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Frohe Ostern


Ich wünsche euch und euren Lieben von Herzen ein frohes, entspanntes, glückliches, genussvolles und vor allem friedliches Osterwochenende.

Alles Liebe
Livia

Warum es hier gerade so ruhig ist

 
Schönen Sonntag ihr alle

Hier geht gerade gar nicht wirklich viel, obwohl noch so viel geplant wäre:
  • Ferienposts (aus dem August!!)
  • Zwei Rezensionen
  • Eine Lesestatistik
  • Ein Neuzugängepost
  • Ein Post mit Tipps und Tricks zur persönlichen Organisation
  • Und, und, und
Was ich jeweils vergesse, wenn ich mir frei nehme: dass ich auch ca. eine Woche "Urlaub" zu Hause einplanen muss, in der ich erledige, organisiere, vorbereite, damit ich während der Zeit, in der ich arbeite, doch einmal ein paar Stunden pro Woche zur Ruhe kommen kann. Dies blieb im vergangenen Sommer (wieder einmal) liegen. Zwei Wochen frei, und davon genau zwei Wochen unterwegs und dann stürzte ich mich wieder kopfüber in den sechs- und siebentagewochen-Alltag. Aktuell läuft so viel im positiven Sinn aus dem Ruder (arbeitsintensive aber längerfristig sprungbrettartig wirkende Job- und Konzertangebote), dass dies alles einfach Vorrang hat. Was liegen bleibt, ist der Blog. Ich will nichts Halbherziges. Und nach dem Motto "ganz oder gar nichts" bleibt es nun halt einfach beim gar nichts (ganz im Sinne meiner "Tipps und Tricks zur persönlichen Organisation"). Auch mein Tag hat nur 24 Stunden und wenn ich noch zwei davon mit dem Liebsten verbringen kann, der gerade in der Schweiz ist, entscheide ich mich dafür.

Heute wird aber abgearbeitet und morgen startet die Woche wieder neu. Mit ein wenig Geduld werden sich auf dieser Seite sicher sehr bald wieder viele Posts finden und wer ein wenig Alltag miterleben will, darf gerne HIER vorbeiklicken.

Ich wünsche allen einen erholsamen und den Arbeitstieren einen produktiven Sonntag :-)
Livia

Meine Leseeule

Guten Morgen, liebe Mitsüchtigen

Leider starte ich hier mit trübem Wetter in die Woche und kam heute früh so gar nicht in die Gänge, aber nun wäscht die Maschine gerade meine Wäsche und diese Zeit kann ich nutzen, euch jemanden ein wenig näher vorzustellen.

Meine Leseeule
Sicher erinnert ihr euch an meinen Abend in der Buchhandlung und dass ich mir dort eine kleine, blau-grüne Leseeule gekauft habe. Wie vielleicht einige von euch schon vermutet haben, hat diese Eule eine geheime Funktion, sie sammelt nämlich Münzen, ist also nichts anderes als eine tierisch-eulige Spardose.

Die Idee
Einige von euch nutzen bereits Spardosen und -strümpfe als Anreize oder machen dafür sogar bei verschiedenen Lesechallenges mit. Ich möchte meine Leseeule vor allem dazu nutzen, meinen SuB abzubauen. Ein kleiner finanzieller Anreiz ist ja immer schön. Das Geld aber, das ich in meiner Leseeule sammle, möchte ich ausschliesslich in Bücher aus Buchhandlungen investieren (somit existiert das riesige kleine Schlupfloch "Internetkäufe" nach wie vor, ich werde diese nicht ganz unterlassen aber grundätzlich besser kontrollieren). Ich war schon immer oft in Buchhandlung, möchte aber nun vermehrt kleine Buchhandlungen in meiner Umgebung entdecken und vielleicht sogar den einen oder anderen Erfahrungsbericht verfassen.

Die Regeln
Ganz ohne Regeln komme ich natürlich auch nicht klar und deshalb habe ich mir diese vier grundlegenden Dinge einmal vorgenommen:
  1. Für jedes Buch, das meinen SuB verlässt (egal, ob gelesen, verschenkt, verkauft, usw.), wandert ein Franken in meine Leseeule
  2. Am Ende des Monats wid abgerechnet, der aktuelle Wert erscheint dann in meiner Lese-Statistik
  3. Das Geld aus der Leseeule wird ausschliesslich in Bücher aus Buchhandlungen investiert
  4. Leseeulen-Bücher werden von mir gekennzeichnet
Vielleicht muss ich für meine Leser aus Deutschland und Österreich noch kurz vermerken, was dies denn in Büchern bedeuten würde. Für dreissig vom SuB "entfernte" Bücher (also dreissig Franken) würde ich ca. zwei aktuelle Taschenbücher oder ein aktuelles Hardcover bekommen. So muss ich nun definitiv mit dem Abbauen und Ausmisten beginnen :-)

Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche und grüsse euch ganz lieb
Livia

Ein paar Worte zu...

Die Flöte und ihre Musik - Gustav Scheck

Beschreibung des Verlages:
In diesem Werk legt der Autor die Summe eines künstlerischen Lebens, des Umgangs mit Musik und dem Flötenspiel vor. Es ist das Resultat jahrzehntelanger Erfahrungen, Forschungen, Erkenntnisse und einer langen künstlerisch-pädagogischen Tätigkeit.
Gustav Scheck, dessen Name seit Jahrzehnten mit den Fragen und Interpretationen der Aufführungspraxis Alter Musik verknüpft ist und der als Mitbegründer des Kammermusikkreises Scheck-Wenzinger bekannt ist, zieht hier das Fazit seiner künstlerischen Tätigkeit. Schon seit 1934 als Lehrer, seit 1942 als Professor an der Berliner Musikhochschule an hervorragender Stelle tätig, entwickelte er nach dem Krieg die Initiative zur Gründung der Musikhochschule Freiburg i.B., die er 18 Jahre lang leitete. Eine entsprechend große Zahl bekannter Flötisten zählen zu seinen Schülern. Aus diesem Wirken heraus sind Zielsetzung, Stil und Methode des Buches entstanden.
Es ist aber nicht nur die Alte Musik, um die es Gustav Scheck geht: auch seine intensive Beschäftigung mit den Problemen der Moderne (es sei an der Freundschaft mit Paul Hindemith sowie an die kompositorische Nachkriegssituation und die Zusammenarbeit mit Wolfgang Fortner erinnert) schlägt sich in seinem Buch äußerst fruchtbar nieder und bezeugt den weiten geistig-künstlerischen Horizont seiner Arbeitsweise und Persönlichkeit. Diese schlechthin universale Betrachtungs- und Darstellungsweise des Themas "Die Flöte und ihre Musik" verleiht dem Buch seine einmalige, umfassende Bedeutung.
Ein Blick auf die Inhaltsübersicht lässt erkennen, dass hier nahezu alle Aspekte des Instruments und seiner Musik bis ins Detail behandelt, dabei auf knappstem Raum komprimiert sind: die akustischen Phänomene, die Geschichte der Block- und Querflöten, Physiologie der Blastechnik, Tonbildungsmethoden, Artikulationspraktiken, Haltung und Fingertechnik sowie Fragen der Interpretation. Ganz besonderen Wert besitzen die hier vielleicht erst- und einmalig gegebenen Analysen der wichtigsten Flötenkompositionen von "Bach bis Berio", die durch Marginalien bedeutender zeitgenössischer Werke komplettiert werden.
Die 49 hochinteressanten bildlichen Darstellungen und 196 Notenbeispiele erhöhen optimal den Informationswert des Textes, ebenso wie das umfangreiche Auswahlverzeichnis der so überreich vorhandenen Literatur.
Wer heute das Studium der Flöte und ihrer Musik betreibt, wird auf dieses lebendig geschriebene Standardwerk nicht verzichten können, seien es Solisten, Pädagogen, Studierende, Musikologen, Komponisten, Dirigenten o.a., so wie es der Autor formuliert: "Die Idee des Buches, das seine kritischen und pädagogischen Tendenzen nicht verleugnet, wird deutlich: den Flötenspielern ein umfassendes Werk zu bieten, Monographie des Instruments zugleich und Lehrbuch des Musizierens."

Meine Meinung:
Gustav Schecks Werk gilt als umfassende Standardliteratur und als solche soll es auch verstanden werden. Sehr viele Informationen darin sind heute noch gültig. Dies sind vor allem historische und physikalische Informationen zum Instrument und der dafür geschriebenen Literatur. Verschiedene Bauweisen, historische Vorgänger und verwandte Insrumente sowie instrumentenspezifische Spieltechniken werden ebenfalls sehr detailliert erklärt. Diese Erklärungen lassen sich aber nur verstehen, wenn man sich bereits mit dem Instrument und seiner Geschichte befasst hat. Zudem ist die Sprache ziemlich kompliziert gehalten.
Andere Ansätze, dies bezieht sich vor allem auf instrumentalpädagogische Ideen, sind aber definitiv veraltet und bei der Lektüre ein wenig mit Vorsicht zu geniessen. Das Buch gibt somit auch einen Einblick in die Geschichte des Unterrichtens und zeiht ein paar pädagogische Ideen auf, die so heute keine Verwendung mehr finden. Trotzdem empfiehlt es sich für konzerttätige und instrumentalpädagogisch arbeitende Flötistinnen und Flötisten, sich mit dieser Literatur zu beschäftigen.

Zusätzliche Infos:
Titel: Die Flöte und ihre Musik
Autor: Gustav Scheck
Fester Einband: 264 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Schott
ISBN: 978-3-7957-2765-9