Guten Appetit...


Kommentare:

  1. Einerseits grausam, andererseits überhaupt nicht, denn die Spinne nimmt sich – im Ggensatz zu den Menschen – nur so viel, wie sie zum (Über-)Leben braucht.
    Liebe Grüße
    Inka

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  2. @Inka
    Leider habe ich schon ganz andere Dinge gesehen. Wenn die Spinne bequem zu mehr kommt, als sie braucht, nimmt sie es sich und wird so beängstigend menschenähnlich. Ich "füttere" sehr viele Spinnen gelegentlich mit Fliegen oder Ameisen und hatte einmal eine Kreuzspinne vor dem Wohnzimmerfenster zu häufig mit zu vielen Fliegen versorgt. Die Arme konnte sich fast nicht mehr bewegen und ist zu einer überdurchschnittlichen Grösse und zu einem noch verblüffenderen Umfang angewachsen. Die Fütterung habe ich natürlich eingestellt. Wo also das (Über-)Angebot ist, wird es auch von einer Spinne genutzt.

    Nachdenkliche Grüsse
    Eponine

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  3. Das ist ja interessant, zerstört aber auch ein wenig das (Ideal-)Bild, das ich von der Tierwelt habe. Du solltest Deine erstaunlichen und beachtenswerten Erkenntnisse, die Du durch Beobachtungen und die Fütterung der Spinnen gewonnen hast, mal in Buchform veröffentlichen, am besten im Stil von Bernd Heinrich ("Die Seele der Raben", "Ein Forscher und seine Eule" usw.) Der deutschstämmige amerikanische Biologe ist übrigens einer meiner Lieblingsautoren.Über Spinnen hat er aber leider noch nichts geschrieben.
    Liebe Grüße
    Inka

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  4. @Inka
    Ich bin nicht die einzige, die solche ernüchternden Erkenntnisse machen musste. Schon die Schimpansenforscherin Jane Goodall erlebte damals hautnah, wie brutal Schimpansen sein können, als ein Männchen fast seine gesamte Herde auslöschte und revolutionierte mit ihren neu gewonnenen Erkenntnissen die Forschung.
    Ich denke noch nicht, dass meine Beobachtungen für ein Buch reichen, fühle mich aber von diesem Vorschlag schon ein wenig geschmeichelt. Wenn ich noch ein paar Jahre weiter beobachte, komme ich vielleicht wieder einmal auf deine Idee zurück.
    Vielen Dank dafür.

    Herzliche Grüsse
    Eponine

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