Leserunde zu "Kafka am Strand" mit Janine

Endlich geht es los und wir lesen zusammen "Kafka am Strand" von Haruki Murakami. Janine vom Blog Meine Welt der Bücher und ich freuen uns auf einen regen und spannenden Austausch, mystische Lesestunden und schrullige Figuren. Zur Erinnerung: ihr könnt abwechslungsweise bei Janine und mir auf den Blogs unter den jeweiligen Kommentaren eure Eindrücke zu den einzelnen Abschnitten posten. Wir sammeln aber auch beeindruckende Zitate, Leseeindrücke und natürlich eure Fazits und Rezensionslinks, damit auch alle, die das Buch noch vor sich haben, ohne Spoiler zu euren Empfehlungen und Meinungen gelangen können. Wenn noch Fragen sind, dann wendet euch einfach an Janine oder mich.

Die Leserunde, Ablauf und Infos:

Wir starten heute, 29. April 2019, mit dem ersten Abschnitt und kommentieren unsere Leseabschnitte abwechselnd auf Janines und meinem Blog. Wir nehmen uns alle Zeit, die wir brauchen und möchten die Abschnitte deshalb nicht an bestimmte Daten binden. Die Einteilung ist folgendermassen:
  • Allgemeine Eindrücke, Zitate (keine Spoiler erlaubt) - bei mir 
  • 1. Abschnitt: Anfang bis und mit Seite 85 (Spoiler erlaubt) - bei Janine
  • 2. Abschnitt: Seite 76 bis und mit Seite 163 (Spoiler erlaubt) - bei mir
  • 3. Abschnitt: Seite 165 bis und mit Seite 238 (Spoiler erlaubt) - bei Janine
  • 4. Abschnitt: Seite 239 bis und mit Seite 328 (Spoiler erlaubt) - bei mir
  • 5. Abschnitt: Seite 329 bis und mit Seite 407 (Spoiler erlaubt) - bei Janine
  • 6. Abschnitt: Seite 408 bis und mit Seite 481 (Spoiler erlaubt) - bei mir
  • 7. Abschnitt: Seite 482 bis und mit Seite 561 (Spoiler erlaubt) - bei Janine
  • 8. Abschnitt: Seite 562 bis Schluss (Spoiler erlaubt) - bei mir
  • Fazit, Rezensionen (keine Spoiler erlaubt) - bei Janine

Details zum Buch:

Titel: Kafka am Strand
Originaltitel: Umibe No Kafuka
Autor: Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, ist der international gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Roman "Gefährliche Geliebte" entzweite das Literarische Quartett, mit "Mister Aufziehvogel" schrieb er das Kultbuch seiner Generation. Ferner hat er die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.
Aus dem Japanischen von: Ursula Gräfe
Taschenbuch, Broschur: 640 Seiten
Verlag: btb 
Erschienen am: 06. März 2006
ISBN: 978-3-442-73323-1
Beschreibung des Verlages:
Der 15-jährige Kafka Tamura reißt von zu Hause aus und flüchtet vor einer düsteren Prophezeiung seines Vaters auf die Insel Shikoku. Seine abenteuerliche Reise führt ihn in eine fremde Stadt, wo er der faszinierenden Bibliotheksleiterin Saeki begegnet und ihr verfällt. Er macht die Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen alten Mann, der mit Katzen sprechen kann, und gleitet ab in eine fremde, seltsame Welt. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Wo endet diese Reise voller rätselhafter Begegnungen und labyrinthischer Wege?

Noch Fragen?

Einsteigen kannst du jederzeit, wir tauschen uns selbstverständlich auch mit denen aus, die noch ein wenig später dazukommen :-) Lies einfach los, wir freuen uns auf dich.

Alles Liebe
Livia

Kommentare:

  1. Allgemeine Eindrücke, Zitate (keine Spoiler erlaubt)

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    1. Hallo zusammen,
      ich lese gerade noch ein anderes Buch (zu Ende) und werde heute Abend starten. Ich bin schon gespannt, wie es mir gefallen wird. Bisher habe ich noch nichts von Haruki Murakami gelesen und deshalb ist es wirklich Zeit! Ich bin vollkommen unvoreingenommen und stelle mich auf eine interessante Lektüre ein.
      Ich freue mich schon auf den Austausch in den Kommentaren und wünsche allen, die mitlesen, viel Spaß ♥
      Liebe Grüße Melli

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    2. Liebe Melli

      Ich bin auch schon ganz gespannt und werde wahrscheinlich ebenfalls heute Abend oder spätestens morgen starten.

      Viel Spass dir und bis bald
      Livia

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    3. Hallihallo!

      Für mich wird das der erste Murakami sein und ich bin irgendwie ganz froh, muss ich da nicht alleine durch. Aus unerfindlichen Gründen schüchtert mich dieses Buch extrem ein.
      Ich werde wohl Morgen in die Lektüre einsteigen, da ich mir für den heutigen Pikettdienst ein anderes Buch eingepackt habe.

      Grüessli, Daniela

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    4. Ihr Lieben! Ich habe gestern bereits den ersten Abschnitt geschafft (welch Wunder!) und werde ihn dann gleich kommentieren. Ich bin super gut im Buch gelandet ... ;) Viel Spaß bei euren ersten Seiten!
      Alles Liebe, Janine

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    5. Hallo ihr Lieben, wie schön, so mitivierte Mitleserinnen zu haben :-)

      @Daniela
      Ich habe mit "dünnen" Murakamis begonnen, nachdem ich vor vielen Jahren "Mister Aufziehvogel" abgebrochen habe. Dieses Buch habe ich ja dann erst gemeinsam mit Janine und nach einiger Eingewöhnung wieder gelesen (und dies sehr gerne). Ich verstehe dich also sehr gut und freue mich nun um so mehr auf den Austausch.

      @Dass ausgerechnet du die erste sein würdest, hätte ich nun nicht gedacht :-) Aber ich habe schon aufgeholt und hüpfe gleich zu dir :-)

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    6. Hallo an alle, ich habe auch schon gestartet und bin sofort in dieses unglaubliche Murakami Universum wieder hineingezogen worden. Es ist mein fünfter Murakami. Viel Spaß allen beim Lesen! Liebe Grüße Ina

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    7. Hallo liebe Ina

      Super, dann klappt es ja mit den anonymen Kommentaren, das freut mich :-)

      Dann würde ich mal sagen, dass du bis jetzt die Murakami-Queen bist. Welche hast du denn schon gelesen?

      Alles Liebe und weiterhin viel Spass
      Livia

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  2. 2. Abschnitt: Seite 76 bis und mit Seite 163 (Spoiler erlaubt)

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    1. Hallo zusammen :)

      Durch diesen Abschnitt bin ich nur so durchgeflogen. Was mag wohl mit Kafka passiert sein? Hat er etwas getan? Und warum fällt er auch manchmal in Ohnmacht, ohne sich hinterher an irgendetwas zu erinnern? Was auch immer es ist, es muss etwas mit den Kindern im Wald zu tun haben!

      Vor Lesen des Buches habe ich mich gefragt, warum da ein Katzenauge auf dem Cover ist. Das dürfte mit einem der drei Handlungsstränge zu erklären sein. Ich bin gespannt, welche große Rolle er spielt, wenn er es auf das Cover geschafft hat :)

      Ich hatte mir erhofft, dass der Brief aufschlussreicher zu den Geschehnissen mit den Kindern im Wald wäre. Aber leider offenbart er nicht so viel Neues außer die Gedankenwelt der Lehrerin und ihre Handlungen kurz vor der Ohnmacht der Kinder. Ich fand das sehr interessant und auch ein wenig skurril. Ich kann mir nicht erklären, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll.

      Gegen Ende des Abschnitts zieht Kafka in die Hütte im Wald und als treue Stephen-King-Leserin frage ich mich, was da wohl im Wald lauern mag, dass er nicht so weit von der Hütte weggehen soll :D ;)

      Vielleicht hat das ja auch etwas mit dem damaligen Wald zu tun? Und wenn ja, weiß Oshima dann mehr?

      Es bleibt spannend und ich muss unbedingt gleich weiterlesen :)

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    2. Auch durch diesen Abschnitt bin ich nur so geflogen und bin mir nun ziemlich sicher, wie du @Melli ja auch, dass Kafkas Ohnmachtsanfälle, wenn man sie denn so nennen kann, ähnlich hervorgerufen werden, wie damals bei den Kindern im Wald.

      Ausserdem bin ich fast schon überzeugt, dass Kafka der "zweite Teil" (ich finde die genaue Formulierung nicht mehr) von Nakata ist und so, wie Nakata dies von dem Kater erfahren hat, hat es Kafka von "Krähe" erfahren. Das wird dann wohl die Prophezeiung sein, von der er immer spricht, was denkt ihr? Es kann ja auch sein, dass er seine Mutter und Schwester sucht oder sie des Rätsels Lösung sind. Und was, wenn "ein Junge namens Krähe" doch kein Junge, sondern wirklich ein Vogel ist? Oder was ist, wenn deser "Junge namens Krähe" von Kafka Tamuras Geist Besitz genommen hat (oder immer wieder von ihm Besitz nimmt), wie damals bei den Kindern, die bewusstlos wurden?

      Zur Katze auf dem Cover habe ich ja schon bei Janine etwas geschrieben, das ist wohl eine der Katzen (oder vielleicht genau die verschwundene Katze) oder steht für alle Katzen, die eine Rolle spielen. Schliesslich tauchen immer wieder Katzen auf, ob sie nun sprechen oder nicht.

      Für mich war der Brief diesbezüglich aufschlussreich, als dass ich mir nun sicher bin, dass Blut und der Kontakt damit eine grosse Rolle spielen müssen. War es bei der Lehrerin die Monatsblutung, waren es nun bei Kafka Tamura die seltsamen Flecken auf seinem Shirt und Hemd und dass Oshima ein Bluter ist, wird sicher auch noch wichtig.

      Dass Kafka zu Sakura gehen könnte, hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass er nun aber bei oder durch Oshima unterkommt, war mir eigentlich klar. Wie genau das nun weitergehen wird und inwiefern Saeki "anders" ist, würde ich nun wirklich sehr gerne erfahren :-)

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    3. So, ich bin nun auch durch mit diesem Abschnitt.
      Ich muss sagen, das Buch liest sich überraschend leicht und flüssig, allerdings erschliesst sich mir der Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen, das verbindende Thema noch nicht wirklich. Um was geht es?
      Der Brief der Lehrerin war sehr interessant zu lesen, allerdings sehe ich auch wie Melli den Zusammenhang mit der Ohmacht der Kinder noch nicht ganz. Allerdings scheint dies doch irgendwie wichtig zu sein, da ja auch Kafka unter diesen Anfällen leidet. Auf die Verbindung mit dem Blut und der Bluterkrankheit bin ich gar nicht gekommen Livia, ich habe mir das eher mit einer Form von Epilepsie oder Absenzen erklärt. Ich bin jedenfalls gespannt, was wir diesbezüglich noch erfahren.
      Oshima finde ich ein ganz spannender Charakter, ich werde nicht ganz schlau aus ihm und frage mich die ganze Zeit, warum er Kafka in diese Waldhütte gefahren hat und was ihn - abgesehen davon, dass er Bluter ist - noch anders/speziell macht. Auch wie er über Frau Saeki spricht, macht neugierig. Ob die beiden wohl etwas zu den unheimlichen Vorfällen mit den Kindern im Wald wissen?

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    4. @Daniela und Livia:
      Auf die Sache mit dem Blut wäre ich jetzt auch nicht so gekommen, aber es ist ein interessanter Aspekt. Das macht gemeinsames Lesen aus - wir haben mehr Hirn ;D

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    5. Hallo Daniela (und hallo ihr andern)

      Ich melde mich auch endlich einmal mit meinen Erklärungen für meine Überlegungen, damit ihr alle wisst, wovon ich spreche. Die letzten Tage waren zu voll mit Arbeit und nun muss ich bald aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren ;-)

      Hier habe ich es endlich gefunden: auf Seite 74 steht: "Statt verwirrte Katzen zu suchen, sollten Sie sich lieber ernsthaft auf die Suche nach der anderen Hälfte Ihres Schatten machen." Diesen Rat erhält Nakata von der ersten Katze, der er im Buch begegnet, also von Otsuka. Otsuka erwähnt kurz vorher auch, dass er schon einmal jemandem begenget ist, dem die Hälfte des Schattens fehlt (auf S. 73, @Melli, sorry, du hast andere Seitenzahlen, falls du das nachlesen willst, es ist kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts).

      Was ich da herauslese: Kafka Tamura (oder sonst jemand, ich denke aber stark, dass es Kafka ist, da er immer von einer Prophezeiung spricht, wahrscheinlich sucht er auch die andere Hälfte seines Schattens) ist diese andere Person, die ebenfalls nur eine Hälfte des Schattens hat und die beiden Figuren werden im Lauf der Geschichte zusammenfinden.

      Was mit den Kindern im Wald ganz genau geschehen ist, werden wir nach Murakami-Manier vielleicht nie erfahren, dass dieser Strang aber eigentlich irrelevant für die Handlung ist, respektive lediglich die Vorgeschichte erzählt, wie genau Nakata zu "unserem Nakata" mit nur einer Hälfte seines Schattens wurde, davon gehe ich aus.

      Das scheint jetzt vielleicht absurd, aber ich habe anfangs bei Murakami auch versucht, rational zu denken und Dinge logisch zu erklären, das geht oft sehr nach hinten los, weshalb ich nun diesen Ansatz verfolge ;-)

      Was für euch, die Murakami noch nicht so gewohnt sind, vielleicht auch ein enig befremdlich wirkt, sind die oft sehr detaillierten und bei ihm ganz üblichen Beschreibungen von Körperfunktionen (Urin, Menstruation) und Sexualität, Masturbation, Seitensprung (fast in jeder Beziehung bei ihm normal, ich weiss nicht, ob das in gewissen Teilen der japanischen Kultur anders verankert ist, als hier, oder ob das nur bei seinen Figuren ist, aber nahezu keine Beziehung ist treu, weshalb Sakura sich ja auch als "altmodisch" bezeichnet, weil sie ihrem Freund treu ist). Ob Murakami nun das Waschen und Bügeln von Kleidung, das Kochen oder den Toilettengang beschreibt, er tut dies stets mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Akkuratesse, sehr detailliert, sehr nüchtern, aber für mich sehr faszinierend.

      Blut sehe ich als sehr zentral. Ich frage mich gerade, ob Oshima als Bluter vielleicht selber nicht von solchen "Anfällen" heimgesucht wird, sondern die Menschen, die mit seinem Blut in Berührung kommen eher "infiziert"? So hat ja eigentlich die Lehrerin auch ihre Schüler (respektive vor allem Nakata) "infiziert" und wenn wir den Gedanken jetzt weiterspinnen, geschieht im nächsten Abschnitt etwas, das bedeuten könnte, dass nun auch Kafka Tamura entweder infiziert worden ist oder jemanden infiziert hat...

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    6. Ich habe den zweiten Abschnitt nun auch geschafft und bin mittlerweile so richtig drin im Sog der Geschichte.
      Kafka finde ich mehr und mehr interessant, weil immer wieder was Neues zutage tritt, was eigenartig und bisher noch unerklärlich ist. Nun sind es die Ohnmachtsanfälle, die, wie ihr auch schon vermutet, bestimmt etwas mit den Ohnmachtsanfällen im Wald mit den Kindern zu tun hat. Mit dem einzigen Unterschied, dass Kafka währenddessen anscheinend etwas getan hat, sonst wäre er ja nicht blutbefleckt. Da nichts von einem Verbrechen in der Zeitung stand, glaube ich nicht, dass Kafka einen anderen Menschen verletzt hat. Was wäre, wenn Kafka der Mann ist, der die Katzen auf dem Baugrundstück stiehlt? Vielleicht tut er den Katzen etwas an und war deswegen blutbefleckt? Aber so ganz passt Kafkas Erscheinungsbild nicht zur Beschreibung der Siamkatze von dem Mann ...

      Der Brief ... Ich frage mich, ob das, was die Lehrerin weggelassen hat, irgendwas groß an den Ermittlungen behindert hat? Das Menstruationsblut der Lehrerin, die Blutflecken auf Kafkas Shirt und Oshimas Bluterblut sollen etwas gemein haben? - Ja, warum nicht?

      Ich finde Oshima auch SEHR interessant! Schade, dass Kafka nicht gleich nachgefragt hat, was noch so speziell an ihm ist. Und Saeki ... auch ich freue mich schon auf die Bibliothekarin.

      Nach "Mister Aufziehvogel" glaube ich auch, dass man sich hier nicht alles mit Logik zu erklären versuchen darf. Einiges werden wir erklärt bekommen. Anderes muss man als Metapher nehmen. Das Blut und die Katzen stehen bestimmt symbolisch für etwas. Es handelt sich wahrscheinlich nicht um eine Geschichte, die genauso auch in der Realität stattfinden könnte. Zu großen Teilen kann man sie sicher als übersinnlich, übernatürlich oder metaphysisch beschreiben. Deswegen ist in Zusammenhang mit Murakamis Büchern auch oft von "Traumwelten" die Rede.

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  3. 4. Abschnitt: Seite 239 bis und mit Seite 328 (Spoiler erlaubt)

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    1. Kafka wohnt in der Bücherei ♥ Das ist für mich der Inbegriff vom Paradies :D
      Sehr überraschend kam für mich Oshimas "Erklärung", wer er ist. So viel wollten die beiden Damen wohl gar nicht wissen :D
      Murakami thematisiert Transidentität und Analphabetismus, was ich sehr interessant und wichtig finde.
      Mit Wendungen wie "Aal ist auch eine Meinung." oder "Kapitalistenkatzen" bringt er mich sogar zum Schmunzeln.
      Bisher ist vieles enthalten, was ein gutes Buch ausmacht.
      Dass Johnnie Walker der Vater von Kafka war, empfinde ich als überraschend und etwas verwirrend.
      Dass jetzt noch das Ödipus-Thema mit einbezogen wird, ist ebenfalls mysteriös. Dann müsste ja Saeki seine Mutter sein.
      Bei Nakatas Geschichte ist mir wiederholt etwas aufgefallen: Murakami kann Geschichten erzählen! Egal welche Details er einfließen lässt, ich finde nichts langweilig.
      Schade finde ich, dass in der Buchbeschreibung steht, dass Kafka sich in Saeki verliebt. Das passiert erst jetzt so langsam bei fast der Hälfte des Buches! Für mich ist das schon fast ein Spoiler.
      Ich bin gespannt, wo die Reise für den Fernfahrer und Nakata hingeht und was es jetzt wieder mit dem ewig langen Schlaf von ihm auf sich hat.

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    2. So, ich habe mich etwas ins Zeug gelegt und heute auch noch diesen Abschnitt gelesen. Katha vom Blog Kathalog hat mir geraten, einfach mal zu lesen, mich von der Geschichte treiben zu lassen und mir gar nicht zu viele Gedanken zu machen. Ich muss gestehen, das klappt ganz gut, denn dafür, dass ich nach wie vor nicht Schlau werde aus den unterschiedlichen Metaphern und Andeutungen, komme ich zügig voran und will sogar irgendwie wissen, wie es weiter geht.
      So richtig warm werde ich allerdings nicht mit dem Buch, mir ist das ganze irgendwie zu verkopft und abgespacet (Ödipus jetzt auch noch, ernsthaft?) und ich sehe einfach den Sinn nicht darin, Bücher zu schreiben, wo irgendwie die Hälfte unergründlich bleibt. Aber da bin ich wohl auch einfach als Person ein ganz anderer Typ.
      Aber ich lese jetzt mal mit euch weiter und harre der Dinge, die da noch kommen werden. Ich bin gespannt.

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    3. Ich habe den Abschnitt gestern auch beendet und bin nach wie vor begeistert. Nun auch noch Blutegel, wow. Und es steht in den Lokalnachrichten, aber viel Wind darum wird nicht gemacht? Schräg und total spannend :-)

      @Melli
      Ich finde es toll, dass du hier den Ödipus-Gedanken weiterspinnst und über Saeki als seine Mutter nachdenkst. Da Kafka Tamura nach wie vor nicht viel über den Verbleib seiner Mutter und Schwester weiss, könnte das natürlich schon auch sein. Spannend ist es auf jeden Fall, da es uns immer mehr Spekulationsmöglichkeiten eröffnet. Wie dir, Melli, gefällt mir der Schreibstil sehr gut und ich bin ebenfalls ganz fasziniert von den Figuren und freue mich einfach darauf, bald weiterzulesen und neue Dinge zu entdecken.

      @Daniela
      Das ist doch toll, lass dich ein wenig treiben und wir sehen einfach, wo alles hinführt. Vielleicht liegen wir alle komplett falsch ;-)
      Mir persönlich gefällt es sehr, dass Murakami so viele Dinge miteinbezieht, so viele Querverweise macht, alle diese Dinge einfliessen lässt, die uns verwirren, Fragen aufwerfen und uns sicher auch in die Irre führen. So oder so bleibt es spannend.

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    4. Ihr Lieben, auch ich bin hier durch und kann mich Livia und Melli nur anschließen: ich bin begeistert, ich genieße das Lesen! :)

      Dass Johnnie Walker Kafkas Vater ist, hätte ich nun wirklich nicht gedacht und hat mich, ehrlich gesagt, auch verwirrt. Aus irgendeinem Grund – wahrscheinlich habe ich den Ortsangaben wenig Beachtung geschenkt, bin ich davon ausgegangen, dass die Handlung mit Nakano in der Gegend, wo sich Kafka aufhält, abspielt. Ups! Aber gut, jetzt macht es natürlich auch Sinn, dass Nakano weggefahren ist, denn nur so können sich die beiden Handlungsstränge auch vereinen ...
      Mich wundert nur, dass in der Zeitung so gar nichts davon stand, dass am Tatort wohl auch einige abgetrennte Katzenköpfe und aufgeschnittene Katzenkörper lagen. Ist das nicht auch eine Erwähnung wert? Müsste den Ermittlern doch auch zu rätseln geben!

      Nakano hat aber wirklich ganz viel Glück. Durch sein unbedarftes Wesen kommt er ja anscheinend überall durch und durch sympathisch rüber, weswegen er so viel Hilfe erhält. Als Nakano so lange geschlafen hat, habe ich mich gefragt, ob er da nicht vielleicht wieder seinen Körper "verlassen" hat, um etwas zu erledigen?

      Dass Oshima eine Frau ist, hat mich gar nicht mehr so überrascht. Denn irgendwo in den Bergen, als die beiden im Auto unterwegs waren, hat Kafka schon bemerkt, dass Oshima ein ganz glattes Gesicht hat, ohne Bartstoppeln. Und ich habe mir dabei schon gedacht, dass dies aber sehr weiblich wirkt ...
      Das Thema Ödipus ... ja, Melli, demzufolge müsste Saeki seine Mutter sein. Als Saeki so lange weg war, war sie da in Tokyo? Ich kann mich gar nicht mehr so genau erinnern an das, was Oshima Kafka über Frau Saeki erzählt hat, außer, dass irgendwer wohl mal gemunkelt hat, dass sie geheiratet haben soll. Oshima vermutete aber, dass dies nur ein Gerücht war. Oder irre ich mich da gerade?
      Wer wäre dann Kafkas Schwester? Das Mädchen, mit dem er die Nacht verbracht hat? (Den Namen habe ich vergessen!) Ich glaube aber gar nicht, dass Saeki seine Mutter ist. Hat Kafka nicht ein Foto von seiner Schwester und Mutter? In 13 Jahren verändert man sich ja jetzt nicht so dramatisch, dass Kafka anhand des Fotos das Gesicht seiner Mutter in Saeki eigentlich erkennen müsste, oder nicht?

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    5. Liebe Janine

      Die Katzenköpfe habe ich im Polizeibericht auch gesucht und kann mir dies nur so erklären, als dass es sie gar nie gab... Wie genau das passen kann und was jetzt Wirklichkeit und was Fiktion ist, das werden wir erst noch erfahren, aber wie sonst könnte man es sich erklären?

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  4. 6. Abschnitt: Seite 408 bis und mit Seite 481 (Spoiler erlaubt)

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    1. Hallo zusammen,
      Krähe ist also tatsächlich Kafka. Ich denke, dass er Teil von ihm ist und so eine Art innere Stimme.
      Wegen der Flucht vor der Polizei geht es also wieder in die Berge. Ich vermute mal, dass da irgendwas lauert. Zwei Soldaten sind ja damals auch verschwunden...
      Ich mochte die Szenen im Wald bei der ersten Situation dort, weil Murakami atmosphärisch beschreiben kann.
      Saeki ist krank? Das gefällt mir nicht.

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    2. Hallo ihr Lieben

      Es wird Zeit, dass ich mich auch wieder einmal hier melde und nun ein wenig aufschliesse, @Melli und @Daniela sind ja schon durch mit dem Buch.

      Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen, ich komme erstaunlich schnell voran und empfinde den Schreibstil wirklich sehr viel flüssiger und stimmiger, als beispielsweise bei "Mister Aufziehvogel" (liegt ja aber sicher an der Übersetzung, wie wir schon festgestellt haben).

      @Mellis Idee mit den verschwundenen Soldaten finde ich sehr spannend und ich habe mir auch ein paar Gedanken gemacht, was noch im Wald lauern könnte. Dabei habe ich an die Serie "Dark" gedacht, kennt ihr die? Das würde eventuell auch zu der "Verwandlung" von Kafka/Nakata passen, ist aber sicher ein wenig sehr spekulativ.

      Weiter gab es nun in diesem Abschnitt nicht so viel, was ich mir zusammenreimen konnte. Spannend finde ich aber Kafkas Betrachtung des schlafenden Oshima (und auch der schläft verdächtig tief) und finde es toll, dass @Janine mit ihrer Überlegung bezüglich Saekis Tod richtig lag. Auch Oshima (und eigentlich ja auch Kafka selber) vermutet, dass Kafka Saekis Tod herbeiführen wird/könnte. Deshalb frage ich mich nun auch, ob Oshima Saeki eher schützen will, oder ob es ihm wirklich um Kafkas Flucht vor der Polizei geht. So oder so: wenn es Saekis Schicksal ist, durch Kafkas Hand zu sterben, dann wird dies auch so eintreffen.

      Nun bin ich schon ganz gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass ich morgen ein wenig Lesezeit haben werde. Wie @Melli mache ich mir nun nämlich ein wenig Sorgen um Saeki...

      Alles Liebe an euch :-)

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    3. Ich vermute auch, dass diesmal nicht alles glatt geht im Wald in den Bergen. Oshima hat es ja jetzt schon wieder eindringlich gesagt, dass Kafka aufpassen soll! Nein, die Serie "Dark" kenne ich nicht, Livia ...

      Saeki-san wartet auf ihren Tod, aber an Selbstmord glaubt Oshima nicht. Viel mehr treffen der Tod und sie eines Tages aufeinander und ich bin nach wie vor noch überzeugt davon, dass Nakata derjenige ist, der Saeki töten wird – in der Zeit hat Kafka sicher wieder einen "Aussetzer" und weil wir ja vermuten, dass Kafka und Nakata ein und dieselbe Person sind, ist es letztlich doch auch Kafka, der Saeki umbringt. Und wenn die beiden, Kafka und Nakata, aufeinandertreffen und sich (wieder?) vereinen und wieder ein ganzer Schatten werden, muss zwangsläufig auch einer von den beiden sterben. Ich glaube, dass am Ende auch Nakata tot ist – der Teil, der die Morde begeht.

      Saeki-san hat jetzt zwar noch nicht eindeutig gesagt, dass Kafka nicht sein Sohn ist, aber irgendwas ist da schon nicht ganz stimmig. Denn Kafka hat aufmerksam bemerkt, dass sie gleich gesagt hat, dass niemand mit dem Namen ... (hab vergessen wie sein Vater hieß) bei den Interviews dabei war. Dass sie sich da so genau dran erinnert an all die Namen (nach 20 Jahren?) ist sehr unwahrscheinlich. Und ich glaube Saeki auch nicht, dass sie kein Exemplar ihres Blitz-Buches mehr hat. ;)

      Hoshino finde ich herzerwärmend. Dass er sich Nakata so annimmt und auch bei ihm bleibt, nachdem er erfährt, dass er Johnnie Walker getötet hat. Ob Hoshino auch noch eine weitere wichtige Rolle spielen wird?

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    4. Hallo liebe Janine

      Du hast dir ja wirklich spannende Gedanken gemacht, ich bin schon sehr neugierig auf deine Meinung zum nächsten Teil :-)

      Auch mich hat Hoshinos Loyalität sehr berührt und ich finde, dass Murakami da wirklich sehr aussergewöhnliche Figuren geschaffen hat.

      Zu "Dark": Es geht unter anderem darum, dass Kinder verschwinden und längst verschwundene Kinder wieder auftauchen (die Serie lohnt sich aber wirklich sehr) und auch geht es um eine Art Theorie oder psysikalische Gegebenheit (ich versuche, nicht zu spoilern, es ist schwer, das nicht anders schreiben zu können), durch die wir Menschen in verschiedenen Zeitebenen leben. Jetzt bist du vielleicht verwirrter, als vorher, aber wow...die Serie. Ich freue mich schon auf die zweite Staffel :-)

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    5. Danke! Ja, irgendwie verwirrt mich die Beschreibung wirklich ein bisschen. Aber scheint dann ja gut zu Murakami zu passen. :D

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  5. 8. Abschnitt: Seite 562 bis Schluss (Spoiler erlaubt)

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    1. Dass Hoshino nun mit Katzen sprechen kann statt Kafka, verwirrt mich wieder ein bisschen mehr. Sind doch alle zusammen nur eine Person oder was steckt dahinter? Alles wird nicht aufgelöst, was ich ein bisschen schade finde. Aber ich war einigermaßen darauf vorbereitet durch euer, @Livia und @Janine, Vorwissen zu Murakami. Er liebt Metaphern und lässt seine Leser gerne ein wenig im Dunkeln tappen.
      Ich vermute mal, dass der "Eingang" jener zum Totenreich ist - oder wie seht ihr das? Immerhin hat Kafka ja dort Saeki getroffen, nachdem sie tot war und ist quasi gerade noch mal davongekommen, weil er sich nicht umgedreht hat.
      Ich fand die Szene mit dem Wurm sehr eklig.
      Das Buch lässt mich ein bisschen ratlos zurück, weil nicht alle Fragen geklärt werden. Trotzdem hat es mir gut gefallen, mehr dann in meinem Fazit und meiner Rezension.

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    2. YEAH! Ich habe es auch geschafft und das obwohl mir der Stil überhaupt nicht zusagt. Vielleicht wollte ich es auch nur möglichst schnell hinter mich bringen...

      Das mit dem Eingang habe ich auch nicht so recht gecheckt (wieder einmal :)). Zuerst dachte ich auch, dass es quasi ein Totenreich ist, allerdings existiert dort ja auch Saeki's jüngeres Ich (jenes, das zu Kafka ins Zimmer kam, um das Bild zu betrachten), was dann ja irgendwie nicht passt.
      Dieser Wurm, war das dasselbe Wesen, wie jener Mann mit Zylinder ,dem die Krähe die Augen ausgestochen hat? Und warum durfte es nicht durch den Eingang?

      Ja, ich bin echt verwirrt. Ich meine, ich habe nichts gegen ein paar Rätsel, etwas skuril darf eine Geschichte auch gerne mal sein und für alles brauche ich auch keine Erklärung. Aber in diesem Buch ist es mir einfach von allem etwas zu viel des Guten. Ich meine, es wird ja gar nichts aufgelöst. Selten lässt mich eine Geschichte so unbefriedigt und ratlos zurück.

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    3. Ich habe das Buch gestern Abend beendet und sofort rezensiert, weil ich meine Eindrücke festhalten wollte, als sie noch ganz frisch waren. Nun möchte ich hier noch ein paar Gedanken zum letzten Abschnitt loswerden.
      Dieser letzte Abschnitt hat noch einmal alles gegeben, die einzelnen Stränge zusammengeführt und doch auch einiges offen gelassen. Kafka Tamura betritt eine Zwischenwelt oder sogar die Welt der Toten und schafft es, diese wieder rechtzeitig zu verlassen. Seine Geschichte wird weitergehen und abgesehen davon, dass er nun Waise ist und seine Schwester kennt, hat sich nicht viel verändert.

      Mit dem Verlassen dieser Unterwelt (hat euch das Verbot des Zurückblickens auch an Orpheus erinnert?) kehrt er zurück in einen Alltag, in dem er weiss, dass Oshima und die Bibliothek immer für ihn da sein werden und dass Sada die Soldaten ebenfalls gesehen hat und zurückgekehrt ist (wer oder was Sada wohl zur Umkehr bewegt hat?). Er kehrt zurück aus einem traumähnlichen Abenteuer, aus einer scheinbar perfekten Zwischenwelt und das passt so gut zu Murakami. Am Ende ist alles gut, der Protagonist kehrt in den Alltag zurück und alles ist nahezu beim Alten. Nur hat sich die Atmosphäre verändert. Die Erinnerung. Das Wirklichkeitsgefüge. Und doch passen die Kanten und Nähte dieser Welten fast ganz perfekt aufeinander.

      Hoshinos Kampf für Nakatas Seele und Kafkas Rettung war heldenhaft. Er hat den Toten die ewige Ruhe verschafft und am Rande der Zwischenwelt, an der er sich aufgrund der Öffnung des Eingangs befand, sogar die Katzensprache gelernt. Sein Abschied von Nakata war wirklich ergreifend, seine Worte haben mich tief berührt.

      Es fällt mir immer noch schwer, auszudrücken, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat. Es wird lange nachklingen und ich freue mich schon darauf, es weiterzuempfehlen und immer wieder darüber zu diskutieren.

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    4. Das Schicksal hat wohl gleich gewusst, dass Nakata vorzeitig den Löffel abgeben wird und hat Hoshino mit der Fähigkeit, mit Katzen sprechen zu können, ausgestattet, damit er die Katze verstehen konnte, die ihm das Wichtigste gesagt hat.

      Dieses wurmähnliche Ding war mir dann auch etwas zu verrückt. Ich frage mich, was es darstellen sollte? Sollte es den Tod darstellen, der aus Nakata gekrochen kommt, um in den Eingang zu gelangen? Sollte das Ding/der Wurm/der Tod in die "andere Welt" gelangen, um Kafka ebenfalls dort zu behalten? Hätte der Wurm es in den Eingang geschafft, dann hätte sich Kafka vielleicht in der anderen Welt umgedreht und hätte dort bleiben müssen? Also wäre der Wurm, der in den Eingang gelangt, sozusagen dasselbe wie das Umdrehen Kafkas/bzw. das Dortbleiben in der anderen Welt?

      Die Szene mit Saeki in der anderen Welt fand ich etwas komisch, als sie sagte, dass Kafka wieder zurückgehen soll und er daraufhin gesagt hat, dass er nicht weiß, was er da tun soll, weil eh niemand auf ihn wartet. Saeki sagte dann, er soll zurück, um das Bild "Kafka am Strand" immer wieder anzusehen. Das fand ich irgendwie witzig, weil das mMn wenig motivierend ist, deswegen das Leben weiterzuführen. :D

      Aber gut, Kafka ist trotzdem zurück und erfährt dann sogar, dass Oshimas Bruder auch in der Anderen Welt war ... Schade, dass Sada dazu nicht mehr erzählt hat.

      Alles in allem war es wieder sehr fantasievoll, metapherlastig, verwirrend und nur ganz wenig Klarheit schaffend. Dennnoch hat mir das Buch begeisterte Lesestunden beschert! Meine Rezension kommt in Kürze!

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    5. Liebe Janine

      Dir wollte ich auch noch antworten und für die tolle Leserunde danken.

      Wirklich spannend, was du dir zum "Wurm" überlegt hast. Ich habe den gar nicht so grossartig hinterfragt. Aber ich finde die Vorstellung, dass das Umsdrehen und der Wurm zusammenhängen total passend.

      Da hast du recht mit der Motivation für das Bild :-) Aber: Kafka hat natürlich einen anderen Bezug dazu und es ist sicher auch wieder metaphorisch gedacht, dass es eben dennoch einiges zu tun, bedenken, erleben und erinnern gibt.

      Sada wäre noch ein eigenes Kapitel wert gewesen, finde ich. Aber vielleicht in einem nächsten Buch :-)

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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