Lese-Statistik Juni 2015

Sehr verspätet - der Umzug war wichtiger - nun auch endlich meine Lese-Statistik vom Juni 2015.  Und wie ich so meine Rezensionen zusammen suche, trifft mich fast der Schlag. Was? Wie war das mit dem Juni? Zehn Bücher lesen und ich war so gut dabei? Und was war mit "Ich habe nun viel Zeit"? Denkste... Mit dem Kopf in den (Umzugs-)wolken, den Kisten, der Planung, den Ferien, der Einrichtung, den Einkaufslisten liess es sich nicht gut lesen. Und zum ersten Mal bin ich gar nicht glücklich darüber, so eine fortgeschrittene Parallelleserin zu sein. Angefangene Bücher gibt es einige. In welche Statistik die dann hinein rutschen ist mir zwar ein Rätsel, aber nun ja... Und da der Juli irgendwie auch schon fast wieder halb um ist, mache ich mir dazu einfach keinen Kopf. Bis morgen will ich alles eingerichtet haben, da das Chaos langsam aber sicher nervt. Ein letztes Mal werden heute Abend noch Büro und Musikzimmer umgestellt (das Gästesofa, das ihr nun ja schon sehr gut von meinen vielen gemütlichen Lese-Miteinander-Abenden kennt, kommt nun definitiv ins Musikzimmer) und ganz viel Karton und Plastik muss in den Keller wandern, bis wir eine Alternative und sinnvolle Entsorgungsart gefunden haben.

Nun aber genug gelabbert und es geht zu meinen Büchern, die ich im Juni gelesen habe und die mich - mit Ausnahme der spannenden aber auch sehr gehaltvollen Biografie - allesamt eher enttäuscht haben:


Der Flug des Schillerfalters: RomanDer Flug des Schillerfalters - Jannis Becker


Dieses Buch sollte wohl gelesen werden, obwohl es für psychisch labile Menschen durchaus eine Tortur sein kann, sich mit den Themen Suizid und Verlust auseinander zu setzen. Ich denke, dass "Der Flug des Schillerfalters" viel Verständnis erwecken kann und sicher auch den Willen, nicht sofort zu urteilen, sondern vielleicht auch einmal genauer hinzuschauen. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Es ist jedoch wichtig, dass man sich bewusst Zeit dafür nimmt und dass man - wenn nötig - mit jemandem darüber sprechen kann.

Meine Rezension



George und Joshua: Der Weg der HoffnungGeorge und Joshua, der Weg der Hoffnung - Hannah Ben


Was geschieht, wenn du immer zu allen freundlich und nett bist, damit jeder dich mag - und plötzlich sagt dir jemand, dass er dich nicht leiden kann? Was passiert, wenn dieser Jemand anfängt, die schützende Barriere um dich herum einfach zu zerstören? Wenn er dich verabscheut - ohne Grund? 
Und was tust du, wenn du herausfindest, dass es ein Geheimnis gibt, dass dich mit demjenigen mehr verbindet, als du gedacht hast? Wie weit würdest du gehen, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen?


Meine Rezension 

Dem Glück so nah - Louise Walters

Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Grossmutter einen wahren Bücherschatz findet, stösst sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Grossvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen...

Meine Rezension



Sergej Sergejewitsch Prokofjew - Natalja Pawlowna Sawkina

Sergej Prokofjew gilt als Klassiker des 20. Jahrhunderts; seine Musik ist auch ausserhalb der Grezen Russlands populär. Sie beeindruckt durch ihre gestalterische Ausdruckskraft und war zugleich eine Kampfansage gegen alles Spiessige und Oberflächliche. Prokofjew schöpft wie andere Repräsentanten russischer Kunst aus einer Quelle, die über Jahrhunderte hinweg kulturell bestimmend war: die Verbundenheit mit dem Leben des russischen Volkes und seiner Geschichte.
Rezension folgt.


Der Juni in Zahlen: 

Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1379
Durchschnittliche Seitenzahl pro Tag: 45.97 Seiten
Neuzugänge: 9
Aktueller SuB-Stand: 202 (ich habe die Zweihundertermarke geknackt!!!!!)

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