Zuerst einmal, herzlich willkommen liebe Malerin. Es freut mich, dich hier begrüssen zu dürfen. Viel Spass beim Mitlesen.
Atemlos
Es eilt
Mal wieder
Keine Zeit
Viel zu tun
Rennen
Keuchen
Schwitzen
Immer irgendwie zu spät
Erneut versuchen
Nochmal
Wieder
Nicht aufgeben
Mail geschrieben?
Zurückgerufen?
Brief beantwortet?
Paket zur Post gebracht?
Wo ist
Meine Agenda
Schon wieder?
Ah, gefunden
Und jetzt?
Zahnarzt!
Dann?
Auf die Bühne!
Hausaufgaben?
Um Mitternacht
Oder auch während
Oder vor der Schule
Essen?
Kenne ich nicht
Schlafen?
Auch nicht
Wo bleibt da
Der Spass?
Weiss nicht
Wirklich nicht
Aber irgendwie
Mache ich alles
Was ich mache
Von Herzen gern
Wo bleibt die Zeit?
Meine Lieben
Momentan weiss ich wirklich nicht, wo meine ganze Zeit abgeblieben ist. Ich stehe irgendwie die letzten (und auch nächsten) paar Tage ziemlich unter Stress. Bitte seid mir also nicht böse, wenn meine Posts ein wenig kürzer ausfallen (oder sogar wegfallen) oder wenn ich eure Kommentare nicht immer sofort beantworte.
Es grüsst euch ganz lieb
Eponine (schon wieder auf dem Sprung)
Brücken
Gerade gelesen
Der schmale Peter Houghton erlebt jeden Schultag in der Sterling Highschool als einen nicht enden wollenden Albtraum. Der sehr sensible und schüchterne Junge hat keine richtigen Freunde und von seinen Mitschülern wird er in Schliessfächer gespert, ausgelacht und übel beschimpft. Zudem liebt er Josie Cormier, welche er aus Kindertagen kennt, eines der angesagtesten Mädchen der Schule und die Tochter der Richterin Alex Cormier. Doch Josie gehört zu den Beliebten, den Guten, den Starken und als allen bekannt wird, was er für sie empfindet, erlebt er die Hölle auf Erden. Für ihn gibt es schliesslich kein Halten mehr: in neunzehn Minuten richtet er in der Sterling Highschool ein unglaubliches Blutbad an und lässt den Albtraum für alle erst richtig beginnen.
Dieses Buch hat mich gefesselt und ganz nachdenklich gestimmt. Die Autorin nähert sich den verschiedenen Figuren auf eine sehr einfühlsame Weise an und schildert ihre Sicht der Dinge. Dabei macht sie keinen Unterschied zwischen Opfern und Tätern, Kindern und Eltern und vor allem zeigt sie auf, wie schwer ein leicht dahin gesagtes Wort, wie schmerzlich eine abfällige Bemerkung sein kann.
Mit ihren Worten schafft sie es nicht, so schlimme Ereignisse ungeschehen zu machen, aber sie rüttelt auf, macht betroffen, versucht zu erklären und tröstet.
Eigentlich hätte ich gar keine Zeit gehabt, überhaupt etwas zu lesen. Aber dieses Buch hat mich so tief in meinem Innern berührt, dass ich mich fast pausenlos darin vergraben habe.
Ganz liebe Grüsse
Eponine
Frühling?
Zwiegespräch
Was war das? So plötzlich, ganz leise?
Es ist hell, es sieht aus, als wäre es warm.
Aber draussen ist es kalt. Eisig kalt.
Es müsste Frühling sein.
Aber da war doch was.
Nein, nein, du träumst.
Ich habe etwas gesehen.
Sieh dir lieber die Sonne an.
Sie blendet.
Dann halt nicht.
Siehst du schon Blumen?
Nein.
Siehst du, es ist noch nicht Frühling.
Ach was.
Hast du es nun gesehen?
Was?
Schon wieder!
Nimmst du mich auf den Arm?
Nein, ich sehe es doch, so still, so schön.
Jetzt!
Was?
Jetzt habe ich es auch gesehen.
Siehst du?
Was ist es?
Himmel!
Ich fass es nicht!
Eine Schneeflocke?!
Was war das? So plötzlich, ganz leise?
Es ist hell, es sieht aus, als wäre es warm.
Aber draussen ist es kalt. Eisig kalt.
Es müsste Frühling sein.
Aber da war doch was.
Nein, nein, du träumst.
Ich habe etwas gesehen.
Sieh dir lieber die Sonne an.
Sie blendet.
Dann halt nicht.
Siehst du schon Blumen?
Nein.
Siehst du, es ist noch nicht Frühling.
Ach was.
Hast du es nun gesehen?
Was?
Schon wieder!
Nimmst du mich auf den Arm?
Nein, ich sehe es doch, so still, so schön.
Jetzt!
Was?
Jetzt habe ich es auch gesehen.
Siehst du?
Was ist es?
Himmel!
Ich fass es nicht!
Eine Schneeflocke?!

