Lese-Statistik Juli 2015

Hallo zusammen

Ein wenig spät zwar, aber immerhin noch in der ersten Woche des neuen Monats schaffe ich es, die Lese-Statistik vom Juli hochzuladen. Ich habe Bücher aus den verschiedensten Genres gelesen und kann jedes einzelne Buch aus dem Monat Juli uneingeschränkt weiter empfehlen. Zehn sind es zwar nicht geworden, aber doch eine grössere Anzahl als in den letzten Monaten. Das hole ich noch irgendwie auf, schliesslich will ich mir endlich wieder einmal ein paar Bücher kaufen...

Und das habe ich im Juli gelesen:


Alabama Song - Gilles Leroy

Scott und Zelda Fitzgerald sind das Glamourpaar der Roaring Twenties. In New York, Paris, an der Cote d'Azur begegnen sie den grossen Kpnstler ihrer Zeit, geben sich dem kollektiven Lebensrausch einer ganzen Epoche hin. Doch während Scott hier den Stoff für seine Romane findet, muss Zelda sich ein Leben lang verstecken, um schreiben zu können.

Meine Rezension



 
Der Kasernendieb - Tobias Wolff

 Fort Bragg, North Carolina, 1967. Fallschirmjäger der US-Armee warten auf ihren Einsatzbefehl für Vietnam. Auch Philip, Hubbard und Lewis wollen dem trostlosen Provinzleben entkommen.Was sie verbindet, ist die Panik vor der Gewalt des Krieges. Als in den Baracken Geld verschwindet, sieht es nicht gut aus für die drei Neuen...

Meine Rezension



Best of also... - Die besten Kolumnen aus "Brigitte" - Elke Heidenreich

Seit 1983 veröffentlicht die Journalistin und Bestseller-Autorin Elke Heidenreich regelmässig eine Kolumne in der grössten deutschen Frauen-Zeitschrift "Brigitte". Sie befasst sich in ihren locker geschriebenen, oft ironischen Glossen vornehmlich mit Alltagsthemen, wobei sie stets eine eigenwillige, interessante Position einnimmt. Ein Buch für alle, die diese Kolumnen immer schon aufbewahren wollten - und erst recht für alle, die die Kolumnistin Elke Heidenreich erst noch entdecken möchten.

Meine Rezension 



Der Himmel meines Grossvaters - Stefan Hermans

"Man kann alles, wenn man will!", sagt der alte Mann zu seinem Enkel und schwingt sich in den Kopfstand. Die wahre Willenskraft seines Großvaters begreift Stefan Hertmans jedoch erst, als er dessen Notizbücher liest, und beschließt, den Roman dieses Lebens zu schreiben. Eindringlich beschwört er eine bitterarme Kindheit in Belgien, zeigt den 13-Jährigen, wie er bei der Arbeit in der Eisengießerei davon träumt, Maler zu werden, und stattdessen im Ersten Weltkrieg an die Front nach Westflandern gerät. Dass der Mann, der dieses Grauen überlebt, fast am Tod seiner großen Liebe zugrunde geht, ist eines der Geheimnisse, denen der Enkel auf die Spur kommt. Mit seiner Hommage an den Großvater ist Hertmans ein grandioser Roman gelungen.

Meine Rezension



Sex and the Dorf - Julia Kaufhold

Sex mit dir ist langweilig, sagt Simon. Nach acht Jahren. Und geht. Da hält Caro es einfach nicht mehr aus in Hamburg. Weil sie schon immer raus aufs Land wollte, heuert sie kurzerhand bei einer Dorfzeitung an wo sich ihre Bullerbü-Fantasien schnell an der güllegeschwängerten Luft zersetzen. Außerdem kennt sie kein Schwein. Das ändert sich, als sie Saranya, Karrierefrau in Stilettos, und Landei Nelly trifft. Sie alle sind über 30 und Single: eine Dorf-Rarität. Kein Wunder also, dass es nicht nur bei Gesprächen über Männer, Sex und Liebe bleibt um Caros Selbstbewusstsein wiederzubeleben, braucht es Taten! Als dann auch noch ein gewisser Herr Groß auf den Plan tritt und die Freundinnen um ihr Dorf kämpfen müssen, haben sie eine ebenso pikante wie brillante Idee...

Meine Rezension

 
Cottage mit Kater - Hermien Stellmacher

Ein beschwingter Cornwall-Roman über einen Neuanfang und eine anhängliche Katze
Schwere Zeiten für die Krimiautorin Nora: die Mutter gestorben, der Lebensgefährte auf und davon. Da kommt ihr die Einladung in ein Cottage an der Küste Cornwalls gerade recht. Endlich alles hinter sich lassen, Spaziergänge durch leuchtend bunte Blumenwiesen, Sonnenuntergänge am Strand und in Ruhe schreiben – wunderbare Aussichten! Doch wieder einmal macht das Leben ihr einen Strich durch die Rechnung. Ein kleiner Kater, den sie von einer Klippe rettet, weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite. Immer wieder schmuggelt er sich heimlich ins Haus und wirbelt ihren Alltag durcheinander. Mit dem neuen Manuskript geht es auch nicht wie erhofft voran. Es ist zum Verzweifeln!
Aber da ist noch Phil, der nette, gut aussehende Nachbar, der immer wieder seine Hilfe anbietet.

Meine Rezension


Den Göttern kommt das grosse Kotzen - Charles Bukowski

Abend für Abend sitzt Charles Bukowski vor seinem Computer und schreibt auf, was ihn am zurückliegenden Tag bewegt hat. Leicht bis ziemlich betrunken erzählt er – bar jeder Höflichkeit – von Nachbarn, Freunden, Fans, der Rennbahn, dem Eheleben, dem Schreiben. Er zählt auf, was ihn nervt oder freut, wie sehr ihm das Alter zusetzt und wie es ihn anwidert, wenn Leute versuchen, sich in seiner Berühmtheit zu sonnen.
"Einige Zeit nach meinem Tod werde ich richtig entdeckt. Alle, die mich zu Lebzeiten gefürchtet oder gehasst haben, finden mich jetzt ganz toll. Meine Worte sind überall. Clubs und Gesellschaften werden gegründet. Man macht mich viel mutiger und begabter, als ich es gewesen bin. Es wird übertrieben. Sogar den Göttern kommt das grosse Kotzen. Die menschliche Rasse übertreibt alles. Ihre Helden, ihre Feinde, ihre Bedeutung."

 
Vor Sonnenaufgang - Gerhard Hauptmann

Die Uraufführung von "Vor Sonnenaufgang" 1889 mündete in einen Skandal und bedeutete den Durchbruch der naturalistischen Bewegung. Vor dem düsteren Hintergrund der Kohlengruben und ihrer Arbeiter scheint sich eine Familientragödie abzuspielen. Doch zur Tragödie im klassischen Sinn kommt es nicht mehr, da die Figuren zu eigenständigem Handeln nicht imstande sind.

Meine Rezension


Der Juli in Zahlen:
Gelesene Bücher: 8
Gelesene Seiten: 1739
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 56.1 Seiten
Neuzugänge: 2
Aktueller SuB-Stand: 197
Buchthema erfüllt? - leider knapp nicht 

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