Der letzte Elf

Der letzte Elf - Silvana De Mari

Beschreibung:
Voller Magie und Zärtlichkeit, spannend und humorvoll
Yorsch ist der letzte Elf der Welt. Und als solcher ist er dazu bestimmt, die Erde aus dem dunklen Zeitalter der Kälte und des ewigen Regens, in dem sie zu versinken droht, zu führen. Damit dies gelingt, muss Yorsch aber zuerst ein anderes verwaistes Wesen finden: den letzten Drachen! Und als sich der letzte Elf und der letzte Drache finden, nimmt eine uralte Prophezeiung ihren Lauf und für die beiden Freunde beginnt das Abenteuer ihres Leben.

Inhalt:
Es ist kalt und regnet ununterbrochen. Der kleine Elf Yorsch ist ganz alleine unterwegs, seine Grossmutter musste er in ihrer Hütte, in der das Wasser immer mehr und mehr anstieg, zurück lassen. Er ist total durchnässt und traurig, friert und hat grossen Hunger. Zum Glück findet er eine Menschenhütte und dort hält sich Sajra auf. Da Yorsch grosse Mühe mit der Menschensprache hat, gibt es einige Verständigungsprobleme. Nachdem aber die grössten Missverständnisse aus dem Weg geräumt sind, fasst sich Sajra ein Herz, gibt dem Elfen zu essen und nimmt ihn in ihre Obhut. Damit begibt sie sich in grosse Gefahr. Menschen, welche Elfen bei sich aufnehmen oder ihnen Hilfe anbieten, werden in der Regel nämlich mit dem Galgen bestraft. Sie ziehen weiter und schon bald treffen die beiden auf Monser, welcher ihnen seinen Schutz anbietet. Leider währt aber dieser Frieden nicht lange. Schon bald werden sie entdeckt und als Elfenfreunde verhaftet und zum Tode verurteilt. Doch der Elf wäre ja kein Elf, wenn er sie nicht aus dem Verlies von Daligar befreien würde. Während der Flucht stösst Yorsch auf eine alte Prophezeiung, welche sagt, dass der letzte Elf zusammen mit dem letzten Drachen die Welt vom Regen befreien kann. Sogleich macht sich das mutige Trio auf die Suche nach dem letzten Drachen und das Abenteuer beginnt.

Meine Meinung:
Ich bin überhaupt kein Fan von Fantasy-Literatur, muss aber auch zugeben, dass ich mich auf diesem Gebiet auch nicht gut auskenne. Der letzte Elf hat mir jedoch unglaublich gefallen. Die wunderschöne Sprache, die witzigen Dialoge, die Spannung, das Abenteuer und die toll beschriebenen Figuren machen dieses Buch zu einem kleinen und sehr lesenswerten Schatz, vor allem auch für junge Leser. Das Buch eignet sich sicher auch sehr gut zum Vorlesen, da die Handlung in nicht zu lange Kapitel eingeteilt ist. Gewisse Dinge werden in der Geschichte nicht geklärt, was aber auch überhaupt keine Rolle spielt. Zum Beispiel erfährt man nicht, warum Sajra in der Hütte ist, in welcher Yorsch Zuflucht sucht und warum sie dann weiterzieht und was genau ihr Antrieb und ihr Ziel ist. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man fast nichts. Ähnlich verhält es sich bei Monser und ich denke nicht, dass dies im nächsten Band der Reihe noch geklärt wird. Wie gesagt: es hätte mich interessiert, ist aber eigentlich für die Handlung nicht wichtig zu wissen.
Das Buchcover gefällt mir auch sehr gut und die ganze Aufmachung der Reihe empfinde ich als sehr stimmig. Ich werde die nächsen Teile auf jeden Fall lesen und bin schon ganz gespannt, wie es mit Yorsch weiter geht.

Fazit:
Märchenhafte Fantasy, welche man einfach lieben muss, auch wenn man sich aus Fantasy nicht so viel macht, und ein brillianter Schreibstil machen diese Geschichte zu einem tollen Stück Unterhaltungsliteratur.

Zusätzliche Infos:
Autorin: Silvana de Mari
Taschenbuch: 365 Seiten
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Italienisch
Übersetzt von: Barbara Kleiner
ISBN  978-3-570-21952-2

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