Liebe



Nichts geht so verworrene Wege wie die Liebe. Sie kommt und löst sich auf aber wen sie umgibt, der wird von innen gewärmt.



Und ganz warm und leise begrüsse ich nun Ismiwurszt, welche den Weg zu mir gefunden hat. Herzlich willkommen und ich wünsche dir eine wunderbare Zeit hier.

Ganz liebe Grüsse

Eponine

Ferienstimmung

Ein Hafen in der Nähe von Montpellier

Irgendwie bin ich gerade so richtig in Ferienstimmung. Eigentlich gäbe es noch einiges zu tun und Ferien habe ich auch nicht. Aber warum nicht ein wenig Träumen... Arbeiten kann ich auch später noch. Der Tag ist noch lange und das Wochenende hat für mich bereits begonnen. Also: Einfach ein wenig Ferien machen.

Träumt doch ein wenig mit mir mit.
Liebe Grüsse

Eponine

Vom Zauber des Schreibens

Ist es nicht immer wieder erstaunlich, wie sich Worte zu einem Ganzen entwickeln können? Ich staune täglich darüber. Nicht nur über Worte, welche sich wie Perlen aneinander reihen und wunderschöne Sätze bilden und auch nicht nur über Worte, welche tief in mir drin bunte Bilder und spannende Klänge entstehen lassen. Ich staune vor allem darüber, wie gross die Unterschiede zwischen den jeweiligen Texten von Autoren sind und wie mit Sprache präzisiert oder verwischt werden kann. Und ich staune manchmal über die Unbeholfenheit von Sätzen, welche mich dennoch (oder genau deswegen) zu Tränen rühren. Diese fast gestammelten Worte, diese zitternd geführte Hand und die Emotionen, welche sich in den Worten spiegeln, breiten sich dann in mir drin aus. In diesen Momenten verfluche ich Lehrer, welche ihre Schülerinnen und Schüler dazu zwingen „schöne“ Worte zu verwenden und ich verfluche die unzähligen Rechtschreibereformen, welche mich immer wieder in meinem Schreiben innehalten lassen und mich verunsichern.
Aber ich bin abgeschweift. Zurück zu den berührenden Worten, den eingängigen Phrasen.

Wie einfach ist es doch für einige, sich schreibend auszudrücken, wie schwer fällt es anderen. Manchmal habe ich das Gefühl, mir selber im Weg zu stehen. Ich will etwas aussagen, etwas bemerken aber mir fallen nicht die passenden Worte ein. Und wie häufig entstehen Missverständnisse, welche Freundschaften und Beziehungen zerstören, weil man die Worte des anderen nicht so interpretiert hat, wie man es hätte tun sollen, tun können.
Sprache, Schreiben kann also auch ein Fluch sein.
Oder eine Flucht.
Nicht selten begegne ich Situationen in welchen ich nicht weiss, was ich sagen soll oder in denen ich einfach nicht sprechen will. Ein handgeschriebener Brief, eine diplomatisch formulierte Mail oder auch nur ein paar hastig hingekritzelte Worte sagen manchmal mehr aus als gestammelte, erfundene oder abgewetzte Floskeln.
Und wie sehr können Worte verletzen...
Bewusste Kränkungen, welche genau auf den wunden Punkt zielen, unabsichtlich entstandene Missverständnisse, zu unüberlegte, hastig hingeworfene Sätze, dies alles schmerzt, verletzt.
Und doch stellt Sprache immer wieder etwas dar, verzaubert, tröstet, muntert auf und verbindet.

Nun sende ich euch zum Abschluss einige liebe, geschriebene Grüsse.
Bis bald

Eponine 

Unerwarteter Besuch

Neulich entdeckte ich auf einem meiner Bücher…eine Spinne. Es war eine Zitterspinne (pholcus phalangioides) welche sich da an meinen Büchern zu schaffen machte. Sie liess sich in ihrer Lektüre nicht stören und so konnte ich sie ganz gut fotografieren. Als ich aber dann versuchte, mich von der Seite an sie heran zu pirschen, setzte sie sich pfeilschnell in Bewegung und verkroch sich unter meinem Bett.
Wer weiss, vielleicht werde ich sie schon bald wieder sehen.
Dann setze ich sie jedoch vor die Türe (oder besser gesagt, vors Fernster). Es kann ja nicht sein, dass mir eine Spinne alles wegliest :D Irgendwo hört meine Spinnenliebe (klick) auf.


Aber seht selbst: