Dieses unterhaltsame und unglaublich intelligente Jugendbuch worde mir vom FJB Verlag zur Verfügung gestellt. Ich durfte damit an einer spannenden Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen.
Liebe und andere Fremdwörter - Erin McCahan
Beschreibung des Verlages:
Josie spricht viele Sprachen. Sie spricht Highschool, College,
Freundinnen, Boyfriend, Schlussmachen und sogar die Sprache der Hübschen
Mädchen. Aber keine davon ist ihre Muttersprache. Und Liebe? Die
fremdeste Sprache von allen.
Als aber der Zeitpunkt gekommen ist, an dem fliessende Kenntnisse in
Wahrer Liebe nötig sind, um eine bevorstehende Katastrophe abzuwenden,
ist Josie gezwungen, ihre Gefühle für den Jungen zu erforschen, der
behauptet, sie zu lieben; für die Schwester, die Josie liebt, aber nicht
immer mag; und für den besten Freund, der bisher nicht ein Wort gesagt
hat – zumindest nicht in einer Sprache, die Josie spricht.
Meine Meinung:
Der April war wohl mein Jugendbuchmonat. Nach langer Jugendbuch-freien Zeit habe ich im April gleich drei Jugendbücher gelesen und "Liebe und andere Fremdwörter" war definitiv ein Buch, das auch Erwachsene geniessen können.
Josie ist eine tolle Protagonistin. Durch ihre überdurchschnittliche Intelligenz ist sie zwar ein Sonderfall in ihrem Jahrgang und besucht sowohl die Highschool als auch das College. Mit Hilfe ihrer analytischen Art schafft sie es aber immer wieder, den verschiedensten Problemen in ihrem Leben auf den Grund zu gehen und ihre bis ins Detail aufgezeichneten Gedankengänge sind so amüsant zu lesen, dass sie uns damit direkt ins Herz trifft. Josie ist aber zum Glück nicht ganz alleine mit ihrem Sonderstatus. Ihr bester Freund Stu verfolgt eine ähnliche schulische Laufbahn wie sie und kann ihr darum auch ab und zu helfen, wenn sie eine der vielen Sprachen in ihrem Alltag nicht mehr versteht.
Ganz toll dargestellt ist übrigens die Familie von Josie. Ihre Eltern gehen äusserst gelassen um mit ihrer sehr direkten Art und schaffen es immer wieder, sie in die Schranken zu weisen und ihre Sprache zu verstehen. Vor allem Josies Vater, der als Psychiater sogar nett gemeinte Verhaltensexperimente mit seiner Tochter macht, hat einen guten Draht zu ihr und auch ihre Schwestern sind eine grosse Unterstützung in ihrem Alltag. Josie vergisst nur manchmal ein wenig, dass sich nicht immer alles um sie drehen kann und dass ihre Mitmenschen auch ein eigenes Leben haben. Und da beginnen die Probleme erst und für uns Leser wird es ab dann natürlich so richtig witzig.
Schreibstil und Handlung:
Erin McCahan hat es geschafft, eine äusserst amüsante, intelligente und spannende Geschichte über ein hochintelligentes Mädchen zu schreiben, ohne dabei langweilig zu werden oder den nötigen Ernst bei gewissen Problemen in Josies Leben zu verlieren.
Einige Teilnehmerinnen der Leserunde beklagten sich über die zu langen und komplizierten Ausführungen von Josie. Ich hingegen empfand diese genau als Stärke des Buches. Die tollen und nachvollziehbaren Problemen und Gedankengängen, mit denen die Protagonistin zu kämpfen hat, unterhielten mich köstlich. Ausserdem gestaltete sich so die Geschichte sehr tiefgründig und enthält immer wieder Wendungen, die wir Leser vielleicht schon lange erahnen oder erkennen, die Josie aber zuerst logisch verstehen muss.
Der Schreibstil hat einen ziemlichen Anspruch an den jugendlichen Leser, komplexere Themen werden aber sinnvoll und verständlich eingeführt und erklärt. Es ist aber auch gar nicht notwendig, dass Jugendbücher immer simpel gehalten werden müssen, ganz im Gegenteil. Jugendliche und ihre Sorgen und Lebensumstände müssen ernst genommen werden. Dazu gehört es auch, eine altersgerechte Sprache zu finden, die durchaus ein wenig fordernd sein kann und dies ist McCahan ebenfalls mit Bravour gelungen.
Meine Empfehlung:
"Liebe und andere Fremdwörter" ist ein sehr lesenswertes Jugendbuch, das nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen gut gefallen kann. Es ist unglaublich komisch, intelligent und einfühlsam geschrieben und ich denke, dass ich mir die Autorin auf jeden Fall merken werde.
Zusätzliche Infos:
Titel: Liebe und andere Fremdwörter
Originaltitel: Love and Other Foreign Words
Autorin: Erin McCahan
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Birgit Schmitz
Fester Einband: 352 Seiten
Verlag: FJB Verlag
Erscheinungstermin: 26.03.2015
ISBN 978-3-8414-2161-6
Tag - Sisterhood of the World Bloggers Award
Guten Abend ihr Lieben
Ich wurde schon vor einigen Tagen (mittlerweile sind es fast schon Wochen) von Anna und Nadja von Bookwormdreamers getaggt. Sie haben ein paar spannende Fragen gestellt und ich werde diese nun beantworten. Selber gebe ich den Tag aber nicht weiter, da ich niemanden "verpflichten" möchte. Wer aber Lust hat, darf sich gerne getaggt fühlen und die mir gestellten Fragen ebenfalls beantworten.
Und das sind die zehn Fragen von Anna und Nadja:
1. Wie viele Bücher habt ihr dieses Jahr schon gelesen?
Seid ihr damit zufrieden?
Ich habe dieses Jahr 26 Bücher gelesen und bin damit nicht sonderlich zufrieden. Natürlich kann man jetzt sagen, dass ein 100%-Studium und ein 15%-Job, zahlreiche Nachhilfestunden und eine ca. 10%-15%-Arbeit als Nanny, sowie die aktuelle Wohnungssuche irgendwie nicht wirklich mit langen Leseabenden einhergehen können und trotzdem habe ich es im letzten Jahr doch immer wieder geschafft, mir selber ein paar Lesestunden zu stehlen. Es ist nämlich nicht so, dass ich nicht mit meiner "Leseleistung" zufrieden wäre, weil ich dies nicht als Wettkampf sehe, sondern weil ich nicht damit zufrieden bin, dass ich einfach gerade keine Zeit für mein wichtigstes Hobby habe.
2. Was war euer bisheriges Jahreshighlight?
Normalerweise weiss ich dies nicht und kann eine solche Frage nicht beantworten. Bis jetzt teilen sich zwei Bücher - die übrigens verschiedener nicht sein könnten - diesen Platz. Es handelt sich dabei um "Der Engelmacher" von Stefan Brijs (Rezension folgt) und "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley.
3. Welches war euer Jahresflop bisher?
Einen richtigen Flop hatte ich in diesem Jahr noch nicht. Es gab leider ein paar mittelmässige Bücher in diesem Jahr, aber ein richtiger Flop war nicht dabei.
4. Habt ihr euch Neujahresvorsätze vorgenommen? Habt ihr
sie noch eingehalten oder schon gebrochen?
Das habe ich vor Jahren aufgegeben...
5. Was ist eure Lieblingsfarbe?
Königsblau gehört definitiv dazu und so eine richtig leuchtende Facette von grasgrün. Violett in fast allen Kombinationen...ich mag es vor allem bunt und ich mag als Einzelfarbe kein Orange und kein Gelb.
6. Wenn ihr euch eine Woche in einer bestimmten ausländischen Küche versuchen müsstet: Welche würdet ihr wählen?
Italienisch....hmmmm. Jede Form von Pasta und vor allem die fantastisch zubereiteten Gemüsegänge und selber gemachten, stundenlang gekochten Saucen....
7. Was ist euer Lieblingseis? Oder esst ihr gar kein Eis?
Ich liebe Zitronensorbet mit heisser, dunkler Schokoladensauce oder auch Grünteeeis. Generell habe ich Sorbets lieber, weil ich Milch so ziemlich überhaupt nicht vertrage.
8. Wie viel Zeit nehmt ihr euch täglich oder wöchentlich
zum Lesen?
Im Moment bin ich froh, wenn ich pro Tag eine Stunde schaffe.
9. Welches Genre würdet ihr nie lesen wollen und warum?
Sag niemals nie, sage ich da nur dazu. Ich bin grundsätzlich für vieles offen und auch sehr neugierig. Darum würde ich wahrscheinlich ein Buch nicht aufgrund seines Genres ablehnen.
10. Was würdet ihr machen, wenn ihr einen Tag ohne Strom
auskommen müsstet? Würde es euch schwerfallen?
Nein, überhaupt nicht. Wasser kochen zum Duschen würde schwer. Aber darauf würde ich dann wahrscheinlich einfach verzichten. Und Tee würde ich mir dann halt irgendwo heiss kaufen.
Ich würde meinen Tag eigentlich ganz genau gleich gestalten wie sonst. An der Hochschule üben kann ich auch ohne Strom und lesen so oder so auch. Mails beantworten usw. würde ich einfach verschieben. Für einen Tag wäre das kein Problem. Für eine längere Zeitspanne müsste ich natürlich eine Lösung finden. Aber vielleicht gäbe es dann an der Hochschule Strom, dann könnte ich einfach dort alles erledigen.
Entschuldigt bitte die Verspätung, aber nun habe ich es endlich geschafft, die Fragen zu beantworten.
Ganz liebe Grüsse
Livia
11. gemütliches Lese-Miteinander am Freitag, 8.5.15
Hallo ihr Lieben, seid ihr gut in die Woche gestartet?
Da das letzte gemütliche Lese-Miteinander eine ziemliche Enttäuschung war für mich, hatte ich bis jetzt keine Lust, ein weiteres zu veranstalten. Nun kribbelt es aber wieder in meinen Fingern und ich möchte euch alle ganz herzlich einladen, am Freitag, 8.5.15 ab 18.00 Uhr mit mir zu lesen.
Das 11. gemütliche Lese-Miteinander wird unter meinem Buchthema des Monats, nämlich unter dem Motto Aufräumen, stattfinden.
Wer SuB-Leichen oder schon lange begonnene Bücher (oder auch ausgeliehene Bücher, die schon lange zurück gegeben werden wollen) hat, darf diese und selbstverständlich auch alle anderen Bücher am Freitag zusammen mit mir lesen.
Von Nadja benötige ich immer noch die Kontaktadresse um den Buchgewinn zu versenden und den Gewinn für Kathi habe ich heute abgeschickt (entschuldige bitte die Verspätung, ich hatte einfach zu viel um die Ohren).
Heute bitte ich euch alle darum, ein wenig Werbung zu machen, damit wir am Freitag eine tolle Runde sind und uns auch schön gemütlich austauschen können.
Ich freue mich schon jetzt auf eure Anmeldungen und die Links zu eurem Post unter diesem Post oder unter dem Startpost am Freitag.
Alles Liebe euch und bis bald
Livia
Da das letzte gemütliche Lese-Miteinander eine ziemliche Enttäuschung war für mich, hatte ich bis jetzt keine Lust, ein weiteres zu veranstalten. Nun kribbelt es aber wieder in meinen Fingern und ich möchte euch alle ganz herzlich einladen, am Freitag, 8.5.15 ab 18.00 Uhr mit mir zu lesen.
Das 11. gemütliche Lese-Miteinander wird unter meinem Buchthema des Monats, nämlich unter dem Motto Aufräumen, stattfinden.
Wer SuB-Leichen oder schon lange begonnene Bücher (oder auch ausgeliehene Bücher, die schon lange zurück gegeben werden wollen) hat, darf diese und selbstverständlich auch alle anderen Bücher am Freitag zusammen mit mir lesen.
Von Nadja benötige ich immer noch die Kontaktadresse um den Buchgewinn zu versenden und den Gewinn für Kathi habe ich heute abgeschickt (entschuldige bitte die Verspätung, ich hatte einfach zu viel um die Ohren).
Heute bitte ich euch alle darum, ein wenig Werbung zu machen, damit wir am Freitag eine tolle Runde sind und uns auch schön gemütlich austauschen können.
Ich freue mich schon jetzt auf eure Anmeldungen und die Links zu eurem Post unter diesem Post oder unter dem Startpost am Freitag.
Alles Liebe euch und bis bald
Livia
Buchthema im Mai und Leseliste Mai
Nun ja, ich wollte euch das neue Buchthema eigentlich schon vor einer Woche präsentieren, damit sich einige Lesesüchtigen noch anschliessen können. Aber es hat sich mal wieder alles irgendwie anders entwickelt.Trotzdem möchte ich euch hier noch mein Buchthema im Mai präsentieren.
Im Mai lese ich Bücher zum Thema Aufräumen und dies aus einem ganz einfachen Grund: die Leseliste vom April konnte ich alles andere als abhaken und zudem liegen noch ein bereits begonnenes und zwei ausgeliehene Bücher bei mir herum, die ich alle noch unbedingt beenden und lesen möchte. Wer mitmachen will ist herzlich dazu eingeladen.
Im Mai werde ich folgende Bücher lesen:
- Das Buch der Nacht - Deborah Harkness (Rezensionsexemplar)
- Ismaels Orangen - Claire Hajaj (Rezensionsexemplar)
- Verloren - Michaela Harich (Leserunde bei Lovelybooks)
- Eine kurze Geschichte des Glücks - Thommie Bayer (SuB-Leiche)
- Selection, die Elite - Kiera Cass (ausgeliehenes Buch)
- Secondhand-Zeit - Swetlana Alexijewitsch (bereits begonnen)
- Ernest Hemingway - Paris, ein Fest fürs Leben (SuB-Leiche)
- Sergej Sergejewitsch Prokofjew Taschenbuch – Natalja P. Sawkina (ausgeliehenes Buch)
Lese-Satistik April 2015
Hallo ihr Lieben
Der April hatte es definitiv in sich, aber leider nicht lesetechnisch. Wie immer hat der Buchmonat April absolut toll begonnen und dann ist ja der Liebste ganz überstürzt und unvorbereitet zu mir gezogen und nun suchen wir eine schöne und grössere Wohnung, die wir im Idealfall ab Juli 2015 beziehen können.
Somit musste und wollte einiges organisiert werden. Besichtigungen, Wohnungsbewerbungen, verschiedenste Aufräumaktionen und ganz viele Zukunftspläne haben dafür gesorgt, dass ich weder Zeit, noch viel Lust zum Lesen hatte. Manchmal gibt es im Leben einfach andere Prioritäten und wir geniessen jetzt die Zeit, die wir miteinander haben und die Wohnungssuche sehr. Bald wird der Liebste hoffentlich eine neue Stelle antreten und dann haben wir auch nicht mehr so viel Zeit zum Planen oder um uns einfach nur zu sehen und darum möchten wir so viel wie möglich am liebsten schon gestern erledigt haben.
Trotzdem habe ich im April fünf Bücher geschafft, die farblich alle aufeinander abgestimmt waren, was definitiv nicht Absicht war, aber nun auf dem "Gruppenbild" ganz schön aussieht. Leider hatte ich noch nicht wirklich viel Zeit für die Rezensionen, aber ich liefere alles nach, versprochen :-)
Und dies war mein Lesemonat April:
Der Engelmacher - Stefan Brijs
Wolfheim, in der Nähe von Aachen: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Dr. Victor Hoppe in seinen Geburtsort zurück. Die Dorfbewohner misstrauen ihm. Und sie wundern sich über die drei Babys, die er dabei hat: Es sind offensichtlich Drillinge, und alle sind von einer Hasenscharte entstellt. Doch als der Doktor einem Jungen aus dem Dorf das Leben rettet, ändert sich seine Lage. Man fasst Zutrauen zu ihm. Bis eines Tages die Kinderfrau der Drillinge eines plötzlichen Todes stirbt…
"Der Engelmacher" ist mein bisheriges Jahreshighlight. Die Handlung dieses Buches, das sowohl Krimielemente, als auch eine Gesellschaftsstudie und ganz viele interessante Biologiestunden beinhaltet, ist düster, abgründig, beklemmend und berührend und der Autor schafft es, seinen Protagonisten sehr feinsinnig zu beschreiben und uns Gründe für Handlungen zu liefern, die wir sonst nicht nachvollziehen können, nun aber verstehen und vielleicht sogar akzeptieren können.
Rezension folgt
Das Glück wächst nicht auf Bäum - Wendy Wunder
Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nichts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreissen darf, dass es Spass macht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt – denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.
Dieses Buch hat spannend, durchdacht und berührend begonnen und wurde dann leider eine riesige Enttäuschung für mich. Obwohl der Schreibstil mich voll und ganz überzeugen konnte, verlor die Handlung ihren Sinn fast vollständig und ich habe dieses Buch am Ende sehr gerne zur Seite gelegt.
Meine Rezension
Strandgut - Gerlinde Kurz
Liebe und andere Fremdwörter - Erin McCahan
Josie spricht viele Sprachen. Sie spricht Highschool, College, Freundinnen, Boyfriend, Schlussmachen und sogar die Sprache der Hübschen Mädchen. Aber keine davon ist ihre Muttersprache. Und Liebe? Die fremdeste Sprache von allen.
Als aber der Zeitpunkt gekommen ist, an dem fliessende Kenntnisse in Wahrer Liebe nötig sind, um eine bevorstehende Katastrophe abzuwenden, ist Josie gezwungen, ihre Gefühle für den Jungen zu erforschen, der behauptet, sie zu lieben; für die Schwester, die Josie liebt, aber nicht immer mag; und für den besten Freund, der bisher nicht ein Wort gesagt hat – zumindest nicht in einer Sprache, die Josie spricht.
"Liebe und andere Fremdwörter" ist ein spannendes, intelligentes und unglaublich komisches Jugendbuch, das wohl kein Auge trocken lässt. Josies Erklärungen der Welt und ihre Suche nach Antworten versetzen uns Leser in die Zeit unserer ersten unschuldigen Verliebtheit zurück und lassen uns an ihren durchdachten Ideen teilnehmen, was definitiv ein Leseerlebnis ist.
Rezension folgt
Der kleine Trommler - Dai Sijie
Zum ersten Mal seit dem Welterfolg von »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin« erzählt Dai Sijie gespenstisch gute Geschichten aus dem heutigen China. Seine Helden: ein Junge, der zum Zirkus will, die Tochter des Stauseewächters und der Sohn der Schmiedin – drei wahrhaft tragikomische Leben, geschildert mit bezaubernder Leichtigkeit.
Die drei Geschichten aus dem heutigen China haben mich berührt und noch längere Zeit beschäftigt. Gestochen scharfe Bilder und eine Eindringlichkeit, die ihresgleichen sucht machen Dai Sijies Erzählstil zu etwas ganz Besonderem. Eine stille Beklemmung aber auch ein trockener Humor begleiten jede der drei Geschichten und lassen tief in eine Kultur blicken, die mir sonst eher fremd ist.
Rezension folgt
Der April in Zahlen:
Gelesene Bücher: 5
Gelesene Seiten: 1552
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 51.75 Seiten
Neuzugänge: 2
Aktueller SuB-Stand: 193
Neuzugänge:
Ab jetzt werde ich meine Neuzugänge - wenn es nicht so viele sind, dass sie einen eigenen Post benötigen - in die Lese-Statistik einbinden. Ich versuche in Zukunft nämlich, qualitativ hochwertigere, dafür aber nicht zu viele Posts zu schreiben. Manchmal fühle ich mich nämlich von der Flut an nicht wirklich inhaltlich wertvollen Posts auf anderen Blogs richtiggehend überflutet und ich möchte, dass ihr dies nicht ganz so empfindet, weshalb ich dankbar für jede Rückmeldung bin.
Im April haben mich folgende Bücher erreicht:
"Liebe und andere Fremdwörter" von Erin McCahan, das ich bereits verschlungen und geliebt habe gehört definitiv zu den lesenswerten Jugendbücher. Ich kann es euch allen nur empfehlen.
Am letzten Tag des Monats hat mich dann noch das lange ersehnte Buch "Verloren - Das Spiel von Licht und Schatten" von Michaela Harich erreicht. Mit diesem Buch darf ich an einer Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen, worauf ich mich schon von Herzen freue.
Der April hatte es definitiv in sich, aber leider nicht lesetechnisch. Wie immer hat der Buchmonat April absolut toll begonnen und dann ist ja der Liebste ganz überstürzt und unvorbereitet zu mir gezogen und nun suchen wir eine schöne und grössere Wohnung, die wir im Idealfall ab Juli 2015 beziehen können.
Somit musste und wollte einiges organisiert werden. Besichtigungen, Wohnungsbewerbungen, verschiedenste Aufräumaktionen und ganz viele Zukunftspläne haben dafür gesorgt, dass ich weder Zeit, noch viel Lust zum Lesen hatte. Manchmal gibt es im Leben einfach andere Prioritäten und wir geniessen jetzt die Zeit, die wir miteinander haben und die Wohnungssuche sehr. Bald wird der Liebste hoffentlich eine neue Stelle antreten und dann haben wir auch nicht mehr so viel Zeit zum Planen oder um uns einfach nur zu sehen und darum möchten wir so viel wie möglich am liebsten schon gestern erledigt haben.
Trotzdem habe ich im April fünf Bücher geschafft, die farblich alle aufeinander abgestimmt waren, was definitiv nicht Absicht war, aber nun auf dem "Gruppenbild" ganz schön aussieht. Leider hatte ich noch nicht wirklich viel Zeit für die Rezensionen, aber ich liefere alles nach, versprochen :-)
Und dies war mein Lesemonat April:
Der Engelmacher - Stefan Brijs
Wolfheim, in der Nähe von Aachen: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Dr. Victor Hoppe in seinen Geburtsort zurück. Die Dorfbewohner misstrauen ihm. Und sie wundern sich über die drei Babys, die er dabei hat: Es sind offensichtlich Drillinge, und alle sind von einer Hasenscharte entstellt. Doch als der Doktor einem Jungen aus dem Dorf das Leben rettet, ändert sich seine Lage. Man fasst Zutrauen zu ihm. Bis eines Tages die Kinderfrau der Drillinge eines plötzlichen Todes stirbt…
"Der Engelmacher" ist mein bisheriges Jahreshighlight. Die Handlung dieses Buches, das sowohl Krimielemente, als auch eine Gesellschaftsstudie und ganz viele interessante Biologiestunden beinhaltet, ist düster, abgründig, beklemmend und berührend und der Autor schafft es, seinen Protagonisten sehr feinsinnig zu beschreiben und uns Gründe für Handlungen zu liefern, die wir sonst nicht nachvollziehen können, nun aber verstehen und vielleicht sogar akzeptieren können.
Rezension folgt
Das Glück wächst nicht auf Bäum - Wendy Wunder
Hannah ist schüchtern, angepasst und fällt ungern auf. Zoe ist impulsiv, temperamentvoll und liebt es, unsinnige Dinge zu tun. Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Nichts und niemand könnte sie trennen. Als Zoe den Drang verspürt, aus ihrer kleinen Heimatstadt in New Jersey zu verschwinden, zögert Hannah keine Sekunde, sie zu begleiten. Gemeinsam machen sie sich mit ihrem Auto auf und lassen alles hinter sich: ihre Eltern, ihre enttäuschten Lieben, das College. Und während sie Tornados jagen, Kermit befreien und neue Freunde finden, begreift Hannah immer mehr, was Zoe ihr zeigen will: dass das Leben wunderschön ist, dass man Grenzen einreissen darf, dass es Spass macht, mutig zu sein. Und Hannah weiß auch, dass ihnen vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt – denn Zoe ist krank und jeder Tag mit ihr ein kostbares Geschenk.
Dieses Buch hat spannend, durchdacht und berührend begonnen und wurde dann leider eine riesige Enttäuschung für mich. Obwohl der Schreibstil mich voll und ganz überzeugen konnte, verlor die Handlung ihren Sinn fast vollständig und ich habe dieses Buch am Ende sehr gerne zur Seite gelegt.
Meine Rezension
Strandgut - Gerlinde Kurz
Es sollte eine unbeschwerte Woche auf
einer Nordseeinsel für Jakob und Hannah sein – doch dann bringt die
Begegnung mit einer alten Frau alles durcheinander. Woher kennt sie
Jakob, obwohl sie ihn noch nie gesehen haben kann? Was hat es mit den
Briefen auf sich, die Hannah und er gefunden haben? Und warum sieht der Junge auf dem Foto in der Wohnung der alten Frau Jakob so ähnlich?
Jakob versucht die ausgegrabenen Briefe
zu entziffern – und stösst auf eine schier unglaubliche Geschichte: Die
alte Frau, die ihn seltsamerweise zu kennen schien, hat im Zweiten
Weltkrieg unter Lebensgefahr einen jüdischen Verfolgten in ihrem
Schuppen versteckt, gesund gepflegt und ihm dann zur Flucht nach
Dänemark verholfen. Aber was hat das alles mit Jakob zu tun? Nur die
alte Frau kann ihm helfen. In einer wagemutigen Aktion entführen Jakob
und Hannah sie aus dem Krankenhaus…
Dieses charmante Jugendbuch hat mich bestens unterhalten, mich in eine
träumerische und noch sehr unverbrauchte Welt junger Menschen und in die
Vergangenheit einer spannenden alten Dame entführt. In einer liebevollen Sprache werden auch eher ernste Themen beschrieben und in einen stimmigen Kontext mit der durchdachten und amüsanten Handlung gebracht. Sehr lesenswert!
Josie spricht viele Sprachen. Sie spricht Highschool, College, Freundinnen, Boyfriend, Schlussmachen und sogar die Sprache der Hübschen Mädchen. Aber keine davon ist ihre Muttersprache. Und Liebe? Die fremdeste Sprache von allen.
Als aber der Zeitpunkt gekommen ist, an dem fliessende Kenntnisse in Wahrer Liebe nötig sind, um eine bevorstehende Katastrophe abzuwenden, ist Josie gezwungen, ihre Gefühle für den Jungen zu erforschen, der behauptet, sie zu lieben; für die Schwester, die Josie liebt, aber nicht immer mag; und für den besten Freund, der bisher nicht ein Wort gesagt hat – zumindest nicht in einer Sprache, die Josie spricht.
"Liebe und andere Fremdwörter" ist ein spannendes, intelligentes und unglaublich komisches Jugendbuch, das wohl kein Auge trocken lässt. Josies Erklärungen der Welt und ihre Suche nach Antworten versetzen uns Leser in die Zeit unserer ersten unschuldigen Verliebtheit zurück und lassen uns an ihren durchdachten Ideen teilnehmen, was definitiv ein Leseerlebnis ist.
Rezension folgt
Der kleine Trommler - Dai Sijie
Zum ersten Mal seit dem Welterfolg von »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin« erzählt Dai Sijie gespenstisch gute Geschichten aus dem heutigen China. Seine Helden: ein Junge, der zum Zirkus will, die Tochter des Stauseewächters und der Sohn der Schmiedin – drei wahrhaft tragikomische Leben, geschildert mit bezaubernder Leichtigkeit.
Die drei Geschichten aus dem heutigen China haben mich berührt und noch längere Zeit beschäftigt. Gestochen scharfe Bilder und eine Eindringlichkeit, die ihresgleichen sucht machen Dai Sijies Erzählstil zu etwas ganz Besonderem. Eine stille Beklemmung aber auch ein trockener Humor begleiten jede der drei Geschichten und lassen tief in eine Kultur blicken, die mir sonst eher fremd ist.
Rezension folgt
Der April in Zahlen:
Gelesene Bücher: 5
Gelesene Seiten: 1552
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 51.75 Seiten
Neuzugänge: 2
Aktueller SuB-Stand: 193
Neuzugänge:
Ab jetzt werde ich meine Neuzugänge - wenn es nicht so viele sind, dass sie einen eigenen Post benötigen - in die Lese-Statistik einbinden. Ich versuche in Zukunft nämlich, qualitativ hochwertigere, dafür aber nicht zu viele Posts zu schreiben. Manchmal fühle ich mich nämlich von der Flut an nicht wirklich inhaltlich wertvollen Posts auf anderen Blogs richtiggehend überflutet und ich möchte, dass ihr dies nicht ganz so empfindet, weshalb ich dankbar für jede Rückmeldung bin.
Im April haben mich folgende Bücher erreicht:
"Liebe und andere Fremdwörter" von Erin McCahan, das ich bereits verschlungen und geliebt habe gehört definitiv zu den lesenswerten Jugendbücher. Ich kann es euch allen nur empfehlen.
Am letzten Tag des Monats hat mich dann noch das lange ersehnte Buch "Verloren - Das Spiel von Licht und Schatten" von Michaela Harich erreicht. Mit diesem Buch darf ich an einer Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen, worauf ich mich schon von Herzen freue.








