Mein SuB kommt zu Wort, 20.2.18

"Mein SuB kommt zu Wort"
Guten Vormittag ihr Lieben

Geschlafen habe ich zwar nicht so gut, aber ich sitze mit meinem Kaffe da und die Sonne scheint ins Zimmer. Ein perfekter Tag also, um ein wenig zu geniessen und meiner lieben SuBrina (ja, wir haben uns immer noch nicht gezofft) die Tastatur zu überlassen und dies natürlich wie immer im Rahmen der tollen Aktion von Anna. Nachher werde ich hier an der Masterarbeit weitertippen, bevor es dann bis spät am Abend an die Hochschule geht (und Hunger habe ich auch langsam, mal sehen...)
Viel Spass beim Lesen ihrer Antworten und habt einen guten Dienstag.

Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
Guten Tag liebe SuBs und SuB-Menschen. Ich darf zuerst einmal ganz stolz mit meinem Gewicht prahlen. Ich umfasse/messe/wiege/staple/horte aktuell nämlich 161 Bücher (ihr erinnert euch, vor einem Monat waren es 165, die Tendenz ist klar zu erkennen).

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
Und jetzt werdet ihr uns verprügeln. Ja, ihr werdet uns tun. Wir sind uns beide sicher, dass ihr dies tun werdet. Livia hatte so unendlich viel zu tun in diesem Monat und hat es irgendwie "vergessen" Bücher zu kaufen und zu bestellen. In Ordnung, ein Sachbuch ist unterwegs, sie benötigt es für ihre Masterarbeit, wartet aber schon mehrere Wochen darauf und ja, in Ordnung, zwei Rezensionsexemplare sind angefragt. Aber wann und ob die überhaupt hier ankommen, ist sehr ungewiss. Und deshalb kommt nun das Geständnis: die letzten Bücher, die hier eingezogen sind, stammen aus dem Dezember... OK, ihr müsst das jetzt erst einmal verarbeiten. Vor allem, wenn ich euch sage, dass ich das gar nicht schlimm finde, sondern vielmehr den Platz im Regal geniesse...

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Gestern hat Livia "Die Mittagsfrau" von Julia Franck beendet. Sie war begeistert von diesem Buch und hat sogar bereits die Rezension getippt, dafür dann halt aber die kurze Nacht (vor allem, weil sie nachher noch bis in die frühen Morgenstunden Mails beantwortet und ihre nächsten Wochen organisiert hat). Schaut euch die Rezi unbedingt an, Livia ist nämlich der Meinung, dass Franck zu Recht den Deutschen Buchpreis für "Die Mittagsfrau" bekommen hat und dass sie wichtige und spannende Fragen aufwirft mit diesem Buch.
Wie lange das Buch aber hier auf dem SuB lag...das wissen wir beide nicht mehr. (Livia schreit gerade, dass sie nachgeschaut hat, das Buch liegt seit 2014 bei mir, OK...).

Lieber SuB, welche 3 Bücher sollte dein Besitzer dieses Jahr unbedingt lesen und wieso?
Hmmm..... *stöberstöber*
  https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/ein-wenig-leben/978-3-446-25471-8/https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Ruf-des-Kuckucks/Robert-Galbraith/Blanvalet-Hardcover/e454939.rhd
Livia muss endlich, endlich einmal "Eine wie Alaska" von John Green lesen und zwar vor allem darum, weil sie noch nie eine Buch dieses Autoren gelesen hat (ja, noch keines und ja, sie weiss, an welches Buch ihr jetzt denkt...hat sie auch nicht gelesen...).
"Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara musste beim vorweihnachtlichen Buchkauf einfach mit und gerade weil es so viel diskutiert wurde und Livia auch endlich mitreden möchte (und weil es auch wirklich eine Stange Geld gekostet hat), muss dieses Buch einfach bald gelesen werden.
"Der Ruf des Kuckucks" von Robert Galbraith (J. K. Rowling) soll sie ebenfalls endlich, endlich lesen. Schon so oft hat sie es sich vorgenommen, dann doch wieder verworfen, dann wieder vorgenommen und das Buch ist da, hallo, im Regal, nimm es raus, lies es.

Und nun seid ihr an der Reihe. Wir wollen wissen, wie es euch geht, wie eure SuBs sich stapeln und wie gross die Hass-Liebe zwischen euch aktuell ist :-)

Haut in die Tasten, wir kommen auf jeden Fall auf einen Gegenbesuch vorbei
SuBrina (und Livia, klar)

Rezension: Die Mittagsfrau

Die Mittagsfrau - Julia Franck

Beschreibung des Verlages:
1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.
 
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich aufgrund des Covers (und der im Titel enthaltenen Farbe Orange) aus meinem SuB gezogen. Weder habe mich mir den Klappentext durchgelesen, noch wusste ich sonst, was mich erwarten würde. Und ich wurde gepackt von einem Sog von Nachkriegswirren, vom Leben einer verzweifelten Mutter und ihres Sohnes, der sie richtiggehend anbetet und den sie trotzdem - oder vielleicht genau deswegen - an einem Bahnhof in Vorpommern zurücklässt. Dann macht das Buch einen Zeitsprung und und erzählt die Geschichte von Helene. Von ihrer Kindheit und Jugend, ihrer Familie, ihrer depressiven Mutter, ihrem Vater, der schwer verwundet aus dem ersten Weltkrieg zurückkehrt und ihrer älteren Schwester Martha, die sie sehr bewundert.
In "Die Mittagsfrau" wird vor grandios erzähltem historischem Hintergrund ein Frauenbild verhandelt, das sehr zeitgemäss und antiquiert zugleich erscheint, eine Mutterrolle, die ganz weit weg von unseren heutigen Helikoptereltern wesentlich pragmatischer und existenzieller daherkommt. Und zugleich sind auch die systematische Unterdrückung der Frauen durch die ganze Gesellschaft ein Thema. Nur, weil man über eine Gebärmutter verfügt, heisst das noch lange nicht, dass man sie nutzen muss, will und kann. Und doch will zur Zeit unserer Protagonistin Helene (und leider nicht nur dann) ein Staat und ein kleiner, schnauztragender Mann mit schnarrender Stimme, darüber verfügen, wer sich vermehren darf und sogar soll und wer dies bleiben lassen muss. Franck erzählt von einer Frau, die Selbstbestimmung wünscht und (noch) nicht bekommen kann, eingeschränkt durch eine ungewollte und nicht zu verhindernde Mutterschaft. Diese Frau ist aber zugleich eine so fürsorgliche Mutter, dass sie einen Weg findet, sich und ihr Kind glücklich zu machen. Julia Franck bietet uns Leserinnen und Lesern viele Gründe an, viele Überlegungen und Argumente, die letztendlich dazu führen können, dass eine Mutter ihr Kind zurücklässt. Dies geschieht ohne Wertung, was die ganze Handlung in "Die Mittagsfrau" noch eindringlicher macht.
 
Schreibstil und Handlung:
Wie sehr muss Helenes Rolle als Mutter überhaupt diskutiert werden? Will Franck diese Diskussion überhaupt anzetteln, oder geht es ihr vor allem darum, eine Frau zu porträtieren, die mit grossen Zielen und realistischen Träumen ins Leben startet, der aber gleich zwei Weltkriege diese Pläne zerstören und zwei Männer auf unterschiedliche Art und Weise das Herz brechen? Helene verliert mit jeder Seite ein Stück ihrer Fröhlichkeit, ihres Selbstbewusstseins, ihrer Sprache. In ihrem Beruf als Krankenschwester geht sie aber voll auf, zeigt sich fürsorglich, geduldig und behält in den hektischsten Situationen die Nerven. Dieser Beruf begleitet sie als ganz junge Frau und auch später noch, als sie Nachtschichten, Haushalt und die Betreuung eines Kindes unter einen Hut bringen muss.
Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mir die Herangeheinsweise der Autorin an diese schwierige Epoche unserer Geschichte imponiert hat. Statt von den Kriegsschauplätzen schreibt sie nämlich von der vermeintlichen Oberschicht und deren Umgang mit Inflation, Zwangsrekrutierung, Verlusten, plötzlichem Aufschwung und einem nächsten Krieg. Dabei bleibt die Sprache stets dicht, jeder Satz ist prall gefüllt mit Bildern, Farben, Gefühlen, Stimmungen. Unendlich viele kleine Details, Andeutungen und einzelne Gedankenstränge sorgen dafür, dass so viel Handlung und Inhalt wie nur möglich auf diese knapp 450 Seiten verteilt wird. Trotz dieser Komplexität und der emotionalen Schwere des Stoffes, wirkt dabei aber "Die Mittagsfrau" nie überladen oder konstruiert. Vielmehr scheint es so, als könnte man diese Geschichte gar nicht anders erzählen, als müsste sie einfach so aufgeschrieben werden. Und dies macht die besondere Atmosphäre dieses Buches auch aus; eine Dringlichkeit, die einen stets vorantreibt und doch auch immer wieder innehalten lässt.
 
Meine Empfehlung:
Pure Emotionen, schwerste Schicksale, ein grosses Familiendrama, zwei Weltkriege, eine Legende und eine mutige und zugleich verzweifelte Protagonistin finden in "Die Mittagsfrau" zusammen und vereinen sich zu einer Erzählung, die an Dichte kaum zu überbieten ist. Julia Franck hat für dieses Meisterwerk, das übrigens von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert ist, zu Recht den deutschen Buchpreis bekommen. Von mir gibt es also eine deutliche Leseempfehlung.
 
Zusätzliche Infos:
Titel: Die Mittagsfrau
Autorin: Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin. 1997 erschien ihr Debüt ›Der neue Koch‹, danach ›Liebediener‹ (1999), ›Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen‹ (2000) und ›Lagerfeuer‹ (2003). Sie verbrachte das Jahr 2005 in der Villa Massimo in Rom. Für ihren Roman ›Die Mittagsfrau‹ erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Roman ›Rücken an Rücken‹ (2011).
Julia Francks Roman ›Lagerfeuer‹ wurde 2012/13 für das Kino unter der Regie von Christian Schwochow unter dem Titel ›Westen‹ verfilmt.
Taschenbuch: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erschienen: April 2009
ISBN: 978-3-596-17552-9

Rezension: Kakerlaken

Kakerlaken - Jo Nesbø

Reiheninfo:
  1. Der Fledermausmann
  2. Kakerlaken
  3. Rotkehlchen
  4. Die Fährte
  5. Das fünfte Zeichen
  6. Der Erlöser
  7. Schneemann
  8. Leopard
  9. Die Larve
10. Koma
11. Durst

Beschreibung des Verlages:
In Bangkok wurde der norwegische Botschafter ermordet. Harry soll die thailändische Polizei unterstützen und taucht tief ein in die Unterwelt einer Stadt, in der Moral und Gesetz keine Rolle spielen. Dabei findet er mehr über den Ermordeten heraus, als seinen Vorgesetzten lieb ist.

Meine Meinung:
Es freut mich sehr, dass ich dieses Buch endlich aus dem SuB gezogen und gelesen habe. Klar, das nächste Buch von Jo Nesbø, das ich lesen werde, wir der erste Band der Reihe um den Ermittler Harry Hole sein. Es spielt zwar nicht wirklich eine Rolle, in welcher Reihenfolge man die Bände liest - wie oft bei Krimireihen - trotzdem tauchen Szenen aus der Vergangenheit auf, die ich gerne noch einmal im richtigen Kontext erleben will.
Die Komplexität der Erzählung rund um Harry Hole hebt sich in erfrischender Weise von anderen Krimis ab. Ich habe ausserdem nicht nur viel über das Leben und Arbeiten in Bangkok erfahren, sondern auch etwas über die ambivalenten Beziehungen zwischen Kriminalität und Polizei, Touristen und Einheimischen.
Auch wird die Genialität des Ermittlers gekonnt unterstrichen, ohne ihn dabei zu glorifizieren. Vielmehr passt sein Erfolg im Beruf zu seiner Einsamkeit,  seinen Eskapaden, seiner Labilität und einigen Erlebnissen in seiner Vergangenheit. Dies macht ihn glaubwürdig und auf eine spezielle Art und Weise liebenswert. Ausserdem zeichnet ihn aus, dass er bereit ist, alles für seine Überzeugungen zu geben.

Schreibstil und Handlung:
Vom Schreibstil kann isch sagen, dass er fesselnd war. Äusserst dicht und komplex wird die Geschichte erzählt und sorgt so für einen Sog, der mich das Buch kaum mehr aus der Hand legen liess. Auch die sachlichen und präzisen Beschreibungen, die Zugleich die Schönheit und  alle Abgründe von Bangkok erfassen und so eine tolle Kulisse für diesen spannenden Krimi skizzieren konnten, haben mich überzeugt.
Lediglich einige wenige Längen im Aufbau der Handlung - zu viele unnötige Details auf zu vielen Seiten - haben mich in der Mitte des Buches einmal kurz stocken lassen. Ansonsten ist die Gesamtidee sehr gelungen und erst gegen Ende habe ich langsam aber sicher geahnt, wo und wie die verschiedenen Spuren zusammenlaufen könnten und war dann trotzdem noch einmal von der Komplexität dieser ganzen Verstrickungen überrascht. Ich persönlich mag es ja sehr, wenn man beim Lesen mitdenken muss und nicht einfach nur unterhalten wird. Wohl genau deshalb lege ich mich so gerne mit Harry Hole an.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle diesen Band der Krimireihe um Harry Hole an alle weiter, welche sich gerne intensiv mit einer Erzählung auseinandersetzen und miträseln wollen. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es sinnvoll ist, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen und werde diese Reihenfolge ab jetzt auch einhalten.

Zusätzliche Infos:
Titel: Kakerlaken
Originaltitel: Kakerlakkene
Autor: Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Die Hollywood-Verfilmung seines Romans Schneemann wurde von Martin Scorsese produziert. Jo Nesbø lebt in Oslo.
» Deutsche Website über Jo Nesbø
» Jo Nesbøs internationale SeiteTaschenbuch: 432

Sprache: Deutsch

Originalsprache: Norwegisch
Verlag: Ullstein
Erschienen: 13.05.2009
ISBN: 13 9783548280493 

Gemeinsam Lesen, 13.2.18

Gemeinsam Lesen ist eine von Asaviel ins Leben gerufene Aktion,
die nun von den Schlunzen fortgeführt wird.
Guten Morgen ihr Lieben

Diese Woche war wie verhext. Ich bin kaum zum Lesen gekommen oder war so erschöpft, dass ich gar nicht mehr zum Buch greifen konnte. Neuer Dienstag, neues Glück. Ich werde heute mit einem neuen Buch beginnen und freue mich schon sehr darauf.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich beginne heute mit "Die Mittagsfrau" von Julia Franck.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Auf dem Fensterbrett stand eine Möwe, sie schrie, es klang, als habe sie die Ostsee im Hals, hoch, die Schaumkronen ihrer Wellen, spitz, die Farbe des Himmels, ihr Ruf verhallte über dem Königsplatz, still war es da, wo jetzt das Theater in Trümmern lag.

Julia Frankck - Die Mittagsfrau

Beschreibung des Verlages:
1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Was soll ich sagen. Ich möchte heute im Verlauf des Tages oder spätestens am Abend mit diesem Buch beginnen. Schon lange liegt es auf meinem SuB, schon lange schleiche ich darum herum. Seit nun aber die Farbe Orange als Nebenfarbe in der Bookish Rainbow Challenge gefragt wird, habe ich einen guten Grund, endlich damit zu beginnen.

4. Verständnis oder wirres Kopfschütteln? Wie gehen Freunde, Familie und Bekannte mit deiner Lesesucht um? (Bibilotta)
Hatten wir die Frage nicht schon mehrere Male? Aber egal :-)
Sind wir ehrlich: unsere Buchsucht ist wirklich kein Hobby mehr, sondern eine Haltung, eine Lebensweise. So hat aber jede und jeder seine Einstellungen und Überzeugungen und niemand hat das Recht, diese zu verurteilen. Ich denke, dass viele Menschen in meinem Umfeld sehr dankbar und froh sind, dass ich sie mit Buchtipps und Büchern versorge oder weiss, wo die tollen Buchhandlungen zu finden sind. Würde jemand nicht mit dieser Seite meines Lebens klarkommen können, wäre dieser Mensch auch kein Freund, sondern würde wohl mit einem Buch erschlagen werden :-)

Was lest ihr gerade? Kennt ihr mein aktuelles Buch schon? Ich beantworte gerne eure Kommentare bei einem Ggenbesuch.

Habt noch einen schönen Tag mit vielen spannenden Lesestunden und ich schicke euch die Sonne vorbei
Livia

Gemeinsam Lesen, 6.2.2018

Gemeinsam Lesen ist eine von Asaviel ins Leben gerufene Aktion,
die nun von den Schlunzen fortgeführt wird.
Hallo ihr Lieben

Endlich bin ich wieder einmal bei der Aktion "Gemeinsam Lesen" dabei und dies mit einem sehr spannenden Krimi. Ich habe dieses Buch am Wochenende begonnen und möchte heute Abend unbedingt ein wenig vorankommen mit dem Lesen.
Viel Spass mit meinen Antworten:

 1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Kakerlaken von Jo Nesbø und bin aktuell auf Seite 98.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Harry hatte keine Ahnung, wie viele Prostituierte er im Laufe seiner Karriere bereits verhört hatte, er wusste nur, dass es ziemlich viele waren.

Kakerlaken - Jo Nesbø
Beschreibung des Verlages:
In Bangkok wurde der norwegische Botschafter ermordet. Harry soll die thailändische Polizei unterstützen und taucht tief ein in die Unterwelt einer Stadt, in der Moral und Gesetz keine Rolle spielen. Dabei findet er mehr über den Ermordeten heraus, als seinen Vorgesetzten lieb ist. 

http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/schneemann-9783548281230.html3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Vor ein wenig mehr als einem Jahr - wie nur die Zeit verfliegt - habe ich "Schneemann" von Jo Nesbø gelesen und war komplett begeistert. Auch "Kakerlaken" Buch gefällt mir sehr gut, es ist total spannend und mitreissend.
Der Anfang von "Kakerlaken" hat mich nicht nur gefesselt, sondern auch berührt. Es werden nämlich sehr viele persönliche Details aus dem Leben des Ermittlers Harry Hole verraten. Was mir jetzt klar ist: ich werde schon bald den ersten Band dieser Reihe kaufen und dann die Bücher nach und nach in der richtigen Reihenfolge lesen.
Aber auch dann, wenn man nur zu einem einzelnen Band greifen will oder kann, sind die Bücher um Harry Hole spannend, fesselnd, tiefgründig und überraschend.

4. Macht ihr bei Lese-Challenges von den anderen Blogs auch mit oder nicht? Wenn ja, was gefällt euch bei den Lese-Challenges? Wenn nein, was gefällt euch nicht bei den Lese-Challenges? (Barbara)
Ich gehe nun davon aus, dass die Frage lautet, ob ich an Lese-Challenges teilnehme und was mir daran gefällt. Ja, ich nehme an solchen Challenges teil und zwar an der Cover-Challenge und der Bookish Rainbow-Challenge. Diese Challenges habe ich mir ausgewählt, weil es dabei nicht um den Inhalt der Bücher, sondern lediglich um das Cover geht, dies kommt mir sehr gelegen.
Grundsätzlich mag ich an Challenges den Austausch mit anderen Buchsüchtigen, die Motivation zum Lesen und vor allem auch die neuen Herausforderungen, denen ich mich stellen kann.

An welchen Challenges nehmt ihr teil? Was könnt ihr mir alles empfehlen?

Heute Nachmittag oder spätestens Abend werde ich euch besuchen kommen und freue mich auf eure Beiträge.
Alles Liebe
Livia

Es war einmal eine junge, aufmüpfige Stundentin...

Guten Morgen ihr Lieben

https://samtpfotenmitkrallen.blogspot.ch/2012/03/gerade-gelesen_15.html
Am Wochenende wurde hier Ordnung geschaffen und dabei ist mir ein Text "in die Hände" gefallen, den ich im ersten Jahr meines Studiums geschrieben und über den ich mich gestern köstlich amüsiert habe. In diesem ersten Studienjahr (das war 2011/12) besuchte ich ein Semester lang jeweils am Freitag von 9.00 - 12.00 Uhr einen Kurs, der so chaotisch und unprofessionell organisiert war, dass ich die Dozenten nicht ernst nehmen konnte. Der einzige Vorteil: vom ersten Tag an lag auf dem Tisch im Unterrichtszimmer ein grosser Stapel Bücher. Alles waren Klassiker der Weltliteratur. Eine unserer Aufgaben war es, nach jedem Kurstag ein Buch mitzunehmen und eine Woche später wieder in den Kurs zu bringen, nachdem wir es sieben Tage lang mit uns herum getragen hatten. Ob wir das Buch lesen wollten, war uns überlassen. Ich habe die Bücher natürlich immer gelesen.

Einmal zu oft fehlte ich in diesem Kurs aber und schrieb über "Candide" von Voltaire deshalb folgenden Text als "Strafarbeit":


Candide und Reisen in einem Text

Zwei in eins ist Kunst und nicht Arbeit!
Nicht unbedingt ein Klassiker der Reiseliteratur, aber ein Klassiker von Voltaire hat mich dazu bewogen, diesen Text auf diese Art und Weise zu schreiben. Wenn man jegliche philosophischen Anschauungen weglässt, reist Candide ein Buch lang hin und her und schlussendlich gleicht seine Geschichte einer Odyssee in die Hässlichkeit, der er nie entkommen kann. Und schon wieder ist es philosophisch geworden. Dies liegt mitunter auch daran, dass dieser Text ohne Philosophie gar nicht auskommt (also nicht meiner, sondern der von Voltaire). Wenn nicht diese unglaublich komischen und zuweilen richtiggehend absurden Geschicke und Missgeschicke sowie alle weisen Menschen und ungebildeten Barbaren nicht wären, würde Candide nicht reisen. Weder durch die Welt, noch in irgendwelche Abgründe der Menschheit. Somit wird aus diesem Buch klar (man beachte den leicht sarkastischen – oder vielleicht auch zynischen – Unterton, er dient der Überleitung), dass es sowohl gebildete, wie auch dumme Menschen gibt, um Reisen zu machen, oder die man auf Reisen antrifft.
So zum Beispiel diese Menschen, welche wir täglich unterwegs im Zug antreffen und welche immer ganz laut über irgendwelche spannenden Dinge (wo man ist, wann man ankommt, ob der Nachbar stinkt oder nicht, usw.) sprechen müssen und dies natürlich am Telefon tun (das wären dann wohl die Dummen) und die, welche sich darüber aufregen aber ganz nach dem Motto „der Klügere gibt nach“ einfach schweigen und nur Grimassen schneiden (das müssten jetzt eigentlich die Gebildeten sein, macht aber keinen Sinn).
Solche Menschen hat wohl auch schon Voltaire gekannt (abgesehen von der Tatsache, dass es zu seiner Zeit weder Züge noch Handys gegeben hat). Und genau diese Menschen, also zum Beispiel die eigentlich nicht sehr gebildete aber mit Äusserlichkeiten überzeugende Blondine, oder der alte aber vom Leben gezeichnete Mann, sind Klischees, aber Teil von solch unterhaltsamen Gebilden wie „Candide“, welche ja genau mit diesen Klischees spielen.
Das Problem daran ist nur, dass es tatsächlich solche Menschen gibt und dass Voltaire ihnen wohl eine Chance geben wollte, sich in Selbsterkenntnis zu üben. Nur leider hat es nicht gefruchtet. Die Menschen sind immer noch so wie damals und sie diskutieren immer noch darüber, was Voltaire eigentlich gemeint hat (dies natürlich, um gebildet zu klingen, auf dem Weg nach Hause aber telefonieren sie ganz laut und sprechen dabei über sehr viele überaus unnötige Dinge). Und die Menschen reisen immer noch gerne. Obwohl Candides Reise eher einer Flucht als einer Vergnügungsfahrt gleicht (die allerdings ab und zu doch einige Vergnügen beinhaltet), ist es in meinen Augen eine Reise. Und zwar nicht nur eine philosophische Reise (zu sich selber/ans Ende der Welt/ in seine Mitte) sondern tatsächlich eine Bewegung von A nach B. Das also, was Tausende von Menschen (aus welchen Gründen auch immer) täglich, stündlich und einfach immer tun. Logisch will ich niemandem, der gerade so richtig verfolgt wird unterstellen, dass er seine „Reise“ geniesst. Aber trotzdem will ich behaupten, dass auch diese Menschen (vielleicht nicht während der Flucht aber Jahre danach, oder vielleicht auch nicht sie selber sondern ihre Nachkommen) einen Zweck in dieser Reise sehen können oder vielleicht auch einige positive Aspekte einer solchen Verschiebung von A nach B erfahren.
Und obwohl ich jetzt natürlich noch ganz lange und ausführlich über dieses Thema philosophiert hätte, bin ich langsam aber sicher am unteren Rand dieser Seite angelangt und werde diesen Text nun endlich versenden können. Mein Text geht also auf Reisen. Nimmt mich ja wunder, wohin ihn diese Reise führt.

Rezension: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! - Dora Heldt

Beschreibung des Verlages:
Dora Heldt at her best!
»Ich bin genauso gut situiert wie du!« Dass ausgerechnet Walter (69) zu dem kleinen Kreis wohlhabender Senioren gehören soll, die eine exklusive Reise an die Schlei gewinnen können, wurmt Papa Heinz (75) gewaltig. Als sein Schwager mit einer kleinen Trickserei auch Heinz die Mitfahrt ermöglicht, ist der wieder versöhnt. Mit schickem Anzug und großen Erwartungen machen sich die beiden auf den Weg.
Zu ihrer Enttäuschung wirken die meisten Mitreisenden längst nicht so vermögend, wirklich elegant ist eigentlich nur Finchen (75), die von ihrer Großnichte, der Radiojournalistin Johanna (40) begleitet wird. Als sie statt einem Drei-Gänge-Menü nur Würstchen auf Pappteller erhalten und Walter sein Bier auch noch selbst bezahlen muss, geht ihnen auf, dass sie »exklusiv« mit »all inclusive« verwechselt haben ... 

Meine Meinung: 
Ich wollte mit einer leichten Lektüre in den Februar starten und da ich in andere Bücher nur hineingelesen habe und mich nicht wirklich festlegen konnte, wurde "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" von Dora Heldt meine erste Februarlektüre. Schon "Jetz mal unter uns..." der gleichen Autorin hat mich bestens unterhalten, weshalb ich mir sicher war, auch hier wieder kurzweilige Unterhaltung anzutreffen.
Und dies war dann auch der Fall. Nicht selten habe ich den Kopf geschüttelt über die Dreistigkeit einiger und der kreativen Herangehensweise anderer Protagonisten. Plötzlich werden harmlose Reisende zu Ermittlern und Opfern zugleich, über Liebeskummer muss hinweggetröstet werden und die Angehörigen, welche zuhause bleiben mussten/durften, mischen auch noch tüchtig mit. Handlung und Schreibstil haben sehr gut harmoniert und auch die Grundidee hat mich total überzeugt. Ausserdem haben die liebevoll beschriebenen Figuren, die malerische Ortschaft und das heruntergekommene Hotel wunderbar zusammengepasst.

Schreibstil und Handlung:
Wie bereits von Dora Heldt gewohnt, wird mit einer klaren und präzisen Sprache, intelligentem Wortwitz und amüsanten Beschreibungen für beste Unterhaltung gesorgt. So werden Alltagssituationen, die wir alle so oder ähnlich kennen, aufsummiert und zu einem kurzweiligen Ganzen zusammengefügt, das wirklich Spass macht.
Die Handlung selber ist direkt aus dem Leben gegriffen und eine perfekte Mischung aus einer gesellschaftskritischen Erzählung mit Aktualitätsbezug und der pointierten Beschreibung einer genau beobachtenden und humorvollen Autorin. Für eine Werbefahrt werden nämlich "wohlsituierte Senioren" zu einem Preisausschreiben animiert, bei dem es natürlich nicht mit rechten Dingen zugeht und die Gewinner schliesslich in eine Absteige in einem sonst schönen Ferienort gelockt werden. Vieles geht schief, die Protagonisten werden hellhörig, sammeln Beweise und sind zugleich in einen Krimi, ein Beziehungsdrama und diverse Familienzwiste involviert. Für gute Laune ist also definitiv gesorgt und als dann immer mehr Personen auftauchen und sich in das Geschehen einmischen, ist das Chaos perfekt.

Meine Empfehlung:
Wie ihr euch unschwer denken könnt, empfehle ich diesen sehr unterhaltsamen Roman gerne weiter und zwar nicht nur für Urlaubsreisen, sondern für alle Momente, in denen ihr ein wenig Humor gebrauchen könnt.

Zusätzliche Infos:
Titel: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!
Autorin: Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt.
Taschenbuch: 352 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: dtv
Erschienen am:

Februarlesen bei Francis Dancis

Hallo und guten Nachmittag ihr Lieben

Einmal mehr sitze ich im Zug und habe ein wenig Zeit, diesen Post zu tippen. Es ist strahlend schönes Wetter und eigentlich wirklich total schade, dass ich schon den ganzen Tag am Computer sitze und Konzerte organisiere, Stunden für meine Schüler vorbereite und ach ja, da war noch eine Masterarbeit...
Zum Glück habe ich auf Instagram gesehen, dass Franziska (Francis Daencis) ein tolles Lesewochenende veranstaltet, das zwar schon heute Mittag begonnen hat, aber bis Sonntag dauern wird. Ich kann erst bei der Lesenacht heute Abend einsteigen (und freue mich total darauf) und werde am Wochenende wohl auch nicht zu viel zum Lesen kommen, da ich aber aktuell sehr flexibel im Einteilen meiner Arbeit bin, wird das schon irgendwie klappen. Franziska wird sowohl auf ihrem Blog als auch auf Instagram Updates posten und ich werde zumindest hier auf meinem Blog teilnehmen und vielleicht auch einzelne Bilder auf Instagram posten, mal sehen, was zeitlich möglich ist.
Fraencis hat sich selber ein paar Challenges überlegt und aktualisiert stündlich HIER

Die Challenges von Franziska:

  1. Beende zwei Bücher.
  2. Lies ein Buch mit einem winterlichen Cover oder mit einem Cover passend zum Valentinstag.
  3. Lies ein Buch deines Lieblingsgenres.
    Ich werde sehen, ob ich auch mithalten kann, oder ob ich mir am Ende meine eigenen Ziele setze. Die Idee von zwei Büchern ist aber spannend. Ich schaue einmal, was ich selber alles schaffen kann.
    Ganz unten an diesem Post werde ich euch jeweils auf dem Laufenden halten. Ist noch jemand mit von der Partie? Meldet euch gerne direkt bei Franziska an und lasst mir gerne einen Kommentar da, damit ich euch besuchen kann.

    Meine Challenges:

    1. Beende ein ganzes Buch
    2. Rezensiere dieses Buch
    3. Beginne mindestens ein zweites Buch

    Überblick:

    Bisher gelesene Seiten: 352 Seiten (Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen - Dora Heldt) + 40 Seiten (Kakerlaken - Jo Nesbø)
    Gelesene Bücher: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen - Dora Heldt


    Meine Updates:


    Freitag, (Lesenacht)

     

    20 Uhr – Welche Bücher hast du dir für das Lesewochenende vorgenommen?

    Für heute Abend habe ich mir auf jeden Fall einmal "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" von Dora Heldt vorgenommen.
     
    Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! - Dora Heldt

    Beschreibung des Verlages:
    Dora Heldt at her best!
    »Ich bin genauso gut situiert wie du!« Dass ausgerechnet Walter (69) zu dem kleinen Kreis wohlhabender Senioren gehören soll, die eine exklusive Reise an die Schlei gewinnen können, wurmt Papa Heinz (75) gewaltig. Als sein Schwager mit einer kleinen Trickserei auch Heinz die Mitfahrt ermöglicht, ist der wieder versöhnt. Mit schickem Anzug und großen Erwartungen machen sich die beiden auf den Weg.
    Zu ihrer Enttäuschung wirken die meisten Mitreisenden längst nicht so vermögend, wirklich elegant ist eigentlich nur Finchen (75), die von ihrer Großnichte, der Radiojournalistin Johanna (40) begleitet wird. Als sie statt einem Drei-Gänge-Menü nur Würstchen auf Pappteller erhalten und Walter sein Bier auch noch selbst bezahlen muss, geht ihnen auf, dass sie »exklusiv« mit »all inclusive« verwechselt haben ...

    Welche weiteren Bücher ich mir vornehmen werde, schaue ich dann nach und nach. Und jetzt wird endlich gelesen, ich freue mich schon :-)


    21 Uhr – Die erste Stunde ist um: hast du schon viel lesen können?

    Ich habe vorhin gerade die ersten fünfzig Seiten geschafft. Jetzt mache ich mir erst mal mein Abendessen fertig und dann kann wieder gelesen werden. Nach dem Essen schaue ich auf jeden Fall einmal bei euch allen vorbei, das habe ich bis jetzt noch nicht geschafft und das will ich unbedingt machen, um einmal alle eure Bücher zu sehen und euch kennen zu lernen :-)

     

    22 Uhr – Beschreibe dein aktuelles Buch in drei Hashtags!

    Da muss ich gar nicht lange überlegen. Meiner Meinung nach passen #unterhaltsam #leicht und #einfallsreich am besten zu den bisher gelesenen Seiten. Ich komme auf jeden Fall gut voran und hoffe, weiterhin nur so durch die Seiten zu fliegen.


    23 Uhr – Welches Buch empfiehlst du im Moment besonders oft? Wieso?

    Aktuell empfehle ich fast permanent "Was man von hier aus sehen kann". Dieses Buch hat mich im letzten Jahr (repektive im Dezember 2017) so sehr beschäftigt, aufgewühlt, schockiert und zugleich mit den liebevollen Schilderungen der Figuren und ihren Lebenshinhalten berührt und positiv gestimmt, dass ich gar nicht mehr aufhören kann, dieses Buch zu empfehlen. Mariana Leky ist ein intelligentes, teifgründiges und poetisches Werk gelungen, das aufrüttelt und uns dankbar sein lässt für jeden Moment und jeden lieben Menschen, den wir in unserem Leben haben.


    24 Uhr – Es ist Mitternacht: wie hältst du dich wach?

    Da ich eigentlich nie vor Mitternacht ins Bett komme, sondern meistens erst zwischen 1.00 und 2.00, macht mir diese Zeit nicht viel aus. Klar, ich bin nicht mehr topfit, aber mein normaler Tagesablauf ist ja auch sonst so gestaltet, dass ich um diese Zeit langsam zur Ruhe kommen und mich ein wenig erholen kann, bevor es dann wirklich schlafen geht.


    1 Uhr – Die Lesenacht endet offiziell. Wie viel hast du gelesen?

    In der letzten Stunde habe ich nicht mehr so viel gelesen und bin noch ein wenig im Internet gesurft. Die ersten 158 Seiten meines Buches habe ich aber geschafft und werde nun im Bett noch ein wenig weiterlesen. Ich freue mich schon darauf, dass es morgen wieder weitergeht und bin gespannt auf die Fragen.



    Samstag:

     

    22.44 Uhr

    Gestern nach der Lesenacht habe ich noch ein wenig weitergelesen und heute habe ich immer mal wieder in meinen Pausen zum Buch gegriffen. Nun bin ich auf Seite 302 und möchte das Buch noch beenden. Die Rezension tippe ich dann gleich oder vielleicht auch erst morgen früh. Ausserdem überlege ich mir noch, mit welchem Buch ich weiterfahren möchte.


    01.41 Uhr

    Ich habe das Buch "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" vorhin ausgelesen und rezensiert und bin noch ein wenig im Internet gesurft. Nun wähle ich noch aus, was ich als nächstes Lesen möchte und gehe dann wohl langsam aber sicher ins Bett. Schlaft gut :-)



    Samstag:

     

    12.00 Uhr

    Ich habe vorhin eine knappe Stunde gelesen. Weil ich aber mit Hungergefühlen zu kämpfen hatte, konnte ich mich nicht so gut konzentrieren (und das Essen ist jetzt auch erst einmal im Ofen, bevor ich dann wieder an die Masterarbeit sitze). In meinem Buch "Kakerlaken" von Jo Nesbø habe ich nur die ersten vierzig Seiten geschafft, werde aber am Nachmittag in einer Pause wieder ein wenig weiterlesen können.
    Kakerlaken - Jo Nesbø

    Beschreibung des Verlages:
    In Bangkok wurde der norwegische Botschafter ermordet. Harry soll die thailändische Polizei unterstützen und taucht tief ein in die Unterwelt einer Stadt, in der Moral und Gesetz keine Rolle spielen. Dabei findet er mehr über den Ermordeten heraus, als seinen Vorgesetzten lieb ist.
     

    Lese-Statistik Januar 2018

    Guten Vormittag ihr Lieben

    Wie es so ist mit dem ersten Monat des Jahres, habe auch ich ganz viele Vorsätze gemacht. Vor allem soll - wie immer - viel gelesen und der SuB abgebaut werden. Ausserdem möchte ich mich an die Regel von maximal je zwölf Buchkäufen und zwölf Rezensionsexemplaren im ganzen Jahr halten. Ob ich das schaffen kann? Alles scheint möglich. Aber das Jahr ist ja auch immer noch eher jung :-)

    Was mir aber sicher helfen wird: am Wochenende nehme ich mir Zeit zum Planen und Aufarbeiten. Zum ersten Mal in meinem Leben plane ich (haltet euch fest, ich kann jetzt noch kaum glauben, dass ich dies wirklich schreiben will) mein ganzes Jahr bis Dezember komplett. Und zwar ist mir dies möglich, weil mein Studium im Juni beendet sein wird. Fertig. Aus und vorbei. Natürlich freue ich mich auf ganz viel Unabhängigkeit, habe zugleich aber auch Angst vor der Ungewissheit, die im Musikerberuf, wo man nicht einfach eine Bewerbung schreiben und so eine Stelle oder die Chance auf eine Stelle bekommen kann (auch nicht mit zwei Masterabschlüssen) sicher grösser ist, als in anderen Branchen, wohl ein Leben lang vorherrscht. Aber dies ist ja auch spannend und da ich ab Mitte Juni endlich nicht mehr auf Antworten und Termine der Hochschule angewiesen sein werde, plane ich bis Dezember vor. Konzerte, Reisen, Freizeit (ganz wichtig, vergesse ich immer und habe dann keine) und grössere Projekte. Ausserdem - und darauf wollte ich eigentlich hinaus - werde ich endlich eine Wunschliste schreiben. Ich werde alle begonnen Listen und Notizzettel sammeln und eine Liste mit den Büchern erstellen, die ich wirklich haben und lesen will. Und diese Liste werdet ihr vielleicht sogar schon bald auf meinem Blog finden.

    Nun aber - bevor das hier ausartet, ich sitze gerade im Zug, habe also Zeit - präsentiere ich euch voller Stolz meine nicht so vielen, aber dafür auch nicht so dünnen Bücher aus dem Monat Januar und möchte deutlich und gross und dick und fett darauf hinweisen, dass ich neben einem Fachbuch, das ich für meine Masterarbeit benötige und das nicht in der Statistik hier auftauchen wird, weil es ein Opernführer ist, den man so oder so nicht am Stück oder vielleicht auch gar nie ganz liest, KEINE NEUZUGÄNGE zu vermelden habe. Keine. Liebe Marina, wenn du das hier liest: ha :-)

    Diese Bücher habe ich im Januar 2018 gelesen (der Klick aufs Bild führt zur Verlagsseite):
    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Weihnachten-mit-dir/Debbie-Johnson/Heyne/e524562.rhd
    https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Weihnachtsdorf/Petra-Durst-Benning/Blanvalet-Hardcover/e506513.rhd#info
    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Buchliebhaber/Charlie-Lovett/Goldmann-TB/e523824.rhd
    https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Perlenschwester/Lucinda-Riley/Goldmann/e507459.rhdhttps://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Stirb-Schaetzchen-stirb/J-D-Robb/Blanvalet-Taschenbuch/e258147.rhd#info
    https://www.rowohlt.de/paperback/nils-mohl-es-war-einmal-indianerland.html

    Und hier meine Rezensionen:
    Zum Schluss noch alle Zahlen auf einen Blick:
    Gelesene Bücher: 7
    Somit in die Leseeule: 7 Franken
    Gelesene Seiten: 2768 Seiten
    Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 89.3 Seiten
    Neuzugänge: keine, jeaaah
    SuB am Monatsbeginn: 170
    Aktueller SuB: 163
    Differenz: -7