Bücher-Adventskalender 2011, Buch 20

Asphalt Tribe, Morton Rhue

Klappentext:
Their name is the "Asphalt Tribe". They are eight kids trying to survive on the streets of New York City: Rainbow, the junkie, Maggot, the anarchist, 2Moro and her friend Jewel, who go clubbing all night and engage in survival sex. There is also OG and his dog Pest, a young girl caled Tears, and Maybe, the narrator. Maybe gives a candid and moving account about their chilling nights and dire days about social workers and pimps, about pride and the struggle not to give in. But, the price these kids pay fpr their freedom is high and takes a cruel toll.

Dieses Buch hat mich extrem berührt. Vor allem, weil ich schon einige Bücher von Morton Rhue gelesen habe und den Stil eigentlich kenne. Trotzdem war ich immer wieder überrascht und aufs Neue erschüttert. Der Autor hat nicht einfach einen "Tränendrüsenroman" geschrieben, sondern sich wirklich mit der gesamten Thematik und Problematik befasst. Er hat sich Statistiken angeschaut und verglichen und er ist auf die Strasse gegangen und hat Erkundungen angestellt.
Vielleicht gelingt es ihm deshalb, die einzelnen Personen dieses Tribes so unterschiedlich zu charakterisieren und so eigenständig wirken zu lassen. Von Anfang an wird klar, was diese Jugendlichen antreibt und warum sie den Weg gehen, auf dem wir sie antreffen.

Dieses Buch lohnt sich vor allem in der Weihnachtszeit, weil man im kalten Winter erst Recht an diese Menschen (und vor allem Kindern und Jugendliche) denken sollte, welche nichts oder wenig haben. Ich meine damit nicht, dass man gedankenlose Spenden machen soll. Aber ich glaube, dass wir Menschen uns einfach einmal bewusst sein müssen, dass man sich schon über kleine Dinge freuen kann und dann man auch sehr schnell sehr viel mit kleinen Dingen und Gesten bewirken kann.

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