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31 August 2012

Blumen



Blumen sind das Lächeln der Erde.
Ralph Waldo Emerson

30 August 2012

Endlich

Anna Karenina, Lew Tostoj

Klappentext:
Anna Karenina erzählt die Geschichte der leidenschaftlichen Beziehung zwischen einer verheirateten Frau und einem jungen Offizier im zaristischen Russland.
Lew Tolstoj hat mit diesem Werk einen der berühmtesten und schönsten Liebesromane der Weltliteratur geschrieben.

Erstens einmal: alle Achtung, das "Ding" besteht aus 1200 Seiten und liest sich nicht einfach mal so, wie ein Roman der heutigen Zeit, weil man sich in die Sprache und den Schreibstil schon ziemlich einlesen muss. Zweitens: der Klappentext ist ziemlicher Schrott. In diesem Werk geht es eigentlich in erster Linie gar nicht um Anna Karenina und ihre Liebesbeziehung. Viel mehr geht es sogar um die Liebe vom Gutsbesitzer Konstantin Lewin zu seiner Kitty und um seine Einstellung zu Politik, Religion, Bildung und Kultur. Ich denke sogar, dass Konstantin Lewin diese (Neben-)Figur ist, welche wohl ziemlich deutlich die Gedanken und Ansichten des Autors ausspricht und deshalb auch immer irgendwie quer steht oder missverstanden wird. Dies macht die Erzählung unglaublich spannend. Aber Anna Karenina ist noch viel mehr. Es geht gar nicht "nur" um Liebe. Das Buch ist eine Gesellschaftsstudie sondergleichen. Sehr spitzfindig und genau wird beschrieben und übertrieben, was am Hofe und auch unter dem gemeinen Volk so alles geschah und wie diese unterschiedlichen Liebes- und Pflichtbeziehungen beurteilt und umgangen wurden.
Sehr interessant bei allen diesen Irrungen und Wirrungen ist, dass immer wieder total andere Geschichtsteile aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Geschichten vom Land, dann wieder die Stadterzählungen, aus Sitzungszimmern und aus Ballsälen ergibt sich eine ganze zusammenhängende Geschichte, deren Lücken im Verlaufe der Erzählung geschlossen werden. So bekommen anfänglich bedeutungslos scheinende Details plötzlich ihren Platz in einem sehr dichten und genau geregelten gesellschaftlichen und erzählerischen Mosaik.

Dieses Werk war definitiv nicht einfach zu lesen, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und gehört einfach zu den Klassikern, die man wirklich gelesen haben muss. Brillante Verknüpfungen und detailverliebte Beschreibungen machen aus einer "einfachen" Geschichte ein Kunstwerk!

29 August 2012

Wieder da

Ich habe lange überelgt, was ich hier schreiben soll. Eine Erklärung, Begründung, vielleicht sogar eine totale Änderung. Ich denke aber, dass alles schon gesagt wurde, alles geschrieben und erklärt. Und darum beginne ich einfach. Wie ich angefangen habe. Kreuz und quer, nach Lust und Laune und wie es mir Spass macht. Denn Spass hat mir bevor ich pausierte wirklich gefehlt. Aber das Bloggen hat mir auch gefehlt und trotzdem bin ich bis heute standhaft geblieben, weil ich mir ja diese Pause verordnet hattel. Aber ab heute geht es weiter. Oder es geht wieder los. Und ich begrüsse euch erneut und herzlich hier bei mir und wünsche euch alles Gute.

Auf jeden Fall bis morgen und geniesst den Tag
Eponine

04 August 2012

Auf Eis gelegt

Hallo zusammen

Einmal mehr melde ich mich nur kurz. Einmal mehr verströste ich auf später. Viel später. Ich habe nämlich vor, dieses Blog auf Eis zu legen. Vielleicht nur für zwei, drei Wochen, vielleicht für länger. Lust zu schreiben habe ich den ganzen Tag. Lust eure Antworten und Reaktionen zu lesen so oder so immer. Aber manchmal fehlt die Zeit und manchmal schreibe und fotografiere ich nur so vor mich hin und stelle dann doch nichts ein, weil der Tag weitergeht und mir nichts mehr wichtig erscheint, was war oder weil ich es einfach vergesse. Oder weil ich einiges nicht teilen will oder kann oder die Zeit zwar hätte, mir aber nicht nehme. Ich habe mich zu einer "Zwagspause" verdonnert, weil ich genau weiss, dass meine Beiträge in letzter Zeit weniger und dünner geworden sind. So dann natürlich auch eure Reaktionen. Da aber die Freude eines jeden Bloggers steigt - und wer etwas anderes sagt, lügt - wenn die Klicke und die Anzahl Kommentare steigen, habe ich mir selber mit diesem wenigen Geschreibsel auch keine grosse Freude mehr gemacht. Und es hat keinen Spass gemacht, für jemanden zu schreiben - und dies nur halbherzig - und dementsprechend keine Antworten zu bekommen. Für mich selber schrieb ich vieles. So werde ich mich überraschen lassen, wohin mich dies alles führt. Ideen habe ich tausende und die Zeit, sie umzusetzenn nehme ich mir einfach. Ich schaue auf jeden Fall immer wieder bei euch vorbei und freue mich mit euch und an euch.

Alles Liebe und man schreibt sich
Eponine