Reisebericht Teil 1: Prag, 11.8.15 - 13.8.15


Viele der Fotos sind schon gesichtet, einige folgen noch und ja, ich werde euch auch noch ein paar Rezensionen liefern, aber da ich so gerne in Erinnerungen schwelge, sind die Reiseberichte gerade einfach wichtiger und aktueller für mich :-)

Am 10.8.15 reiste ich mit dem Zug zu meiner Freundin nach Nürnberg. Da ich mir für das Umsteigen in Frankfurt am Main genügend Zeit eingeplant hatte, kam ich auch einigermassen pünktlich in Nürnberg an. Alle anderen Züge an diesem Tag waren so verspätet, dass ich meine Anschlüsse nie gekriegt hätte oder sie fielen gar komplett aus. Aber da ich mir das Reisen mit der Deutschen Bahn mittlerweile gewohnt bin, blieb ich vor Schlimmerem als einer Verspätung von zwanzig Minuten verschont. In Nürnberg gönnten wir uns ein tolles Abendessen und besprachen noch einmal unsere Reisepläne.

Am 11.8.15 ziemlich früh reisten wir mit dem Fernbus nach Prag, checkten in einem tollen Hostel ein und machten uns dann sogleich auf in die Stadt. Da es kurz nach dem Mittag jeweils 35 - 40 Grad warm war schleppten wir uns nur so dahin und von Café zu Café. Wir hatten Prag aber beide schon einmal (und ich zweimal) besucht und hatten daher nicht den Stress, alles sehen zu müssen. Natürlich spazierten zufällig zur vollen Stunde an der astronomischen Uhr vorbei, waren auf der Karlsbrücke und lauschten dort ein wenig der "Bridge Band". Ausserdem machten wir ganz viele wunderbare Bilder der Stadt, des Prager Schlosses und natürlich der Moldau und der Karlsbrücke.


Am 12.8.15 hatten wir uns das Prager Schloss als Ziel ausgewählt. Wir gingen den Schlosshügel hinauf, assen oben ein tolles Mittagessen, besichtigten die Kirche und spazierten von dort aus zum Kloster und zum Aussichtsturm, wo wir die tollen Parkanlagen genossen und mit der Zahnradbahn zurück in die Stadt fuhren. Da uns die Hitze wirklich immer zu schaffen machte und da wir uns lange nicht gesehen hatten, machten wir natürlich immer ganz viele Pausen zum Plaudern, Ausruhen und im Schatten sitzen.

Bevor wir am 13.8.15 wieder mit dem Bus zurück nach Nürnberg fuhren, besichtigten wir die Prager Hochburg Vyšehrad, genossen noch einmal den Blick auf die Moldau und verabschiedeten uns schweren Herzens von der traumhaft schönen Stadt. Ich war auf jeden Fall nicht zum letzten Mal dort.
 
Kaum wieder in Nürnberg angekommen, schmiedeten wir sofort weitere Pläne für die vor uns liegenden Tage. Von diesen werde ich euch vielleicht schon morgen berichten. Bis dahin verabschiede ich mich mit einem weiteren traumhaft schönen Bild von euch.

Alles Liebe
Livia

Rezension: Hectors Reise

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück - François Lelord

Beschreibung des Verlages:
Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hiess. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, dass er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er die gleiche Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? – Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiss Hector 23 Antworten – und dass nichts einfacher ist als wahres Glück.

Meine Meinung:
Dieses Buch lag schon wirklich lange auf meinem SuB und ich wollte es auch schon einige Mal lesen. Nur ist leider immer irgendwie wieder etwas dazwischen gekommen und so haben mich Rezensionsexemplare, Leserundenbücher und nicht zuletzt auch die fehlende Zeit immer wieder davon abgehalten, das Buch zu lesen. Endlich, endlich ist es geschafft und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht. Gerade wenn man sich so lange auf ein Buch freut kann es ja schnell sein, dass man plötzlich viel zu hohe Erwartungen hat. Ich hatte sicher hohe Erwartungen, aber das Buch war auch einfach absolut toll. Die charmante Erzählweise und der ganz eigene Stil des Autors (und sieht er auf dem Autorenfoto nicht total sympathisch aus?) haben mich begeistert und ich habe Hector sehr gerne auf seiner Reise begeleitet.

Schreibstil und Handlung: 
Wenn ich den Schreibstil dieses Buches charakterisieren müsste, würde ich ihn "typisch französisch" nennen. Beim Lesen kam bei mir ein ähnliches Gefühl auf wie bei "Julie weiss, wo die Liebe wohnt" von Gilles Legardinier und dieses Gefühl kann ich so gar nicht wirklich beschreiben. Es war ein Wohlbefinden und eine Wohltat, die mich durch das ganze Buch hindurch begleitet haben und dieser wirklich einfach nur wohltuende, charmante und absolut sypathische Schreibstil hat mich mit Hector reisen und nachdenken lassen. Der Autor hat so als Erzähler immer wieder einen Bezug zwischen seinem Protagonisten und dem Leser geschaffen, auf bestimmte Details hingewiesen und den Leser so sicher und umsorgt durch sein Buch und die turbulente Handlung geführt. Diese Handlung ist definitiv auch ein Grund, "Hectors Reise" zu lesen. Seine Reise führt ihn nämlich in verschiedenste Kulturen und zu ganz unterschiedlichen Menschen. Sie bringt ihn in brenzlige Situationen und lässt ihn rauschende Feste, berührende Gespräche und ganz viele Liebe erfahren. Ausserdem ist sie durchdacht und zielgerichtet sowie ziemlich unvorhersehbar.

Hector:
Hector ist meiner Meinung nach ein äusserst spannender Protagonist. Er ist zugleich unglaublich naiv und trotzdem sehr gebildet. Mit seiner fast kindlichen Sicht auf die Welt entdeckt und erforscht er die Menschen, ihr Leben und das Glück und er ist manchmal der Letzte im Bunde, der versteht, was in gewissen Situationen wirklich passiert. Auch ist er sehr feinsinnig und macht manchmal ganz erstaunliche Beobachtungen dank denen er die Menschen um ihn herum mit wenigen Worten genau erfasst und beschreibt.

Zusätzliche Infos:
Titel: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
François LelordOriginaltitel: Le voyage d'Hector ou la recherche du bonheur
Autor: François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um zu reisen und sich und seinen Lesern die wirklich grossen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt mit seiner Frau in Paris und Thailand. 2004 eroberte er sich mit seinem Bestseller »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück« nicht nur in Deutschland ein Millionenpublikum. Vier weitere »Hector«-Bücher und zahlreiche andere Publikationen folgten, zuletzt der Roman »Die kleine Souvenirverkäuferin«.
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Französisch
Übersetzt von: Ralf Pannowitsch
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 01.11.2006
ISBN: 978-3-492-24828-0

Ankündigung: 13. gemütliches Lese-Miteinander

Endlich, endlich, endlich ist es wieder so weit und ich darf nun schon das 13. gemütliche Lese-Miteinander ankündigen. Es hat sich in den letzten Wochen SuB-technisch einiges getan und da muss nun deutlich entgegen gewirkt werden. Ich würde mich freuen, ein paar fleissige Mitleserinnen und Mitleser zu haben und ich verspreche euch, dass die Aufgaben nicht mehr so zeitraubend werden wie beim letzten Mal.

Gestartet wird am Dienstag, 8.9.15 um 19.30 Uhr. Ein- und Aussteigen ist wie immer jederzeit möglich. Das 13. gemütliche Lese-Miteinander wird - in Ferienerinnerungen schwelgend - unter dem Motto Meer und Wasser oder einfach nur blau stattfinden. Natürlich dürft ihr auch Bücher lesen, die nicht zum Thema passen und es werden sich auch nicht alle Fragen auf dieses Thema beziehen.

Anmelden könnt ihr euch wie immer hier oder unter dem Startpost am Dienstag. Ich freue mich auf ganz viele Buchsüchtige.

Bis dann und liebe Grüsse
Livia

Lese-Statistik August 2015



Ohne viele Worte zu verlieren stelle ich euch nun noch meine gelesenen Bücher im August vor. Die Rezensionen dazu folgen in den nächsten Tagen. Irgendwie hatte ich keine Lust, diese zu tippen und bei einem Buch fehlen mir immer noch die Worte, leider im negativen Sinn. Doch, stimmt, etwas muss ich doch noch loswerden: irgendwann einmal wird der Monat kommen, in dem ich alle begonnen Bücher beende und dann wird meine Lese-Statistik explodieren, aber dieser Monat ist nicht der August...

 



Für immer Schwestern - Herrad Schenk
Beschreibung von Lovelybooks:
Seit ihrer Kindheit sind die drei Schwestern eng miteinander verbunden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Sylvia, um die siebzig, Lektorin in einem Kunstverlag, ist lebenslustig und frisch verliebt. Judith, Bibliothekarin im Ruhestand, kämpft mit beunruhigenden Symptomen der Vergesslichkeit. Elvira ist Lehrerin und ihre Gedanken kreisen fast ausschliesslich um ihren erfolgreichen Mann – bis ihre heile Welt plötzlich aus den Fugen gerät: Ihr Mann hat eine Affäre. Als dieser einen Schlaganfall erleidet, kommt ein Familiengeheimnis ans Licht, das die Schwestern in ihre turbulente Jugend zurückführt und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt...

Rezension folgt



Die Wanderhure - Iny Lorentz
Beschreibung des Verlages:
Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen
Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf...

Meine Rezension



Das Buch der Nacht - Deborah Harkness

Achtung SPOILER, 3. Teil der Trilogie
Beschreibung des Verlages:
Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Ausserdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden...

Rezension folgt


Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück - François Lelord
Beschreibung des Verlages:
Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hiess. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, dass er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er die gleiche Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? – Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiss Hector 23 Antworten – und dass nichts einfacher ist als wahres Glück.

Rezension folgt



Der August in Zahlen:
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1802
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 58.1 Seiten
Neuzugänge: 10
Aktueller SuB-Stand: 201
Buchthema erfüllt? - Ja