Beschreibung des Verlages:
Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie
in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als
Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und
Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in
Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht
mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus
Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen
Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach
sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich
allerdings nicht träumen lassen ...
Inhalt:
Anni steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Eigentlich hat sie alles, was sie sich immer erträumt hat; einen liebevollen Freund, ihren Traumjob und ein schönes Zuhause. Nur fühlt sich dieses Leben, das sie gerade führt, ein wenig aufgesetzt an und Anni beginnt, ihre Fühler nach neuen Herausforderungen und Zielen auszustrecken.
Meine Meinung:
Im Dezember vor einem Jahr habe ich die Fortsetzung dieses Romans gelesen, "Sterne glitzern auch im Schnee". Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt viele weitere Bücher der Autorin lesen wollte und das habe ich nun endlich geschafft.
Ganz am Anfang von "Sterne sieht man nur im Dunkeln" befürchtete ich, eine ähnliche Handlung wie in "Wachstumsschmerz" von Sarah Kuttner anzutreffen und hätte das Buch fast weggelegt... Dann aber habe ich weitergelesen und entdeckte eine berührende Geschichte, welche ermutigt, die Chancen im Leben zu ergreifen, Fehler zu verzeihen und immer wieder neuen Träumen nachzujagen.
Besonders gefallen hat mir, dass Anni ihrer Freundschaft zu ihrer Jugendfreundin Maria noch einmal eine Chance gibt. Werkmeister gelingt es dabei - und generell beim Beschreiben aller Beziehungen und Familienkonstrukte - dass die Figuren Ecken und Kanten haben, dass sich Konflikte und Diskussionen anbahnen und dass auch einmal gestritten und getobt wird.
Schreibstil und Aufbau:
Erfrischend anders kommt auch die Entwicklung der Beziehung zwischen
Anni und Thies daher. Für einmal haben wir es nämlich in diesem Buch
nicht mit einer frisch getrennten/verwitweten Protagonistin zu tun, die
vielleicht zufällig auch noch ganz unerwartet ein Café auf einer
Insel/eine Bücherei/einen Blumenladen erbt, sondern wir begleiten Anni
und Thies durch eine Beziehungs- und Lebenskrise, die viele
Veränderungen und Entscheidungen mit sich bringt und die Figuren um so
nahbarer und die Handlung authentischer macht.
Ein besonderes Plus sind dabei die vielen motivierenden und humorvollen (aber auch an der Grenze zur Plattheit vorbeischrammenden) Sprüche, welche sich im Buch und dann auch noch in bunter Ausführung im Anhang finden.
Meine Empfehlung:
"Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist ein ermutigendes Buch fürs Herz und die Seele, das ganz viel Nordsee- und Sommerfeeling versprüht, authentische Beziehungen und Figuren beinhaltet und einfach nur schön erzählt ist. Von mir gibt es eine sehr herzliche Empfehlung.
Zusätzliche Infos:
Titel: Sterne sieht man nur im Dunkeln
Autorin: Meike Werkmeister ist Buchautorin und Journalistin. Ihre Romane stehen
regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrer Familie
in Hamburg. Wann immer sie Zeit hat, fährt sie an die Nordsee, wo sie
oft auch die Ideen für ihre Geschichten findet www.meikewerkmeister.de
Sprache: Deutsch
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 08.04.2019
ISBN: 978-3-442-48787-5
Sterne sieht man nur im Dunkeln
Rezension: Die Unschärfe der Welt
Die Unschärfe der Welt - Iris Wolff
Beschreibung des Verlages:
Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre
Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der
DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem
besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß
seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt«
verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben
Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen
Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem
Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen
Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und
das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben.
Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und
Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich
andere von uns machen.
Inhalt:
Sieben Menschen, deren Biografien immer enger miteinander verwoben werden, alles überdauernde Freundschaften, kleine und grosse Liebschaften und eine lebensgefährliche Flucht vereinen sich in diesem äusserst klug und feinfühlig erzählten Roman zu einer Geschichte, die süchtig macht.
Meine Meinung:
Ohne zu lesen, wovon dieses Buch handelt, habe ich mich in die Geschichte gestürzt und auch wenn ich anfangs ein paar Orientierungsschwierigkeiten hatte, war ich sofort gefesselt von der einzigartigen Sprache, welche Stimmungen so wunderbar einfängt und die Figuren so einfühlsam beschreibt, dass ich sie mir sofort vorstellen konnte und mich ihnen und ihrem Schicksal nahe gefühlt habe.
Mehr und mehr habe ich historische und gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen können und habe vor allem begonnen, mich nebenher in die Geschichte des Banats - einer Region, die mir bis dahin ziemlich unbekannt war - einzulesen.
Sprache und Aufbau:
Auf so wenigen Seiten belichtet Wolff die bewegte Geschichte einer Region über den Zeitraum eines Jahrhunderts hinweg und wird dabei erstaunlich tiefgründig. In sieben sich mehr und mehr ineinander verzahnenden Kapiteln - in denen jeweils eine andere der sieben Figuren in den Vordergrund gerückt wird - spinnt sie diesen Roman äusserst kunstvoll und lässt ihre Figuren immer wieder erfahren, was Freundschaft, Heimat, Liebe und Schicksal bedeuten und bewirken können.
Meine Empfehlung:
Ich bin so froh, dass sich der neuesten Roman dieser Autorin bereits auf meinem SuB befindet, da ich mir unbedingt weitere Geschichten von ihr erzählen lassen will.
Zusätzliche Infos:
Titel: Die Unschärfe der Welt
Autorin: Iris Wolff, geboren in Hermannstadt, Siebenbürgen. Die Autorin wurde für
ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt,
darunter mit dem Marieluise-Fleißer-Preis und dem Marie Luise
Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2020 der Roman »Die
Unschärfe der Welt«, der mit dem Evangelischen Buchpreis, dem
Eichendorff-Literaturpreis, dem Preis der LiteraTour Nord und
dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet sowie unter die fünf
Lieblingsbücher des Deutschen als auch des Deutschschweizer Buchhandels
gewählt wurde. Die Autorin lebt in Freiburg im Breisgau.
Sprache: Deutsch
Hardcover mit Schutzumschlag: 216 Seiten
Verlag: Klett-Cotta
Erscheinungstermin: 15.08.2020
ISBN: 978-3-608-98326-5
Rezension: Wir zwei im Dezember
| Rezensionsexemplar aus dem Goldmann Verlag via Bloggerportal von Penguin Rnadomhouse |
Wir zwei im Dezember - Catherine Walsh
Beschreibung des Verlages:
Vor vier Jahren hat Megan ihren Verlobten am Altar stehen lassen.
Seither macht sie einen großen Bogen um ihr irisches Heimatdorf. Doch
dieses Jahr hat sie ihren Eltern versprochen, über Weihnachten nach
Hause zu kommen. Von Vorfreude auf das Fest kann allerdings keine Rede
sein, als Megan Anfang Dezember in Dublin zufällig ihren Schulfreund
Christian trifft. Auch er ist Single, was ihm normalerweise nichts
ausmacht. Nur die Feiertage, umgeben von lauter Pärchen, sind ihm
unerträglich. Und so schließen die beiden einen Pakt: Sie werden
sämtliche Familienfeiern gemeinsam durchstehen und ein glückliches Paar
mimen. Danach werden sich ihre Wege wieder trennen …
Inhalt:
Megan will zum ersten Mal, seit sie ihre eigene Hochzeit fluchtartig
verlassen hat, über Weihnachten in die Heimat reisen und auch Christian
will sich schweren Herzens mal wieder bei seiner Familie blicken lassen,
obwohl deren Fragen und mitleidigen Blicke ihm bei seinen Besuchen in der Heimat jeweils keine Ruhe lassen.
Ein
paar Wochen vor Weihnachten treffen sich die beiden zufällig in einem
Pub im Dublin und weil sie sich noch aus Schultagen kennen und wissen,
wie die Menschen in ihrem Dorf ticken, lassen sie sich auf ein Experiment ein und beschliessen, die Weihnachtsfeiern mit
ihren Familien gemeinsam durchzustehen und dabei als Paar aufzutreten.
Meine Meinung:
Dieses Buch eignet sich ideal für die Vorweihnachtszeit. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die Stimmung in und um Dublin in mich aufgesogen und mich dabei an unsere irische Hochzeit Mitte November 2019 erinnert. Auch dort schon waren sämtliche Pubs und Strassen dekoriert und wir spürten förmlich, wie sich die Stadt so langsam auf das Weihnachtsfest vorbereitete.
Mir haben die Figuren, die verschneite Landschaft, die kleinen und grösseren Konflikte, die sich zwangsläufig anbahnen und die Gefühle, die gewollt und ungewollt entstehen, sehr gut gefallen und die Geschichte hat mir mit viel Leichtigkeit so manche Zugfahrt verkürzt.
Schreibstil und Handlung:
Dass der Pakt von Megan und Christian keine gute Idee ist, vermutet
Megan von Anfang an, trotzdem lässt sie sich darauf ein. Zu gross ist
die Angst, ihrem ehemaligen Verlobten und dessen Freundeskreis plötzlich alleine gegenüberzustehen. Christian hat unterschätzt, die gross die Abneigung gegen
Megan in ihrem Heimatdorf ist und möchte endlich erfahren, warum sie
ihren Verlobten damals vor dem Altar stehengelassen hat, war wir -
gemeinsam mit ihm - nur langsam erfahren. Trotzdem wird das Buch nie langweilig, dafür ist es einfach zu unterhaltsam geschrieben. Ausserdem sind die unterschiedlichen Figuren und Familien sowie ihre Geschichte richtig gut und kurzweilig erzählt.
Meine Empfehlung:
Diese leichte vorweihnachtliche Lektüre unterhält wunderbar, wird nie zu dramatisch und besticht mit einem Deal, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, aber um so humorvollere Szenen heraufbeschwört.
Zusätzliche Infos:
Titel: Wir zwei jm Dezember
Originaltitel: Snowed in
Autorin: Catherine Walsh, geboren und aufgewachsen in Irland, hat Literatur
studiert. Nach ein paar Jahren in London lebt sie heute in Dublin. Wenn
sie nicht gerade romantische Komödien schreibt, versucht sie vergeblich,
ihre Zimmerpflanzen nicht umzubringen.
Sprache: Deutsch
Aus dem Englischen von: Britta Evert
Taschenbuch, Broschur: 480 Seiten
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 18.09.2024
ISBN: 978-3-442-49573-3
Rezension: Postscript
Postscript, was ich dir noch sagen möchte - Cecelia Ahern
Beschreibung des Verlages (Taschenbuchausgabe):
Der
große aktuelle SPIEGEL-Bestseller von Cecelia Ahern. Ein tief
bewegender Roman darüber, wozu wir da sind und was von uns bleibt. Die
überraschende Fortsetzung des Weltbestsellers »P.S. Ich liebe Dich«,
aber auch ganz unabhängig davon zu lesen.
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.«
Vor
sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an
Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine
Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist
stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da
wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle
unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie
ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.
Holly will nicht
in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den
Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder
von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe
weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich
heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?
»Postscript«
ist ein eigenständiger, tief berührender Roman über die essentiellen
Lebensfragen: Wie können wir sinnvoll und glücklich leben, obwohl wir
einmal sterben müssen? Was können wir unseren Liebsten mitgeben? Und was
bleibt von uns?
Ergreifend, humorvoll und inspirierend schreibt
Cecelia Ahern über das Leben und den Tod; über Schmerz, Liebe und Glück;
über das Hier und Jetzt und die Zukunft.
Inhalt:
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedy zur Witwe geworden und hat sich seither mit Hilfe ihres Umfeldes aber auch dank Briefen, die ihr verstorbener Mann ihr hinterlassen hat, ein neues Leben aufgebaut. Ein Gastauftritt im Podcast ihrer Schwester verändert ihr Leben von einem Tag auf den anderen und lässt sie die Briefe ihres Mannes rückblickend noch einmal ganz anders erleben und für sterbende Menschen, die ihren Liebsten auch etwas hinterlassen möchten, einstehen.
Vor mehr als zehn Jahren habe ich ich "P.S. Ich liebe dich" gelesen und geliebt. Ich habe beim Lesen fast durchgehend geweint und mir auch den Film schon oft angesehen (es ist mittlerweile einer meiner Lieblingsfilme) und auch da ist kein Auge trocken geblieben. Vor einigen Monaten bin ich beim Stöbern in einem Bücherschrank über "Postscript" gestolpert. Ich wusste gar nicht, dass Ahern nach so vielen Jahren eine lose zusammenhängende Fortsetzung zu ihrem Weltbestseller geschrieben hatte. Sofort war ich wieder mitten in der Geschichte, habe mitgelitten, mitgefiebert und mitgeliebt und ja, vor allem auf den letzten hundert Seiten habe ich Träne um Träne vergossen. Was bleibt, wenn wir gehen? Was hinterlassen wir unseren Liebsten? Und wie nehmen wir Abschied, wenn wir diejenigen sind, welche zuerst sterben? Diese und weitere Fragen wirft Ahern auf und lässt ihre Protagonistin zweifeln, trauern, lernen und erleben und vielleicht sogar ein wenig Frieden finden.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es Ahern schafft, nahtlos an "P.S. Ich liebe dich" anzuknüpfen und gleichzeitig in wenigen Worten zusammenzufassen, wo Holly jetzt steht und was sie bisher erlebt hat. So können die beiden Bücher unabhängig voneinander gelesen werden, wenn auch ich euch zuerst den ersten Band empfehle und zwar einfach, weil er so wunderschön erzählt ist.
Wer sich mit dem Sterben auseinandersetzt und dies mit Tiefgang machen will, setzt sich automatisch mit den existenziellsten Fragen und Ängsten der Menschheit auseinander und ich bewundere Aherns Fingerspitzengefühl, Respekt und zugleich Leichtigkeit, mit der sie sich diesen grossen Themen nähert. Hollys steiniger Weg voller Lichtblicke und Rückschläge wirkt äusserst realistisch, macht Mut und versöhnt zumindest ein wenig mit der Tatsache, dass jede Liebesgeschichte, jede Freundschaft, jedes Leben mit einem Abschied endet.
Meine Empfehlung:
Auch dieses mir so unerwartet begegnete Buch habe ich geliebt und zugleich schluchzend und hoffnungsvoll gelesen. Ja, dieses Buch geht euch nahe und ihr müsst sicher in Stimmung dafür sein, aber wenn ihr euch darauf einlassen wollt und könnt, empfehle ich es euch aus vollstem Herzen weiter.
Zusätzliche Infos:
Titel: Postscript - Was ich dir noch sagen wollte
Originaltitel: Postscript
Autorin: Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere, schreibt zeitgenössische Romane, Novellen, Storys, Jugendbücher, TV-Konzepte und Theaterstücke. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ihre Romane wurden fürs Kino oder fürs Fernsehen verfilmt, zum Beispiel »P.S. Ich liebe Dich« mit Hilary Swank und »Für immer vielleicht« mit Lily Collins. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.
Sprache: Deutsch
Übersetzt von:Christine Strüh
Fester Einband mit Schutzumschlag: 432 Seiten
Verlag: Krüger
Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-8105-3067-7
Mein SuB kommt zu Wort, 20.10.24
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| Eine Gemeinschaftsaktion von Melli und Vanessa |
Guten Abend ihr Lieben
Heute ist es endlich wieder soweit und meine SuBrina darf in die Tasten hauen und erzählen, was uns die letzten Monate so beschäftigt und bewegt hat. Wir freuen uns schon riesig auf den Austausch mit euch.
Bis ganz bald und nun viel Spass beim Lesen
Livia
Haaaaaaaallloooooooooo, ich darf endlich wieder einmal an die Tastatur (zuletzt hat mich Livia im Februar!!!!!!!!!!!!!!!! erzählen lassen) und es freut mich riesig, dass ich euch von unseren Entwicklungen der letzten Monate erzählen darf und dies, obwohl mein liebes Frauchen unsere Abbauziele ein wenig......sagen wir mal.......vernachlässigt hat und in einer Woche noch so richtig, richtig, richtig viele Bücher hier einziehen lassen wird. Wir werden aber wohl knapp im uHu-Bereich bleiben, immerhin.
Wie das kommt? Frauchen hat begonnen, endlich einmal einzelne Bücher von ihrer Wunschliste zu sammeln. Ich sage bewusst nicht "kaufen", weil sie die wenigsten ihrer Bücher gekauft hat. Nein, definitiv nicht. Fast alle sind aus Bücherschränken, aus den Regalen ihrer Elten/Geschwister geliehen, von anderen Booknerds übernommen oder ganz selten secondhand gekauft. Gerade hat sie sich zwar vier neu Bücher bestellt, die sie schon eeeeeeeewig lesen will, aber alle anderen Bücher finden einfach zu ihr. Manchmal macht es uns fast Angst. Sie packt sich Bücher auf die Wunschliste oder sucht ewig nach einem Buch, das sie gerne lesen möchte und plötzlich steht sie vor einem offenen Bücherschrank oder vor einer "zu-verschenken-Kiste" und da liegt das Buch. Und ja, oft in absolut neuwertigem Zustand. Die Bücher finden also oft wie durch Geisterhand zu uns und dürfen meine Regale füllen.
Ausserdem hat Livia begonnen, Bücher nach Farbe zu lesen. So wird nicht nur ihr Insta-Feed einheitlicher (ja, schöner Nebeneffekt), sondern sie greift vor allem auch zu SuB-Leichen, die dann einfach angelesen und evtl. abgebrochen werden. Natürlich besteht die Gefahr, dass sie mehr und mehr Bücher einer Farbe kauft, wenn diese gerade aktuell ist, aber trotzdem wird der SuB jung und jünger und mein Frauchen liest gerade mehr denn je und vor allem immer mit Freude und Neugier. Und so soll es sein. Einzelne SuB-Leichen sind nämlich schon mehr als zehn Jahre in meinen Regalen und werden noch in diesem Jahr oder spätestens Anfang 2025 an- und weggelesen oder halt eben aussortiert. Oft handelt es sich dabei um Bücher, die Frauchen einmal übernommen hat oder unbedingt haben wollte und die sie jetzt ein wenig abschrecken oder von denen sie vermutet, dass sie vielleicht nicht (mehr) ihrem Lesegeschmack entsprechen. Und so muss sie einfach einmal damit beginnen und schauen, ob die Bücher ihr gefallen oder nicht und deshalb ist das Ziel, endlich viel mehr ganz unterschiedliche, aktuelle (und vor allem endlich viel mehr Wunschlisten-) Bücher aus der Bibliothek zu holen oder auch kaufen und vor allem lesen zu können, hoffentlich Mitte 2025 erreicht. Der Abbau.....ist gerade weniger wichtig, weil der sich von selbst ergeben sollte, wenn die SuB-Leichen endlich weg sind und keinen Platz (weder im Regal noch in den Gedanken) mehr einnehmen. Schliesslich stehen hier seit bald/über zehn Jahren eine komplette Krimireihe, einzelne fast komplette Reihen, Klassiker und damalige "must haves", die einfach bald vom SuB verschwinden müssen und daran wird gerade so fleissig gearbeitet, wie noch nie.
Die SuB-Entwicklung in der Übersicht:
20.05.2016: 222 Bücher (allererste Teilnahme bei dieser Aktion)
20.02.2017: 243 Bücher (absoluter SuB-Höchststand war im Januar 2017 mit 247 Büchern)
20.05.2017: 184 Bücher (nach der grossen Entrümpelung)
20.01.2018: 166 Bücher
20.12.2018: 145 Bücher (es geht voran)
20.01.2020: 132 Bücher (laaaaangsam, aber stetig)
20.01.2021: 116 Bücher
20.01.2022: 101 Bücher (uHu-Bereich in greifbarer Nähe...)
20.08.2022: 96 Bücher (definitiv im uHu-Bereich angekommen)
20.12.2022: 77 Bücher
20.02.2024: 58 Bücher und 2 Bibliotheksbücher
20.10.2024: 70 Bücher
3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Zuletzt verlassen hat mich "Postscript" von Cecelia Ahern. Das Buch lag ein paar Monate hier, nachdem es Frauchen aus einem Bücherschrank gerettet hatte. Es hat ihr sehr, sehr schöne Lesestunden beschert und eine Rezension erscheint voraussichtlich morgen. Zuletzt rezensiert (und nicht ganz so gerne gelesen) hat Frauchen übrigens "Wachstumsschmerz" von Sarah Kuttner (ZUR REZENSION).
Wir freuen uns riesig auf den Austausch mit euch, tippt uns gerne den Link zu euren Beiträgen in die Kommentare und dann kommen wir auf einen Gegenbesuch vorbei.
Auf bald
SuBrina (und Livia)


