25. Gemütliches Lese-Miteinander

Hallo ihr Lieben

Ich freue mich schon auf heute Abend. Ab 18.00 Uhr werden wir ganz gemütlich und hoffentlich bei viel Sonne miteinander lesen. Wir lesen zum Thema Vergangene Zeiten. Lest historische Romane, Biografien, Erlebnissberichte und stellt euch auf ganz viele Fragen zum Thema ein (keine Angst, jede Lektüre ist erlaubt).

Vielleicht macht ihr ja dann noch ein wenig Werbung und lasst mir dann einfach den Link zu eurem Startpost da, damit wir uns alle gegenseitig besuchen können.

Bis später und ganz liebe Grüsse
Livia


Wer liest mit?

    Was geschieht heute?
    • 18.00 Uhr: Start, Vorstellungsrunde
    • 19.00 Uhr: 1. Update
    • 20.00 Uhr: 2. Update
    • 21.00 Uhr: 3. Update
    • 22.00 Uhr: 4. Update
    • 23.00 Uhr: letztes Update, Fazit

    18.00 Uhr
    Es ist 18.00 Uhr und ich sitze auf meinem Balkon in der Sonne. Sobald es kühler oder dunkler (oder beides) wird, ziehe ich mich in meinen Lesesessel und später vielleicht auch gleich in/auf mein Bett zurück. Da ich fast alles erledigt habe, was ich heute erledigen wollte und nur noch ein wenig aufräumen muss, sollte ich auch ordentlich zum Lesen und Besuchen kommen.

    1. Welches Buch liest du heute und auf welcher Seite startest du?
    2. Wo liest du? Zeigst du uns vielleicht deinen Leseplatz?
    3. Und nun bin ich natürlich noch gespannt, was du dir zum Abendessen/Knabbern/Trinken gönnst :-)

    1. Ich lese gerade "Die Kinder der Rothschildallee" von Stefanie Zweig und starte auf Seite 148. Wer weiss, vielleicht schaffe ich es sogar, das Buch heute zu beenden, das wäre toll.

    Die Kinder der Rothschildallee - Stefanie Zweig

    Beschreibung des Verlages:
    Der Boykott der jüdischen Geschäfte im April 1933 nimmt dem Kaufmann Johann Isidor Sternberg jede Hoffnung auf eine Zukunft in Deutschland. Er, seine Frau Betsy, die Kinder und Enkel werden zu Aussätzigen in ihrer geliebten Heimatstadt Frankfurt. Die Nazis nehmen ihnen Arbeit, Sicherheit und schließlich die Heimat. Die Bedrohung ihres Lebens wird für die jüdische Familie Sternberg zur schrecklichen Normalität.

    2./3. Wie gesagt starte ich auf dem Balkon. Den zeige ich euch gleich zusammen mit meinem Abendessen (Kartoffel-Gemüse-Gratin mit einem Glas Wein). Später ziehe ich mich wohl auf meinen Lesesessel und in/auf mein Bett zurück.



    19.00 Uhr
    Und schon ist die erste Stunde vorbei. Ich hoffe, dass ihr es euch schon total gemütlich machen konntet, das Essen und die Sonne so geniessen konntet, wie ich und möchte gleich die nächste Fragen stellen.

    4. Liest du oft historische Romane/Erlebnisbereichte, welche dich in eine andere Zeit entführen?
    5. Hast du dein heutiges Buch bewusst zum Thema gewählt? Inwiefern passt es zu unserem heutigen Motto?


    4. Nun ja, gerade mit Mittelalterromanen tue ich mich ja oft ein wenig schwer. Leider. Irgendwie sind mir diese Bücher manchmal ein wenig zu langatmig und zu romantisch verspielt. Schliesslich war das Mittelalter eine ziemlich derbe Zeit. Ausserdem fehlt mir da immer wieder auch der Anspruch an den Leser.

    5. Na klar, ich habe ja auch das Motto gewählt :-) Ich bleibe aber bewusst beim Zeitzeugenbericht und werde auch - sollte ich dieses Buch heute beenden - nachher gleich zu einem weiteren Buch zum Thema greifen.


    20.00 Uhr

    Es ist schon 20.00 Uhr und erst langsam wird es dunkel, Wahnsinn.
    Ich hoffe, dass ihr bis jetzt einen schönen Leseabend hattet. Nun würde ich euch gerne bitten, ein paar Details zu eurem Buch loszuwerden :-)

    6. Faszination Mittelalterroman/historischer Roman, etwas, das ich fast gar nicht nachvollziehen kann, weil ich leider nicht nur gute Erfahrungen damit gemacht habe. Kannst du mir einen Mittelalterroman/historischen Roman mit Handlung vor 1900 empfehlen, der dich wirklich überzeugt hat?
    7. Und nun würde ich gerne wissen, was dir an deinem aktuellen Buch besonders gut gefällt, und was weniger.

    6. Obwohl ich nicht nur gute Erfahrungen gemacht habe, würde ich euch gerne eine Rezension zu einem Buch verlinken, das mich wirklich überzeugt hat. Es handelt sich dabei um "Hexenliebe" von Marita Spang und überzeugt mit fundierter Recherchearbeit und authentisch geschilderten Figuren.

    7. An meinem aktuellen Buch gefällt mir vor allem, dass es sich so leicht liest. Es ist unterhaltsam, hat aber trotzdem genügend Tiefgang und nähert sich vorsichtig einem schwierigen Thema an. Obwohl es der zweite Teil einer Reihe ist (und ich den ersten Teil nicht gelesen habe), fehlt mir bis jetzt nichts. Die Geschichte wird einfach mit den aktuellen Figuren, die alle nun langsam aber sicher im "heiratsfähigen Alter" sind, weitererzählt. Ich kann mir vorstellen, dass im ersten Band vor allem auf die Kindheit eingegangen worden ist, was aber nun gar kein Versäumnis darstellt.
    Diese Geschichte einer jüdischen Familie, die miterleben muss, wie ihr Heimatland Deutschland mehr und mehr zu einem gefährlichen Ort wird und wie ihre mittlerweile erwachsenen Kinder zusätzlich zu dieser schwierigen Situation den Kopf verlieren, wird sehr authentisch dargestellt. Die Autorin zieht viele Parallelen zu ihrer eigenen Biografie und die Leichtigkeit der ersten zweihundert Seiten weicht mehr und mehr einer bedrückenden Stimmung.
    Weniger gut gefällt mir, dass die ganze Erzählsprache irgendwie sehr bieder und belehrend daherkommt und es scheint fast ein wenig so, als würde ich ein Buch aus einer wesentlich frauenverachtenderen Zeit (wo Frauen ausschliesslich jungfräulich in die Ehe gehen, hundert Kinder gebären und gute Mütter sein mussten), als den frühen Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts und obwohl ich die Sprache sonst total mag, weil sie so flüssig durch die Geschichte führt, frage ich mich ein wenig, was denn nun wirklich die Meinung und Haltung der Autorin ist. Andererseits könnte man aber auch anmerken, dass sie ziemlich so schreibt, wie damalige Mütter und Väter gedacht haben, was dann wieder sehr gut passen würde. Ihr seht, nicht ganz einfach zu entscheiden :-)


    21.00 Uhr
    Oh, Schreck. Schon wieder Zeit und ich komme definitiv nicht nach beim Tippen. Lesen läuft gerade auch nicht so, aber das Stöbern auf euren Blogs passt mir gerade besser. Nur wird es im Buch jetzt sogar noch richtig spannend, also werde ich doch noch ein wenig lesen.
    Was mich als Schweizerin, die sich in der Schule vermehrt mit der Tellsgeschichte und anderen (zwar spannenden, historisch aber definitiv an den Haaren herbeigezogenen) Legenden befassen musste und wichtige historische Ereignisse der Neuzeit jetzt mit Lesen aufarbeiten will und muss, interessieren würde:

    8. Wie stehst du zu Erlebnis- und Zeitzeugenberichten aus den Weltkriegen? Geht dir das räumlich und historisch zu nahe? Greifst du lieber auf Erzählungen deiner Familie zurück? Liest du gerne Bücher, die im 20. Jahrhundert spielen?


    22.00 Uhr
    Die Zeit fliegt hier nur so. Ich stöbere gerade auch in euren Empfehlungen und Blogs und mache mir die eine oder andere Notiz. Ich habe es ein wenig weiter als bis Seite 200 geschafft, aber das ist es dann auch schon. Aber nun folgt bereits die letzte Frage und um 23.00 Uhr freue ich mich schon auf ein Fazit von euch. Dann wird im Bett noch ein wenig gelesen und morgen kann ich dann das Buch hoffentlich beenden.

    9. Wenn du selber einen historischen Roman schreiben müsstest, mit welcher Zeit würdest du dich am liebsten befassen?

    9. Ich bin mir nicht ganz sicher. Mich interessieren so viele Epochen und Gebiete. Das Mittelalter würde es aber ehr nicht sein, wie ihr sicher schon vermutet habt. Viel eher die Geschichte Nordamerikas zur Zeit der Indianer oder auch Osteuropa um 1950 - 2000. Gerade das ehemalige Jugoslawien und dessen bewegte Geschichte (die aber natürlich bis ins Mittelalter zurückgeht) interessieren mich sehr. Ich würde mich aber vor allem auf die aktuellsten Geschehnisse konzentrieren.


    23.00 Uhr
    Wow, die Zeit ging heute so schnell vorbei, wie schon lange nicht mehr. Und tatsächlich habe ich bis Seite 253 gelesen, in der letzten Stunde kam ich sehr gut voran. Das sind zwar nur ein wenig mehr als 100 Seiten, aber ich habe nicht wirklich viel Zeit ins Lesen investiert. Von dem her passt das schon :-) Ich hoffe, dass euch der heutige Abend genau so viel Spass gemacht hat wie mir und bin natürlich wie immer froh um Anregungen, Wünsche und konstruktive Kritik jeglicher Art.

    Nun lese ich im Bett noch ein wenig und wünsche euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht und danke von ganzem Herzen für eure Teilnahme, die vielen Kommentare und Tipps und die gemütlichen Stunden
    Livia

    Reclamrezension: Der Schuß von der Kanzel

    Der Schuß von der Kanzel - Conrad Ferdinand Meyer

    Klappentext:
    "Frisch und flott ging es in die Predigt hinein und schon war sie über ihr erstes Drittel gediehen...Der Pfarrer hatte im Feuer der Aktion, während seine Linke vor allem Volke gestikulierte, mit der durch die Kanzel gedeckten Rechten instinktiv das geliebte Terzerol wieder hervorgezogen. 'Lobet Gott mit grossem Schalle!' rief er aus, und paff! knallte ein kräftiger Schuss. Er stand im Rauch. Als er wieder sichtbar wurde, quoll die blaue Pulverwolke langsam um ihn empor und schwebte wie ein Weihrauch über die Gemeinde."

    Meine Meinung:
    Diese humorvolle Novelle von Conrad Ferdinand Meyer wollte ich unbedingt schon länger einmal lesen, hatte mir doch damals im Gymnasium "Jürg Jenatsch" des gleichen Autors sehr zugesagt. Tatsächlich finden sich Parallelen in den historischen Handlungen, was auf die guten Hintergrundrecherchen des Autors hindeutet. Jürg Jenatsch als Person wird sogar ab und an erwähnt, was einen besonderen Bezug zwischen den Geschichten und Figuren schafft. So wird beispielsweise auch die historische Figur des General Wertmüllers geschickt in die Handlung eingebaut und übernimmt dabei sogar eine tragende Rolle.
    Die unterhaltsame, auf Streichen, Liebe und historischen Ereignissen basierende Novelle hat mich sehr gut unterhalten und lässt sich natürlich im Reclam-Format bestens unterwegs lesen. Die Sprache wurde - wie es im Vorwort steht - "behutsam" überarbeitet und lässt sich ohne Probleme verstehen. Im Anhang findet sich sogar ein ausführliches Verzeichnis von Wörtern und Wendungen, womit sich das Buch dann auch sehr gut als Schullektüre eignet.

    Meine Empfehlung:
    Diese kleine Reise in die Schweiz, ein historischer Roman gespickt mit viel Humor und Fantasie, kann ich euch nur weiterempfehlen. Aktuell, spannend, mit einem grossen Knall und einer besonderen List gespickt kommt "Der Schuß von der Kanzel" daher und unterhält dabei bestens.

    Zusätzliche Infos:
    Titel: Der Schuß von der Kanzel
    Autor: 1825 in Zürich als Kind des Juristen und Historikers Ferdinand Meyer geboren, freundet sich der sechsjährige Conrad Ferdinand Meyer mit der zwei Jahre jüngeren Johanna Spyri an, die später mit ihren Heidi-Romanen weltberühmt werden wird. Meyer lebt bis zu seiner späten Hochzeit - 1875 im Alter von 50 Jahren - mit seiner Schwester Betsy zusammen, die ihm Beraterin und Sekretärin ist. Er schwankt zwischen der deutschen und der französischen Sprache, übersetzt umfangreich in beide Richtungen und schreibt schließlich auf Deutsch einen Roman und zehn Novellen, die zu den wichtigsten Texten aus der Schweiz des 19. Jahrhunderts zählen. 1898 stirbt Conrad Ferdinand Meyer in Kilchberg bei Zürich nach langer Krankheit in schwerer Depression. (via ex libris)
    Reclam Taschenbuch: 61 Seiten
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 3-15-006944-0

    Ankündigung: gemütliches Lese-Miteinander am Dienstag

    Hallo ihr Lieben

    Lange ists her. Aber nun habe ich tatsächlich wieder einmal Zeit, einen ganzen Abend lang mit euch zu lesen. Und zwar am Dienstag, 28.3.17 ab 18.00 Uhr. Ich bin schon wieder total in Frühlings- und Sommerstimmung (unter anderem, weil ich mich auf einen neuen Balkon freue, den ich hoffentlich nächste Woche bepflanzen, mit neuen Möbeln ausstatten und einweihen kann) und vor allem, weil ich bei der Themenfindung für das nächste GlM in meinen alten Posts gestöbert habe.
    Trotzdem habe ich mich für ein Thema entschieden, das wir hier noch nie hatten und zwar:

    Vergangene Zeiten
    Lest historische Romane, Biografien, Erlebnissberichte und stell euch auf ganz viele Fragen zum Thema ein (keine Angst, jede Lektüre ist erlaubt).

    Wer noch Frgen hat, kann sich jederzeit bei mir melden. Ansonsten freue ich mich natürlich auf viele Teilnehmer und anmelden könnt ihr euch wie immer hier oder direkt unter dem Startpost am Dienstag.

    Ganz liebe Grüsse
    Livia

    Rezension: Arkadien brennt

    Vorsicht Spoiler: dies ist der zweite Teil der Arkadien-Trilogie

    Arkadien brennt - Kai Meyer

    Beschreibung des Verlages:
    Kämpfe zwischen Mafiaclans. Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Die verbotene Liebe zu Alessandro ... Rosa braucht dringend eine Pause von Sizilien. Aber ihr "altes" Leben in New York ist nicht minder kompliziert - auch dort hat sie es jetzt mit mächtigen Vertretern der Mafia zu tun. Außerdem stößt Rosa auf beunruhigende Details über ihren toten Vater. Warum, zur Hölle, spielt dabei immer wieder Alessandro eine Rolle? In Rosa keimt ein schrecklicher Verdacht ...

    Meine Meinung:
    Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine begeisterte Rezension zu "Arkadien erwacht". Schon beim Lesen der letzten Seiten habe ich mir die zwei anderen Bände der Trilogie bestellt und mich riesig gefreut, als mein Paket nach wenigen Tagen eintraf. Nun erst kam ich dazu, endlich auch den zweiten Band zu lesen, Dianas Challenge sei Dank, da greift man plötzlich wieder zu Büchern...spannend :-) Leider muss ich ganz ehrlich gestehen, dass der zweite Band der Trilogie mich nicht so restlos begeistern konnte, wie der erste Band. Sowohl das Cover als auch die ganze Aufmachung, der Schreibstil und die Figuren und auch die ganze Idee waren für mich wieder ein wahres Leseerlebnis. Nur irgendwie konnte mich das Buch dann doch nicht wirklich fesseln. Warum genau, kann ich gar nicht sagen. Nur, dass - mit Ausnahme der letzten paar Seiten - nicht wirklich Spannung aufkam. Und ausserdem (und dass ich das einmal hier schreibe, erstaunt mich) haben mir die magisch-fantastischen Elemente des ersten Bandes total gefehlt. Vor allem die wunderbaren Momente der Verwandlungen, aber auch die spezielle Geschichte zwischen Rosa und Alessandro haben mich im ersten Band komplett überzeugen können und bei mir immer wieder für Gänsehaut gesorgt. Und von dieser ganzen Magie, diesem Sog der Geschichte, blieb mir zu wenig im zweiten Band hängen, auch wenn ich sonst nicht wirklich etwas kritisieren kann. 

    Schreibstil und Handlung:
    Die Handlung hat meiner Meinung nach keine grossen Überraschungen für mich bereitgehalten, aber trotzdem empfand ich die Idee der Geschichte (und auch die Umsetzung), die vielen Ereignisse aus der Vergangenheit, die spannend gestalteten Figuren und die einzelnen Beschreibungen der Schauplätze als sehr gelungen. Zudem hat mich einmal mehr Kai Meyers Erzählstil komplett überzeugt. Seine Sprache blüht richtiggehend und auch wenn für mich zu viel Magie abhandengekommen ist, haben mir auch hier wieder die schön gestalteten Schauplätze, die differenziert ausgearbeiteten Figuren und der Fluss der ganzen Erzählung sehr gut gefallen.

    Meine Empfehlung:
    Nur weil für mich das gewisse Etwas ein wenig gefehlt hat und die Spannung erst gegen Ende aufgekommen ist, ist das kein Grund, diesen zweiten Band nicht weiterzuempfehlen. Im Gegenteil, ich denke, dass ich vielleicht nicht ganz genau das gefunden habe, was ich gesucht habe, bin aber überzeugt, dass dieses Buch euch sehr gut gefallen könnte. Ausserdem bin ich gespannt auf den Abschluss der Trilogie und freue mich schon auf den dritten Teil.

    Zusätzliche Infos:
    Titel: Arkadien brennt
    Autor: Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt.
    Taschenbuch: 416 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsdatum Erstausgabe: 27.09.2010
    ISBN: 978-3-551-31210-5

    Bookish Sunday, 19.3.17

    Und heute bin ich endlich wieder einmal bei der Akton Bookish Sunday von Ines dabei, aber lest selbst:

    Welches Genre wolltest du schon immer mal 'ausprobieren'?

    Leider muss ich ja zugeben, dass mich das Fantasy-Genre damals nur mit den Kinder- und Jugendbuchklassikern (Harry Potter, Panem-Trilogie, Herr der Ringe, Tintenherz-Trilogie, Laura-Reihe) sowie der Buch der Nacht-Trilogie packen konnte. Aktuelle Bücher aus dem Genre reizen mich aufgrund der Cover oder der zu seichten Beschreibungen einfach nicht. Leider. Gerade gestern war ich nämlich in einer Buchhandlung und wollte mir den ersten Band von "Das Reich der sieben Höfe" kaufen. Der komische Schutzumschlag war aber so unpraktisch und sieht ehrlich gesagt nur auf Bildern toll aus, dass ich warten werde, bis das Buch im Taschenbuchformat erscheint....


    Welches Buch wurde dir als Kind immer vorgelesen?

    Mir wurden so viele Bücher vorgelesen. Zuerst Bilderbücher, später Kinder- und sogar Jugendbücher. Ich erinnere mich besonders gut an den "Regenbogenfisch" und an die "Reise nach Tripiti". "Rösslein Hü" war ebenfalls ein vielgelesenes Buch. Uns wurde übrigens immer von unserem Vater vorgelesen, das war das allabendliche Ritual. Und noch ein Buch, und noch ein Buch und noch ein Buch...

    Welche intelligenten, unterhaltsamen, vielschichtigen, anspruchsvollen und tiefgründigen Bücher aus dem Bereich Fantasy könnt ihr mir empfehlen?
    Wer hat euch jeweils vorgelesen?

    Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und morgen einen positiven Start in die neue Woche
    Livia

    Kurzrezension: Axolotl Roadkill

    Axolotl Roadkill:

    Beschreibung des Verlages:
    Radikal und klug »in die Fresse geschrieben« (taz) – Helene Hegemann erzählt in ihrem ersten Roman vom Leben in einer Welt, die sich von allen Konventionen befreit hat. Das fiktive Tagebuch der 16-jährigen Mifti, die seit dem Tod ihrer Mutter in Berlin lebt und ganz bewusst eine extrem negative Entwicklung durchmacht, löste eine der heftigsten Literaturdebatten seit langem aus.

    Meine Meinung:
    Erste Leseeindrücke zu diesem Buch habe ich euch am Dienstag HIER präsentiert. Wie schon damals erwähnt, hatte ich mir davon eine Art Schockmoment oder zumindest Überraschung erhofft. Irgendwie wollte ich von diesem Buch überrannt und umgehauen werden, mitgerissen und von einem Sog erfasst. Nur leider ist dies alles nicht eingetroffen. Die "Provokationen" waren irgendwann nur noch langweilig und auch wenn die Autorin extrem gebildet ist und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gerade erst 17/18 Jahre alt war, so reichen klug gewählte Fremdwörter (die nun aber nicht von einer anderen Welt sind und mir keinerlei Mühe bereitet haben) und intelligente, ein wenig abgespacte und sexuell überladene Phrasen alleine nicht, um einen intellektuellen Roman mit tieferem Sinn zu schreiben. Ein Wort zu den Plagiaten will ich aber tatsächlich noch verlieren. Durch das Stilmittel der Intertextualität werden Texte verschiedenster Autoren und Quellen verändert oder im selben Wortlaut eingebaut. Dabei lässt es sich fast nicht verhindern, dass der Ursprung einzelner Quellen sich nicht immer komplett ergründen lässt. Dass ein reiferer, bewusster vorgehender Autor dieses Stilmittel so gezielt und kontrolliert gewählt hätte, dass er jede einzelne Quelle ganz klar hätte nachweisen können, steht ausser Frage. Dass der jungen, unerfahrenen Helene Hegemann aber vom Verlag und den Lektoren noch ein wenig besser auf die Finger hätte geschaut werden müssen, auch. In meinem Taschenbuch, das natürlich bereits überarbeitet ist, findet sich ein umfassendes Quellenverzeichnis. Somit wird nun wohl den Ansprüchen des Bloggers Airen Genüge getan. Wer mehr dazu wissen will, mache sich ein eigenes Bild.

    Fazit:
    Auch wenn die Handlung in sich stimmig, die Idee mit dem Tagebuch der sechzehnjährigen Mifti und ihrem kaputten Leben kreativ und klug gewählt ist, hat mich "Axolotl Roadkill" nicht überzeugen können. Ein gewisses Amusement beim Lesen kann ich dem Roman aber nicht absprechen und für eine so junge Autorin ist dieses Buch sicher eine beachtliche Leistung.   

    Zusätzliche Infos:
    Titel: Axolotl Roadkill
    Autorin: Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Oktober 2008 wurde ihr erster Film Torpedo während der Hofer Filmtage als Entdeckung des Jahres gefeiert und mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet Helene Hegemann an verschiedenen künstlerischen Projekten. 
    Taschenbuch: 208 Seiten
    Verlag: Ullstein
    Erschienen: 13.05.2011
    ISBN-13 9783548283234

    Gemeinsam Lesen, 14.3.17

    Gemeinsam Lesen ist eine von Asaviel ins Leben gerufene Aktion,
    die nun von den Schlunzen fortgeführt wird.
    Mooorgen, ihr alle

    Ich schaffe es schon wieder, sitze mit Kaffee da, sehe dem Tag beim Hellerwerden zu und überlege mir ein paar Antworten für euch, bevor es dann an die Hochschule geht.
    Hier sind meine Antworten:

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
    Ich lese gerade "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann und bin gerade auf Seite 79.

    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
    "Aber ich muss wirklich mal wieder koksen, Ophelia."


    Axolotl Roadkill:

    Beschreibung des Verlages:
    Radikal und klug »in die Fresse geschrieben« (taz) – Helene Hegemann erzählt in ihrem ersten Roman vom Leben in einer Welt, die sich von allen Konventionen befreit hat. Das fiktive Tagebuch der 16-jährigen Mifti, die seit dem Tod ihrer Mutter in Berlin lebt und ganz bewusst eine extrem negative Entwicklung durchmacht, löste eine der heftigsten Literaturdebatten seit langem aus.


    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
    Dieser damals kontrovers diskutierte Erstling von Helene Hegemann (die übrigens gleich alt ist, wie ich), habe ich meiner Schwester vor einigen Jahren geschenkt. Als sie Bücher ausgemistet hat, ist das Buch dann bei mir gelandet. Das hat mich gefreut, schliesslich wollte ich mir selber eine Meinung bilden.
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das Buch überhaupt nicht schockiert (bis jetzt). Ich finde es sehr unterhaltsam zum Lesen und merke der Autorin ihre Intelligenz und Bildung an. Gesellschaftskritisch und sehr provokativ kommt "Axolotl Roadkill" zwar daher. Dennoch denke ich nicht, dass dieses Buch einen wirklich tieferen Sinn verbirgt. Sprache, Dialoge und einzelne Episoden haben es zwar in sich, aber trotzdem fehlt mir ein gewisser Bezug zu den Figuren.

    4. Cliffhanger, Happy End oder ein offenes Ende. Was magst du lieber und weshalb?
    Das kommt bei mir total auf das Genre an und natürlich auch darauf, ob es sich bei einem Buch um eine Reihe handelt oder nicht. Den dritten Band von "Legend" werde ich wohl irgendwann lesen, weil der zweite Band mit einem unendlich fiesen Cliffhanger aufgehört hat, obwohl ich die Reihe nicht wirklich mag, da sie - vor allem im zweiten Band - auf so einem seichten Niveau daherkommt. (Rezension zum ersten Band, Rezension zum zweiten Band) Da kann ein Cliffhanger tatsächlich ein Fluch sein (und für den Buchhandel ein Segen).
    Was wäre aber ein Roman von Nora Roberts, Debbie Macomber oder Sarah Morgan ohne Happy End? Man liest ja die Bücher genau deswegen, schliesslich weiss jede Leserin und jeder Leser, dass es in Büchern manchmal auch sehr unrealistisch zu- und hergehen kann. Aber wenn man diese Bücher liest, erwartet man das einfach, damit die Welt wieder ganz kurz in Ordnung scheint.
    Offene Enden mag ich übrigens auch gerne. Dies aber vor allem in Gesellschaftsromanen und es kommt schon ein wenig darauf an, wie offen denn ein Buch daherkommt. Einen Krimi lesen, ohne zu wissen, wer denn nun der Mörder war? Funktioniert nur bei der "Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff.

    Kennt ihr mein aktuelles Buch? Wie hat es euch gefallen?
    Favorisiert ihr eine Art, wie ein Buch enden kann, oder ist es bei euch ebenfalls abhängig vom Genre?

    Ganz liebe Grüsse an euch und ich werde eure Kommentare bei einem Gegenbesuch beantworten
    Livia

    Rezension: Ich gebe dir die Sonne

    Ich gebe dir die Sonne - Jandy Nelson

    Beschreibung des Verlages:
    Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...


    "Gibt es nichts mehr, das du sagen möchtest? Nichts, was du sagen musst?" Seine Stimme klingt jetzt ganz ernst und eindringlich. "Denn darum geht es hier. Um nichts anderes. Wir wünschen mit unseren Händen, das ist es, was Künstler tun."
    (Der Kunstlehrer zu Jude, S. 51, mein absolutes Liebslingszitat)
     
    Mehr Buchzitate gibt es HIER in der Zitatesammlung.
     

    Meine Meinung:
    Liebe lesesüchtige Mitmenschen, die gerade nicht begeistert von ihrem aktuellen Buch sind oder die momentan eine totale Leseflaute durchmachen: ich habe da etwas für euch :-) Aber ganz von vorne.
    Ich hatte mir ja so oder so vorgenommen, dieses Jahr vermehrt Bücher zum Thema Kunst und Kultur zu lesen und auch hier vorzustellen. Wie ihr wisst, bin ich als Musikerin und sehr aufgeschlossene Person total daran interessiert. Ich hatte mir dabei natürlich vor allem Biografien und Sachbücher vorgestellt, aber nun mit einem wunderbaren Jugendbuch zum Thema begonnen. Und wunderbar trifft es eigentlich gar nicht so genau. Es ist mir aber bis jetzt kein Wort eingefallen, welches überhaupt passen könnte um dieses Buch, welches mein bisheriges Jahreshighlight ist, zu beschreiben. Einige von euch haben vielleicht HIER schon erfahren, dass "Ich gebe dir die Sonne" mich berührt und bewegt hat. Dies hat verschiedene Gründe. Abgesehen vom fantastischen und eindringlichen Schreibstil, sind die Figuren einfach nur authentisch und differenziert gezeichnet und die Handlung beinhaltet ein grosses Familiendrama, Schuld, Lügen, Kunst und ganz viel Magie. In erster Linie geht es aber in "Ich gebe dir die Sonne" um die Liebe. Die erste Liebe, die alte Liebe, die erloschene Liebe, die wiederentdeckte Liebe, die Geschwisterliebe, die prickelnde neue Liebe....
    Und es kommen auch immer wieder ganz viele Symbole zum Zug, Jude schleppt eine Art "Bibel" ihrer Grossmutter mit Lebensweisheiten herum und auch ihre Mutter ist sehr abergläubisch. Diese ganzen Symbole und Zeichen passen aber total zu den Figuren und der Handlung und haben mich nicht gestört, sondern die Geschichte vielmehr bereichert.

    Schreibstil und Handlung:
    Nelsons Sprache ist einfach nur magisch. Sie schafft es, Wörter und Sätze zu wahren Kunstwerken und Bildern und Skulpturen anwachsen zu lassen. Ich habe Farben gesehen beim Lesen, ich habe Gefühle und Gedanken gefühlt und erkannt und vor allem haben mir die Bilder sehr gut gefallen, die Noah in seinem Kopf gemalt hat. Überhaupt war Noah ein wenig mein Liebling, später bin ich dann aber auch zu Jude durchgedrungen und habe auch sie immer besser verstanden.
    Von der Handlung her ist dieses Buch in zwei Zeitebenen aufgeteilt. Die Zwillinge Noah und Jude werden im Alter von dreizehn und sechzehn Jahren begleitet und erzählen jeweils abwechslungsweise aus ihrer eigenen Perspektive. Und da dazwischen so viel geschehen ist und sie immer mal wieder Jude und Noah, Noah und Jude oder auch NoahundJude sind, wird diese Geschichte auch aufgefüllt mit ganz viel erzählter Handlung und Rückblenden.
    Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen der sehr speziellen Geschwisterbeziehung, die wirklicht total fassbar, eindringlich, aussergewöhnlich und libevoll waren. Auch die Szenen im Atelier des Bildhauers Guillermo waren eine Offenbarung für mich.
    Ich möchte aber gar nicht zu viel verraten, denn jedes einzelne Puzzleteil, jeder noch so kleine Handlungsfetzen, ist unverzichtbar für das grosse Ganze. Ich kann euch versprechen, dass alle Fragen beantwortet werden und ihr spätestens am Schluss das bunte, emotionale, einzigartige Gesamtbild sehen werdet. Alle Handlungsstränge laufen auf ein Ziel hin, jede Figur entwickelt sich in ihre eigene Richtung weiter und ich musste mich ehrlich zusammenreissen, um nicht gleich wieder vorne zu beginnen. Das Hauptproblem nach so einem fantastischen Buch: was lese ich als nächstes?

    Meine Empfehlung:
    Dieses seelenvolle, kunterbunte, emotionale Jugendbuch ist einfach eine Wucht. Die Sprache reisst mit und berührt, die Figuren sin unglaublich plastisch und fassbar dargestellt und so unendlich liebevoll beschrieben und gestaltet, dass es eine wahre Freude ist. In "Ich gebe dir die Sonne" (und der Titel passt übrigens perfekt) geht es vor allem um Liebe, Kunst, Schuld und die eigene Entwicklung. Aber ihr wisst, was am Ende immer gewinnt...

    Zusätzliche Infos:
    Titel: Ich gebe dir die Sonne
    Originaltitel: I'll give you the Sun 
    Autorin: Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt Über mir der Himmel stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman Ich gebe dir die Sonne ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus Über mir der Himmel und Ich gebe dir die Sonne -, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.
    Fester Einband mit Schutzumschlag: 480 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Amerikanisch
    Übersetzt von: Catrin Frischer 
    Verlag: cbt
    Erschienen: 21.11.2016
    ISBN: 978-3-570-16459-4 
    Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt

    Gemeinsam Lesen. 7.3.17

    Gemeinsam Lesen ist eine von Asaviel ins Leben gerufene Aktion,
    die nun von den Schlunzen fortgeführt wird.
    Guten Morgen

    Ich hoffe, dass ihr gut in die Woche gestartet seid und dass euch gerade ein paar buchige Schätze begleiten. Ich lese ein Buch, das mir so gut gefällt, dass ich es nur in ganz kleinen Teilchen lese, damit ich noch lange etwas davon habe. Weil das so aber irgendwie nicht funktioniert mit meinen anderen Lesevorhaben, werde ich wohl heute Abend noch ein zweites Buch beginnen, sonst komme ich ja nie vorwärts :-)

    1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
    Ich bin aktuell total begeistert von "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson und bin gerade auf Seite 199.

    2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
    Bin ich denn die einzige Fledermaus in diesem Glockenturm?

    Ich gebe dir die Sonne - Jandy Nelson

    Beschreibung des Verlages:
    Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

    3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

    Es müsste ein Horn oder einen Gong oder so was geben, mit dem man Gott wecken kann. Ich würde nämlich gern mal ein Wörtchen mit ihm reden. Drei Worte, genauer gesagt.
    WAS SOLL DAS?
    (Noah, S. 16)

    Begeistertung. Totale Begeistertung. Mehr lässt sich eigentlich gar nicht sagen. Ich liebe dieses Buch, die Erzählsprache, die fantastischen Beschreibungen, die Handlung, die Melancholie, die richtiggehend fassbaren Bilder, die Noah in seinem Kopf malt, die Sandfrauen, welche Jude am Strand formt, den fühlbaren, alle Protagonisten zerstörenden Schmerz, die Wut, die Trauer, die immer wieder hervorblitzenden Farben....Ich liebe dieses Buch. 

    "Gibt es nichts mehr, das du sagen möchtest? Nichts, was du sagen musst?" Seine Stimme klingt jetzt ganz ernst und eindringlich. "Denn darum geht es hier. Um nichts anderes. Wir wünschen mit unseren Händen, das ist es, was Künstler tun."
    (Der Kunstlehrer zu Jude, S. 51)

    4. Hat sich dein Lieblingsbuch in den letzten Jahren verändert? 
    Ach bitte, ihr Lieben. Ich kann die Frage auf zwei Arten verstehen: Hatte ich immer das gleiche Lieblingsbuch oder war immer mal wieder ein anderes Buch mein absoluter Favorit oder hat sich mein damaliges Lieblingsbuch nach mehrmaligem Lesen und über die Zeit für mich verändert.Ich werde keine dieser zwei Fragen beantworten, weil ich grösste Mühe damit habe, mich überhaupt festzulegen und ich sehe es natürlich auch nicht ein, mich bei all meinen Schätzen für nur ein Werk zu entscheiden, wo ich sie doch alle haben kann :-)

    Wie geht es euch? Habt ihr überhaupt ein Lieblingsbuch? Wie leicht könnt ihr euch bei solchen Fragen festlegen?

    Ich wünsche euch noch ganz einen guten Tag und freue mich schon darauf, eure Kommentare bei einem Gegenbesuch zu beantworten.

    Alles Liebe
    Livia 

    Meine Leseeule

    Guten Morgen, liebe Mitsüchtigen

    Leider starte ich hier mit trübem Wetter in die Woche und kam heute früh so gar nicht in die Gänge, aber nun wäscht die Maschine gerade meine Wäsche und diese Zeit kann ich nutzen, euch jemanden ein wenig näher vorzustellen.

    Meine Leseeule
    Sicher erinnert ihr euch an meinen Abend in der Buchhandlung und dass ich mir dort eine kleine, blau-grüne Leseeule gekauft habe. Wie vielleicht einige von euch schon vermutet haben, hat diese Eule eine geheime Funktion, sie sammelt nämlich Münzen, ist also nichts anderes als eine tierisch-eulige Spardose.

    Die Idee
    Einige von euch nutzen bereits Spardosen und -strümpfe als Anreize oder machen dafür sogar bei verschiedenen Lesechallenges mit. Ich möchte meine Leseeule vor allem dazu nutzen, meinen SuB abzubauen. Ein kleiner finanzieller Anreiz ist ja immer schön. Das Geld aber, das ich in meiner Leseeule sammle, möchte ich ausschliesslich in Bücher aus Buchhandlungen investieren (somit existiert das riesige kleine Schlupfloch "Internetkäufe" nach wie vor, ich werde diese nicht ganz unterlassen aber grundätzlich besser kontrollieren). Ich war schon immer oft in Buchhandlung, möchte aber nun vermehrt kleine Buchhandlungen in meiner Umgebung entdecken und vielleicht sogar den einen oder anderen Erfahrungsbericht verfassen.

    Die Regeln
    Ganz ohne Regeln komme ich natürlich auch nicht klar und deshalb habe ich mir diese vier grundlegenden Dinge einmal vorgenommen:
    1. Für jedes Buch, das meinen SuB verlässt (egal, ob gelesen, verschenkt, verkauft, usw.), wandert ein Franken in meine Leseeule
    2. Am Ende des Monats wid abgerechnet, der aktuelle Wert erscheint dann in meiner Lese-Statistik
    3. Das Geld aus der Leseeule wird ausschliesslich in Bücher aus Buchhandlungen investiert
    4. Leseeulen-Bücher werden von mir gekennzeichnet
    Vielleicht muss ich für meine Leser aus Deutschland und Österreich noch kurz vermerken, was dies denn in Büchern bedeuten würde. Für dreissig vom SuB "entfernte" Bücher (also dreissig Franken) würde ich ca. zwei aktuelle Taschenbücher oder ein aktuelles Hardcover bekommen. So muss ich nun definitiv mit dem Abbauen und Ausmisten beginnen :-)

    Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche und grüsse euch ganz lieb
    Livia

    Vorhang auf für den Frühling

    Hallo ihr Lieben

    Heute Vormittag wurde ich von strahlendem Sonnenschein begleitet. Als ich dann aber am Nachmittag mein fensterloses Übezimmer an der Hochschule verliess und mich schon auf den Balkon und ein paar Lesestunden in der Sonne freute, war alles düster und nass. So schnell kann es gehen. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, den Frühling auch blogtechnisch einzuläuten. Es wird immer wärmer, heller, die Vögel veranstalten ein wahres Rufkonzert und alles grünt und blüht.

    Also möchte ich nun nicht länger warten und euch endlich meinen Frühlingsheader präsentieren. Auch den hat Ines vom Blog The Call of Freedom and Love passend zu meinem Blog gestaltet.

    Und damit ihr nun alle meinen tollen Header auf einen Blick seht, zeige ich sie euch hier gleich noch einmal:

    Hier also der Sommerheader:
     
    Der Herbstheader:

    Der Winterheader (den ich mit Schneefall in verschiedenen Blautönen ergänzt habe):


    Und gerade jetzt, wo ich mich beklage, klart es auf, die Sonne blitzt noch einmal zwischen den Wolken hervor und vielleicht reicht es zwar nicht mehr für Lesestunden auf dem Balkon, aber am Fenster bleibt es jetzt sicher noch ein wenig hell.

    Welcher meiner Header gefällt euch am besten?
    Was untenehmt ihr, dass euch euer Blogdesign nicht zu schnell langeweilt?

    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagnachmittag und - abend und grüsse euch ganz lieb
    Livia

    Lese-Statistik Februar 2017

    Guten Vormittag ihr Lieben

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich gerade richtig froh darüber bin, dass es schon so lange hell ist und die Sonne scheint. Ich konnte nämlich heute bis in die frühen Morgenstunden nicht einschlafen und stand dann doch um 8.00 Uhr auf, weil der Tag gut gefüllt ist (oder werden will) und da hilft die Frühlingssonne doch sehr.

    Im Februar habe ich einige spannende und intensive Dinge erlebt, das Semester hat wieder gestartet und ich durfte mich einen Abend lang in einer Buchhandlung einschliessen lassen.
    Ausserdem bleibt der Liebste gerade für insgesamt sechs Wochen in Deutschland und lernt für seine Prüfungen. Natürlich vermisse ich ihn, aber ich komme dafür im so mehr zum Lesen :-)

    Alles hat halt seine guten Seiten und welche guten Seiten mich im Februar begleitet haben, das verrate ich euch jetzt :-)


    Meine gelesenen (und sogar schon rezensierten) Bücher aus dem Februar 2017:
    https://www.dtv.de/buch/henning-mankell-die-italienischen-schuhe-21152/ https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Fruehlingsnaechte/Debbie-Macomber/Blanvalet-Taschenbuch/e477260.rhd
    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Herzenhoeren/Jan-Philipp-Sendker/Heyne/e416931.rhd https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Blauer-Montag/Nicci-French/btb-Taschenbuch/e427194.rhd https://www.piper.de/buecher/erntedank-isbn-978-3-492-24511-1

    Meine Rezensionen im Überblick:
    Die italienischen Schuhe - Henning Mankell   (368 Seiten)
    Frühlingsnächte - Debbie Macomber   (416 Seiten)
    Das Herzenhören - Jan-Philipp Sendker   (304 Seiten)
    Blauer Montag - Nicci French   (448 Seiten)
    Erntedank (Kluftingers zweiter Fall) - Volker Klüpfel/Michael Kobr   (384 Seiten)

    Und zum Schluss noch ein paar Zahlen:
    Gelesene Bücher: 5
    Gelesene Seiten: 1920
    Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 68.6 Seiten
    SuB am Monatsbeginn: 243
    Aktueller SuB: 246
    Differenz: +3

    Rezension: Erntedank

    Entedank, Kluftingers zweiter Fall - Volker Klüpfel/Michael Kobr

    Beschreibung des Verlages:
    Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines toten Mannes in einem Wald bei Kempten liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder, bei dem die Zeit gegen ihn arbeitet. Denn alle Zeichen sprechen dafür, dass das Morden weitergeht … Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.

    Meine Meinung:
    Ich wollte ja eigentlich meine Rezensionen immer sofort tippen, habe es aber im Februar nicht ganz geschafft. Deswegen liefere ich euch diese Rezension nun unbedingt nach und veröffentliche erst dann meine Lesestatistik, sonst zögere ich das noch mehr hinaus. "Lies ein Buch, auf dessen Cover ein Tier mit Gefieder zu sehen ist" forderte Diana in ihrer Nieder mit dem SuB-Challenge 2017. "Kann ich", dachte ich mir da nur und griff zu "Erntedank", dem zweiten Teil einer Krimireihe. Schnell merkte ich aber, dass dies total egal war, schliesslich tauchte im ganzen Buch nicht ein einziger deutlicher Hinweis auf den ersten Fall auf, was ich sehr gut finde, da ich nun total unabhängig weiterlesen kann. Gerade bei Krimireihen ist das ja manchmal wirklich sehr praktisch.
    Dafür wirkte es aber auch so, als hätte Kluftinger noch nicht die jahrelange Erfahrung, die er vorgibt zu haben. Gut, er hat es nicht oft mit einer Leiche zu tun, dass man aber Beweise nicht einfach "andatscht" und abgesperrtes Gelände nicht betreten sollte, nun ja, das hätte ich mir aber nicht mehrmals sagen lassen müssen. Grundsätzlich wirkt der Herr Hauptkommissar auf den ersten Blick nicht allzu helle, was aber durchaus auch in seinem Interesse liegt, sein Spürsinn nämlich, der kann sich nämlich sehen lassen. Die Grundstimmung des Buches ist zwar schon auch ein wenig düster, was vor allem an der authentisch dargestellten Betroffenheit der Ermittler über die Leichenfunde und der mystischen Sagenwelt, die für die Handlung eine wichtige Rolle spielt, liegt, aber es geht in "Entedank" durchaus auch sehr humorvoll zu, was wir unter anderem der grosszügigen Verwendung des Dialekts, aber auch der Gemütlichkeit, Geselligkeit und Fresslust der Ermittler, sowie Kluftingers liebenswerter Frau zu verdanken haben.

    Schreibstil und Handlung:
    Wie bereits erwähnt kommt die ganze Geschichte in einer sehr charmanten, mit Dialektwörtern gespickten, Sprache daher, die sich flüssig liest. Der Protagonist, Hauptkommissar Kluftinger, ist total liebenswert, wenn auch manchmal ein wenig unbeholfen und schafft es, mit ungewohnten Ermittlungsmethoden und seinem guten Riecher, noch die entlegensten Spuren aufzuspüren. Auch die anderen Mitarbeiter seiner Abteilung legen sich mächtig ins Zeug, manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Aber sie alle werden sehr plastisch dargestellt und ich habe die kunterbunte Truppe sofort ins Herz geschlossen.
    Auch die Handlung, welche immer wieder sehr düstere Züge aufweist und sich an der Allgäuer Sagenwelt orientiert und zugleich alte Dichtung miteinbezieht - was zudem für eine hervorragende Recherche der Autoren spricht - passt in diese Gegend hinein. Das ländliche Leben mit all seinen Vorurteilen und der scheinbaren Idylle, die dann doch einige Risse bekommt, kommt in der Geschichte nicht nur gut weg. So ist es zwar ein Vorteil, dass im Dorf jeder jeden kennt, und trotzdem wird der Kreis der Verdächtigen in einem kleinen Ort natürlich auch schnell kleiner und wohlbekannter... Zudem denke ich, dass Kluftiger und seinem Team - trotz allem - einige ermittlungstechnische Fehler unterlaufen sind, die so vielleicht hätten verhindert werden können. Aber das sind Details, die wohl einfach zu einem Krimi dazugehören.

    Meine Empfehlung:
    Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und obwohl die letzten hundert Seiten lang klar war, wie es enden würde, war "Erntedank" doch sehr spannend, düster, atmosphärisch und das Ermittlerteam erfrischend anders, ein wenig kauzig, aber trotzdem liebenswert. Zu erwähnen gilt es vielleicht noch, dass die Buchseiten sehr eng und klein bedruckt sind, was das Vorankommen erschwert. Da der Schreibstil aber sehr flüssig ist und die Handlung nur so vor Humor, Tiefgang und Spannung strotzt, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

    Zusätzliche Infos:
    Titel: Erntedank, Kluftingers zweiter Fall
    Autoren: Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.
    Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, studierte Romanistik und Germanistik, ist Lehrer und wohnt mit seiner Frau und seinen Töchtern im Allgäu. Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.
    Taschenbuch: 384 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Verlag: Piper
    Erschienen am: 01.07.2006
    ISBN: 978-3-492-24511-1

    Neuzugänge Februar 2017

    Guten (gefühlt) unendlich frühen Morgen ihr Lieben

    Da ich es heute sicher nicht vor 21.00 Uhr nach Hause schaffe, wollte ich euch meine Februar-Neuzugänge bereits jetzt präsentieren, da ich am späteren Abend sicher noch weniger auf die Reihe kriegen werde als jetzt. Vielleicht habt ihr schon das eine oder andere Buch gesehen, das bei mir eingezogen ist (und dieser Formulierung entnehmt ihr auch gleich, dass ich mich nicht gaaaanz an meine Lese- und SuB-Ziele 2017 gehalten habe), aber es gibt sogar noch einige mehr, die ich euch noch nicht gezeigt habe. Ich bin - wie immer - total unschuldig und zeige euch gleich jetzt, warum dem so ist: 

    Zuerst einmal habe ich eine Reihe komplettiert (und da der Liebste bezahlt hat, ist das ein Geschenk) und liege damit ziemlich im Rahmen meiner Lese- und SuB-Ziele 2017:
     
    Den ganz, ganz, sehr, sehr dringenden Kaufgrund und einiges mehr zu diesen Büchern lest ihr übrigens HIER


    Dann habt ihr ja HIER vielleicht schon gesehen, dass ich von zwei lieben Freundinnen in eine Buchhandlung "mitgeschleppt" und dort für ein paar Stündchen eingeschlossen wurde. Ich war natürlich darauf vorbereitet, blieb aber doch nicht ganz so stark, wie geplant. Trotz allem habe ich nur zwei Bücher für mich gekauft, weshalb ich wohl einfach im März oder April oder Mai oder Juni....auf einen Buchkauf verzichten werde.
    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mit-dem-Kuehlschrank-durch-Irland/Tony-Hawks/Goldmann-TB/e56952.rhd#infohttps://www.dtv.de/buch/john-green-eine-wie-alaska-62403/
    Beide Bücher standen schon länger auf meiner Wunschliste, weshalb dieser Kauf einfach sein musste. Ein Klick aufs Bild führt übrigens direkt zum Verlag und HIER seht ihr, was ich mir sonst noch alles gekauft habe :-)


    Ganz zum Schluss sind noch mehr Bücher bei mir eingezogen, für die es in meinen Lese- und SuB-Zielen 2017 irgendwie keinen Vorsatz gibt (Mist, eine Gesetzeslücke, ein Schlupfloch, ein Graubereich....also total erlaubt). Und genau diese Art Bücher hat in den letzten Monaten, ja sogar Jahren, dafür gesorgt, dass mein SuB immer weiter gewachsen ist. Ihr wisst schon, ich spreche von den allseits bekannten und beliebten "Treppenhausbüchern", kleinen Schätzen also, die ich unterwegs an Strassenrändern, auf Mauern oder eben in Treppenhäusern finde und einsammle. Weil mir aber mein SuB im Nacken sass, habe ich wenigstens nicht alle bei mir einziehen lassen. Vier sind es dann aber doch geworden:
    http://www.diogenes.ch/leser/titel/magdalen-nabb/tod-in-florenz-9783257225501.htmlhttps://www.piper.de/buecher/der-sommer-in-dem-es-zu-schneien-begann-isbn-978-3-492-06012-7http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/kakerlaken-ein-harry-hole-krimi-2-9783548280493.htmlhttps://www.randomhouse.de/Buch/Der-Ruf-des-Kuckucks/Robert-Galbraith/Blanvalet-Hardcover/e454939.rhd
    Vielleicht wisst ihr ja schon, dass ich mir den Klappentext jeweils nur sehr selten genauer anschaue. "Tod in Florenz" und "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" habe ich mir sogar nur aufgrund des Covers und Titels geschnappt. "Kakerlaken" habe ich mitgenommen, weil ich den "Schneemann" von Jo Nesbø so sehr gemocht habe. Ein weiterer Teil der Harry Hole-Reihe liegt so oder so auf meinem SuB und nun kann ich die nach und nach ergänzen. Bei Krimis spielt es jeweils auch gar keine so grosse Rolle, wenn ich die nicht chronologisch lese. Und zu "Der Ruf des Kuckucks" muss ich ja wohl nicht mehr sagen, als dass Robert Galbraith nichts anderes ist, als das Pseudonym von J.K.Rowling.
    Ein Klick aufs Bild führt auch hier wieder direkt zum Verlag.

    Welches meiner neuen Bücher kennt ihr schon?

    Und noch ein wenig Statistik:
    Geschenkte Bücher: 3
    Rezensionsexemplare: -
    Gekaufte Bücher: 2
    Eingesammelte Bücher: 4
    Gesamte Neuzugänge: 9
    SuB am Monatsbeginn: 243
    Aktueller SuB: 246 
     

    Ich wünsche euch nun also ganz einen tollen Start in den Tag, trinke noch meinen Kaffee leer und mache mich dann schon bald auf den Weg.
    Alles Liebe euch
    Livia