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Ankündigung: 34. Gemütliches Lese-Miteinander am Freitag, 10.12.21
Rezension: Ein Baum wächst in Brooklyn
Ein Baum wächst in Brooklyn - Betty Smith
Beschreibung des Verlages:
Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine
Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen
Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein
Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu
erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten,
jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt,
Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten
Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der
Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren
Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit
anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer
lohnt, nach dem puren Leben zu streben.
Inhalt:
In Brooklyn leben Katie und Johnny Nolan und ihre Kinder Francie, die eifrige Leserin und Geschichtenerzählerin und Neeley, der lebensfrohe und hilfsbereite Sänger ein Leben ohne Annehmlichkeiten. Katie und Johnnys Ziel ist, dass es ihre Kinder einmal besser haben werden, als sie selber und so nimmt Katie die Geschicke und Finanzen der Familie in die Hand, lässt ihre Kinder lesen und sparen, schickt sie zur Schule und ist ihnen ein pragmatisches und hart arbeitendes Vorbild. Ihr Mann Johnny ist ein singender Kellner und Tänzer, eine Lebemann, der zwischen Optimismus und Schwermut schwankt und dafür sorgt, dass seine Familie Klavierunterricht erhält und die Freuden und Schönheiten des Lebens kennenlernen darf und schätzen lernt.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Stadt Brooklyn und das Gefühl, das darin vorherrscht und das Betty Smith so grandios einzufangen vermag. Es schildert den Alltag einer armen Familie und erzählt äusserst gesellschaftskritisch die Geschichte mutiger und emanzipierter Frauen sowie die Geschichte der jungen Francie, welche Schriftstellerin werden will.
Meine Meinung:
Jahrelang stand dieses Buch schon auf meiner Wunschliste und angeregt durch die Erwähnung im Buch "Unorthodox", das ich ebenfalls schon mit Jamie gelesen habe (von dem wir aber leider beide nicht komplett überzeugt waren), machten wir Nägel mit Köpfen und planten diese nächste Leserunde.
"Ein Baum wächst in Brooklyn" habe ich mit einem von Gedanken, Sorgen, Ängsten, Erinnerungen und Vorfreude gefüllten Kopf gelesen, ich habe es inmitten von Umzugskisten am Boden unserer alten Wohnung sitzend und inmitten von Umzugskisten in unserer neuen Wohnung gelesen und letztendlich in der fertig eingerichteten neuen Zuhause beendet. Es hat mich in einer Zeit des Umbruchs unterhalten, inspiriert und vor allem unendlich tief berührt und wird noch lange nachhallen.
Sprache:
Ich weiss nicht genau, wie es der Autorin gelungen ist, aber sie schafft es, Emotionen, Menschen und Orte zum Leben zu erwecken und "Ein Baum wächst in Brooklyn" hat mich sofort nach Brooklyn entführt und am Alltag dieser bunten Familie teilhaben lassen.
Besonders bewegend waren die Schilderungen der traurigen und fröhlichen Weihnachtsfeste sowie der Silvesterfeier 1917, welche Francie und Neeley gemeinsam auf dem Dach ihres Hauses verbringen.
Immer wieder wird klar, wie sehr Katie versucht, ihre Familie und die Finanzen zusammenzuhalten, wie sie noch mehr arbeitet, noch weniger isst, noch mehr spart und immer wieder sehr einzigartige aber äusserst pragmatische Lösungen für jedes noch so abwegige Problem findet, damit es ihren Kindern an nichts mangelt. Auch Johnny als Lebenskünstler und unverbesserlicher Optimist, der trotzdem manchmal in seiner Schwermut versinkt oder die beiden Kinder Francie und Neeley, welche sehr früh selbstständig und ebenso gerissen und lebensklug werden, wie ihre Mutter, haben mich mit ihrer ehrlichen und hilfsbereiten Art eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit einigen Tränen und noch mehr Gelächter durchleben lassen. Durch das ganze Buch zieht sich ein Hauch von Wehmut, aber auch eine Aufbruchstimmung, die mich sofort erfasst und inspiriert hat.
Meine Empfehlung:
Das Buch hat mich von Anfang an abgeholt und emotional berührt, sehr gut
unterhalten und mir eine wundervolle, von Zusammenhalt und - teilweise -
Liebe, aber auch von Träumereien, Mut und Kraft geprägte Familie
nähergebracht. Es hat mich wohl genau zum richtigen Zeitpunkt auf dem
richtigen Fuss erwischt und ich gehe sehr inspiriert und um eine
Erfahrung reicher aus dieser Leserunde und dieser Leseerfahrung, weshalb ich euch "Ein Baum wächst in Brooklyn", das einfach dieses Brooklyner-Gefühl so wunderbar vermitteln kann, sehr, sehr ans Herz lege.
Zusätzliche Infos:
Titel: Ein Baum wächst in Brooklyn
Originaltitel: A Tree Grows In Brooklyn
Autorin: Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in
armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie
nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben,
aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn
wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und
Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton,
Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain
Sprache: Deutsch
Aus dem Englischen von: Eike Schönfeld
Taschenbuch: 621 Seiten
Verlag: Insel
Ersterscheinungstermin dieser Ausgabe: 12.11.2018
ISBN: 978-3-458-36380-4
Kurzrezension: Der Dieb
Beschreibung des Verlages:
Er ist ein Taschendieb mit Prinzipien: nur wohlhabende Opfer, männlich, keine Gewalt. In den überfüllten U-Bahnen oder belebten Straßen Tokios holt Nishimura ihnen das Portemonnaie aus der Tasche. Dabei bedeutet ihm Geld wenig, er lebt zurückgezogen in einem billigen Apartment an der Peripherie, hat keine Familie, keine Freunde. Nur einen kleinen Jungen, der um jeden Preis von ihm lernen will, wie man stiehlt, wird er nicht los. Seine Vergangenheit versucht Nishimura zu vergessen, doch eines Tages holt sie ihn ein. In Gestalt eines Kumpels, mit dem er vor Jahren in einen Raubüberfall verwickelt war. Und auch der Drahtzieher jenes Überfalls, der allmächtige Yakuza-Boss Kizaki, Herr über Leben und Tod, hat erfahren, dass er wieder in Tokio ist. Ein Roman in messerscharfer, schnörkelloser Sprache, ein Leseerlebnis von großer Intensität.
Meine Meinung:
Mit angehaltenem Atem bin ich dem Protagonisten Nishimura, einem Taschendieb, der nach strengen persönlichen Prinzipien auf Beutezug geht, durch die Strassen Japans gefolgt. Zuerst habe ich ihm nur beim einfachen Taschendiebstahl über die Schultern geschaut und bin dabei in seine Gedankengänge eingetaucht. Dann habe ich beobachtet, wie er sich mit einem kleinen Jungen anfreundet, der von seiner Mutter zum Klauen angestiftet wird. So kommt die Familie zu den alltäglichen Lebensmitteln, was in Nishimura einen starken Beschützerinstinkt weckt. Obwohl es gegen seine Ideale ist, beginnt er den Jungen halbherzig in seine Geheimnisse einzuweihen.
Schliesslich bin ich Nishimura in ein lebensgefährliches Abenteuer gefolgt, das die Geister der Vergangenheit in ihm weckt und ihn tief in die Unterwelt Topkios führt.
Innerhalb von wenigen Stunden habe ich dieses Buch inhaliert, Seite um Seite umgeblättert und mich in eine Welt enführen lassen, die mir komplett fremd ist und die mich bisher (zum Glück) nicht beschäftigt hat. In Zukunft werde ich definitiv die Augen offen halten...
Sprache:
Nakamura hat mich mit seinen Worten gefesselt und es ist eine absolute Meisterleistung des Autors und des Übersetzers, diese zwielichtige Welt des Stehlens, Lügens und Betrügens so fassbar zu machen. Die Beschreibungen des Alltags und der gefährlichen Aufgabe des Protagonisten haben mich auf eine ganz eigene zwischen Traum und Wirklichkeit schwankende Weise gefesselt und in dieser Geschichte versinken lassen. Klare, präzise und emotionslos wirkende Worte entwickeln dabei eine einzigartige Sogwirkung, die mich die Figuren trotzdem und um so besser hat verstehen lassen.
Meine Empfehlung:
Ich wusste überhaupt nicht, worauf ich mich da einlasse und bin absolut und restlos begeistert und werde die anderen Bücher von Fuminori Nakamura hoffentlich schon ganz bald lesen.
Zusätzliche Infos:
Titel: Der Dieb
Originaltitel: Suri
Autor: Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai, studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2002 erschien sein Debüt ›Ju‹ (›Der Revolver‹). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Fuminori Nakamura lebt in Tokio.
Sprache: Deutsch
Aus dem Japanischen von: Thomas Eggenberg
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag:Diogenes
Erschienen am: 18. Januar 2017
ISBN: 978-3-257-24376-5
Rezension: Weihnachten mit Zimt und Happy End
Weihnachten mit Zimt und Happy End - Debbie Johnson
Beschreibung des Verlages:
Meine Meinung:
Was habe ich lange auf diesen sechsten Teil der Reihe gewartet und ich habe mich riesig darüber gefreut, wieder zur Weihnachtszeit nach Budbury zu reisen und die weihnachtlichen Düfte, Geräusche, den Trubel und die Lichterketten im Comfort Food Café zu erleben. Einmal mehr hat sich das Lesen dieses Buches angefühlt, wie ein Nachhausekommen und ausserdem habe ich endlich etwas über Katie und ihren Sohn Saul erfahren. Ausgerechnet Katie ist in den letzten Bänden nämlich ein wenig im Hintergrund geblieben, was sich nun geändert hat.
Leider aber ist der weihnachtliche Funke nicht ganz so sehr gesprungen, wie in "Weihnachten mit dir" oder auch "Schlittschuhglück und Mandelduft". Auch hat sich die Handlung ein wenig zäher entwickelt, als ich dies von den anderen Bänden kenne und ausserdem hat mich Katies Geschichte nicht so sehr berühren können, wie Lauras oder Zoes Schicksal.
Um so schöner fand ich aber die Mutter-Kind-Beziehung zwischen Katie und Saul beschrieben. Ich habe mit Katie mitgefiebert, die sich von ihrer traumatischen Kindheit und ihren immer streitenden Eltern und deren verkorksten Beziehung lösen möchte. Ausserdem hat mir sehr gut gefallen, wie Auburn und Katie in der Apotheke zusammenarbeiten und sich auch nach und nach miteinander anfreunden. Generell schaffen es in diesem Band Cherie und Laura aber auch die anderen uns bereits aus den Vorgängerbänden bekannten Figuren, die Handlung aktiv mitzugestalten und so den typischen Geist Budburys zu verströmen und Katies Geschichte wesentlich spannender zu machen.
Schreibstil:
Obwohl der Titel natürlich ein Happy End verspricht, hält das Buch noch einiges an überraschenden Wendungen, kleinen Schreckmomenten und humorvollen Szenen bereit, bevor es dann endlich so weit ist. Diese Entwicklungen haben mir sehr gut gefallen und mich wunderbar unterhalten. Ein wenig gestört hat mich die doch sehr stereotype Sprache, welche Frauen als leicht zu beeindrucken darstellt, sobald ein muskelbepackter Mann auftaucht. Auch haben die ganzen Verstrickungen für eine eher langsame Erzählweise gesorgt, die dann gegen Ende doch ein wenig gar vorhersehbar war.
Meine Empfehlung:
Einmal mehr gelingt es Debbie Johnson, ein nicht ganz einfaches Thema in die tröstliche Szene von Budbury hineinzuschreiben. Wenn auch dieser Band der bisher schwächste Band der Reihe ist, so lohnt sich eine Reise ins Comfort Food Café auch dieses Mal, damit endlich in Erfahrung gebracht werden kann, welche Geheimnisse Katie seit Jahren mit sich herumschleppt und um den bereits bekannten Figuren, welche sich in diesem Band von ihrer besten Seite zeigen und die Handlung damit positiv beeinflussen, einen erneuten Besuch abzustatten.
Zusätzliche Infos:
Titel: Weihnachten mit Zimt und Happy End
Originaltitel: A Gift from the Comfort Food Cafe
Autorin: Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.
Taschenbuch, Klappenbroschur: 416 Seiten
Rezension: Die drei Sonnen
Die drei Sonnen - Cixin Liu
Reiheninfos Trisolaris-Trilogie:
1. Die drei Sonnen
2. Der dunkle Wald
3. Jenseits der Zeit
Beschreibung des Verlages:
Die Science-Fiction-Sensation aus China
China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die
Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern,
Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt.
Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen
Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später
wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende
und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für
immer verändern wird.
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir vor einigen Jahren von einem guten Freund ausgeliehen und kurz vor dem Umzug wollte ich es unbedingt beenden, damit wir es dann nicht mitschleppen müssen. Typische Umzugs-To-Do's eines Bücherwurms ;-)
Zuerst einmal muss ich anmerken, dass ich Bücher mag, die mich fordern. Bücher, die mich auf eine Reise schicken, deren Ziel ich nicht kenne und/oder die sich mit Themen beschäftigen, mit denen ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt habe. Beides gelingt "Dei drei Sonnen", weshalb ich von der ersten Seite an gefesselt war.
Aufbau:
Cixin Lu verknüpft die brutalen Ereignisse der chinesischen Kulturrevolution mit dem bisher nur in Sonderfällen lösbaren Dreikörperproblem aus der Himmelsmechanik.
Er beginnt seine Geschichte in den 60er Jahren mit dem Schicksal der jungen Astrophysikerin Ye Wenjie, welche Teil des geheimen Forschungsprojektes "Rotes Ufer" wird.
In der Gegenwart beobachten wir den Nanowissenschaftler Wang Miao, der begleitet vom gefürchteten und bewunderten Polizisten Shi Qiang, auf eine Reihe von Suiziden brühmter Wissenschaftler:innen stösst. Der jüngste Fall ist ausgerechnet Ye Wenjies Tochter, weshalb Wang Miao Ye Wenjie aufsucht, um sie zum damaligen Forschungsprojekt "Rotes Ufer" zu befragen.
Gleichzeitig wird Wang Miao auf das aussergewöhnliche VR-Game 3body aufmerksam, welches die Welt von Trisolaris und deren steter Aufbau und Untergang thematisiert. Auch die Spieler von 3body bilden einen geheimen Zirkel, in den sich Wang Miao einschleust und dabei Zeuge ungeheuerlicher Ereignisse und Überlegungen wird. Existiert Trisolaris wirklich? Und wie hängt das Dreikörperproblem der Himmelsmechanik damit zusammen?
Schreibstil:
Vor allem der Anfang der Geschichte ist äusserst brutal geschildert, bildet er doch einige Ereignisse der chinesischen Kulturrevolution ab. Auch im Verlauf des Buches wird einiges an Blut vergossen, was ich aber als zur Handlung passend und nicht übertrieben empfand.
Ausserdem ist der erste in der Gegenwart von Wang Miao spielende Teil sehr wissenschaftlich korrekt, gründlich recherchiert und anspruchsvoll aber gleichzeitig weiterhin sehr spannend erzählt. Ich habe dazu selber einige Recherchen angestellt und mich vom ausführlichen Anhang und Glossar inspirieren lassen. Das Buch verlangt seiner Leserschaft einiges ab, man muss wirklich mit dem Kopf dabei sein, was ich persönlich aber immer sehr gerne mag.
Nach etwa zwei Dritteln driftet die Handlung vom wissenschaftlichen Ansatz ab und bewegt sich immer weiter in fantastische Überlegungen und Konstruktionen. In einigen Rezensionen wurden einzelne kleine Rechenfehler und Logikfehler erwähnt, die allerdings auch bei der Übersetzung passiert sein können und weder die Handlung beeeinflussen, noch mir als mathematisches Antigenie auch nur annähernd aufgefallen wären ;-)
Ausserdem gab es bei mir einen Moment im dritten Drittel des Buches, an dem ich den Fokus ein wenig verloren habe, weil die ganzen Schilderungen doch sehr detailliert waren, aber am Schluss ist noch einmal so richtig Spannung aufgekommen und ich möchte den zweiten Teil sehr, sehr bald lesen (was sich sicher so oder so empfiehlt, da jetzt alle Erklärungen und Recherchen noch präsent sind).
Meine Empfehlung:
Dieser Ausflug in den Bereich der Science-Fiction-Literatur war für mich komplettes Neuland und deshalb um so spannender. Es freut mich sehr, dass ich einem Buch begegnet bin, das gekonnt historische Ereignisse, menschliche Schicksale und wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer packenden Geschichte verbindet und einen hohen Anspruch an die Leserschaft hat, aber auch bestens unterhält. Deshalb empfehle ich euch "Die drei Sonnen" sehr, sehr gerne weiter.
Zusätzliche Infos:
Titel: Die drei Sonnen
Originaltitel: 三部曲《三体》(The Three Body Problem Trilogy Book 1 - Sanbuqu Santi)
Autor: Cixin Liu ist einer der erfolgreichsten chinesischen
Science-Fiction-Autoren. Er hat lange Zeit als Ingenieur in einem
Kraftwerk gearbeitet, bevor er sich ganz seiner Schriftstellerkarriere
widmen konnte. Seine Romane und Erzählungen wurden bereits viele Male
mit dem Galaxy Award prämiert. Cixin Lius Roman »Die drei Sonnen« wurde
2015 als erster chinesischer Roman überhaupt mit dem Hugo Award
ausgezeichnet und wird international als ein Meilenstein der
Science-Fiction gefeiert.
Sprache: Deutsch
Aus dem Chinesischen
von:
Martina Hasse
Paperback, Klappenbroschur: 592 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen am: 12. Dezember 2016
ISBN: 978-3-453-31716-1






