Seit fast einem Monat schon schmieden wir Pläne, ergänzen und verändern Skizzen, entwerfen Einrichtungsmöglichkeiten anhand des vorliegenden Grundrisses, schreiben Einkaufslisten und Umzugsorganigramme und packen nun auch endlich, endlich die ersten Dinge zusammen, damit wir sie nur noch in die neue Wohnung verfrachten können.
In zwei Wochen ist es so weit und wir bekommen den Schlüssel für unser neues Zuhause überreicht. Wir können es kaum noch erwarten und hoffen gleichzeitig, dass wir bis dahin alles gepackt kriegen (bewusst im doppelten Sinne), drückt uns die Daumen.
Der Flug des Schillerfalters
Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks unter der freundlichen Betreuung des Autors Jannis Becker gelesen.

Der Flug des Schillerfalters - Jannis Becker
Beschreibung von dotbooks:
Wie kannst du weiterleben, wenn du schwere Schuld auf dich geladen hast? Kims Leben bricht plötzlich zusammen, als sie auf einer Landstrasse ein junges Mädchen überfährt. Sie versinkt immer mehr in Trauer und glaubt sich vom Geist des Mädchens verfolgt, der sie in den Tod treiben will. In ihrer Verzweiflung weiss sie sich keinen anderen Ausweg mehr und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Bei einem Internetforum für Suizidwillige lernt sie Patrick kennen. Dieser merkt bald, dass er zarte Gefühle für Kim entwickelt. Doch kann er sie retten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch unbedingt lesen wollen, weil ich sehr darauf gespannt war, wie der Autor mit diesem schwierigen Thema umgeht. Dass er bereits bei der Ankündigung des Leserunde bei Lovelybooks erwähnt hatte, dass er durchaus wisse, wovon er spreche, machte die Leserunde um so interessanter für mich.
Ich wurde dann auch alles andere als enttäuscht und habe zudem noch spannende Diskussionen verfolgen und führen können.
Insgesamt hatte ich jedoch ein wenig Mühe mit grundsätzlichen Elementen der Handlung, die für mich aneinandergereiht und stereotyp wirkten. Da wir im Buch die Hintergründe für Kims Todeswunsch erfahren, tauchen wir auch in ihre Familiengeschichte und in das Leben des von ihr überfahrenen Mädchens ein. Da tauchten meiner Meinung nach einige zu konstruierte Situationen auf und die Handlung war insgesamt sehr vorhersehbar, da der Autor bereits zu Beginn der Leserunde Andeutungen zum Ende des Buches gemacht hatte.
Grundsätzlich habe ich das Buch gerne gelesen und muss vor allem die Beschreibung der Eltern des verstorbenen Mädchens und die detaillierten Beschreibungen von Kims Träumen und Heimsuchungen loben. Die wirkten sehr authentisch.
Personen:
Kim konnte ich bis zum Ende des Buches, in dem sie mir dann plötzlich sehr menschlich erschien, eigentlich überhaupt nicht richtig fassen. Dies lag vor allem an der nicht sehr differenzierten Beschreibung des Autors. Ich konnte sie mir nicht richtig vorstellen und sie blieb insgesamt ein wenig zu plakativ. Ich merkte bald, dass Jannis Becker mehr Wert auf ihre Träume und ihr Trauma gelegt hatte, als auf sie als Person. Dies wirkte sich natürlich auf die ganze Geschichte aus, in der ich immer wieder eine gewisse Lieblosigkeit in den Beschreibungen erfahren habe. Auch die Handlungsorte und Grundstimmungen von Situationen blieben leider ziemlich oft ziemlich oberflächlich. Ihr wisst ja langsam von mir, dass ich es mag, wenn Personen, Handlungsorte, Situationen und Stimmungen kunstvoll und sehr detailliert mit einer ganz eigenen Sprache beschrieben werden. Diese habe ich im "Flug des Schillerfalters" in den meisten Abschnitten vermisst.
Patrick hingegen schien dem Autor näher zu sein, was sich darin zeigte, dass ich viel mehr über sein Äusseres, seine Gedankengänge und sogar seine Art, sich zu bewegen erfuhr. Diese kleinen aber wichtigen Details brachten ihn mir näher, obwohl auch das noch zu wenig für mich war.
Zwei Elternpaare von je einem Mädchen kommen auch noch in der Geschichte vor. Es zeichneten sich bald nicht von der Hand zu weisende Parallelen zwischen diesen Familien ab. Nur war mir bis am Ende nicht klar, ob sich dies einfach so ergeben hat, oder ob dies der Autor bewusst so wollte. Wenn er es bewusst so gewollt hat, dann hätte dies ein wenig deutlicher werden dürfen. Insgesamt waren die Verhältnisse zwischen der Personen aber geschickt ausgearbeitet.
Schreibstil und Handlung:
Wie bereits erwähnt wurde ich mit den Beschreibungen nicht ganz warm. Ich kann dies jeweils nur ganz schwer in Worte fassen. Aber meiner Meinung nach hat jeder Mensch gewisse Eigenschaften, die das Umfeld wahrnimmt oder zumindest wahrnehmen kann. Dies bezieht sich nicht nur auf den Charakter, sondern auch auf das Aussehen, auf gewisse Ticks, Bewegungsabläufe, die Art, etwas bestimmtes zu tun oder anzupacken. Dies ist an jedem Menschen, Ort, jeder Situation, jeder Stimmung und auch an Tieren wahrnehmbar und dies möchte ich auch aus allen Büchern herauslesen, wenn es um Personen, Orte, Situationen und andere Elemente geht. Wenn ich dies in einem Buch nicht finde, so wird das Buch für mich sehr unwirklich, nicht greifbar und es ist dann fast nicht möglich, dass mich dieses Buch - unabhängig vom Inhalt - berührt. Dies ist mir auch mit "Der Flug des Schillerfalters" so ergangen. Insgesamt war mir da im Stil einiges zu flach, obwohl es wundervolle Momente der Schönheit in der Sprache gab.
Die Handlung selber hat mich aber wirklich überzeugt. Es gab einige Häufungen von Situationen, die mir insgesamt zu konstruiert erschienen, einige Stellen hätten so für mich wirklich nicht sein müssen und haben mich nur irritiert, aber sonst konnte ich der Handlung gut folgen. Vor allem die vielen kleinen und grösseren Ereignisse in der Vergangenheit, die sich auf Situationen und Personen in der Gegenwart beziehen, waren meiner Meinung nach stimmig aufgebaut und nachvollziehbar eingebettet.
Meine Empfehlung:
Dieses Buch sollte wohl gelesen werden, obwohl es für psychisch labile Menschen durchaus eine Tortur sein kann, sich mit den Themen Suizid und Verlust auseinander zu setzen. Ich denke, dass "Der Flug des Schillerfalters" viel Verständnis erwecken kann und sicher auch den Willen, nicht sofort zu urteilen, sondern vielleicht auch einmal genauer hinzuschauen. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Es ist jedoch wichtig, dass man sich bewusst Zeit dafür nimmt und dass man - wenn nötig - mit jemandem darüber sprechen kann.
Zusätzliche Infos:
Titel: Der Flug des Schillerfalters
Autor: Jannis Becker (Pseudonym von Wolfgang Jaedtke)
Seiten: (ca.) 421
Sprache: Deutsch
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Jun 2015
ISBN: eBook 978-3-95824-089-6
Der Flug des Schillerfalters - Jannis Becker
Beschreibung von dotbooks:
Wie kannst du weiterleben, wenn du schwere Schuld auf dich geladen hast? Kims Leben bricht plötzlich zusammen, als sie auf einer Landstrasse ein junges Mädchen überfährt. Sie versinkt immer mehr in Trauer und glaubt sich vom Geist des Mädchens verfolgt, der sie in den Tod treiben will. In ihrer Verzweiflung weiss sie sich keinen anderen Ausweg mehr und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Bei einem Internetforum für Suizidwillige lernt sie Patrick kennen. Dieser merkt bald, dass er zarte Gefühle für Kim entwickelt. Doch kann er sie retten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch unbedingt lesen wollen, weil ich sehr darauf gespannt war, wie der Autor mit diesem schwierigen Thema umgeht. Dass er bereits bei der Ankündigung des Leserunde bei Lovelybooks erwähnt hatte, dass er durchaus wisse, wovon er spreche, machte die Leserunde um so interessanter für mich.
Ich wurde dann auch alles andere als enttäuscht und habe zudem noch spannende Diskussionen verfolgen und führen können.
Insgesamt hatte ich jedoch ein wenig Mühe mit grundsätzlichen Elementen der Handlung, die für mich aneinandergereiht und stereotyp wirkten. Da wir im Buch die Hintergründe für Kims Todeswunsch erfahren, tauchen wir auch in ihre Familiengeschichte und in das Leben des von ihr überfahrenen Mädchens ein. Da tauchten meiner Meinung nach einige zu konstruierte Situationen auf und die Handlung war insgesamt sehr vorhersehbar, da der Autor bereits zu Beginn der Leserunde Andeutungen zum Ende des Buches gemacht hatte.
Grundsätzlich habe ich das Buch gerne gelesen und muss vor allem die Beschreibung der Eltern des verstorbenen Mädchens und die detaillierten Beschreibungen von Kims Träumen und Heimsuchungen loben. Die wirkten sehr authentisch.
Personen:
Kim konnte ich bis zum Ende des Buches, in dem sie mir dann plötzlich sehr menschlich erschien, eigentlich überhaupt nicht richtig fassen. Dies lag vor allem an der nicht sehr differenzierten Beschreibung des Autors. Ich konnte sie mir nicht richtig vorstellen und sie blieb insgesamt ein wenig zu plakativ. Ich merkte bald, dass Jannis Becker mehr Wert auf ihre Träume und ihr Trauma gelegt hatte, als auf sie als Person. Dies wirkte sich natürlich auf die ganze Geschichte aus, in der ich immer wieder eine gewisse Lieblosigkeit in den Beschreibungen erfahren habe. Auch die Handlungsorte und Grundstimmungen von Situationen blieben leider ziemlich oft ziemlich oberflächlich. Ihr wisst ja langsam von mir, dass ich es mag, wenn Personen, Handlungsorte, Situationen und Stimmungen kunstvoll und sehr detailliert mit einer ganz eigenen Sprache beschrieben werden. Diese habe ich im "Flug des Schillerfalters" in den meisten Abschnitten vermisst.
Patrick hingegen schien dem Autor näher zu sein, was sich darin zeigte, dass ich viel mehr über sein Äusseres, seine Gedankengänge und sogar seine Art, sich zu bewegen erfuhr. Diese kleinen aber wichtigen Details brachten ihn mir näher, obwohl auch das noch zu wenig für mich war.
Zwei Elternpaare von je einem Mädchen kommen auch noch in der Geschichte vor. Es zeichneten sich bald nicht von der Hand zu weisende Parallelen zwischen diesen Familien ab. Nur war mir bis am Ende nicht klar, ob sich dies einfach so ergeben hat, oder ob dies der Autor bewusst so wollte. Wenn er es bewusst so gewollt hat, dann hätte dies ein wenig deutlicher werden dürfen. Insgesamt waren die Verhältnisse zwischen der Personen aber geschickt ausgearbeitet.
Schreibstil und Handlung:
Wie bereits erwähnt wurde ich mit den Beschreibungen nicht ganz warm. Ich kann dies jeweils nur ganz schwer in Worte fassen. Aber meiner Meinung nach hat jeder Mensch gewisse Eigenschaften, die das Umfeld wahrnimmt oder zumindest wahrnehmen kann. Dies bezieht sich nicht nur auf den Charakter, sondern auch auf das Aussehen, auf gewisse Ticks, Bewegungsabläufe, die Art, etwas bestimmtes zu tun oder anzupacken. Dies ist an jedem Menschen, Ort, jeder Situation, jeder Stimmung und auch an Tieren wahrnehmbar und dies möchte ich auch aus allen Büchern herauslesen, wenn es um Personen, Orte, Situationen und andere Elemente geht. Wenn ich dies in einem Buch nicht finde, so wird das Buch für mich sehr unwirklich, nicht greifbar und es ist dann fast nicht möglich, dass mich dieses Buch - unabhängig vom Inhalt - berührt. Dies ist mir auch mit "Der Flug des Schillerfalters" so ergangen. Insgesamt war mir da im Stil einiges zu flach, obwohl es wundervolle Momente der Schönheit in der Sprache gab.
Die Handlung selber hat mich aber wirklich überzeugt. Es gab einige Häufungen von Situationen, die mir insgesamt zu konstruiert erschienen, einige Stellen hätten so für mich wirklich nicht sein müssen und haben mich nur irritiert, aber sonst konnte ich der Handlung gut folgen. Vor allem die vielen kleinen und grösseren Ereignisse in der Vergangenheit, die sich auf Situationen und Personen in der Gegenwart beziehen, waren meiner Meinung nach stimmig aufgebaut und nachvollziehbar eingebettet.
Meine Empfehlung:
Dieses Buch sollte wohl gelesen werden, obwohl es für psychisch labile Menschen durchaus eine Tortur sein kann, sich mit den Themen Suizid und Verlust auseinander zu setzen. Ich denke, dass "Der Flug des Schillerfalters" viel Verständnis erwecken kann und sicher auch den Willen, nicht sofort zu urteilen, sondern vielleicht auch einmal genauer hinzuschauen. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Es ist jedoch wichtig, dass man sich bewusst Zeit dafür nimmt und dass man - wenn nötig - mit jemandem darüber sprechen kann.
Zusätzliche Infos:
Titel: Der Flug des Schillerfalters
Autor: Jannis Becker (Pseudonym von Wolfgang Jaedtke)
Seiten: (ca.) 421
Sprache: Deutsch
Verlag: dotbooks
Erscheinungsdatum: Jun 2015
ISBN: eBook 978-3-95824-089-6
Neuzugänge Mai 2015
Im Mai haben mich einige Bücher erreicht, die ich euch gerne noch einzeln vorstellen möchte. Das mache ich ab jetzt wahrscheinlich immer so. Wenn ihr auf den Titel des jeweiligen Buches klickt, werdet ihr gleich zur Seite des Verlages oder bei den beiden von Lovelybooks zur Verfügung gestellten Bücher zur entsprechenden Seite bei Lovelybooks weiter geleitet, wo ihr weitere Informationen finden könnt.
Der Flug des Schillerfalters - Jannis Becker
Beschreibung von dotbooks:
Wie kannst du weiterleben, wenn du schwere Schuld auf dich geladen hast? Kims Leben bricht plötzlich zusammen, als sie auf einer Landstraße ein junges Mädchen überfährt. Sie versinkt immer mehr in Trauer und glaubt sich vom Geist des Mädchens verfolgt, der sie in den Tod treiben will. In ihrer Verzweiflung weiß sie sich keinen anderen Ausweg mehr und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Bei einem Internetforum für Suizidwillige lernt sie Patrick kennen. Dieser merkt bald, dass er zarte Gefühle für Kim entwickelt. Doch kann er sie retten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Dieses Buch werde ich im Juni im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und es freut mich sehr, dass mein Los für "Der Flug des Schillerfalters" gezogen wurde. Ich habe bereits mit dem Buch begonnen und bin begeistert von den spannenden Diskussionen, die sich jetzt schon im Forum ergeben haben. Dies liegt wahrscheinlich am brisanten Thema und der sehr aufmerksamen und persönlichen Betreuung durch den Autor. Wahrscheinlich werdet ihr schon in den nächsten Tagen eine Rezension zum Buch zu lesen bekommen.
Dem Glück so nah - Louise Walters
Beschreibung von Bastei Lübbe:
Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Grossmutter einen wahren Bücherschatz findet, stösst sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Grossvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen...
"Dem Glück so nah" erscheint erst am 18.6.15, weshalb ich es auch als Manuskript bekommen habe. Ich darf im Rahmen einer Leserunde von der Lesejury bei Bastei Lübbe bereits jetzt in diesem tollen Buch stöbern und mich mit ganz vielen anderen interessierten Leserinnen und Lesern austauschen. Es ist erst meine zweite Leserunde bei Bastei Lübbe und ich geniesse auch in dieser Leserunde den Austausch und die spannenden Diskussionen. Ausserdem gefällt mir das Cover sehr gut und es ist ganz anders, in einem Manuskript zu blättern, als in einem Taschenbuch oder Hardcover. Nur kann ich in diesem Buch nicht so viel lesen, weil ich es aufgrund seines Formats nicht transportieren mag, sondern es nur am Abend zu Hause in die Hände nehme. Ihr seht, im Moment lese ich wirklich viel parallel und es macht mir grossen Spass.
Der Himmel meines Grossvaters - Stefan Hertmans
Beschreibung des Hanser Verlages:
"Man kann alles, wenn man will!", sagt der alte Mann zu seinem Enkel und schwingt sich in den Kopfstand. Die wahre Willenskraft seines Grossvaters begreift Stefan Hertmans jedoch erst, als er dessen Notizbücher liest, und beschliesst, den Roman dieses Lebens zu schreiben. Eindringlich beschwört er eine bitterarme Kindheit in Belgien, zeigt den 13-Jährigen, wie er bei der Arbeit in der Eisengiesserei davon träumt, Maler zu werden, und stattdessen im Ersten Weltkrieg an die Front nach Westflandern gerät. Dass der Mann, der dieses Grauen überlebt, fast am Tod seiner grossen Liebe zugrunde geht, ist eines der Geheimnisse, denen der Enkel auf die Spur kommt. Mit seiner Hommage an den Grossvater ist Hertmans ein grandioser Roman gelungen.
Dass dieses Buch bei mir eingezogen ist, ist die "Schuld" meines Vaters. Er hatte im Radio von diesem Buch gehört und mich darum gebeten, ein Rezensionsexemplar anzufordern, was ich dann auch sofort tat. Eigentlich habe ich "Der Himmel meines Grossvaters" bereits im April bekommen, aber weil ich schon den tollen Tipp von ihm bekommen hatte, durfte mein Vater das Buch zuerst lesen und es liegt nun erst seit einigen Tagen auf meinem SuB, weshalb ich es zu den Mai-Neuzugängen zähle.
Ich bin sehr gespannt auf das Buch und darf - so viel habe ich bereits erfahren - Grosses, Heftiges und auch viel Schönes erfahren. Ich bin also schon sehr gespannt und werde das Buch vielleicht im Juli lesen.
George und Joshua: Der Weg der Hoffnung - Hannah Ben
Beschreibung von Lovelybooks:
Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund?
Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen?
Auch dieses Buch lese ich in einer Leserunde bei Lovelybooks und zwar ebenfalls als eBook. Da ich im Moment wieder sehr viel mit Bus und Tram unterwegs bin, kurze Strecken also, bei denen sich das Mitschleppen eines Hardcovers kaum lohnt, trifft sich dies sehr gut.
"George und Joshua" werde ich wohl heute Abend beginnen und ich bin schon ganz gespannt auf das Geheimnis, das sich hinter der wohl sehr speziellen Beziehung zwischen den beiden verbirgt.
Kennt jemand von euch eines dieser Bücher?
Was haltet ihr davon, wenn ich meine Neuzugänge ab jetzt immer in einem separaten Post (vielleicht am Ende des jeweiligen Monats) vorstelle?
Lese-Satistik Mai 2015
Der Mai war ein toller und spannender Monat. Lesetechnisch hat er mich nicht viel weiter gebracht, aber ich hatte mit "Ismaels Orangen" ein echtes Highlight zu verzeichnen, was mich für die anderen Bücher und meine zwar lehrreiche, aber nicht immer ganz einfache Pflichtlektüre entschädigte.
Im Mai habe ich folgende Bücher gelesen (und ganz viele mehr begonnen, die ihr dann aber erst im Juni zu sehen bekommt, weshalb es für mich gar nicht sooo tragisch ist, dass die Statistik im Mai auf den ersten Blick so bemitleidenswert daher kommt):
Selection, die Elite - Kiera Cass
Als "leider nein", oder vielleicht auch einfach nicht meinem Geschmack entsprechend hat sich dieses Buch mir gegenüber präsentiert. Ich bin nicht schlauer als zuvor und kann ausser dem schönen Schreibstil nur die Mittelmässigkeit hervor heben. Schlicht und flach und wahrscheinlich ein Buch, an das ich mich schon bald nicht mehr erinnern werde. Schade.
Meine Rezension
Verloren, Das Spiel von Licht und Schatten - Michaela Harich
Caterinas Leben verlief bisher ereignislos. Ihre Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen, ihr Studium könnte besser, aber auch wesentlich schlechter laufen und mit ihrer besten Freundin geht sie seit Jahren durch dick und dünn. Doch das ändert sich, als Raphael in ihr Leben tritt. Plötzlich merkt sie, dass es noch etwas anderes gibt. Eine andere Welt. Eine Welt, in der sie eine grössere Rolle spielt, als sie sich jemals erträumen hätte können. Rapahel und sie verbindet etwas, was alles zerstören, aber auch alles zum Guten wenden kann. Doch hierfür muss Caterina sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wird. Für wen sie kämpfen wird. Und ob sie bereit ist, alles zu opfern.
Meine Rezension
Lehren und Lernen im Instrumentalunterricht - Anselm Ernst
Das in einer aktualisierten Neuausgabe vorliegende Handbuch begründet erstmalig eine allgemeine Didaktik des Instrumentalunterrichts. Es beschreibt fächerübergreifend Ziele, Lerninhalte und Lehrmethoden und bietet eine Fülle von detaillierten Vorschlägen für die Praxis. Der Leser erfährt Wesentliches über die Gestaltung der Lehrer-Schüler-Beziehung, das körpersprachliche Verhalten im Unterricht und die Förderung von Lernprozessen. Der instrumentale Gruppenunterricht wird in einem ausführlichen Kapitel behandelt. Das Buch stellt somit umfassend die zentralen Aspekte pädagogischer Professionalität dar.
Meine Rezension
Ismaels Orangen - Claire Hajaj
Bitte lest dieses Buch, verschliesst euch nicht vor dem, was hier beschrieben wird, erkundigt euch, recherchiert, bildet euch eine eigene Meinung und vor allem: prüft euer eigenes Leben und Empfinden auf unverrückbare Vorurteile, auf ungelöste Probleme und auf Situationen, in denen ihr es versäumt habt, um Verzeihung zu bitten und tragt die Saat der Liebe und des Friedens, die ihr bei Judith und Salim findet, immer wieder weit in die Welt hinaus und lasst sie ihre Wurzeln in eurem Herzen schlagen.
Meine Rezension
Der Mai in Zahlen:
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1462
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 47.2 Seiten
Neuzugänge: 4
Aktueller SuB-Stand: 195
Die Neuzugänge vom Mai präsentiere ich euch morgen in einem separaten Post.
Wie sah euer Mai aus?
Im Mai habe ich folgende Bücher gelesen (und ganz viele mehr begonnen, die ihr dann aber erst im Juni zu sehen bekommt, weshalb es für mich gar nicht sooo tragisch ist, dass die Statistik im Mai auf den ersten Blick so bemitleidenswert daher kommt):
Selection, die Elite - Kiera Cass
Als "leider nein", oder vielleicht auch einfach nicht meinem Geschmack entsprechend hat sich dieses Buch mir gegenüber präsentiert. Ich bin nicht schlauer als zuvor und kann ausser dem schönen Schreibstil nur die Mittelmässigkeit hervor heben. Schlicht und flach und wahrscheinlich ein Buch, an das ich mich schon bald nicht mehr erinnern werde. Schade.
Meine Rezension
Verloren, Das Spiel von Licht und Schatten - Michaela Harich
Caterinas Leben verlief bisher ereignislos. Ihre Beziehung hat ihre Höhen und Tiefen, ihr Studium könnte besser, aber auch wesentlich schlechter laufen und mit ihrer besten Freundin geht sie seit Jahren durch dick und dünn. Doch das ändert sich, als Raphael in ihr Leben tritt. Plötzlich merkt sie, dass es noch etwas anderes gibt. Eine andere Welt. Eine Welt, in der sie eine grössere Rolle spielt, als sie sich jemals erträumen hätte können. Rapahel und sie verbindet etwas, was alles zerstören, aber auch alles zum Guten wenden kann. Doch hierfür muss Caterina sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wird. Für wen sie kämpfen wird. Und ob sie bereit ist, alles zu opfern.
Meine Rezension
Lehren und Lernen im Instrumentalunterricht - Anselm Ernst
Das in einer aktualisierten Neuausgabe vorliegende Handbuch begründet erstmalig eine allgemeine Didaktik des Instrumentalunterrichts. Es beschreibt fächerübergreifend Ziele, Lerninhalte und Lehrmethoden und bietet eine Fülle von detaillierten Vorschlägen für die Praxis. Der Leser erfährt Wesentliches über die Gestaltung der Lehrer-Schüler-Beziehung, das körpersprachliche Verhalten im Unterricht und die Förderung von Lernprozessen. Der instrumentale Gruppenunterricht wird in einem ausführlichen Kapitel behandelt. Das Buch stellt somit umfassend die zentralen Aspekte pädagogischer Professionalität dar.
Meine Rezension
Ismaels Orangen - Claire Hajaj
Bitte lest dieses Buch, verschliesst euch nicht vor dem, was hier beschrieben wird, erkundigt euch, recherchiert, bildet euch eine eigene Meinung und vor allem: prüft euer eigenes Leben und Empfinden auf unverrückbare Vorurteile, auf ungelöste Probleme und auf Situationen, in denen ihr es versäumt habt, um Verzeihung zu bitten und tragt die Saat der Liebe und des Friedens, die ihr bei Judith und Salim findet, immer wieder weit in die Welt hinaus und lasst sie ihre Wurzeln in eurem Herzen schlagen.
Meine Rezension
Der Mai in Zahlen:
Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1462
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 47.2 Seiten
Neuzugänge: 4
Aktueller SuB-Stand: 195
Die Neuzugänge vom Mai präsentiere ich euch morgen in einem separaten Post.
Wie sah euer Mai aus?
Leseliste Juni 2015
Im Mai ging ja wieder einmal alles drunter und drüber, aber ich werde es noch einen weiteren Monat lang mit einer Leseliste versuchen und schauen, was sich so ergibt.
Im Juni werde ich mehr Zeit haben und flexibler sein, weil das Semester Mitte Juni zu Ende geht. Ich werde aber trotzdem noch einiges zu tun haben, da ich meine letzten Berichte und Arbeiten bis Ende Juni abgeben muss. Trotzdem kann ich wohl zum ersten Mal in diesem Jahr sagen, dass ich in diesem Monat wieder ein wenig mehr Luft zum Atmen, Leben und Lesen habe.
Im Juni werde ich also folgende Bücher lesen:
Was habt ihr euch Schönes für den Juni ausgesucht? Ist der Sommer schon bei euch eingezogen?
Im Juni werde ich mehr Zeit haben und flexibler sein, weil das Semester Mitte Juni zu Ende geht. Ich werde aber trotzdem noch einiges zu tun haben, da ich meine letzten Berichte und Arbeiten bis Ende Juni abgeben muss. Trotzdem kann ich wohl zum ersten Mal in diesem Jahr sagen, dass ich in diesem Monat wieder ein wenig mehr Luft zum Atmen, Leben und Lesen habe.
Im Juni werde ich also folgende Bücher lesen:
- Das Buch der Nacht - Deborah Harkness (Rezensionsexemplar)
- Eine kurze Geschichte des Glücks - Thommie Bayer (SuB-Leiche, Thema Glück)
- Ernest Hemingway - Paris, ein Fest fürs Leben (SuB-Leiche, Fest fürs Leben)
- Sergej Sergejewitsch Prokofjew Taschenbuch – Natalja P. Sawkina (ausgeliehenes Buch, Biografie)
- Poetenleben - Robert Walser (Lebensbericht)
- Das Kochbuch des Kannibalen - Carlos Balmaceda (kulinarische Genüsse)
- Alabama Song - Gilles Leroy (biografischer Roman)
- Dem Glück so nah - Louise Walters (Glück, Leben)
- Der Flug des Schillerfalters - Jannis Becker (Todessehnsucht)
- George und Joshua, Der Weg der Hoffnung, Hannah Ben (Leben in der Klosterschule)
Was habt ihr euch Schönes für den Juni ausgesucht? Ist der Sommer schon bei euch eingezogen?









