Prag

Nachdem wir die Nacht im Car verbracht hatten, kamen wir um 6.30 Uhr morgens in Prag an. Zu unserem Entsetzen, lag dort überhaupt kein Schnee, während die Schweiz und Deutschland im Schnee versanken. Aber zum Glück konnten wir das Hotelzimmer im wunderschönen, zentralen und extrem preiswerten Hotel Harmony sofort beziehen. Dort schliefen wir erst einmal ein paar Stunden nach und dann suchten wir auf der Karte nach allen Orten und Restaurants, die wir unbedingt besuchen wollten.
Wir beschlossen, am ersten Tag bei Švejk zu essen und bekamen so eine originalgetreue und gemütliche Restaurantatmosphäre vermittelt, die dem braven Soldaten Schwejk sicher gefallen hätte. Ein Slivovitz und ein grosses Bier pro Person wurden dort sofort auf den Tisch gestellt, als wir die Speisekarten studierten. Auf nüchternen Magen und ohne viel geschlafen zu haben, wirkten diese Getränke Wunder und als wir wieder munter und um einige tschechische Kronen ärmer waren, besichtigten wir Vyšehrad. Der wunderschöne Friedhof auf diesem Hügel beherbergt die ganze tschechische Prominenz und der Blick über die Moldau liess uns die kalten Temperaturen vergessen.








Wir spazierten noch durch ganz Prag und am Sonntag konnten wir dann im Prager Nationaltheater die Oper Cert a Kaca besuchen. Die Vorstellung hat uns sehr gefallen und da es in Prag an diesem Tag auch nicht mehr so bevölkt war, machte uns die Stadt gleich noch viel mehr Spass.
In den folgenden Tagen besuchten wir eine Vorstellung in einem Schwarzen Theater, wir assen in einheimischen Restaurants und tranken Kaffee in den unterschiedlichsten Kaffeehäuser. Die Prager Burg und das Kloster, der Wenzelsplatz, einige tolle Blues Bars und natürlich die Karlsbrücke standen auch auf unserem Programm (und sogar ich würde mittlerweile ohne Probleme den Weg zum Hotel zurück finden) und am Dienstag begann es dann zu unserer grossen Freude endlich zu schneien.
Auf dem Dorfplatz

Sogar einen LUSH haben wir gefunden :-)

Schnee...

Beim Prager Schloss
Die Klosterkirche
Und eine Gitarrenduo als Abschluss
Am Freitagabend um 23.00 Uhr reisten wir dann wieder ab und kamen (nachdem wir mehr als eine Stunde vor der Schweizer Grenze gewartet hatten) um 10.00 Uhr in Zürich beim Bahnhof an. Von dort reisten wir noch nach Hause und gönnten uns erst einmal ein üppiges Mittagessen und einen starken Kaffee.

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