ist die Zeit der DDR schon ziemlich lang vorbei. Wenn ich an historische Romane denke, denke ich einfach eher an Zeiten die kein noch lebener Mensch miterlebt hat. Vor allem Mittelalter, aber auch davor oder danach.

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    8. Liebe Julia, mit deiner Einordnung gehe ich mit. Ich würde es zwar nicht komplett ausschliessen, dass ein historischer Roman doch auch irgendwie in die Gegenwart hineinragt, aber hier sind zu wenige Kriterien erfüllt, damit sich der Roman historisch "anfühlt".

      Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass Kate in der Gegenwart lebt, aber ich habe mich schon auch Kate immer am nächsten gefühlt und wollte am dringensten wissen, wie es bei ihr weitergeht...

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  5. 3. Teil: Kapitel 20 bis und mit Kapitel 25 (S. 217), Spoiler erlaubt

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    1. Hallo ihr Lieben

      Weil ich heute kaum zum Lesen kommen werde (respektive noch meinen Brunetti-Roman beenden möchte), habe ich mir erlaubt, schon ein wenig vorzupreschen :-D

      So langsam spitzt sich der Prozess um Altha zu und ganz ehrlich, ich befürchte auch, dass sich mein Verdacht in Bezug auf Frederick bestätigen wird. Was für ein ungemütlicher Mensch...

      Sehr beeindruckt war ich von Violets Geschichte. Wir wissen ja schon ein wenig mehr, da sind wirklich Kräfte im Spiel, die man so nicht benennen könnte, auch wenn man wüsste, aber wir wissen auch, dass die Familie diese Kräfte eigentlich vor allem eingesetzt hat, um Menschen zu heilen, mit Tieren zu kommunizieren usw. Dass aber der alte Herr verflucht worden ist, kann schon sein. Ich frage mich, womit er sich das verdient hat, ich bin mir nämlich sicher, dass es dafür einen Grund gibt ;-)

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    2. Dafür gibt es bestimmt einen Grund - was ist das denn überhaupt für ein Typ? :D

      Dass Kates Mutter Bescheid wusste, hat mich traurig gemacht. Klar, sie kann nicht viel tun. Aber sie tut ja GAR NICHTS - sagt ihr nicht mal, dass sie nicht allein ist, dass die Mutter für sie da ist etc.

      Und der Prozess. Hexen als Thema finde ich so spannend. Und gleichzeitig einfach so traurig. Sie haben versucht zu helfen und stehen nun als Mörderinnen da. Während der männliche Arzt munter weiterpraktiziert hat.

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    3. Und Violet wollte ich unbedingt davon abhalten, mit Frederick mitzugehen :D

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    4. Das stimmt....und trotzdem ist es als Eltern von erwachsenen Kindern auch schwierig. Niemand sieht wirklich in eine Beziehung hinein und irgendwie müssen Entscheide ja auch selber gefällt werden. Und sie ist in Kanada. Aber ja, das stimmt.

      Ja, Melli, da bin ich auch bei dir. Generell die mittelalterliche Medizin war.....furchtbar. Und dann hatte man Frauen, die es eben besser wussten und dann wurden sie einfach verbrannt, wenn es schiefging. Was passierte denn mit den Ärzten, wenn die Behandelten starben? Einfach nichts, oder? Kann halt passieren, die Krankheit war stärker, Gott hatte es wohl einfach so gewollt....

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    5. Nach diesem Abschnitt ist meine drängendste Frage, wer da auf Orton Hall wohnt. Frederick vielleicht? Das Anwesen war jedenfalls total gruselig und der Bewohner ebenfalls. Auch frage ich mich, ob Kate nochmal Emily, die Buchhändlerin, trifft und dadurch mehr über Violet erfährt.

      Violet erlebt einen ersten Anflug von Verliebtheit, aber warum muss es ausgerechnet Frederick sein? Er macht im Krieg sicher schlimmes durch und vielleich greift er deswegen zum Brandy. Aber muss er Violet damit reinziehen?

      Für Athea sieht es ganz und gar nicht gut aus. Aber irgendwas muss da ja noch passieren...

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    6. Livia, das was du zu dem Ärztethema geschrieben hast, kam mir auch sofort in den Sinn. Frei zitiert: "Manchmal hat sie den Leuten geholfen... Manchmal sind sie aber auch gestorben". Ach nein wirklich? Als wenn dem Arzt das noch nie passiert wäre.

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    7. Ja, oder? Aber sobald es halt noch eine "ungebildete" Frau macht, kann sie ja nur schuldig sein oder es können nur böse Mächte im Spiel sein...

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  6. 4. Teil: Kapitel 26 bis und mit Kapitel 32 (S. 271), Spoiler erlaubt

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    1. Ich möchte schreien. Mich auf den Boden werfen und nur noch schreien.

      Und zwar so lange, bis Frauen endlich nicht mehr von Männern Gewalt erfahren. Und ich werde wohl ewig auf dem Boden liegen und schreien.

      Das Einzige, was ich diesem Buch vorwerfen kann, ist, dass es ein bisschen vorhersehbar ist.

      Ich möchte meinen lachenden Smiley von oben entfernen, als ich schrieb, ich wünschte, Violet würde nicht mit Frederick mitgehen.

      Was für ein Ar...loch.

      Es hat ihr doch auch Spaß gemacht. Dieser Satz. Würg. Ekel. Wie können Männer so etwas glauben? Wollen sie den Schmerz usw. nicht sehen? Ihr NEIN nicht hören - völlig egal, wie laut oder leise es ausgesprochen wird???

      Boah. Und Simon - ich hoffe so sehr, dass er Kate nicht findet.

      Und Altha. Sie wird freigesprochen. Aber nur, weil sie Glück hatte.

      Ihr glaubt gar nicht, wie viel mich das Thema seit Monaten (Jahren?) beschäftigt. Gewalt von Männern gegen Frauen. In allen möglichen Situationen. Seien es Politiker, die an die Macht kommen und Frauen noch mehr unterdrücken.

      Seien es Rabbit Holes, in die ich falle. Zuletzt Entführungsfälle. True Crime. Und zuletzt heute Morgen ein Reel auf Insta. Es geht um "Alpine Divorce". Was für ein krasses Thema. Männer lassen Frauen bei Wanderungen (insbesondere an Bergen) einfach zurück.

      Ich bin einfach so wütend. Und traurig. Und irgendwie auch hilflos.

      Und dann kommen diese ganzen guten Bücher zu diesem Thema (Feminismus, starke Frauen etc.).

      Und immer wieder halten wir diese furchtbaren Situationen und Szenen aus, die Frauen ausgeliefert sind (literarisch oder eben in der Realität - siehe auch zuletzt erschienene Biographien von misshandelten Frauen).

      Es zieht sich durch die Jahrhunderte/Jahrtausende.

      Es ist einfach so schrecklich.

      Und was mir auch auffällt: Bildung ist so wichtig. Zugang dazu. Denn bei "Carrie" von Stephen King als fiktive Figur angefangen, gibt es viele Protagonistinnen wie hier Violet, die keine Ahnung hat, was mit ihr geschieht.

      Jetzt sind meine Nudeln kalt. Aber ich musste einfach unbedingt und sofort nach Beenden des Abschnitts meine Gedanken loswerden. Es ist unfassbar.

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    2. Und von den anderen Männern fange ich gar nicht erst an (Vater von Violet, Arzt). Ja, das war früher so. Furchtbar. Einfach nur furchtbar.

      Ich hoffe so sehr, dass irgendein Wunder Violet vor dieser Hochzeit bewahrt.

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    3. Melli, mir geht es gleich wie dir, liege am Boden und schreie mit!!!

      Und ja, die Vorhersehbarkeit ist nicht so toll und ausserdem finde ich es schade, dass wir über Altha irgendwie viel weniger erfahren, als über die anderen beiden.

      Alpine Divorce, ein enorm grosses Thema, jährlich sterben so viele Frauen (und Kinder). Es geht ja nicht "nur" darum, dass die Frauen in den Bergen zurückgelassen werden, sondern darum, dass sie zuerst oft noch absichtlich in die Irre geführt werden im Sinne von: "ja, klar, Sandalen reichen für den kurzen Spaziergang und nein, Wasser musst du keines mitnehmen" und dann finden sie sich unpassend ausgestattet an einer Felswand wieder... Seitenverkehrt hat bei Instagram ein ganzes Highlight zum Thema. Aber der Inhalt ist heftig...

      Zurück zum Buch, ich lese es gerade in einem Hexenwald, wir sind fürs Wochenende mit Herzensmenschen ins Wallis gefahren nach Blatten bei Naters am Fusse der Belalp. Hier regiert die Belalphexe, überall sind Hexen und magische Symbole zu finden, die verschiedenen Unterkünfte sind nach den Himmelsrichtungen benannt, in der Wohnung finden sich überall Zaubersprüche und ja, wir sind mitten in der Natur. Der perfekte Ort für das Buch.

      Was ich bei Violet noch wichtig finde: sie hat das Vokabular gar nicht, um zu benennen, was ihr angetan worden ist (auch wenn ihr wahrscheinlich so oder so nicht geglaubt worden wäre...) und das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, schon mit ganz kleinen Kindern über Grenzen zu sprechen und ihnen die Namen ihrer Geschlechtsteile richtig beizubringen.
      Bezeichnend leider, dass Frederick geglaubt wird. Aber ganz ehrlich: der Vater müsste es eigentlich besser wissen und er enttäuscht mich noch mehr als Frederick, wenn ich ehrlich bin...

      Schön finde ich, wie Kate endlich wieder zu sich selber findet und ich bin neugierig auf den Inhalt des Päckchens, das sie bekommen hat. Hoffentlich findet sie mehr heraus über ihre und auch Violets Vergangenheit.

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    4. Oh wie spannend, das stelle ich mir sehr atmosphärisch vor. Ich habe Deine Bilder dazu gesehen :-)

      Stimmt, das meinte ich mit der Bildung - dass sie es gar nicht benennen kann.

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    5. Was für ein Abschnitt. Man möchte schreien über diese Ungerechtigkeiten.

      Was Violet angetan wurde ist so furchtbar. Und niemand hilft ihr. Sie wird mit allem allein gelassen und dann noch in ein Cottage abgeschoben. Nett, dass ihr Vater ihr alle paar Tage zu Essen bringt. Sie ist 16. Wie wäre es da mit medizinischer Versorgung, mit jemandem der ihr erklärt was in ihrem Körper passsiert?

      Was das alles auf jeden Fall sehr eindeutig zeigt ist, wie wichtig sexuelle Aufklärung ist. Violet weiß weder was mit ihr passiert ist, noch dass es Unrecht war. Sie hat zwar ein Gefühl, dass da irgendwas nicht war wie es sein sollte, aber sie kann es weder benennen noch einordnen. Und gerade deshalb ist es auch heute wichtig über Sex aufzuklären und zwar früh. Damit man erkennt, wenn jemand eine Grenze überschreitet und das auch klar benennen kann.

      Kates Part war auch wieder sehr interessant. Im Archiv konnte sie nicht wirklich etwas - für uns - neues erfahren. Aber vielleicht passiert das endlich durch die mysteriöse Sendung aus Orton Hall.

      Altha wurde freigesprochen. Das habe ich aus dem letzten Abschnitt anders gelesen, aber umso besser. Die Verwüstung von ihrem Haus macht mich total traurig, aber irgendwie ist es auch nicht überraschend. Ich bin sehr gespannt, was Grace ein Jahr vor Johns Tod von ihr wollte. Mir kommt in den Sinn, dass sie vielleicht ein Verhütungsmittel oder gar etwas für eine Abtreibung möchte. Es muss ja schon sehr bedeutend sein, wenn sie nach so langer Zeit plötzlich Kontakt sucht.

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    6. Ich hab von "Alpine Divorce" als Begriff nie gehört. Mir fällt da sofort der Fall Kerstin G. ein, die letztes Jahr ums Leben gekommen ist. Ich hatte mitbekommen, dass ihr damaliger Partner Anfang des Jahres verurteilt wurde, weil er sie auf dem Berg zurückgelassen hat. Nach einer kurzen Recherche scheint das ja auch so ein bisschen der Auslöser der aktuellen Diskussionen zu sein. War mir nicht klar, dass das so ein riesen Ding ist bzw. das einfach vielen Frauen schon passiert ist. Erschreckend eigentlich, weil man mittlerweile schon so oft gehört hat, wie Männer Frauen systematisch misshandeln. Und trotzdem denkt man (ich), dass das ein Individuum war, was sich einer anderen Person entledigen wollte. Nein, war es nicht. Es war ein Mann, der sich bewusst dazu entschieden hat, seine Partnerin zurückzulassen und ihren Tod in Kauf zu nehmen.

      Achso und Melli bei deinem Kommentar ist mir noch eingefallen, was ich vorher vergessen hatte zu schreiben/fragen: Findet ihr Althas Freispruch realistisch? Ich steck jetzt nicht wahnsinnig tief in der Thematik, aber ich hatte immer im Kopf, dass die aller aller wenigsten Hexenprozesse mit einem Freispruch für die Frauen endeten. Irgendwas krudes haben die Männer immer gefunden, um zu "beweisen" das die Frau eine Hexe ist. Ich fand auch die Begründung bzw. die Zusammenfassung des Vorsitzenden erstaunlich rational. Daher finde ich den Freispruch insgesamt nicht ganz glaubhaft.

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    7. @Julia
      Du fragst da was....das habe ich mir auch überlegt. Es sind schon immer wieder Frauen freigesprochen worden und wenn ich mich richtig erinnere, waren das vor allem drei Gründe. Manchmal hatte jemand ein gutes Wort für sie eingelegt (das war ja hier auch der Fall), manchmal berief sich jemand auf einen starken Gottesglauben und ein Pfarrer oder eine andere Amtsperson setzte sich dann für den Freispruch ein und manchmal hatten Angehörige auch Angst vor der "Hexe", die einen Fluch oder so angedroht hatte.

      Bei Altha ist es auf jeden Fall realistisch, weil sich ja einer der Geschworenen sehr stark für sie eingesetzt und die andere Jury vielleicht sogar bestochen hat, schliesslich war er extrem reich.

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    8. So ganz hab ich das mit dem Freispruch nicht hinterfragt. Ich war einfach nur froh. Aber ja, ich hab bislang eher gelesen, dass Gründe gefunden wurden, damit man sie töten konnte.

      Zum Thema Alpine Divorce (der Begriff ist einfach doof) - Genau dieser Fall wird als Beispiel herangezogen. In den Kommentaren dazu haben sich unzählige Frauen gemeldet, denen Ähnliches passiert ist. Und ich hatte selbst vor kurzem eine sehr, sehr, sehr abgeschwächte Form davon erlebt, wenn ich genau reflektiere. Ganz kurze Version: Wanderung, zwei Frauen, ein Mann. Der Mann wollte unbedingt das Ziel erreichen, auch wenn der Weg längst keiner mehr war. Beide Frauen mussten den Mann überreden, umzukehren. Er war davon total genervt. Später fanden sie (eher zufällig) den richtigen Weg. Das Ziel wurde erreicht. Zurückgelassen hätte der Mann die Frauen nicht. Aber sein Gebaren war schon krass, im Nachhinein betrachtet.

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  7. 5. Teil: Kapitel 33 bis und mit Kapitel 41 (S. 343), Spoiler erlaubt

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    1. Fangen wir mal mit etwas Positivem an:

      Wiederholt wird "Der geheime Garten" erwähnt. Ich hab das Buch zu Weihnachten bekommen. Es stand lange auf meiner Wunschliste. Nun freue ich mich noch mehr darauf, es zu lesen. Soweit ich weiß, wurde es auch verfilmt.

      Ansonsten wird es eigentlich immer schlimmer. Alles spitzt sich zu.

      Grace möchte (aus guten Gründen, aber auch wieder aus sehr traurigen) einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Weil IHREM MANN ihre zwei Fehlgeburten nicht gepasst haben. Natürlich soll sie wieder schuld sein. Oh Mann. Wie es der Frau damit geht, ist mal wieder völlig egal.

      Dass die Freundschaft von Altha zu Grace kaputtgegangen ist, hat mich auch betrübt. Das wurde zwar vorher schon mal erwähnt, aber hier hat es mich nochmal berührt.

      Dass der Mutter von Violet die Gebärmutter entfernt wurde wegen ihrer "Hysterie" und sie daran starb, hat mich erschüttert. Ja, ich hab von solcher Praxis schon oft gehört (vor allem durch historische Romane), aber trotzdem kann ich nur immer wieder den Kopf schütteln (oder mich weiter auf den Boden werfen und schreien). Es sind Männer, die diese dämlichen Ideen haben. Und das wurde immer weitergetragen.

      Natürlich gibt es gute Gründe, eine Gebärmutter zu entfernen. Hysterie gehört nicht dazu. Und was genau soll das überhaupt sein?

      Was würden denn die Männer sagen, wenn wir mal beschließen, ihren Penis zu entfernen? Vielleicht hätten wir dann einige Probleme weniger...

      Dass Kate den Fehler macht mit der E-Mail, da wusste ich, dass das nicht gutgehen würde. Ich hatte damit gerechnet, dass er direkt vor der Tür steht. Immerhin ruft er "nur" an. Trotzdem auch wieder total übergriffig. Eine Frau würde einen Mann wohl nur selten stalken, wenn er sie verlassen hat. Und vor allem bräuchte er weniger Angst zu haben (meistens).

      Interessant fand ich, dass sie Frederick besucht. Diese ganzen Verwicklungen mit Namen und Verwandtschaftsverhältnissen habe ich nicht alle aufgenommen. Gut, dass wir Julia dafür haben ;-)

      Kates Unfall hat mir dann nochmal das Blut in den Adern gefrieren lassen. Zum Glück geht erstmal alles gut.

      Nun will auch Violet eine Abtreibung vornehmen, um von Frederick "loszukommen". Wenn das mal gut geht.

      Wir haben also in allen drei Zeitebenen eine Schwangerschaft und in zweien eine Abtreibung.

      Mir war gar nicht bewusst, dass das schon der vorletzte Abschnitt war. Nun bin ich gespannt aufs Finale. Aber ich mag gar nicht so richtig weiterlesen. Denn das Buch macht mich auch sehr traurig.

      Diese sich wiederholenden Muster (siehe oben) sind schwer zu durchbrechen.

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    2. Die Familie Weyward war also schon immer mit den Visounts Kendall verbunden. Zu Althas Zeiten waren es aber immerhin noch gute Verbindungen. Das hat sich dann ja leider geändert.

      Violets Mutter hat, wenn man das so sagen kann, Morg auf ihre Schwiegereltern und den Schwager gehetzt. Nur damit ihr Zukünftiger das Erbe antreten kann, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Ich hab da schon gedacht, dass dann Johns Unfall vielleicht auch nicht ganz so zufällig war, schließlich spielten da Krähen auch eine Rolle.

      Was John mit Grace macht ist so schlimm. Es ist nicht Grace Schuld, dass die Kinder bei der Geburt oder schon vorher sterben. Und besser wird das durch die Prügelei auch nicht. Ich kann nachvollziehen, dass Grace Altha bittet die Schwangerschaft zu beenden.

      Auch Violet wendet dieses Wissen später an. Wie furchtbar ist es, dass zwei Frauen sich für eine Abtreibung entscheiden, auch noch auf diese heimliche Art und Weise, nur weil sie keine Hilfe erhalten und allein gelassen werden.

      Kate erhält einen Anruf von Simon. Die Sache mit der E-Mail... na ja. Verwendet man nach so einer langen Zeit noch aus Versehen die alte Mail? Sie ist ja nicht erst vor kurzem geflohen... Wie auch immer, sie hätte aber zumindest dran denken sollen auch den Papierkorb zu löschen. Ich frage mich, warum Simon nicht direkt vor der Tür steht. Glaubt er wirklich Kate zurückzubekommen, wenn er sie "nur" anruft? Auf jeden Fall kommt da sicher noch was unschönes.

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    3. @Melli Im Grunde tauchen ja nur die Namen immer wieder auf. Verwandtschaftlich ist da eigentlich gar nicht so viel los. Da ist eigentlich nur noch eine Frage offen: Wie sind Altha und Elizabeth bzw. Violet miteinander verwandt? Altha hat bislang keinen Partner gehabt (das scheint laut Aussage ihrer Mutter bei den Weywards ja auch nicht so üblich zu sein), also wie wird die Linie fortgeführt? Vielleicht erfahren wir das aber auch gar nicht...

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    4. Ich habe den fünften Abschnitt auch gerade beendet, werde aber wahrscheinlich erst morgen weiterlesen. Obwohl das Buch immer spannender wird, macht es auch mich wütend. Mich interessiert sehr, wie es mit Kate weitergeht und ja......ich denke, sie wäre so oder so bald gefunden worden, so besessen, wie Simon ist. Zum Glück hat sie bald ihre Mutter und ihre gute Freundin Emily zur Seite.

      Ausserdem.....natürlich befürworte ich keine Selbstjustiz (zumindest theoretisch, da bin ich ehrlich), allerdings handelt es sich bei allen Morden um Notwehr und reinen Selbstschutz oder Hilfe zum Selbstschutz. Und gerade in Zeiten, in denen Frauen so oder so nicht vor Gericht gehen konnten, weil sie das nicht durften oder es zwar durften, ihnen aber nicht geglaubt wurde, kann ich verstehen, dass zu diesen Mitteln gegriffen wird.

      Da Violet Kates Grosstante ist, kann ich mir gut vorstellen, dass sie keine eigenen Kinder hatte und hoffe für sie, dass die Abtreibung erfolgreich war. Dann könnte sie ihrem Vater sagen, sie hätte das Kind verloren und müsste entsprechend auch Frederick nicht heiraten...

      Ihr habt aber natürlich recht, so sehr ich Abtreibungen befürworte, alle diese Frauen haben sich nicht freiwillig, sondern aus grösster Not zu diesem Schritt entschieden und das darf einfach nie sein. Und für John habe ich wirklich keine guten Worte mehr übrig....er soll in der Hölle schmoren!

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  8. 6. Teil: Kapitel 34 bis Schluss, Spoiler erlaubt

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    1. Heute Morgen habe ich das Buch beendet. Dann war ich unterwegs und musste es erstmal sacken lassen.

      Die Szene zwischen Kate und Simon fand ich total spannend, aber auch schrecklich. Tatsächlich habe ich im Eifer des Gefechts trotzdem sofort gedacht: Was macht sie dann mit der Leiter? :D

      Es wird sehr viel erklärt, vor allem im Epilog und es werden Fragen geklärt, die ich fast schon wieder vergessen/nicht mehr auf dem Schirm hatte.

      Manches wird mir zu schnell abgehandelt. Zum Beispiel Violets Karriere als Insektenforscherin. Sie ist durch die Welt gereist - davon hätte man ausführlicher erzählen können. (Auch wenn die Insekten an sich für mich total gruselig sind und ich eine Wespen-Phobie habe - da brauche ich keine Riesenversion davon). xD

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    2. Ah, eine Sache habe ich vergessen: Ich fand es richtig schön, wie Emily und vor allem Graham für Kate bzw. Violet da waren :-) ♥

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    3. Das Buch habe ich heute Morgen beendet und komme nun auch dazu, meine Eindrücke zu schildern. Mir geht es wie dir, liebe Melli, ich bin so froh, dass Graham und Emily und auch Henry, der ja Kate das Leben gerettet hat, so liebe und fürsorgliche Figuren sind.
      Und mir ging es mit der Leiter genau gleich, ich hoffte aber, dass sie auf dem Dachboden Platz finden würde ;-)

      Mir ging nun auch alles zu schnell. Wofür sich die Autorin am Anfang Zeit genommen und ja, auch Zeit gelassen hat, wurde mir viel zu plötzlich abgehandelt. Und dass es dann am Ende auch noch darum ging, dass irgendwie alle sich schuldig fühlen ist zwar leider so typisch weiblich, aber irgendwie auch sehr unnötig.

      Toll fand ich die - leider einseitige - Liebesgeschichte zwischen Altha und Grace, da hätte noch ein wenig mehr darauf eingegangen werden können. Die Geschichte wird in Leerstellen erzählt und ich bin mir sicher, dass Althas Vorschlag an Grace war, dass sie gemeinsam verschwinden würden. Grace ging wohl aber nicht darauf ein, weshalb Altha zu drastischeren Methoden gegriffen hat.

      Dich Melli haben die übernatürlichen Themen gestört, wenn ich das vorhin beim Überfliegen deiner Rezension richtig mitbekommen habe, für mich waren sie sehr stimmig gemacht.

      Mich haben andere Dinge gestört, das Lektorat sowie die Recherchen der Autorin waren in meinen Augen mangelhaft:
      - Eintagsfliegen leben nicht nur einen Tag, sie können mehrere Stunden bis Tage leben, selten länger als eine Woche
      - Spinnen werden oft in einem Atemzug mit Insekten genannt, ich bin mir nicht sicher, ob die Autorin auf dem Schirm hat, dass Spinnen keine Insekten sind...
      - Violet fragt sich, ob jemand das Biologiebuch und ihren Brief gefunden hat, nachdem Graham dies ja alles gefunden hat, sonst wäre er nicht bei ihr aufgetaucht, das ist ein Logikfehler

      Altha hatte also ein Kind, was ist daraus geworden? Ich finde es schade, dass wir nicht so viel über sie und ihre Tochter erfahren haben. Mich stört nicht dass die Lebensgeschichten zwar miteinander verknüpft sind, dass aber bis am Ende nicht genau aufgelöst wird, ob Altha mit den anderen verwandt oder einfach nur geografisch verbunden war, das hätte ich so hinnehmen können. Mich hat aber schon gestört, dass Altha mir irgendwie sehr viel ferner geblieben ist, als die anderen Frauen, weil sie einfach weniger vorkommt. Oder täuscht das?

      Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde mir die weiteren Bücher der Autorin vormerken. Eine Rezension werde ich heute oder morgen tippen und im Verlauf der Woche veröffentlichen.

      Ich hoffe, dass unser Austausch noch ein wenig weitergeht, vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Überlegungen zum Ende des Buches. Auf ganz bald wieder ❤️

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    4. Also ja, die Übernatürlichkeit mag ich persönlich nicht so, allerdings ist sie hier passend umgesetzt, deshalb "konnte ich darüber hinwegsehen".

      Also den Logikfehler habe ich nicht wahrgenommen, weil Graham seinen Vater und den Arzt belauscht, dass sie zu Violet wollen und er deshalb weiß, wo er hinmuss. Trotzdem hätte man das mit dem Biologiebuch tatsächlich stattdessen als Hinweis für Graham einbauen können.

      Ich fand auch, dass wir weniger von Altha erfahren. Es geht eher um den Prozess als solchen, anstatt später noch um sie. Ich mochte die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Grace und Altha natürlich auch sehr und ja, da hätte mehr von der Autorin kommen können.

      Ich hab das zwar bewusst gelesen, aber jetzt wo Du es sagst: stimmt, da gibt es Recherchefehler.

      Die anderen Bücher der Autorin habe ich auf dem Schirm, aber erstmal brauche ich Abstand von der Wut in Bezug auf diese Männer... ;-)

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    5. Vielleicht erinnere ich mich jetzt falsch.... Aber Graham sagt doch, dass er das Buch gefunden und den Abschiedsbrief gelesen hat. Deshalb wusste er ja von der Vergewaltigung und vom Unrecht, das Violet angetan worden war. Und deshalb wollte er auch Violet besuchen. Beim Lauschen erfuhr er lediglich, wo genau sie sich befindet, aber nicht, weshalb.

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    6. Das sind unterschiedliche Bücher ^^
      Der Zettel befindet sich in Grimms Märchen im Regal.
      Das Biologiebuch hat sie mitsamt ihrer Kleidung unter der Matratze versteckt.

      Er findet meines Erachtens nur den Zettel in Grimms Märchen.

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    7. Oh, spannend, dann habe ich wohl einfach die Bücher verwechselt...
      Ich lese das gleich einmal nach.

      S. 249, Violet legt die Nachricht in das Buch "Die Märchen der Gebrüder Grimm"

      S. 360, Graham sagt, dass er Violets Nachricht gefunden hat, der Zettel habe aus dem Märchenbuch herausgeschaut, also hat er das Buch gefunden, ich hatte einfach "Biologiebuch" statt Märchenbuch im Kopf. Also wusste Graham wirklich von der Nachricht, was geschehen war, sonst würde das ja gar nicht aufgehen. Erst beim Belauschen des Gesprächs hat er gehört, wo genau Violet ist.

      S. 391, Violet fragt sich, ob wohl jemand das Biologiebuch und die blutigen Kleder gefunden hat, ich habe die beiden Bücher vertauscht, sorry :-D

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    8. Ich hab das Buch gerade beendet und bin ein bisschen unschlüssig. Für mich war dieser Abschnitt der schwächste im Buch.

      Was wir über Altha noch erfahren haben, wussten wir im großen und ganzen ja schon. Der Erzeuger des Babys wurde noch genannt, aber im Grunde ist er nicht relevant. Sie bleibt im Vergleich zu den anderen beiden schon recht blass.

      Violet findet dann doch noch ihren Weg. Ich mochte es gern, wie sich die Beziehung zu Graham wieder bessert. Ihr Vater ist ja leider ein Totalausfall. Über den kann man sich auch am Ende nur aufregen.

      Kate befreit sich am Ende durch ihre Gabe von Simon. Für mich war das ein bisschen zu viel. Es gab ja die ganze Zeit schon diesen Hauch von Magie oder wie auch immer man das nennen möchte, aber es war für mich ein erträgliches Level. Aber am Ende war es für meinen Geschmack einfach zu doll.

      Was mich dann auch zum Epilog bringt. Wenn ich sagen würde, dass der mir das Buch versaut hat, wäre das zu viel gesagt. Aber er ist schon ein Grund, warum ich dem Buch "nur" vier Sterne geben kann. Ich finde es zwar schön, dass Violet Kate später gesucht hat und das sie erkannt hat, dass in Kate die Gabe weiterlebt. Aber musste das wirklich sein, dass Violet verantwortlich ist für Henrys Unfall? Ich mochte das nicht. Dann hätte ich lieber keinen Epilog gehabt.

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    9. Im Wesentlichen sind wir uns ja einig :) Wie schon gesagt finde ich Althas Geschichte auch eher blass. Da wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.

      Was die Magie/Übernatürlichkeit angeht, bin ich generell eher bei dir, Melli. Das ist auch nicht so mein Stilmittel. Hier war es noch in Ordnung (ich übe mich darin auszuhalten, dass man nicht immer für alles eine rationale Erklärung bekommen kann), aber es war mir am Ende einfach zu viel. Ich hätte die leichte Dosis vom Beginn gern bis zum Ende behalten.

      Insgesamt mochte ich das Buch sehr gern und es war mir eine Freude, mich mit euch auszutauschen.

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    10. Ja, wirklich schade, dass Altha blass geblieben ist, aber ansonsten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen.
      Bei mir ist es auch so, dass übernatürliche Ereignisse mich sehr oft stören. Hier habe ich sie aber vielleicht einfach schon erwartet oder so und deshalb hat das für mich gepasst :-D

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  9. Rezensionen, allgemeine Eindrücke nach der Lektüre, keine Spoiler erlaubt

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    1. Ich schwankte zwischen 4 und 5 Herzen und vergebe schließlich 4,5 Herzen und runde damit auf 5 Herzen auf, weil ich letztendlich nur volle Punktzahlen vergebe.

      Meine Rezension wird morgen online gehen.

      Ich habe mich wieder total gefreut, dass wir ein Buch für eine gemeinsame Leserunde gefunden haben.

      Es hat viel Spaß gemacht (und auch Wut erzeugt bei den Themen). Aber manchmal ist auch das notwendig, um weiter an bestimmten eigenen Zielen zu arbeiten und die Kraft dafür aufzubringen, den Glauben nicht zu verlieren.

      DANKE!!! :-) ♥

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    2. Meine Rezension ist jetzt online:
      https://mellisbuchleben.blogspot.com/2026/06/buchrezension-die-unbandigen-von-emilia.html

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