Auf nach Prag

Der Koffer ist fast vollständig gepackt, tschechische Kronen sind in der Brieftasche und das Handgepäck ist mit Proviant (Schokolade und Brot) gefüllt. Prag, wir kommen. Heute Abend um 20.25 Uhr startet die Reise mit dem Car und Morgen um ca. 6.30 Uhr sollten wir dann in der wunderschön verschneiten Stadt ankommen. Ich weiss nicht, wann ich mich wieder melde. Aber ich werde euch spätestens am Donnerstag (dann sind wir wieder zurück) mit Bildern überschütten.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und begrüsse noch Selina ganz herzlich in meiner Leserschaft. So schön, dass du da bist.

Ganz liebe Grüsse an alle
Eponine

Neuzugänge




Vom Blanvalet Verlag habe ich dieses tolle Buch erhalten. Herzlichen Dank.

Hier der Klappentext:
Wolfram Eilenberger zieht mit seiner finnischen Frau Pia und den 7-jährigen Zwillingen von Land zu Land. Zuletzt verschlägt es die Familie in die multikulturellste Stadt der Welt – Toronto, Kanada – wo Pia einen hochdotierten Posten an der Universität annimmt. Wie geht ein Mann damit um, dass seine Frau arbeiten geht und Karriere macht, während er, der Freiberufler, zuhause sitzt und seine beiden Töchter hütet? Und warum fällt es den Zwillingen so leicht, die Eigenarten ihres gerade aktuellen Interims-Heimatlandes zu verinnerlichen, während er selbst immerzu alles und jeden infragestellt?



Dann bedanke ich mich auch ganz herzlich beim btb Verlag für diesen spannend klingenden Krimi.

Und darum geht es:
Die junge Schwedin Maja ist nicht nur wegen ihres Kunststudiums an der renommierten Oxford Universität nach England gekommen. Die Polizei in Brighton erhofft sich ihre Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes an ihrer Mutter. Inspektor King, Stephen King, der bisher eher einen realistischen und abgeklärten Blick auf das Leben pflegte, bemerkt schon bald, dass Maja anders ist. Denn sie sieht mehr als die meisten Menschen. Und während sich die Herbstschatten über Oxford legen, beginnt Maja dem Geheimnis um ihre Mutter ein Stück näherzukommen ...

Auch noch in meinem Briefkasten fand ich ein Buch vom gesunden Menschenversand, welches schon durch seinen Titel überzeugt. Herzlichen Dank.

Beschreibung:
Der «Krimi» ist eine Variation und Parodie einer typischen schweizerischen Kriminalgeschichte: Ein Kommissar aus der Stadt kommt in ein kleines Dorf und versucht, zusammen mit seinem Assistenten Meuchli einen Mordfall zu lösen. Er lernt das Dorfleben und seine Exponenten kennen, besucht den Pfarrer Jesses Strübi mit seiner Haushälterin Antibiotika Wälti, den Advokaten Phüetis Stützli, trifft auf Knechte, Hösteler und Hippies. Er logiert und bechert in der Wirtschaft «Zur Sau».
 Ein konventioneller Krimi ist es freilich nicht: Allzu viel Absurdes und Abstruses trägt sich zu. Der Kommissar ermittelt zwar scheinbar, doch entwickelt sich kein richtiger Kriminalfall, der Mord wird nur verwirrlich aufgeklärt und die Identität des Toten, der eingangs des Textes von einer Mistgabel verlöchert an einem Zwetschgenbaum hängt, bleibt letztlich ein Rätsel. Zahlreiche Illustrationen und Fotos (Noyau, Gefe u.a.) und zwölf Seiten Fleischwickler, wie man sie vom Metzger kennt, sind fester Bestandteil dieses rätselhaften und aberwitzigen Krimis.

Herzlichen Dank noch einmal an die Verlage und ich freue mich schon sehr auf die Lektüre dieser drei sehr unterschiedlichen und sehr überzeugend gestalteten Bücher.

Der Märchenerzähler

Beschreibung:
Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und ein zu Herzen gehende Liebesgeschichte - lässt nicht los! Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich - eine ganz neue Antonia Michaelis.

Dieses Buch gehört meiner Schwester und sie wollte, dass ich es unbedingt lese. Der Anfang klingt schon ganz vielversprechend und das Cover gefällt mir extrem gut. Ich halte euch auf dem Laufenden und berichte dann in einer ausführlichen Rezension von diesem Buch.

Montauk

Montauk - Max Frisch

Klappentext:
Ein Schriftsteller lernt auf Lesereise in den USA eine junge Verlagsangestellte kennen. Sie verbringen ein Wochenende in Montauk, auf der nördlichen Spitze von Long Island. Max Frisch erzählt die Geschichte einer kurzen Affäre und zugleich eines ganzen Lebens.

Inhalt:
Max Frisch beschreibt in diesem wunderschönen Stück Literatur ein Wochenende, welches der Protagonist mit einer jungen Frau in Montauk verbringt. Er beschreibt aber nicht einfach zwei Figuren und erfindet eine Geschichte dazu, sondern er erzählt auch einen grossen Teil seiner eigenen Geschichte. So sind auch viele andere Erzählungen von Frisch autobiografisch geprägt, hier ist es aber so, dass der Protagonist auch gleich Max Frisch heisst und dass es dieses Wochenende in Montauk gegeben haben muss. Anhand der Beziehung, die er mit dieser jungen Frau führt, blickt der Autor zurück auf seine eigenen Liebesbeziehungen zu anderen Frauen, seine Familiengeschichte und stellt auch viele Paralellen her zu seinem bisherigen Werk. Ich konnte zum Beispiel einige Szenen aus Homo faber in Montauk wieder erkennen, wenn auch in veränderter, erweiterter oder erklärter Form. Eine Zeittafel am Ende des Buches gibt Aufschluss über die Stationen im Leben von Max Frisch und lässt viele Zusammenhänge zu erzählten Begebenheiten herstellen. Aber nicht nur gescheiterte und beendete Liebesbeziehungen werden in aller Offenheit dargelegt, der Autor philosophiert in diesem Werk auch über sein eigenes Verhältnis zum Alter, seiner Familie, dem Tod und seinen bisherigen Fehlern und geht sehr selbstkritisch, wenn auch rational gegen sich selber vor.

Meine Meinung:
Montauk ist ein Stück Literatur, eine Erzählung, welche man erst ganzheitlich verstehen kann, wenn man Max Frisch als Autor und auch einen grossen Teil seiner Lebensgeschichte kennt. Ich selber habe noch nicht sehr viel von ihm gelesen und musste deshalb einige Male nachforschen und meine Ideen und Erkenntnisse mit der Zeittafel abgleichen, um die manchmal sehr sprunghaften Gedankengänge, Erinnerungen und Beschreibungen zu verstehen.
Alles in allem ein grosses Werk welches dem Leser sehr viel abverlangt und auch eine gewisse Kenntnis des Gesamtwerkes von Frisch voraussetzt.

Zusätzliche Infos:
Autor: Max Frisch
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Suhrkamp
Sprache: Deutsch
ISBN  978-3-518-46237-9

Lese-Statistik Januar 2013

Das Jahr 2013 hat ziemlich turbulent begonnen und ich hatte schon in der ersten Januarwoche viel Zeit zum Lesen. Dies zeigt sich auch in meiner Statistik. Aber seht gerne selbst:


Eine für vier, Aller guten Dinge sind drei - Ann Brashares

Auch der dritte Teil der Reihe hat mich total begeistert. Ich war schon nach wenigen Seiten in absoluter Sommerferienstimmung und ganz nahe bei den vier Freundinnen. Ich fieberte und litt mit und genoss beste und intelligente Jugendunterhaltung. Dieses Buch empfehle ich allen Mädchen und Frauen. Lest es mit euren Feundinnen und lacht gemeinsam darüber, dann ist es noch schöner.

Meine Rezension





Deine Juliet - Mary Ann Shaffer

Die Briefromantik in dieser wunderschönen Geschichte fesselte mich. Aber zu Zeiten von Mails und Kurznachrichten jeglicher Art haben Briefe viel von ihrem Charme verloren, da man noch so viele andere Möglichkeiten hat, sich schneller zu verständigen und nicht auf Briefe angewiesen ist. Dies weckte sentimentale Gefühle in mir. Romantisch und sehr einfühlsam geschrieben.


Meine Rezension




Die hellen Tage - Zsuzsa Bánk


Drei sehr verschiedene Kinder wachsen ganz nahe beieinander auf und werden zu einer Schicksalsgemeinschaft, aus der eine grosse Freundschaft entsteht. Seri und Aja sind beste Freundinnen und wohnen fast bei Aja zu Hause. Deren Mutter Évi ist im ganzen Ort für ihre bunten Kleider, ihr frohes Gemüt und das schiefe Haus bekannt, in dem sie mit Aja lebt. Eines Tages stösst auch Karl, dessen Bruder verschwunden ist, zu den zwei Mädchen. Die drei Kinder verbringen jede freie Minuten zusammen und ihre Mütter finden durch sie zueinander.

Meine Rezension



Laura und der Kuss des schwarzen Dämons - Peter Freund

Düster und hektisch geht es im neuesten Laura-Band zu und her im Internat Ravenstein. Das internationale und alle sieben Jahre stattfindende Treffen und Fest der Wächterinternate steht unmittelbar bevor, was den ganzen Schulbetrieb ziemlich durcheinanderbringt. Ausserdem haben ein paar Schüler, welche von den Dunklen auf diese verhängnisvolle Fährte gelockt wurden, einen mächtigen Dämon beschworen, der mit seinem Kuss tötet. Gerade im Alter, indem Laura und ihre Freunde jetzt sind, spielt die Liebe und das Küssen selbst eine grosse Rolle, wodurch nach und nach alle Schülerinnen und Schüler einer grossen Gefahr ausgesetzt sind.

Meine Rezension



Sehet die Sünder - Liv Winterberg


Bretagne, 1440. Grauenvolle Dinge gehen vor in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen schleicht sich in die einst so harmonische Dorfgemeinschaft: Lebt ein Wahnsinniger unter ihnen, oder ist es eine Heimsuchung des Teufels? Catheline, Haushälterin beim Pfarrer, und der junge Bauer Mathis beschliessen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Die Spuren führen zum nahegelegenen Schloss...

Meine Rezension



Štěpán Tage der Wahrheit in Prag - Anne Cuneo

Anne Cuneos mitreissender und bewegender Roman erzählt die Geschichte der Paola Rouge-Malatesta, die während des Prager Frühlings 1968 an der Seite des Prager Studentenführers Štěpán Spacek Tage der leidenschaftlichen Liebe und Tage des Schmerzes nach der Ermordung des gemeinsamen Freundes František Schwarz erlebt.
Einundzwanzig Jahre später, während der Samtenen Revolution reist Paola Rouge-Malatesta wieder nach Prag. Diesmal wird es zu einer Reise in die Vergangenheit, die das Ende der Sorglosigkeit bedeutete.

Meine Rezension



Zwei an einem Tag - David Nicholls

Es ist der 15. Juli 1988 und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?

Meine Rezension





Schachnovelle - Stefan Zweig

Mirko Czentovic ist als Kind für seine Naivität, vielleicht sogar Dummheit bekannt und kann weder lesen, noch rechnen. Doch er beobachtet immer die Schachpartien, die sein Ziehvater der Pfarrer mit einem Dorfmitglied spielt. Als der Pfarrer einmal während einer diesen Partien zu einer letzten Ölung gerufen wird, springt Mirko für ihn ein und gewinnt gegen den erwachsenen Gegner mit links.

Meine Rezension



Ich glaube, der Fliesenleger ist tot! - Julia Karnick

Julia Karnick ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund, arbeitet als Journalistin und lebt in einer Mietwohnung. So könnte es für immer bleiben, doch ihr Mann sieht dies alles ein wenig anders. Da sie zusammen viel erreicht haben als Familie und da sie als Paar gutes Geld verdienen, möchte er als Krönung ihres Lebens ein Haus kaufen. Und was sich dann alles ereignet, vom ersten Stein bis zum letzten Wasserschaden, dies liest man am besten nach im Buch "Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!".

Meine Rezension


Homo faber - Max Frisch

Ich habe Homo faber von einer lieben Freundin ans Herz gelegt bekommen und ich muss sagen, dass mich die Geschichte und vor allem der extrem durchdachte Schreibstil auf höchstem literarischen Niveau begeistert und überzeugt hat. So viel Tiefe, Weisheit und Philosophie wie dieses Buch beinhaltet, kann man fast gar nicht beim ersten Lesen erfassen und trotzdem schien es mir in keiner Weise von oben herab geschrieben oder gar unverständlich. Vielmehr holt es jeden Leser dort ab, wo er sich in seinem Leben gerade befindet.

Meine Rezension



Die Therapie - Sebastian Fitzek

Schon so viele Ärzte hat Viktor mit mit seiner Tochter zusammen aufgesucht, doch niemand hat herausgefunden, was ihr genau fehlt, welche Krankheit diese immer schlimmer werdenden Symptome hervorruft. Viktor ist mit seinem Latein am Ende und nun verschwindet Josy auch noch und niemand wird ihr helfen. Viktor weiss genau, dass er Josy nie wieder sehen wird.

Meine Rezension




Jetzt gerade lese ich:


Gelesene Bücher: 11
Gelesene Seiten: 3972
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 128 Seiten
Neuzugänge: 3